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Konto im Minus – Tipps zum Dispo ausgleichen

Was macht Konto überziehen so gefährlich?

Banken bewerben Dispokredite gerne mit Flexibilität und finanzieller Freiheit. Tatsächlich ermöglicht der Dispo am Girokonto zusätzliche Wünsche und hilft rasch bei finanziellen Engpässen. Über Risiken werden Konsumenten selten aufgeklärt. Ein Dispokredit verleitet, mehr Geld auszugeben, als man hat oder braucht. Ist das Girokonto im Minus, drohen hohe Kosten, Unannehmlichkeiten und Verschuldung.

Tipp I: Günstiger ist eine Umschuldung, bei der man das „Minuskonto“ gegen einen günstigeren Ratenkredit/Sofortkredit eintauscht.

Tipp II: Auch ein Girokonto-Wechsel ist eine Möglichkeit, um geringere Dispo-Zinsen zu erreichen.

Inhaltsverzeichnis

Konto im Minus: Günstigste Sofortkredite vergleichen und online beantragen
Hintergrundwissen zum Thema Konto im Minus
Fazit: Konto im Minus – das gilt es zu beachten
Video: Dispo im minus: 5 Wege aus dem Dispo!

Häufige Fragen

Wie lange darf man im Minus sein?
Wie lange dauert ein Kontowechsel?
Kann ich mein Konto wechseln, wenn ich im Minus bin?
Kann man Geld abheben, wenn man im Minus ist?
Kann ich meine Bank trotz Kredit wechseln?

Auf unseren weiteren Seiten finden Sie Details zu

Hypothekar-/Hauskrediten
Kleinkrediten (bis 1.500€)
Kreditkarten
Girokonten


Konto im Minus: Günstigste Sofortkredite vergleichen und online beantragen

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Hintergrundwissen zum Thema Konto im Minus

Konto im Minus – was sind typische Ursachen?

Nicht selten kommt es vor, dass im Alltag die Ausgaben unsere monatlichen Einnahmen übersteigen. Hat man keine Ersparnisse, um dies auszugleichen, bleibt einem die Möglichkeit mit dem Konto ins Minus zu gehen. Weiter nicht schlimm werden Sie jetzt sagen: Vor dieser Situation waren Experten und Verbraucherschützer in Österreich. Vor allem dann, wenn das Minus auf dem Konto zum Normalfall wird.

Natürlich rutscht das Giro- und Gehaltskonto nicht mit Absicht in die roten Zahlen. Häufig sind es Zufälle, Überraschungen oder auch Fehleinschätzungen, die zu einer plötzlichen Kontoüberziehung führen. Typische Gründe für Kontoüberziehungen sind beispielsweise:

  • Es stehen unerwartete Überweisungen oder Zahlungen ins Haus.
  • Regelmäßige Abbuchungen am Konto wurden schlichtweg vergessen.
  • Geplante Einzahlungen oder Gehaltsüberweisung verzögern sich.
  • Durch Ausgaben beim Shopping oder im Urlaub ist der Kontostand aus dem Blick geraten.
  • Man verliert den Arbeitsplatz oder wird krank und die Fixkosten lassen sich plötzlich nicht mehr decken.

All diese Dinge des Alltags sind natürlich erklärbar. Bei Ihrer Bank dürfen Sie in solchen Situationen auf wenig Verständnis hoffen. Im Gegenteil: Die Konsequenzen einer unerlaubten Kontoüberziehung sind rasch zu spüren und wenig positiv.

Was passiert, wenn Ihr Konto dauerhaft im Minus landet?

Besonders gravierend wird es, wenn Sie Ihr Konto dauerhaft bis an die Liquiditätsgrenze überziehen. In diesem Fall führen Banken Daueraufträge und Lastschriften nicht mehr aus und lassen auch Überweisungen und Rechnungen ungedeckt. In der Folge kommt es bei der Bank zu Komplikationen, Vermieter, Versorger oder andere Gläubiger stehen mit unangenehmen Fragen und Mahnungen vor der Türe.

Sinkende Bonität: Zahlungsverzug oder gar Inkasso führen rasch zu einem Verlust an Bonität. Eine eingeschränkte Bonität wiederum kann bei künftigen Ratenzahlungen oder Kreditanfragen negative Auswirkungen auf die Entscheidungen von Banken oder anderen Kreditgebern haben – oder diese ganz verhindern.

Steigende Belastung: Daueraufträge, regelmäßige Lastschriften sowie die fälligen Dispozinsen drücken den Kontostand unbemerkt ins Minus. Wird der Disporahmen gar gesprengt, besteht zugleich die Gefahr, dass durch die variablen und hohen Überziehungszinsen Ihre Belastung am Konto rascher zunimmt. Dagegen helfen ebebso Kontomodelle mit zinsfreien oder geringen Dispozinsen wenig.

Fehlende Liquidität: Neben den negativen Auswirkungen auf die Bonitätseinschätzung ist vor allem der fehlende Zugang zu liquiden Mitteln die gravierendste Konsequenz eines überzogenen Kontos. Sie können kein Geld am Bankautomaten beheben, Bezahlen per Karte an der Kassa wird zum Problem und auch Überweisungen und Rechnungen werden nicht mehr eingelöst.

Hohe Kosten: Weiters unterschätzt sind die auflaufenden Kosten – gerade, wenn Sie Ihr Konto dauerhaft im Minus führen. Schon die Höhe der Dispozinsen unterscheiden sich in Österreich von Bank zu Bank erheblich und weisen zweistellige Prozentsätze auf. Wird das Giro- und Gehaltskonto über den vereinbarten Disporahmen hinaus belastet – was Banken meist stillschweigend dulden – wird es richtig teuer. Dispokredit und Überziehungskredit sind die teuerste Art der Zwischenfinanzierung – hinzu kommen vielfach hohe Spesen der Banken.

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Konto im Minus – wie können Sie Ihr überzogenes Konto wieder ausgleichen?

Ist Ihr Konto im Minus heißt es zunächst: Ruhe bewahren. Am wichtigsten ist es, das Problem möglichst offen und zeitnah anzugehen. Wenden Sie sich an Ihren Bankberater oder die Hotline und besprechen Sie die Situation. Meist finden sich rasche Lösungen – entweder in Form von vorübergehenden Stundungen oder einer Umschuldung.

Kurzfristige Kleinkredite: Wenn Sie kurzfristige Liquiditätsprobleme haben, ist der naheliegendste Schritt, diese mit einem vorübergehenden Kleinkredit oder flexiblem Rahmenkredit zu lösen. Vor allem online im Internet finden Sie zahlreiche günstige Angebote.

Längerfristige Umschuldung: Steckt Ihr Girokonto dauerhaft und mit höheren Summen in den roten Zahlen, ist es besser, das Minus mit einem preiswerten Ratenkredit abzulösen und umzuschulden. Ideal hierfür eignen sich günstige Onlinekredite: Deren Zinssätze sind nicht halb so hoch wie die beim Dispokredit. Sie können die Kosten deutlich verringern, individuelle Summen und Laufzeiten helfen weiters, die Monatsrate dem eigenen Budget anzupassen. Auch sorgen festgeschriebene Kreditzinsen für eine kalkulierbare Rückzahlung des Saldos und damit für eine sichere Entschuldung. Als Sofortkredit ist die Auszahlung solcher Online-Darlehen ähnlich dem Kleinkredit innerhalb von 24h nach positiver Prüfung möglich.

Voraussetzung für die Lösung des Überziehungsproblems per Kleinkredit oder Online-Darlehen ist eine ausreichende Bonität. Das ist dann der Fall, wenn negativer Eintrag über Sie beim Kreditschutzverband (KSV) besteht. Sollte Ihr KSV-Eintrag negativ sein, kann es schwer werden, einen Kleinkredit oder eine Umschuldung zu erhalten. In diesem Fall hilft eine Unterstützung durch Familie und Freunde, oder in Form eines Privatkredits.

Freier Privatkredit: Ein Darlehen von privat zu privat ist mittlerweile eine vielfach genutzte weitere Möglichkeit, das Minus am Konto zu beseitigen. Auch Privatkredite sind wesentlich günstiger als ein Dispokredit. Summe, Laufzeit, Zins und monatliche Rate können frei vereinbart werden. Die Schulden werden ebenso Monat für Monat getilgt, bis der Kredit vollständig zurückgezahlt ist.
Wichtig: Auch ein Privatkredit sollte schriftlich per Vertrag festgelegt werden, um im Fall der Fälle Streitigkeiten zu vermeiden.

Tipp: Durch eine Umschuldung ist Ihr Konto sofort wieder einsatzbereit. Der Kreditbetrag wird auf das Konto eingezahlt und abzüglich des Überziehungsbetrags als Guthaben bereitgestellt. Vorteil: Sie sparen deutlich an Zinsen und können monatlich kleine Kreditraten vereinbaren. Bei allen gUmschuldungsformen sollten sie als Kreditsumme die aktuelle Höhe des Minusbetrags am Konto plus eventuell ausstehende Verbindlichkeiten bis zum nächsten Gehaltseingang wählen. Die optimale Lösung, das Konto langfristig auszugleichen und nicht gleich wieder ins Minus zu rutschen.

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Konto im Minus – was sollten Sie nach erfolgreichem Schuldenausgleich beachten?

Ist das Konto per Umschuldung wieder in den schwarzen Zahlen, gilt es die Situation zum Anlass nehmen, die eigenen Finanzen zu überprüfen sowie das Verhältnis zur aktuellen Bank neu zu bewerten. Unter Umständen hat die Überziehungssituation deutlich gemacht, dass Ihre aktuelle Bank teuer und unflexibel ist.

Wechsel zu einer günstigeren Bank: Gerade die Höhe der Dispozinsen ist ein Grund die Bank zu wechseln. Mittlerweile gibt es Anbieter, die ihren Dispokredit mit lediglich sieben Prozent pro Jahr verzinsen. Im ersten Augenblick hört sich die Ersparnis relativ gering an. Doch einige Banken verlangen für die Nutzung des Dispokredits deutlich mehr als zehn Prozent an Dispozinsen pro Jahr. Hinzu kommen Grundspesen für Kontoführung sowie Gebühren für die angeschlossene Kreditkarte. Somit können Sie je nach Bank durch einen Wechsel locker 50 Prozent und mehr an Kosten sparen. Moderne Direktbanken bieten günstigere Girokonten an, die Sie schnell, spesenfrei und online eröffnen können.

Haushaltsplan erstellen: Weiters belächelt, im Alltag aber wertvoll, ist ein Plan für die Haushaltskassa. Halten Sie für ein paar Monate alle Einnahmen und Ausgaben fest. Eine gute Möglichkeit, gerade die Ausgaben zu überwachen und ggf. zu überprüfen. Die muss nicht mühsam per Hand geschehen. Moderne Haushalts-Apps erledigen die Kassaprüfung heute ohne viel Aufhebens für Sie. Mit fixen Voreinstellungen warnen diese, wenn das aktuelle Monatsbudget überschritten wird und zeigen mögliche Einsparpotenziale auf.

Wie können Sie Überziehungen vorbeugen oder Ihren KSV Eintrag verbessern?

Natürlich ist es besser, einer Überziehung am Konto vorzubeugen, damit erst gar nicht ein Minus entsteht. Dazu gibt es einfache Möglichkeiten – auch um Ihre Bonität beim KSV aufzubessern:

Überziehungen einschränken: Um frühzeitig eine Überschuldungsgefahr beim Dispokredit zu verhindern, empfiehlt es sich – in Absprache mit Ihrer Bank – eine maximale Dispohöhe zu vereinbaren. Liegt diese beispielsweise bei 1.000 oder 2.000 Euro, können Sie mit Ihrem Konto jederzeit für finanzielle Engpässe überbrücken. Sie laufen nicht Gefahr, das Konto extrem zu überziehen oder sich dauerhaft zu überschulden. Ein Monatsgehalt als Überziehungsrahmen ist ratsam.

Sichere Einnahmen: Neben dem angesprochenen Plan zur Haushaltskassa, sind natürlich regelmäßige Einkünfte aus einem sicheren Arbeitsverhältnis hilfreich, Überziehungen zu vermeiden und die eigene Bonität zu verbessern. Wer diese vorweisen kann, bleibt beispielsweise auch dann per Kredit liquide, falls das Geld durch unvorhergesehene Ereignisse knapp wird. Zudem werden Privatkredite von Eltern, Freunden oder Bekannten nicht beim KSV erfasst.

Überblick verschaffen: Weiters ist es wichtig den Überblick in Sachen Finanzen zu behalten. Wer allzu viele Konten und Kreditkarten betreibt, gefährdet per se seine Bonität. Auch lohnt es sich viele kleine Kredite oder spontane Ratenkäufe zu vermeiden oder zu beschränken. Werden diese nicht regelmäßig abbezahlt, drohen ebenso negative KSV-Einträge.

Die Bank wechseln trotz Minus am Konto – geht das?

Ja! Zwar bedeutet ein überzogenes Konto zunächst, dass man gegenüber seiner Bank eine Verpflichtung hat, die man sofort ausgleichen sollte. Sie dürfen parallel zu einer vorhandenen Überbeziehungssituation ein weiteres Konto eröffnen oder einen Kredit aufnehmen, falls die neue Bank Ihren Antrag auf Kontoeröffnung bewilligt. Sie können Ihr altes Konto erst kündigen, wenn das dortige Saldo ausgeglichen ist.

Wichtig: Versuchen Sie nicht um jeden Preis, ein neues Konto oder schnelle finanzielle Lösungen zu finden, um den alten Dispokredit auszugleichen. Gerade unseriöse Anbieter, die einen Kredit ohne KSV-Eintrag anbieten, sollten Sie unbedingt meiden. Solche Anbieter erkunden Sie häufig an folgenden Merkmalen:

  • Es werden extrem niedrige Zinsen geboten, als Lockangebot getarnt.
  • Bearbeitungsgebühren und Spesen fallen ohne Vertrag im Voraus an.
  • Antragsunterlagen sollen per Nachnahme bei der Post bezahlt werden.
  • Die teure Restschuldversicherung wird obligatorisch verlangt.
  • Eine Geschäftsadresse des Kreditinstituts bzw. ein Impressum ist nicht vorhanden.
  • Das Institut bietet eingeschränkte Kontaktmöglichkeiten oder Hotlines mit hohen Gebühren.

Fazit: Konto im Minus – das gilt es zu beachten

Konto im Minus – das kann rasch unangenehme Folgen haben. Der Dispokredit am Giro- und Gehaltskonto birgt hohe Kosten und erhöht die Verschuldungsgefahr. Daher sollten Sie ihn nur in dringenden Notfällen einsetzen, die maximale Dispohöhe begrenzen oder das Konto schnell wieder ausgleichen.

Ist es passiert und das eigene Konto dauerhaft im Minus gelandet, gilt es überlegt und rasch zu handeln. Je nach Höhe der Disposchulden bieten kurzfristige flexible Überbrückungsdarlehen, zinsgünstige Umschuldung per Online Sofortkredit oder ein Privatkredit beste Lösungsmöglichkeiten. Durch deutlich geringere Zinsen und eine passende monatliche Rückzahlrate werden die Schulden Monat für Monat minimiert. Sie bleiben finanziell unabhängig, Ihre Bonität gerät nicht in Gefahr und obendrein lässt sich viel Geld sparen.

Beim Thema Konto im Minus gilt: Weniger ist mehr! Per Haushalts-App den Überblick bewahren, auf unnötige Ausgaben und Konten verzichten und nach Möglichkeit nicht per Dispokredit finanzieren – so bleiben Sie auf Dauer niemandem Rechenschaft schuldig.

Tipp: Nutzen Sie unseren Kreditvergleichsrechner, um zu berechnen, ob eine Umschuldung sich für Sie lohnt.

Video: Konto im Minus – 5 Wege aus dem Dispo!

Quelle: finanzen.einfach.verstehen. / YouTube

FAQ Konto im Minus

Wie lange darf man im Minus sein?

Gemeint ist damit der Kredit, den die Bank Inhaber eines Girokontos für gewöhnlich einräumt, die sogenannte eingeräumte Kontoüberziehung. Sie dürfen mit Ihrem Girokonto ohne Rückfrage im Regelfall bis zu drei Monatsnettogehälter ins Minus rutschen. Dies ist theoretisch dauerhaft möglich – wegen der hohen Zinsen aber nicht von Vorteil.

Wie lange dauert ein Kontowechsel?

Ein Kontowechsel geht online binnen weniger Minuten. Sie eröffnen ein Girokonto bei Ihrer neuen Bank und beauftragen sie mit ihrem kostenlosen Kontowechsel-Service. Um alles weitere kümmert sich diese automatisch. Beim Girokonto ist der Zeitpunkt der Schließung frei wählbar bzw. sofort möglich und der komplette Übertrag dauert einen bis zwei Tage.

Kann ich mein Konto wechseln, wenn ich im Minus bin?

Die Bank wechseln trotz Minus am Konto – das geht durchaus, wenn die neue Bank dies erlaubt! Ein überzogenes Konto bedeutet, dass man gegenüber seiner Bank eine Verpflichtung hat, die man sofort ausgleichen muss. Sie können über Ihr altes Konto erst kündigen, wenn das dortige Saldo ausgeglichen ist.

Kann man Geld abheben, wenn man im Minus ist?

Banken bewilligten in der Regeleine gewisse Summe als Überziehungskredit, den man jederzeit nutzen kann. Hierfür fallen moderate Überziehungszinsen an. Möchten Sie darüber hinaus Geld abheben, muss die Bank zustimmen oder sie duldet es stillschweigend. Sie müssen teils mit horrenden Zinsen rechnen, die von Bank zu Bank variieren.

Kann ich meine Bank trotz Kredit wechseln?

Ein Bankwechsel ist trotz laufendem Kredit grundsätzlich möglich. Bei einem Wechsel werden die offenen Schulden durch ein Darlehen des neuen Kreditinstituts getilgt. Wichtig: die neue Bank ist nicht verpflichtet die Konditionen der bisherigen Bank zu übernehmen. Hier müssen Sie Angebote vergleichen und verhandeln!

Variable Hypothekarkredite – ein Problem für immer mehr Kreditnehmer in Österreich

21. Mai 2024 by Wolfgang Walter

Was macht variable Hypothekarkredite so gefährlich?

Aufgrund steigender Kosten und schärferer Kreditregeln werden Immobilienkredite in Österreich zunehmend zur Hürde. Vor allem Baufinanzierungen mit variablen Zinsen machen Konsumenten zu schaffen: Seit der Zinswende stieg die monatliche Belastung teils um ein Vielfaches – für viele Haushalte unbezahlbar. Ein Alarmzeichen, dem Banken und Politik mit Lockerungen begegnen wollen – bislang ohne Erfolg.

Inhaltsverzeichnis

Variable Kredite für Haus und Wohnung – in Österreich sehr beliebt
Variable Hypothekarkredite – Zinswende wurde für viele Häuslebauer zum Alptraum
Variable Wohnkredite rückwirkend zu Fixzinskrediten umwandeln – Politik zeigt sich offen
Umwandlung variabler Hypothekarkredite – kontroverse Diskussionen und rechtliche Bedenken
Laufende Baukredite umschulden und mit Fix-Zinsen langfristig absicher
Immobilienkredit – in 5 Schritten zur sicheren Hausfinanzierung
Fazit, Video & FAQ

Hintergrundwissen zum Thema variable Hypothekarkredite als Problem

Variable Kredite für Haus und Wohnung – in Österreich sehr beliebt

Österreich ist ein Spitzenreiter bei der Vergabe variabel verzinster Kredite. Rund 500.000 Haushalte haben in Österreich haben einen variablen verzinsten Kredit laufen. Das gilt nicht zuletzt für den Immobilienbereich. Wer vor Jahren einen Fixzinskredit für Haus und Wohnung abschloss, wurde fast schon belächelt. Waren hier die Zinsen trotz des damaligen Nullzinsumfeldes doch durchweg höher als bei einem flexiblen Kredit mit variabler Verzinsung – den gab es fast schon für null Prozent.

Doch warum ist das Produkt so beliebt, das in Wahrheit nicht nur für Kunden, sondern auch für Banken Risiken birgt? Österreichs Geldinstitute sind bei der Vergabe von Krediten mit variablen Zinssätzen im europäischen Vergleich recht großzügig – um es vorsichtig auszudrücken. Und die Konsumenten greifen zu. Durchaus überraschend, denn gemeinhin gelten Österreicherinnen und Österreicher bei Finanzgeschäften wie Aktien als risikoscheu und spekulieren ungern. Es könnte so etwas wie Folklore der Bevölkerung sein, dass sie bei Krediten trotz Warnungen extrem risikofreudig sind und in einer Art Schnäppchenmentalität nach dem letzten zehntel Prozentpunkt schielen.

Auch Banken mögen’s variabel: Für die Banken sind variable Kredite interessant, weil sie ihnen eine einfache Form der Absicherung bieten und im Idealfall – wie aktuell – sprudelnde Gewinne ermöglichen. Schnell, einfach und immer am Bedarf des aktuellen Marktes orientiert – wie einst bei den Fremdwährungskrediten ab Mitte der 1990er-Jahre. Deren Geschichte ist hinreichend bekannt und auch in Sachen variabler Hypothekarkredite haben viele Bankkunden und deren Geldhäuser nicht mitbedacht, dass Zinsen eben auch steigen können.

Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. So stiegen die Zinsen variabler Kredite im Schatten der Leitzinserhöhungen ab 2022 sprunghaft an – heute sind Fixzins-Angebote günstiger als variable Kredite. Während immer mehr Schuldner von variablen Hypothekarkrediten nun in Probleme geraten, profitieren Banken weiter. Ein ungleicher Wettbewerb, der mittlerweile nicht nur zu Ausfällen bei Kreditrückzahlungen führt, sondern 2022 auch die Finanzmarktaufsicht (FMA) auf den Plan gerufen hat: Mit der Immobilienfinanzierungsmaßnahmen-Verordnung (Kim Vo) zur Begrenzung systemischer Risiken bei Immobilienkrediten und auch zum Schutz der Käufer und Käuferinnen. Diese hat dazu geführt, dass Konsumenten deutlich schwerer an Baufinanzierungen kommen und die Vergabe neuer Wohnkredite stark eingebrochen ist. Die Bankenbranche argumentiert nun, dass die Schuldendienstquote von 40 Prozent gelockert gehört. Ein schwacher Trost für alle Häusle Besitzer, die aktuell einen teuren variablen Baukredit bedienen müssen.

Variable Hypothekarkredite – Zinswende wurde für viele Häuslebauer zum Alptraum

Nicht nur die umstrittene Immobilienfinanzierungsmaßnahmen-Verordnung macht potenzielle Häuslebauer zu schaffen. Es ist vor allem ein Thema, das für viele aktuelle Kreditnehmer variabler Finanzierungen zum wahren Alptraum wurde: die Zinswende am Immobilienmarkt mit immens gestiegenen monatlichen Raten.

Variable Kreditzinsen seit 2022 von 0 auf 4,50 gestiegen: Lag im Jänner 2022 der 3-Monats-Euribor als Referenzzinssatz vieler Immobilienfinanzierungen noch bei minus 0,6 Prozent, stieg der Referenzzinssatz der Europäischen Zentralbank (EZB) innerhalb von 24 Monaten auf aktuell 4,50 %. Der höchste Stand seit über einem Jahrzehnt.

Immense Mehrbelastung bei variablen Wohnkrediten: Haushalte, die aktuell einen variablen Immobilienkredit abbezahlen, spüren diese finanzielle Mehrbelastung besonders stark: Im Vergleich zu 2021 hat sich die monatliche Kreditrate für einen variablen Wohnkredit über 300.000 Euro von monatlich knapp 1.000 Euro auf über 1.600 Euro erhöht. Ein Zinsanstieg über mehr als 60 Prozent im Vergleich zum Abschluss des Kredits.

Zinsen variabler Immobilienkredite kratzen an 5-Prozent-Marke: Mittlerweile kratzt die variable Verzinsung von Immobilienkrediten in der Regel an der 5-Prozent-Marke oder liegt sogar vielfach darüber. Das schlägt sich voll durch auf die Kreditrate durch und ein baldiger Rückgang ist nicht in Sicht.

Fixzins-Angebote derzeit günstiger als variable Kredite: Aktuell kosten Fixzinskredite sogar weniger als der variable Kredit: Im Schnitt – je nach Laufzeit und Kreditsumme um bis zu einem Prozentpunkt. Kreditnehmer, die einen variablen Hypothekarkredit bedienen müssen oder ihren Fixzinskredit einst auf einen vermeintlich günstigeren variablen Kredit umgestellt haben, sollten eine Umschuldung in Betracht ziehen.

Variable Wohnkredite rückwirkend zu Fixzinskrediten umwandeln – Politik zeigt sich offen

Das alles ist für Kreditnehmer nicht nur ärgerlich und für manche sogar existenzbedrohend. Es führt seit geraumer Zeit auch zu einer landesweiten Diskussion um den Umgang variabel verzinsten Krediten.

So zeigt sich einem Vorstoß der Grünen aus 2023 gegenüber, wonach privaten Kreditnehmern eine rückwirkende Umwandlung eines variabel verzinsten Immobilienkredits ermöglicht werden soll, mittlerweile ein breiter politischer Konsens in Österreich. Man wolle gemeinsam Konsumenten und vor allem Familien unter die Arme greifen, die infolge der Zinswende am Markt in arge finanzielle Bedrängnis gekommen sind.

Konkret soll laut dem vorliegenden Entwurf für einen Initiativantrag die rückwirkende Konvertierung für alle variablen Hypothekar- oder Immobilienkredite gelten, die ab dem 21. März 2016 abgeschlossen wurden. Der Konvertierungsanspruch soll ein Umstellen ermöglichen, als ob Kreditnehmer und Bank bereits vor dem unvorhergesehenen Zinsanstieg einen fixen anstatt eines variablen Kreditsatzes vereinbart hätten – somit würden diese also rückwirkend zu den damaligen Fixzins-Konditionen abgeschlossen. Weiters müssten fix und variabel verzinster Kredit gegenübergestellt werden, um Konsumenten Vergleiche der Vertragsbedingungen zu ermöglichen.

Die Banken sollen den Kreditkunden innerhalb von zwei Monaten ein Umstiegs-Angebot vorlegen, bei Nichtbefolgung sieht der Vorschlag Verwaltungsstrafen für die Banken vor. Der konkrete Fixzinssatz soll von der Finanzmarktaufsicht (FMA) festgelegt werden, damit Banken keine Angebote mit beliebig hohen Zinssätzen offerieren. Die Möglichkeit zur Umwandlung soll einmalig bis Ende 2024 in Anspruch genommen werden können.

Umwandlung variabler Hypothekarkredite – kontroverse Diskussionen und rechtliche Bedenken

Dieser Vorstoß, von dem, laut Studien rund 500.000 Haushalte betroffen sein könnten, sorgt in Österreich seit Monaten für kontroverse Diskussionen unterschiedlichster Gruppen.

Eine nötige Gesetzesänderung würde einen weitreichenden Eingriff in die Privatautonomie von Kreditnehmer und Kreditgeber darstellen, bei dem auch verfassungsrechtliche Grenzen klar überschritten werden. Weiters hätte bei Betrachtung der Inflation sowie der Zinsentwicklung seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) klar sein müssen, dass spätestens ab dem Jahr 2021 die Zinsen auch voll auf den Immobilienbereich durchschlagen würden.

Weder Banken noch Kreditvermittlern sei in diesem Kontext mangelnde Aufklärung vorzuwerfen. Mit einer Zwangsumwandlung würden aufsichtsrechtliche und gesetzliche Prinzipien der Kreditwürdigkeitsprüfung außer Kraft gesetzt und ein künstlicher, nicht annähernd dem Markt entsprechender Zinssatz festgesetzt. Weiters würde es die Steuerung der Refinanzierungsstruktur von Banken schwer bis unmöglich machen, und letztendlich zu deutlich höheren Liquiditätskosten und somit auch zu teureren Krediten für alle Konsumenten in Österreich führen.

Schließlich – so ein weiterer Hauptkritikpunkt – seien, trotzt des aktuell angespannten Finanzierungsumfeldes, die Raten ausgefallener Kredite für die Finanzierung von Wohnraum nach wie vor auf einem historisch niedrigen Niveau. Hierzu hätten auch die freiwillig gesetzten Maßnahmen der österreichischen Banken, wie die Aussetzung von Verzugszinsen und Mahnspesen, beigetragen.

Laufende Baukredite umschulden und mit Fix-Zinsen langfristig absichern

Angesichts der vielfach angespannten Lage bei laufenden Finanzierungen raten Immobilienexperten das Zinsänderungsrisiko mit dem Umstieg auf einen Fixzins-Kredit ausschalten. Die aktuell niedrigeren Fixzins-Konditionen werden so langjährig gesichert, weitere Erhöhungen der Kreditrate sind nicht mehr zu befürchten.

Und der Umstieg auf einen Fixzinskredit kann sich lohnen: Wer derzeit einen variablen Immobilienkredit mit rund fünf Prozent effektiv bezahlt und auf eine 20-jährige Fixzinsbindung zu 3,5 Prozent umschuldet, reduziert seine monatliche Kreditrate um rund 150 Euro. Über die gesamte Kreditlaufzeit gerechnet sind das gut 35.000 Euro weniger Zinskosten, die eingespart werden können.

Wichtig zu wissen: Bei einer Kreditumschuldung können Nebenkosten und Pönalen anfallen. Allerdings lässt sich ein Pönale in vielen Fällen vermeiden – etwa dann, wenn man von einem variablen Kredit auf einen fixverzinsten Kredit umschuldet und eine Kündigungsfrist von sechs Monaten einhält.

Tipp: Haushalte mit variablen Wohnkrediten sollten dringend einen Kassasturz machen und prüfen, ob sie die dauerhaft höheren Zinsen stemmen können. Ist das nicht der Fall, sollten betroffene Haushalte auch jetzt noch auf einen Fixkredit umsteigen, solange sie die Kreditvergabekriterien noch erfüllen.

Immobilienkredit – in fünf Schritten zur sicheren Hausfinanzierung

Egal, ob Umschuldung oder Neufinanzierung: In Sachen Immobilienkredit sollte gerade angesichts gestiegener Zinsen und hoher Kosten besonders gut geplant werden. Mit diesen fünf Schritten gelangen Sie zu einer sicheren Haus- oder Wohnungsfinanzierung, die sich dauerhaft trägt:

Schritt 1 – Finanzierungsbedarf erkunden: Die wenigsten Haushalte in Österreich können die komplette Hausfinanzierung aus Eigenmitteln bestreiten. Daher sollten Sie in einem ersten Schritt erkunden, welcher Finanzierungsbedarf durch Kredite und Förderungen für Ihr Vorhaben erforderlich ist.

Schritt 2 – Haushaltsrechnung durchführen: Daher stellt sich die Frage, wie viel Hauskredit Sie sich für die Finanzierung leisten können. Hier hilft Ihnen eine exakte Haushaltsrechnung, in der Sie alle monatlichen Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen – nur so wissen Sie, wie viel Geld pro Monat für die Rückzahlung Ihrer Kreditrate übrigbleibt. Ein Sicherheitspuffer von etwa zehn Prozent sollte dabei eingeplant werden.

Schritt 3 – Finanzierungsplan erstellen: Ist Ihr Finanzierungsbedarf ermittelt, gilt es die richtige Finanzierung zu finden. Hierfür stehen Immobilienkredite oder Bauspardarlehen parat, beides zweckgebundene Kredite bzw. Darlehen, welche hypothekarisch besichert werden. Weiters sollten Sie eine mögliche Wohnbauförderung zum Hauskredit in Ihrem Bundesland erkunden.

Schritt 4 – Kreditvergleich nutzen: Wissen Sie, wie viel und welchen Kredit Sie benötigen, ist es Zeit für den Kreditvergleich. Im online Immobilienkredit-Rechner erhalten Sie mit wenigen Angaben eine erste Einschätzung zur monatlichen Kreditrate und der Finanzierungs­wahrscheinlichkeit für Ihr Vorhaben. Unsere Finanzierungsexperten helfen Ihnen bei der Wahl des Finanzierungswunsches und holen für Sie die Kreditangebote passender Banken ein.

Schritt 5 – Kreditangebot auswählen: Jetzt können Sie das für Sie optimale Angebot auswählen und mit der Immobilienfinanzierung starten. Dabei unterstützen Sie unsere Finanzierungsexperten auch weiterhin – vom Abschluss des Kreditangebots bis zur Auszahlung Ihres Immobiliendarlehens.

Fazit zum Thema

Galten in Österreich variable Immobilienkredite lange Zeit als günstigere Möglichkeit, an das begehrte Eigenheim zu kommen, hat sich die Lage aufgrund der Zinswende am Markt dramatisch verändert. Kreditnehmer sehen sich teils mehrfach gestiegener Monatsraten bei der Finanzierung von Haus oder Wohnung gegenüber – für viele ist die finanzielle Belastbarkeit längst überschritten.

Das für Sommer 2023 angedachte Hilfspaket für ins Straucheln geratene Kreditnehmer kommt nun doch nicht. Zugute hätten die Gelder vor allem Jungfamilien kommen sollen. Stattdessen gibt es laut Bankenbranche individuelle Angebote für junge Kreditnehmer – gepaart mit den verschärften Kreditvergabekriterien (KIM-Verordnung) für private Wohnimmobilienkredite.

So bleibt Konsumenten, die sich einer überbordenden finanziellen Belastung in Sachen variablem Immobilienkredit gegenübersehen – bis auf weiteres – nur der Gang zur Bank oder zu einem der zahlreichen Konsumentenschutzvereine, um Alternativen aufzuspüren. Oder eine mögliche Umschuldung zu einem günstigeren Online-Darlehen. Unsere Finanzierungsexperten beraten Sie hierzu unverbindlich und kostenlos.

Video: Oberbank TV – fixe oder variable Zinsen?

https://youtu.be/bt6P00dHVNI

 

Quelle: Oberbank AG /YouTube

FAQ Variable Hypothekarkredite

Was ist ein variabler Kredit?

Bei Darlehensformen mit variablem Zinssatz orientieren sich die Banken an den allgemeinen Leitzinsen der Notenbanken – in der Regel dem EURIBOR bzw. der Europäischen Zentralbank (EZB).
Hierbei können Zinsobergrenzen mit einem geringen Zinsaufschlag beim Abschluss festgelegt werden, um das Risiko bei steigenden Zinsen deutlich zu verringern. Bei vielen Immobilienfinanzierungen war dies nicht der Fall, wodurch variable Hypothekarkredite in den vergangenen Jahren deutlich teuer wurden.

Wie hoch ist der variable und fixe Zinssatz bei Immobilienkrediten in Österreich?

Die Zinssätze für variable Wohnkredite liegen aktuell bei 5,0 % p.a. oder darüber. Fixzinskredite sind mittlerweile günstiger – diese gibt es derzeit ab rund 3,50 % p.a. Seit 2022 haben sich die Zinsen allgemein wesentlich erhöht.

Ist ein variabler Zinssatz zur Baufinanzierung gut?

Ein variabler Zins kann die bessere Wahl sein, wenn man bereit ist, das Risiko einer möglichen Zinserhöhung zu tragen. Sange Zeit waren variable Wohnkredite günstiger als Baudarlehen mit Fixzinsen. Seit der Zinswende hat sich das Bild gedreht: Aktuell müssen Bauherren mit variablen Immobiliendarlehen deutlich tiefer in die Tasche greifen – wer vor Jahren einen Fixzinskredit abgeschlossen hat, profitiert hingegen weiter vom garantierten günstigen Zinssatz.

Werden variable Zinsen sinken oder steigen?

Steigen bzw. sinken die Leitzinsen, so steigt bzw. sinkt auch der variable Zinssatz. Die Kreditrate passt sich also bei variabler Verzinsung während der gesamten Kreditlaufzeit dem neuen Zinsniveau an. Experten gehen davon aus, dass die variablen Zinsen bis Mitte 2024 weiter weiterhin auf dem aktuell hohen Niveau verharren – allerdings ist im Laufe des Jahres mit leicht sinkenden Zinsen zu rechnen.

Warum lohnt sich eine Hypothek?

Die Vorteile einer Hypothek liegen auf der Hand. Weil Banken eine Kreditsicherheit in Form der Hypothek bekommen, fallen die Zinsen auf eine Hypothek in der Regel niedriger aus als die auf eine normale Finanzierung. Zudem ist in den meisten Fällen eine vorzeitige Rückzahlung der Hypothek möglich. Hypothekarkredite sind in Österreich die übliche Form der Immobilienfinanzierung.

Was ist Kim V?

Mit der Kreditimmobilienmaßnahmen-Verordnung (KIM-V) sollten die systemischen Risiken bei Immobilienkrediten verringert und der Schutz von Käufern erhöht werden. Seit Einführung im August 2022 werden die Entscheidungen des Gremiums für Finanzmarktstabilität (FMSG) in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert – denn damit wird sowohl die Kreditvergabe für Eigentum als auch leistbares Wohnen weiterhin erheblich erschwert.

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Immobilien-Vollfinanzierung: Bauen ohne Eigenkapital

Baufinanzierung ab 3,50%

Inhaltsverzeichnis

Baufinanzierung anfragen
Hintergrundwissen
Fazit zur Vollfinanzierung
Video zur Vollfinanzierung
Kreditlexikon
FAQ

Baukredit ohne Eigenkapital – geht das?

Eigenkapital für die Immobilienfinanzierung ist keine Voraussetzung mehr für die Kreditvergabe. Die sogenannte Vollfinanzierung hat jedoch ihren Preis. Eine Vollfinanzierung kostet dem Kreditnehmer durchschnittlich 0,25 bis 1,00 % mehr Zinsen als eine Finanzierung mit 20 % Eigenkapital. Das macht bei einem Kreditbetrag von 200.000 Euro auf zehn Jahre circa 10.000 Euro aus.

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Folgend finden Sie eine Liste mit beispielhaften Monatsraten:

Kreditsumme  Laufzeit  Zinssatz  Rate
100.000 €  10 Jahre  3,5%  986 €
100.000 €  20 Jahre  3,5%  577 €
100.000 €  10 Jahre  4,5%  1032 €
100.000 €  20 Jahre  4,5%  627 €
100.000 €  10 Jahre  5,5%  1078 €
100.000 €  20 Jahre  5,5%  680 €

Eine Wohnung, für deren Kauf Sie 100.000 € Kredit aufnehmen müssen, ist im Falle einer günstigen Verzinsung von 3,50 Prozent bereits nach zehn Jahren mit einer Monatsrate von rund 986 € abgezahlt.

Häufige Kreditfragen:

Ist eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital möglich?
Was ist Vollfinanzierung?
Können Kaufnebenkosten mitfinanziert werden?
Wie viel Kredit bekommt man ohne Eigenkapital?
Wird das Grundstück als Eigenkapital angesehen?
Wie bekomme ich eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital?
Welche Bank finanziert den Hauskauf ohne Eigenkapital?

Wichtiger Hinweis:

Nach dem Online-Antrag (Klein- und Ratenkredite) oder der Finanzierungsanfrage (Baufinanzierung) können sämtliche Schritte bis zur Auszahlung in der Regel online oder telefonisch geklärt werden. In wenigen Fällen ist der postalische Weg oder ein persönliches Erscheinen vor Ort notwendig.

Folgend finden Sie eine Liste mit beispielhaften Monatsraten:

Kreditsumme Laufzeit Zinssatz Rate
100.000 € 10 Jahre 3,5% 986 €
100.000 € 20 Jahre 3,5% 577 €
100.000 € 10 Jahre 4,5% 1032 €
100.000 € 20 Jahre 4,5% 627 €
100.000 € 10 Jahre 5,5% 1078 €
100.000 € 20 Jahre 5,5% 680 €

Eine Wohnung, für deren Kauf Sie 100.000 € Kredit aufnehmen müssen, ist im Falle einer günstigen Verzinsung von 3,50 Prozent bereits nach zehn Jahren mit einer Monatsrate von rund 986 € abgezahlt.

Bei Ihrer Anfrage werden alle relevanten österreichischen Banken berücksichtigt und selbstverständlich auch diverse Finanzierungsformen. Auch eine Anfrage ohne Eigenkapital ist möglich. In diesem Falle steigt in der Regel im Gegenzug der Zinssatz.

Auf unseren weiteren Seiten finden Sie zudem Details zu

  • Ratenkrediten (bis 65.000 €)
  • Kleinkrediten (bis 1.500 €)

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Finanzierungen ohne Eigenkapital vergleichen und anfragen

Mit einem flexiblen Baukredit und einer schnellen Kreditzusage finanzieren Sie Ihren Wohntraum rasch. Ob Wohnung oder Haus, kaufen oder bauen – zusammen mit unserem Finanzierungspartner Optifin errechnen wir für Sie die Angebote von über 80 Banken in Österreich. Sie tragen den Finanzierungsbedarf Ihrer Wunschimmobilie in unser Formular ein und unsere Experten kontaktieren Sie per Telefon oder auf Wunsch persönlich.

Was benötigen wir für Ihre Finanzierungsanfrage?

Im Anfrageformular können Sie Ihren Kreditwunsch an unsere Finanzierungsexperten senden. Hierzu benötigen wir Informationen

  • zum Finanzierungsobjekt (Haus, Wohnung etc.)
  • zur Finanzierungssumme
  • zu den bestehenden Eigenmitteln
  • zum Vorhaben (Kauf, Bau, Umbau)
  • zum Standort
  • Ihre Kontaktdaten (Telefon & E-Mail)

Weiters tragen Sie bitte Ihre Kontaktdaten inkl. Telefonnummer ein. Nach Angabe Ihrer Kontaktdaten können Sie Ihren Finanzierungswunsch direkt an unseren Partner Optifin versenden. Unsere Immobilienmakler leiten Ihre Anfrage an geeignete Banken weiter und melden sich innerhalb weniger Werktage mit individuellen Angeboten bei Ihnen.

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Hintergrundwissen zum Thema Baufinanzierung ohne Eigenkapital

Welche Voraussetzungen müssen bei der Baufinanzierung ohne Eigenkapital gegeben sein?

Früher galt für Häuslebauer und Käufer von Immobilien die alte Faustregel: Für eine solide Baufinanzierung sind 15 und 20 Prozent Eigenkapital notwendig. Heute sieht die Sache weit anders aus: Nicht nur in den USA oder in Großbritannien gehören der Haus- und Wohnungskauf ohne Eigenkapital längst zum Standard. Auch in Österreich ist diese Finanzierungsform möglich und wird bei Konsumenten beliebter. Doch es gibt Bedingungen:

Günstige Zinsen: Mit einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital können Sie sich die gewünschte Immobilie kaufen und bei günstiger Offerte sogar viel Geld sparen. Das vorhandene Eigenkapital muss nicht angerührt werden und kann für andere Notfälle in der Kassa verbleiben. Informieren Sie sich forderst zu den aktuellen Konditionen für eine Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital! Diese sind in der Regel schlechter als bei klassischen Annuitätendarlehen mit Beleihungswerten von 60 bis 80 Prozent.

Solides Einkommen: Entscheidend ist Ihre Bonität. Haben Sie einen unbefristeten Arbeitsvertrag, werden Sie schnell einen seriösen Anbieter finden. Falls Ihre Arbeitsstelle befristet ist, werden Sie keine Bank für die Baufinanzierung ohne Eigenkapital vorfinden. Weiters muss Ihr aktuelles Einkommen eine bestimmte Höhe aufweisen, damit der Antrag auf das Darlehen bewilligt wird.

Unterlagen und Sicherheiten: Finanzierungen ohne Eigenkapital erfordern die üblichen Voraussetzungen und Nachweise. Volljährigkeit mit Identitätsnachweis in Österreich, Einkommensnachweise, Kontoauszüge und Arbeitsvertrag. Weiters laufende Kredite und Verbindlichkeiten sowie eine Abfrage beim KSV. Banken verlangen gerne spezielle Sicherheiten wie Hypotheken, damit ein günstiger Kreditvertrag zustande kommt.

Welche Tilgungs- und Darlehensverfahren sind bei der Vollfinanzierung zu beachten?

Wenn Sie in Österreich eine Vollfinanzierung bekommen, müssen Sie kein Eigenkapital zum Erwerb der Immobilie einsetzen. Das Darlehen muss dennoch in Raten abbezahlen werden. Außerdem werden Zinsen fällig, die Sie an die Bank abführen. Für die Tilgung stehen Ihnen zwei Darlehensformen zur Wahl:

Annuitätendarlehen: Eine Möglichkeit sind gewöhnliche Tilgungsdarlehen, sogenannte Annuitätendarlehen. Diese bestehen aus Raten und Zinssätzen, welche jeweils nach der Restschuld berechnet werden. Je länger die Tilgung andauert, desto geringer fällt der Zinssatz aus. Die monatlichen Belastungen sind dann wesentlich kleiner. Bei geringerem Tilgungssatz müssen Sie als Kreditinteressent mit einem längeren Tilgungszeitraum rechnen – was insgesamt das Darlehen merklich verteuert.

Endfälliges Darlehen: Beim endfälligen Darlehen hingegen werden zuerst die anfallenden Zinsen beglichen. Der Kreditbetrag muss am vereinbarten Laufzeitende an die Bank zurückgezahlt werden – in voller Höhe. Als Darlehensnehmer müssen Sie eine Zeit lang nur die wenigen Zinsen bezahlen, können sich aber hoch verschulden, falls das Darlehen am vereinbarten Datum nicht an die Bank zurückgezahlt wird.

Tipp: In beiden Fällen ist eine Anschlussfinanzierung nötig. Außer Sie können die Restschuld aus eigener Kassa begleichen oder haben den nötigen Betrag in Form einer Versicherung oder eines Bausparers parat. Wichtig: Bei Annuitätendarlehen ist die Restschuld nach abgelaufener Bindungsfrist durch die geleistete Tilgung deutlich geringer als bei endfälligen Darlehen.

Welche Vorteile bringt Ihnen eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital?

Wer ohne Eigenkapital seinen Traum vom Eigentum verwirklicht, der kommt schneller in die eigenen vier Wände. Sie müssen nicht Jahre warten, bis der Eigenkapitalanteil von 15 bis 20 angespart ist, sondern können sofort nach Immobilien mit günstigen Preisen Ausschau halten.

Zudem sparen Sie sich vorzeitig teure Mietkosten. Das ist gerade in der heutigen Zeit ein entscheidender Vorteil: Schließlich herrscht ein sehr niedriges Zinsniveau am Baugeldmarkt und die Mietpreise steigen jährlich weiter an.

Eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist für den Erwerb verschiedenster Immobilienformen geeignet. Beispielsweise profitieren Sie vom steigenden Wert selbstgenutzter Wohnungen oder Häuser. Wer eine Immobilie kauft, renoviert und wieder verkaufen möchte, kann dank einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital rasch Rendite erzielen.

Schließlich sind auch Vollfinanzierungen äußerst flexibel. Sie können Laufzeiten bis zu 40 Jahre wählen und als Kreditnehmer bestimmen, wie lange Sie Ihr Darlehen abbezahlen wollen. Gleiches gilt – bei entsprechender Bonität – für die Darlehenssumme.

Tipp: Da nahezu jede Bank in Österreich eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital anbietet, lässt sich das individuell beste Angebot einfach erkunden. Und Sie behalten gleichzeitig freie Mittel für andere Investitionen.

Was ist zu tun?

  • früher in die eigenen vier Wänden ziehen
  • sofort hohe Mietkosten sparen
  • historisch niedrige Zinsen sichern
  • von steigenden Immobilienpreisen profitieren
  • zusätzliche Liquidität sichern

Wo liegen die Nachteile einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital?

Eine Finanzierung ohne Eigenkapital erscheint auf den ersten Blick verlockend. Dennoch sollten Sie die Nachteile kennen, bevor Sie ein solches Hausdarlehen wählen.

Diese beginnen damit, dass Interessenten ohne Eigenkapital in Österreich schlicht und ergreifend keinen Kredit erhalten. Als Käufer oder Bauherr müssen Sie in der Regel anderweitige Sicherheiten einbringen. Beispielsweise ein hohes Einkommen oder gegebenenfalls eine Hypothek auf Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung.

Weitere Nachteile sind die schwankende Entwicklung der Zinsen sowie hohe Nebenkosten. Zudem fallen die Zinsen für eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital in der Regel generell merklich höher aus.

Weiters gilt es zu beachten: Auch wenn Ihnen eine Vollfinanzierung durch die Bank aufgrund hoher Bonität gewährt wurde, können Veränderungen im eigenen Einkommen starke Konsequenzen nach sich ziehen. Werden Sie als Kreditnehmer zum Beispiel arbeitslos oder erkranken, dann wird die erworbene Immobilie mitunter zwangsweise verkauft – falls die Raten nicht mehr getilgt werden. In diesem Fall können schnell hohe Restschulden auf Sie zukommen. Erkunden Sie Vor– und Nachteile genau, bevor Sie sich für eine Vollfinanzierung entscheiden.

Tipp: Die Nebenkosten sind ein entscheidender Faktor. Für gewöhnlich werden Maklerprovision, Notarkosten sowie die Grunderwerbssteuer und Gebühren für Eintragung im Grundbuch bei einer Vollfinanzierung zusätzlich fällig. Außer Sie wählen eine sogenannte 110-, 115- oder 120-Prozent-Finanzierung, bei der anfallende Nebenkosten inkludiert sind.

Warum ist der Vergleich für eine Finanzierung ohne Eigenkapital entscheidend?

Auch wenn eine Vollfinanzierung den schnellen Einzug ins Eigenheim ermöglicht: Kauf oder Bau einer Immobilie bleiben für die meisten DIE finanzielle Entscheidung des Lebens. Nehmen Sie sich Zeit und führen Sie einen gründlichen Vergleich der Banken und Konditionen durch.

Achten Sie darauf, eine seriöse und professionelle Bank zu finden: Hier gilt es, die Bedingungen im Vertrag genau durchzulesen. Manche Banken bieten günstige Zinsen, verlangen aber viele Sicherheiten vom Kreditnehmer. Weiters lohnt es sich, Sondertilgungen, damit die Schuldenlast deutlich rascher abzutragen und viel Geld bei der Baufinanzierung zu sparen.

Tipp: Gerade Direktbanken bieten niedrige Zinsen, gute Konditionen und flexible Baufinanzierungen – auch ohne Eigenanteil. Im einfach gestalteten Anfrageformular unseres Partners Optifin errechnen wir für Sie die Angebote von über 80 Banken in Österreich. Ihrem Finanzierungsbedarf entsprechend beraten Sie unsere Experten per Telefon oder auf Wunsch persönlich bei Ihnen zu Hause.

Haus oder Eigentumswohnung erwerben  – was ist in Sachen Finanzierung zu beachten?

Zur erfolgreichen Finanzierung ohne Eigenkapital gehören gute Zinsen, geringe Kreditgebühren und Nebenkosten. Die geeignete Immobilie muss zudem gefunden und genau geprüft werden. Passen muss überdies die Finanzplanung:

Solide Finanzierungsplanung: Mit einer vernünftigen Finanzierungsplanung können Sie böse Überraschungen vermeiden. Viele Banken und Vermittler bieten Konsumenten spezielle Beratungen an. Um keine Schulden anzuhäufen und fällige Raten abbezahlen zu können, sollte bei jeder Vollfinanzierung ein finanzielles Polster vorhanden sein. Weiters müssen Sie selbst bei bester Bonität darauf achten, dass die monatlichen Raten nicht zu hoch ausfallen und weitere Zahlungen beglichen werden können. Sind Sie darauf nicht vorbereitet, tappen Sie rasch in eine Schuldenfalle.

Kosten für Makler und Vermittlung: Das Angebot bezahlbarer Immobilien auf dem freien Markt wird in Österreich rarer – nicht nur in den großen Metropolen. Wer Haus, Wohnung oder Grundstück per Makler sucht, muss selbst bei Immobilienabteilungen der Banken hohe Maklergebühren einkalkulieren. Viele Tausend Euro sind schnell beisammen.

Überraschungen bei Kauf und Übergabe: Sind Eigentumswohnung oder Traumhaus gefunden bzw. erstellt, gilt es nach  Mängel Ausschau zu halten. Neubauten weisen oft Baumängel auf, erworbene Gebrauchtimmobilien müssen renoviert und modernisiert werden. Treten Mängel auf, sollten diese genau dokumentiert und nachgebessert werden.

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Fazit: So wird die Finanzierung ohne Eigenkapital ein Erfolg

Verfügen Sie über ein hohes regelmäßiges Haushaltseinkommen, oder können Sie andere Sicherheiten vorweisen? Dann wird der Traum von den eigenen vier Wänden am ehesten wahr. Sie können alle Vorteile einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital ohne die genannten Nachteile realisieren. Dennoch gilt bei der Vollfinanzierung: Einen soliden Haushaltsplan aufstellen, ausführlichen Vergleich von Krediten und Konditionen durchführen und Eventualitäten samt Zusatzkosten in die Finanzierung mit einplanen. Dann wird der schnelle Immobilientraum nicht zum Alptraum für Sie.

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Video: Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital – darauf kommt es an!

Quelle: Baufi.tv / YouTube

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Kleines Kreditlexikon: Wichtige Begriffe rund um die Baufinanzierung

Auf die Suche nach dem passenden Kredit für Haus oder Wohnung werden Sie schnell feststellen, dass es beim Thema Baufinanzierung ein eigenes Vokabular gibt. Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe, die Ihnen beim Kredit Vergleich begegnen:

Eigenkapital
Damit sind Vermögenswerte gemeint, die Sie für die Immobilie zur Verfügung haben. Zum Beispiel Erspartes, Bargeld, Wertpapiere, aber auch Eigenleistungen. Eigenleistungen sind kritisch zu sehen: Sie bedeuten einen hohen Zeitaufwand, der die Bauzeit verlängert und den Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen bedeuten kann.

Tilgung
Unter Tilgung versteht man die Zurückzahlung des Hauskredits, in der Regel durch regelmäßige Raten. Die Höhe der Tilgung bestimmt die Höhe der monatlichen Rate sowie die Gesamtlaufzeit des Immobilienkredits.

Sollzins
Fürs Geld leihen verlangt die Bank Zinsen. Bei einem Hauskredit ist es der Sollzins, der angibt, wie viel Sie für die Bereitstellung des Geldes zahlen müssen. Der Sollzins wird auf den Nettodarlehensbetrag berechnet. Verwechseln Sie ihn nicht mit dem Effektivzins.

Effektivzins
Der Effektivzins ist der tatsächliche Preis des Hauskredits, in ihm sind alle Kreditbestandteile berücksichtigt. Mithilfe des Effektivzinssatzes können Sie verschiedene Angebote miteinander vergleichen. Wie der Effektivzinssatz berechnet wird, ist rechtlich in der Preisangabenverordnung festgelegt.

Sondertilgung
Neben den regelmäßigen, monatlichen Raten sind bei vielen Banken Sondertilgungen möglich. Wenn Sie zum Beispiel geerbt oder einen Gehaltsbonus erhalten haben, können Sie das Geld durch kostenlose Sondertilgungen in Ihre Finanzierung einfließen lassen. So verkürzt sich die Laufzeit Ihres Hauskredits und Ihre Immobilie ist rascher schuldenfrei.

Nebenkosten
Beim Kauf einer Wohnung oder eines Hauses entstehen weitere Kosten für die Grunderwerbssteuer, Notar- und Grundbuchgebühren und ggf. Provision. Diese Kaufnebenkosten sollten Sie bei der Gesamtkalkulation Ihres Baukredits nicht vernachlässigen. Sie können in Österreich locker 10 % und mehr des Kaufpreises ausmachen.

Sollzinsbindung
Als Sollzinsbindung oder Zinsbindungsfrist wird der Zeitraum genannt, in dem die Zinskonditionen von der Bank festgeschrieben werden. Das heißt, schließen Sie heute einen Immobilienkredit mit 2,5 % Zinsen und einer Sollzinsbindung von 20 Jahren ab, gelten diese 2,5 % bis zum Ende der Laufzeit in 20 Jahren. Auch, wenn sich die Zinsen am Markt verändern. Da die Baufinanzierungszinsen aktuell niedrig sind, empfehlen wir für Ihren Immobilienkredit oder Baukredit eine lange Laufzeit.

Anschlussfinanzierung
Ist am Ende der Zinsbindung noch eine Restschuld übrig, ist Ihr Hausdarlehen also noch nicht ganz abbezahlt, müssen Sie eine Anschlussfinanzierung abschließen. Die Anschlussfinanzierung wird Prolongation oder Umschuldung genannt.

FAQ Immobilien-Vollfinanzierung

Ist eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital möglich?

Ja. Allerdings steigt die Wahrscheinlichkeit einer Ablehnung bei fehlendem Eigenkapital. Zudem steigen in der Regel die Zinsen. Eine Lösung kann hier der sogenannte Hypothekarkredit sein.

Was ist Vollfinanzierung?

Eine Vollfinanzierung ist eine Finanzierung ohne Eigenkapital, bei der 100 % der Kosten durch den Kredit gedeckt werden. In der Regel steigt durch die fehlende Sicherheit der Zinssatz der Bank.

Können Kaufnebenkosten mitfinanziert werden?

Ja. Erwerbsnebenkosten (wie Maklercourtage, Notarhonorar, Grundbuchkosten und Grunderwerbssteuer) können ebenfalls mitfinanziert werden. Dadurch wird dann im Falle von 20 % Erwerbsnebenkosten bspw. eine „120%-Finanzierung“ erreicht.

Wie viel Kredit bekommt man ohne Eigenkapital?

Das kommt auf Ihre Bonität und die Bewertung Ihrer Bonität durch die Bank an. In der Regel erhält ein Kunde ohne Eigenkapital eine geringere Kreditsumme als ein Kunde mit Eigenkapital. Das ist jedoch von Fall zu Fall verschieden.

Wird das Grundstück als Eigenkapital angesehen?

Ja. Auch ein Grundstück zählt als Eigenkapital. Damit wirkt es sich positiv auf die Finanzierung aus. Die Wahrscheinlichkeit der Kreditvergabe steigt und eine Zinssenkung ist möglich.

Wie bekomme ich eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital?

Eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital (Vollfinanzierung) ist möglich, sofern Sie als Kreditnehmer eine überdurchschnittliche Bonität aufweisen. Da bei einer Vollfinanzierung aber das Risiko für die Bank steigt, müssen Sie bei der Finanzierung von Haus und Wohnung aber mit einem Zinsaufschlag rechnen. Die Höhe bestimmt die jeweilige Bank selbst.

Welche Bank finanziert den Hauskauf ohne Eigenkapital?

Ob eine Bank Ihren Hauskauf finanziert, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Entscheidenden Einfluss darauf haben folgende Fragen:

  • Wer nimmt den Kredit in Anspruch?
  • Wie hoch ist der Wert des Hauses?
  • Wie hoch ist die gewünschte Darlehenssumme?
  • Handelt es sich beim Kauf um Eigennutzung oder eine Kapitalanlage?
  • Existiert eine Bürgschaft oder gibt es sonstige Sicherheiten?

Kleinkredite in Österreich | Cashper als Alternative zu Cashpresso

Unsere Erfahrungen: Bis zu 1.500 Euro bei schneller Auszahlung | mit und ohne KSV

Hier finden Sie einen Onlinevergleich und Hintergrundwissen zu Kleinkrediten. Zudem beleuchten wir die beiden am Markt vertretenen Anbieter Cashper und Cashpresso.

Onlinevergleich Cashper und Cashpresso
Hintergrundwissen
Cashper (bis zu 1.500 Euro trotz KSV-Eintrag, Barauszahlung)
Cashpresso (bis zu 1.500 Euro, 60 Tage zinsfrei für Online-Shopping)

Kleinkredite eignen sich dabei insbesondere für Studenten und Auszubildende, die schnell Geld für kleinere Anschaffungen benötigen, jedoch noch keinen größeren Kredit aufnehmen wollen oder dürfen. Auch Arbeitslose erhalten hier unter Umständen – im Gegensatz zu anderen Bankanbietern – einen Kredit. Das hat seinen Preis: hohe Zinsen und eine hohe Ablehnungsrate bei Cashpresso und hohe Gebühren zusätzlich zu den Zinsen bei Cashper. Die Details finden Sie in den Abschnitten der einzelnen Anbieter.

Auf unseren weiteren Seiten finden Sie zudem Details zu

Hypothekar-/Hauskrediten
Ratenkrediten (bis 65.000€)
Kreditkarten
Girokonten

Onlinevergleich Kleinkredite

Welcher Anbieter ist für welchen Zweck geeignet?

Im Bereich der Kleinkredite ist ein Vergleich durch einen Kreditrechner 1:1 nicht möglich. Es gibt 2 Anbieter am Markt, wobei sich einer an Online-Shopper und einer an Barauszahler richtet. Je nach Anbieter wird der Kleinkredit auch als Minikredit bezeichnet.

  • Barauszahlung: Cashper bietet hier bis zu 1.500 Euro Sofortüberweisung.
  • Online-Shopping: Cashpresso bietet hier bis zu 1.500 Euro zur Finanzierung von Einkäufen in Online-Shops (60 Tage zinsfrei)

Kleinkredit von Cashpresso und Cashper im Detail:

Cashpresso ist dabei ein Kreditanbieter, der bis zu 1.500 Euro Online-Käufe vorfinanziert. Damit sind die Auszahlungen in der Regel an einen bestimmten Zweck gebunden, dafür jedoch bis zu 60 Tage zinsfrei.

  • 1.500 Euro Finanzierung bei Einkäufen über Online-Partnershops – bis zu 60 Tage zinsfrei
  • Auszahlung sofort
  • Tilgung jederzeit und variabel

Cashper wiederum zahlt seine Kredite ausnahmslos ohne bestimmten Verwendungszweck aus.

  • 1.500 Euro Kreditrahmen auf Ihr Konto
  • Auszahlung sofort
  • Tilgung nach 30 oder 60 Tagen
  • Barauszahlung

Auf den Seiten der Anbieter Cashpresso und Cashper finden Sie weitere Informationen zum jeweiligen Kleinkredit und erfahren, wie Sie am einfachsten an Ihr Geld gelangen und wie Sie Ihren Kredit beantragen. Wir empfehlen Ihnen dabei Cashper, da hier eine extrem hohe Annahmequote vorliegt und eine Barauszahlung möglich ist.

 

Hintergrundwissen zum Kleinkredit

Was sind Minikredite bzw. Kleinkredite?

Es sind meist nicht große Summen, die wir im Alltag benötigen, um beispielsweise um Konten auszugleichen oder uns einen kleinen Wunsch zu realisieren. Zudem wollen wir uns nicht über Jahre an einen Kredit binden und zudem flexibel in der Rückzahlung sein.

Daher haben viele Banken und insbesondere Online-Finanzierer in Europa mittlerweile Kredite entwickelt, die diese Zielgruppe abdecken.

  • geringe Kreditsumme
  • flexible Rückzahlung
  • kurze Bindungsphase

Dabei ist es egal, ob diese Produkte Minikredit, Kleinkredit, Kurzzeitkredit oder Mikrokredit genannt werden: Es handelt sich in Österreich generell um Kredite zwischen 100 und 1.500 Euro. Die einzigen Anbieter am Markt sind dabei in Österreich Cashper und Cashpresso. Da Cashpresso auf Online-Shopping spezialisiert ist und sehr restriktiv Kredite vergibt, ist ein Vergleich jedoch kaum möglich.

Wann lohnt sich ein Kleinkredit?

Ein Kleinkredit kann hilfreich sein, um vorübergehende finanzielle Engpässe zu überstehen. Diese können bspw. entstehen, wenn man umzieht und dafür spontan Geld benötigt oder aber den Traum eines neuen Fernsehers oder eines anderen (kleineren) Konsumgutes spontan finanzieren will und nicht über Rücklagen verfügt. Gerade für die Finanzierung von Konsumgütern lohnt sich Cashpresso. Wer hingegen bei anderen Anbietern keinen Kredit erhält und frei darüber verfügen will, der wird eher bei Cashper fündig.

Was sind die Voraussetzungen für einen Minikredit?

Jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist, seinen Wohnsitz in Österreich hat und über ein regelmäßiges Nettoeinkommen verfügt, kann in der Regel problemlos einen Minikredit erhalten.

Dabei kommt es auf den Anbieter an, wie restriktiv KSV-Einträge gehandhabt werden. Cashper vergibt dabei eher Kredite trotz negativer KSV-Einträge als Cashpresso.

Kleinkredite: Laufzeit und Kredithöhe:

  • Cashper: Zwischen 100 und 1.500 Euro Kredit mit einer Laufzeit von 15, 30 oder 60 Tagen (trotz KSV-Eintrag).
  • Cashpresso: Zwischen 1 und 1.500 Euro Kredit zur Konsumfinanzierung in Online-Shops mit einer Laufzeit von bis zu 48 Monaten (ohne negativen KSV-Eintrag).

Was ist der KSV?

Der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) ist ein privatwirtschaftlicher, führender Gläubigerschutz-Verband Österreichs, mit dem Ziel, Wirtschaftstreibende vor finanziellem Schaden zu bewahren und damit ihre Liquidität zu fördern.

Der KSV bietet dabei internationale Wirtschaftsauskünfte, Inkasso-Dienstleistungen oder Vertretung in Insolvenzverfahren. 70 Prozent der Wirtschaftsinformationen werden bereits online abgerufen.

(Quelle: Wikipedia, 2017)

Wer über negative KSV-Einträge verfügt, erhält daher in der Regel schwerer einen Kredit. Eine Ausnahme macht hierbei Cashper. Wer über einen KSV-Eintrag verfügt, erhält hier unter Umständen trotzdem einen Minikredit. Testen Sie selbst, ob Sie einen Kleinkredit erhalten.

Zinssatz & Kosten beim Anbieter Cashper:

  • Der Sollzinssatz liegt bei maximal 7,95 %.
  • Wird anstatt einer Laufzeit von 15 oder 30 Tagen eine Laufzeit von 60 Tagen gewünscht, so fallen 99,00 Euro extra an.
  • Die erste Mahnung erhalten Sie dabei ab dem Tag der Fälligkeit mit einer Zahlungsfrist von 7 Tagen.
  • Für die ersten 3 Mahnungen fallen je 10,00 Euro Gebühren an.
  • Nach 3 Mahnungen können zusätzliche Inkassokosten entstehen.

Zinssatz & Kosten beim Anbieter Cashpresso:

  • Der Sollzinssatz liegt bei 14,99 %.
  • Beim Online-Shopping sind bis zu 60 Tage zinsfrei
  • Die Rückzahlung kann flexibel erfolgen, beträgt jedoch je Monat minimal fünf Prozent der offenen Summe und minimal 20 Euro.
  • Es fallen keine weiteren Kosten für den Kredit an (Ausnahme Mahngebühren).
  • Vor einer Mahnung erfolgt eine kostenfreie Zahlungserinnerung.
  • Je Mahnung und Rücklastschrift werden 2,50 Euro verlangt.

Verwendungszweck:

Mit einem Kleinkredit können Sie bspw. kurzfristig Ihr

  • Konto ausgleichen,
  • einen Urlaub finanzieren oder einem Freund
  • Geld zurückzahlen.

 


Cashper Minikredit | 1.500 € sofort

Wichtig: Ein monatliches, stabiles Einkommen von 700 Euro netto ist notwendig und die Rückzahlung muss nach 30 oder 60 Tagen erfolgen!

  • 1.500 € Kreditsumme in 10 Minuten
  • per Online-Antrag
  • ohne Fixkosten
  • Kredit trotz KSV-Eintrag

Video: Cashper Minikredit Test: Wie gut ist der Kleinkredit?

Quelle: Enqome DE / YouTube

Der Kreditantrag

Bei Cashper kannst du innerhalb von 10 Minuten einen Kredit beantragen und der Geldbetrag ist danach innerhalb von 7 Tagen auf deinem Konto. Voraussetzung ist, dass du 21 Jahre oder älter bist und einen dauerhaften, gemeldeten Wohnsitz in Österreich hast. Zudem muss dein monatliches, regelmäßiges Nettoeinkommen über 700 Euro liegen. Der gesamte Antragsprozess läuft online ab. Zudem besteht die Möglichkeit, den Kreditbetrag innerhalb von 24h auszahlen zu lassen.

Die Kosten für eine 24h-Auszahlung liegen bei:

  • 99 Euro für eine schnellstmögliche Auszahlung

Die Kreditkonditionen

Die Konditionen für diesen Kleinkredit sind sehr einfach gestaltet. Es fallen 7,95% Zinsen an, jedoch keine weiteren Fixkosten wie Kontoführungsgebühren an. Wer nach 30 Tagen 600 Euro zurückzahlen will, der zahlt also lediglich 3,78 Euro Zinsen für sein Geld.

  • 7,95 % Zinsen p.a.
  • Ohne Fixkosten

Die Kreditrate und Kreditlaufzeit

In der Regel fällt eine einzige Rate nach 30 Tagen an. Wer jedoch in 2 Raten zurückzahlen will, der kann die eine Hälfte des Kleinkredites nach 30 und die andere nach 60 Tagen zahlen.

Die Aufpreise für eine Verlängerung der Ratenzahlung beträgt:

  • 149,- für 2 Raten anstatt einer

Online Kredit Erfahrungen

Unsere Redaktion selbst hat den gesamten Ablauf von der Kreditnahme bis zur Rückzahlung getestet. Wir empfehlen den Cashper-Kredit denen, die über andere Wege keinen Kredit erhalten und diesen dringend benötigen. Am günstigsten ist die Rückzahlung des Geldes nach 30 Tagen ohne vorangegangene Auszahlung innerhalb von 24h. Wer jedoch das Geld dringend benötigt und erst nach 60 Tagen zurückzahlen kann, der muss mit den zuvor beschriebenen Aufpreisen beim Beantragen des Kredits rechnen. Nach 60 Tagen sollte der Betrag jedoch beglichen sein. Sonst droht ein Mahnverfahren.

  • 1.500 Euro sofort auf Ihr Konto
  • Rückzahlung im Optimalfall günstig nach 30 Tagen
  • Achtung: Nach 60 Tagen sollte der Kredit gezahlt sein, sonst drohen Mahngebühren!

Bei Interesse an einer persönlichen Beratung oder allgemein offenen Fragen können Sie uns gerne kontaktieren. Auf Wunsch melden wir uns auch telefonisch bei Ihnen.

Hinweis: Seit einigen Monaten können Kunden beim Anbieter Cashper bis zu 1.500 Euro Kredit aufnehmen!

Über das Unternehmen Cashper:

Cashper ist ein Label der Novum Bank Ltd, Geschäftssitz in Malta. Das Unternehmen hat sich zu einem erfahrenen Mitspieler auf dem europäischen Markt entwickelt. Es ist die erste und einzige Bank mit einer europaweiten Banklizenz, die kurzfristige, kleine Darlehen zur Verfügung stellt. Derzeit werden die Länder Österreich, Deutschland, Frankreich und Spanien abgedeckt.


Cashpresso Minikredit | Jetzt kaufen, später zahlen

Wichtig: Nur ohne KSV-Eintrag möglich!

  • 1.500 € Kreditsumme zum Online-Shopping in 10 Minuten
  • per Online-Antrag
  • ohne Fixkosten
  • kurzfristige Anschaffungen in Online-Shops bis zu 60 Tage zinsfrei

Keine versteckten Kreditkosten und bis zu 60 Tage zinsfrei!

Tipp: Bezahlen Sie Ihre Einkäufe bei einem der vielen Partnershops, fallen die ersten 60 Tage keine Zinsen an. Sie können Ihre Einkäufe also in 2 Teilen bezahlen – und das komplett kostenlos. Wickeln Sie in Ruhe Ihre Retouren ab und bezahlen Sie nur, was Sie auch wirklich behalten. Natürlich können Sie Ihre Einkäufe auch über einen längeren Zeitraum bezahlen, dafür fallen ab dem 3. Monat Zinsen an.


Über das Unternehmen Cashpresso:

cashpresso ist eine Marke der Credi2 GmbH mit Sitz in Wien. Credi2 ist ein 2015 gegründetes Start-up aus dem Bereich Fintech und vergibt Rahmenkredite der Deutschen Handelsbank, eine Marke der Deutschen Kontor Privatbank AG, mit Sitz in München.


Der Kreditantrag

Bei Cashpresso kannst du innerhalb von 10 Minuten im Internet ein Konto eröffnen und deinen Kleinkredit auszahlen lassen. Die Kreditzusage erfolgt direkt nach Eingabe deiner Anfrage. Nach Eröffnung ist es dann möglich bis zu 1.500 Euro sofort zum Erwerb von Produkten in Online-Shops. Der Antragsprozess läuft vollständig online ab und auf Postident-Verfahren oder andere aufwendige Anträge kann vollständig verzichtet werden. Man benötigt lediglich ein Smartphone, einen Internetzugang, eine Webcam und seinen Personalausweis oder Reisepass – auch zur Vertragsunterzeichnung. Die Identität wird per Video-Identifizierung festgestellt, der Vertrag per elektronischer Signatur unterschrieben. Dafür vergibst du ein Passwort und bestätigst die Unterschrift mittels SMS-TAN. Danach kannst du jederzeit per App auf dein Konto zugreifen.

  • 1.500 € (Shopping) in 10 Minuten
  • Online-Antrag

Video: cashpresso Anmeldung schnell erklärt

Quelle: cashpresso / YouTube

Die Kreditkonditionen

Die Konditionen sind sehr einfach gestaltet. Es sind 14,99 % Zinsen p.a. zu zahlen. Dabei fallen keine Fixkosten wie Kontoführungsgebühren an. Damit bietet Cashpresso insgesamt günstige und vor allen Dinge transparente Konditionen an. Daher eignet sich ein Cashpresso-Kredit sowohl für kurzfristige Anschaffungen, als auch allgemein eine Ergänzung zum Dispo.

  • 14,99 % p.a.
  • ohne Fixkosten

Die Kreditrate und Kreditlaufzeit

Nach dem Gratismonat müssen dann monatlich Raten in Höhe von fünf Prozent des ausgezahlten Betrages (mindestens jedoch 20 Euro)  zurückgezahlt werden. Es ist jedoch auch möglich, einen höheren Betrag zu tilgen, bspw. den gesamten Betrag. Dafür kannst du mithilfe der Cashpresso-App einfach die Tilgungsraten ändern. Damit kann die Laufzeit variabel gestaltet werden.

  • Rate 5,00 % bzw. 20 Euro mtl. zahlbar
  • vollständige Tilgung jederzeit

Der Folgekredit

Wenn ein neuer Minikredit benötigt wird oder der Kreditrahmen erhöht werden muss, dann kann man auch jederzeit wieder Geld (sofort-)auszahlen. Wer bspw. noch 1.000 Euro an Cashpresso zahlen muss, der kann jederzeit einen Kredit über weitere 500 Euro aufnehmen. Die Konditionen bleiben die gleichen und die Monatsrate steigt entsprechend an.

  • wiederholte Auszahlung möglich
  • maximal 1.500 Euro (Online-Shopping bis zu 60 Tage zinsfrei)

Der Unterschied zum normalen Bankkredit

Nicht benötigt werden – wie sonst üblich – ein Einkommensnachweis oder Kontoauszug. Dadurch ist ein Online-Kredit mit Cashpresso ohne große Umstände möglich. Der Gang zur Bank, eine Ablehnung nach all dem Aufwand oder das Scannen der Unterlagen fallen hierbei weg. Während der Anmeldung wird – nach deiner Einverständniserklärung – die Bonität automatisch angefragt.

Die Sicherheit wiederum wird durch Video-Ident, SMS-TAN-Verfahren und Passwort-Wahl gewährleistet. Nach fünf Minuten Inaktivität muss man sich zudem neu in der App anmelden. Eine Änderung deiner Daten – mit Ausnahme von Name und Geburtsdatum – ist ebenfalls jederzeit mit Hilfe der Cashpresso-App möglich. Die Nutzung der App ist dabei wie die gesamte Kontoführung kostenlos.

Online Kredit Erfahrungen

Unsere Redaktion selbst hat den gesamten Ablauf – vom Antrag im Internet über die Auszahlung der Kreditsumme bis zur Rückzahlung getestet. Alle zuvor beschriebenen Abläufe, die Konditionen, Laufzeiten, Sonderzahlungen, Kosten etc.  entsprechen zu 100% dem, was Cashpresso verspricht. Optimal geeignet ist der Kredit von Cashpresso, wenn für einen kurzen Zeitraum ein Kredit benötigt wird, bspw. bis zum Erhalt des Weihnachtsgeldes. Natürlich kann der Kredit auch genutzt werden, um bequem von zu Hause aus das Geld für den neuen Fernseher oder die neue Playstation aufzutreiben oder aber das Giro-Konto auszugleichen, um den hohen Dispo-Zinsen zu entgehen.

  • 1.500 Euro sofort für Online-Käufe
  • Rückzahlung variabel

 

FAQ Kleinkredite in Österreich

Welche Kredite gibt es in Österreich?

Kreditart geeignet für
Hausbaukredit Privatkunden
Kleinkredit Privatkunden
Privatkredit Privatkunden
Ratenkredit Privat- oder Geschäftskunden

Wie hoch kann ein Kleinkredit sein?

In der Regel geht ein Kleinkredit bis zu einer Obergrenze von 3.000 € oder 5.000 €, in einigen wenigen Fällen wird auch noch ein Darlehen bis zu 10.000 € als Kleinkredit bezeichnet. Viele Anbieter setzen als Untergrenze einen 1.000 € Kredit an.

Wo kann ich Kredite über 1.500 Euro vergleichen?

Auf unseren Seiten finden Sie auch einen Online-Vergleich mit Krediten bis zu 65.000 Euro. Die Auszahlung des Geldes erfolgt auch hier meist innerhalb weniger Tage.

Wann zahlt Cashper Kredit aus?

In der Regel wird ein Darlehen innerhalb von 7 bis 10 Arbeitstagen auf das angegebene Konto ausgezahlt. Wir bemühen uns, so schnell wie möglich zu überweisen, in der Regel am nächsten Arbeitstag.

Was passiert wenn man bei Cashper nicht bezahlt?

Sie sind verpflichtet, den gesamten Betrag des Kleinkredites zurückzuzahlen. Cashper ist befugt, ein Kredit-Informationsbüro darüber zu informieren, dass Sie mit Ihren Zahlungen in Rückstand sind. Bei einer ausbleibenden Zahlung werden zusätzlich Inkassokosten folgen.

Wie funktioniert cashpresso?

Mit cashpresso kannst du deine Einkäufe in unseren Partnershops in bequemen Raten bezahlen. Dabei fallen die ersten 60 Tage keine Zinsen an. Natürlich kannst du deine Einkäufe auch über einen längeren Zeitraum bezahlen, dafür fallen ab dem 3. Monat Zinsen an.

Wie lange dauert es bis cashpresso bezahlt?

Die Auszahlungen sind kostenlos und können beliebig oft genutzt werden. cashpresso Auszahlungen sind in der Regel innerhalb eines Bankarbeitstages auf Ihrem Konto.

Was braucht man für Kleinkredit?

Welche Voraussetzungen für den Kleinkredit muss ich erfüllen? Zugeschnitten sind Kleinkredite auf Kreditnehmer mit festem Einkommen. Sie müssen als potenzieller Kreditnehmer außerdem mindestens 18 Jahre alt sein, Ihren Hauptwohnsitz in Österreich haben und über eine gute Bonität bei KSV oder SCHUFA verfügen.

Eigenkapital & Eigenmittelquote beim Kredit

Baufinanzierung ab 3,50%

 

 

Inhaltsverzeichnis

Baufinanzierung anfragen
Funktionen Eigenkapital
Was zählt dazu?
Eigenkapital & Baufinanzierung
Tipps
Fazit

Was ist Eigenkapital?

Das Eigenkapital ist jener Teil einer Finanzierung, den Sie bei einem Kredit aus eigener Tasche beisteuern. Eigenkapital können Barmittel, Einlagen auf Sparkonten oder Versicherungen oder – im Falle der Baufinanzierung – Bausparguthaben sein. Demgegenüber steht das Fremdkapital, also jenes Geld, dass Sie sich bei einer Bank oder einem Kreditvermittler leihen.

FAQ:

Wie viel Eigenkapital brauchen Sie für Ihre Immobilie?
Was passiert mit dem Eigenkapital beim Kredit?

Hintergrundwissen zum Thema Eigenkapital

Beim Eigenkapital handelt es sich grundsätzlich um jenen Teil des Kapitals, der Ihnen für das Wirtschaften frei zur Verfügung steht. Das Gegenstück zum Eigenkapital ist das Fremdkapital. Eigen- und Fremdkapital stellen zusammen das Gesamtkapital des jeweiligen Vorhabens bzw. der jeweiligen Finanzierung dar.

  • Bei Unternehmen und Selbstständigen ist das Eigenkapital derjenige Anteil des Kapitals, welcher Ihnen jeweils als Inhaber gehört und unbefristet zur Verfügung steht. Es entsteht beispielsweise durch eine Anfangseinzahlung oder laufende Gewinne, die im Unternehmen verbleiben. Eigenkapital ist somit jener Anteil, der nicht durch Kredite oder sonstige Geldgeschäfte finanziert wurde und erscheint in der Bilanz bzw. der Gewinn-Überschuss-Rechnung (GÜR) auf der Passivseite bzw. dem Habenkonto.
  • Beim privaten Konsum oder dem Kauf und Finanzierung von Immobilien stellen Eigenmittel jenen Anteil dar, den Sie als Käufer beim Erwerb selbst aufbringen. Insbesondere in Sachen solider Immobilienfinanzierung empfiehlt es sich ein Drittel durch Eigenmittel zu decken. In der Praxis erfolgt der Immobilienkauf mit weniger Eigenkapital, stehen ausreichend Einkommen und sonstigen Sicherheiten parat können Haus oder Wohnung ohne eigenes Kapital finanziert werden.

Eigenkapital kann verschiedenste Funktionen haben

Im modernen Wirtschaftskreislauf nimmt das Eigenkapital höchst unterschiedliche Funktionen ein. Die gängigsten sind hierbei:

  • Gründungsfunktion: Jede erfolgreiche Unternehmensgründung erfordert ein gewisses Maß an Eigenkapital. Mit diesen Eigenmitteln werden erste nötige Gründungsinvestitionen finanziert und Entwicklungen vorangetrieben.
  • Funktion bei Finanzierungen: Ein wesentliches Kriterium stellt das vorhandene Eigenkapital für die Kreditwürdigkeit und das Rating dar. Gerade größere Finanzierungen werden vielfach erst mit einem gewissen Anteil an Eigenkapital durch Banken gewährt.
  • Haftungsfunktion: Eigenkapital dient als Haftung für Gläubiger. Es stellt die Grundlage des Gläubigerschutzes sicher und ermöglicht erst vielfach ein erfolgreiches Wirtschaften.
  • Ausgleich von Verlusten: Weiters können durch Eigenkapital entstehende Verluste aufgefangen bzw. ausgeglichen werden.
  • Bezugsgröße bei der Gewinnverteilung: Schließlich dient der Eigenkapitalanteil als wichtige Berechnungsgrundlage bei der Verteilung von Gewinnen und Verlusten. In der Folge als Grundlage für den Einfluss auf Unternehmen, Gewerbetreibende und Selbstständige.

Eigenkapital bzw. Eigenmittel – was zählt dazu?

Bei Thema Eigenkapital denken viele zuallererst an Bargeld. Es gibt zahlreiche andere Vermögenswerte die als Eigenmitteln herangezogen werden können. Mögliche Formen des Eigenkapitals sind:

  • Kontoguthaben und Sparbücher: Diese sind kurzfristig verfügbar und die Bank kann bei Zahlungsausfall sofort darauf zugreifen.
  • Lebensversicherungen: Kapitallebensversicherungen werden von Banken bis zu 90 % des Rückkaufswertes bewertet, fondsgebundene Lebensversicherungen bis maximal 70 %. Bei reinen Aktienveranlagungen sind maximal 50 % des aktuellen Anteilswertes als Eigenkapital verwendbar.
  • Bausparguthaben: Ebenfalls sofort verfügbar. Bei vorzeitiger Auflösung fallen Verwaltungskosten an, der vereinbarte Zins wird auf einen Mindestzins zurückgerechnet. Mitunter muss die staatliche Prämie zurückgezahlt werden.
  • Aktien und Wertpapiere: Aktive Wertpapiervermögen können ebenfalls sofort verkauft werden und dienen als Barmittel.
  • Sachwerte: Weiters werden abbezahlte Grundstücke und Immobilien sowie Münzen oder Antiquitäten als Eigenkapital in Finanzierungen mit eingerechnet.

Eigenkapital bei der Baufinanzierung

Die wohl wichtigste Funktion für Privatkonsumenten spielt Eigenkapital noch immer beim Immobilienerwerb. Konkret ist damit jenes Vermögen gemeint, das Sie als Käufer beim Haus- oder Wohnungskauf selbst beisteuern, bevor Sie bei der Bank einen Baukredit aufnehmen. Mann spricht von Eigenmitteln bei der Baufinanzierung.

Eigenmittel haben viele Vorteile

Durch genügend Eigenmittel verringert sich die Kreditsumme, ein Teil des Kaufpreises bzw. der Baukosten kann damit bezahlt werden. Weniger Geld von der Bank leihen hat für Ihre Baufinanzierung einige Vorteile:

  • bessere Konditionen bei der Bank
  • geringere Zinszahlungen
  • kürzere Kreditlaufzeit
  • kleinere monatliche Raten
  • bei variabler Verzinsung geringeres Zinsänderungsrisiko

Je mehr Eigenkapital, umso besser: Wenig Eigenmittel erhöht generell das Risiko für die Bank, dass Ihr Kredit ausfällt. Dieses Risiko lassen sich Banken in der Regel mit deutlich höheren Zinsen bezahlen

Zusätzliches Vermögen: dies dient der Bank als weitere Sicherheit. Falls Sie Ihren Kredit nicht zurückzahlen können, werden offene Forderung der Bank gedeckt. Dies verbessert Ihre Kreditkonditionen.

Ausreichend Eigenkapital beim Hausbau oder Wohnungskauf

Wie viel Prozent Eigenkapital sollten es beim Immobilienkauf mindestens sein? Als Faustregel gelten ein Drittel der Gesamtkosten durch Eigenmittel – die restlichen Kosten werden durch Bankkredit oder Förderungen aufgebracht. In einem guten Finanzierungsplan spielen beim Thema Eigenkapital weiters einige Punkte eine Rolle:

  • Regelmäßiges, hohes Einkommen: So können Sie sich mit weniger Eigenkapital einen Kredit leisten.
  • Sicherheiten: Eine Lebensversicherung sowie Sachwerte und Wertpapierdepots können geringes Eigenkapital unter Umständen ebenfalls ausgleichen.
  • Kaufpreis: Wer ein günstiges Schnäppchen bei Wohnung oder Haus ergattert, kann weiters den Eigenkapitalanteil reduzieren – schließlich sinken die Gesamtkosten.
  • Blankoanteil bei der Finanzierung: Weniger gefragt bei Banken ist die Deckung durch erweiterte Hypotheken. Ist der Kredit höher als die Hypothek im Grundbuch ist der Mehrbetrag nicht durch die Immobilie gedeckt und die Bank hat dafür keine Sicherheit.

Baukredit ohne Eigenkapital

Vielfach reichen die empfohlenen Eigenmittel nicht aus oder Interessenten können diese gar nicht aufbringen. Unter Umständen kann eine Eigentumswohnung oder das Häuschen komplett ganz ohne Eigenkapital finanziert werden – wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind:

  • Junge Kreditnehmer mit hohem regelmäßigem Einkommen haben die besten Chancen.
  • Wenn Sie der Bank anderweitige Sicherheiten anbieten können, ist das ebenfalls von Vorteil.

Tipp: Insgesamt ist eine 100 % Finanzierung komplett ohne Eigenkapital eher riskant. Weiters müssen Sie lange Laufzeiten, schlechtere Kreditkonditionen und deutlich höhere Gesamtkosten in Kauf nehmen.

Verfügbares Eigenkapital ermitteln – so geht es

Der Anteil des verfügbaren Eigenkapitals am Gesamtkapital (Gesamtkosten) wird als Eigenkapitalquote bezeichnet. Eine hohe Eigenkapitalquote bietet Kreditgebern wirtschaftliche Sicherheit und bedeutet für Banken und Kreditvermittlern ein geringes Risiko.

Die Eigenkapitalquote lässt sich einfach mit folgender Formel berechnen:

Um herauszufinden, wie viel Eigenkapital Sie zur Finanzierung aufbringen können, sollten Sie im ersten Schritt allen Finanzmitteln auflisten, die Ihnen aktuell zur Verfügung stehen. Hierbei gilt es neben Sparkonten alle Vermögenswerte die zeitnah als Eigenmittel geeignet sind zu berücksichtigen.

Beispielrechnung: Eigenkapitalquote 21,75 Prozent

Gesamtkosten Immobilie 300.000 €
Eigenkapital gesamt durch

Sparkonto
Festgeld
Girokonto
Aufgelöster Bausparer (nach Gebühren)
Aktien (nach Risikoabschlag)

72.500 €

20.000 €
10.000 €
5.000 €
12.500 €
25.000 €

 

Abzüglich Notgroschen 10 % 7.250 €
Eigenkapital netto 65.250 €

Eigenkapitalquote in Prozent
21,75 %

In unserer Beispielrechnung kostet die Immobilie gesamt 300.000 €. Als Eigenkapital stehen insgesamt 72.500 € zur Verfügung, nach Abzug eines Notgroschens von 10 % verbleiben 65.250 €. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 21,75 %.

Wichtig: Bei Kapitalformen, deren Werte schwanken können (beispielsweise Wertpapiere oder Bausparer), müssen Sie einen Risikoabschlag bzw. mögliche Gebühren mit einberechnen. Weiters sollten Sie vom errechneten Eigenkapital einen persönlichen Notgroschen von rund 10 % abziehen. Diese Reserve – mindestens drei Netto-Monatsgehälter – können Sie als Polster für Notfälle nutzen. Die verbleibende Summe ist das verfügbare Eigenkapital.

Tipps zum Eigenkapital aufbauen

Eine hohe Eigenkapitalquote ist Gold wert. Können Sie eine hohe Summe an Eigenmitteln aufbringen, profitieren Sie nicht nur von günstigen Konditionen bei der Bank. Sie sind eher schuldenfrei. Da bleibt die spannende Frage: wie baue ich am besten ausreichend Eigenkapital auf?

Folgende Tipps können Ihnen helfen:

Finanzierung frühzeitig planen: Einige Jahre vor dem eigentlichen Immobilienkauf über die Finanzierung nachdenken. Somit bleibt Ihnen genügend Zeit, um entsprechende Eigenmittel anzusparen und ggf. umzuverteilen.

Geld sinnvoll anlegen: Sie kommen schneller zu Ihrem Eigenkapital, wenn Sie das Geld nicht nur am Sparkonto horten. Verteilen Sie Ihr Vermögen klug und wählen Sie einen Mix aus Anlageformen – beispielsweise täglich fälliges Sparkonto, Festgeld, Aktien, Anleihen oder Fonds. Natürlich nur nach persönlichem Risikoprofil.

Privatkredit nutzen: Vielfach gibt es im Freundes- oder Familienkreis die Möglichkeit von günstigen privaten Darlehen. Diese können ein zusätzlicher Baustein sein, um Eigenkapital aufzustocken.

Private Pensionsversicherung erkunden: Unter Umständen zahlen Sie monatlich mehrere hundert Euro in eine private Pensionsvorsorge ein – dieses Geld fehlt fürs Ansparen der Eigenmittel. Laufende Pensionsversicherungen gilt es zu prüfen und ins Eigenheim als Form der Altersvorsorge zu investieren.

Erbschaft und Schenkung: In den allermeisten Fällen erwarten Österreicherinnen und Österreicher irgendwann eine Erbschaft oder Schenkungen. Vielleicht möchten Eltern oder Verwandte diese in Teilen zu Lebzeiten für den Immobilienkauf weitergeben –Eigenkapital, das zusätzlich Sparen hilft.

Fazit zum Thema Eigenkapital

Eigenkapital spielt beim Wirtschaften und bei Finanzierungen in allerlei Formen eine entscheidende Rolle. Privatkonsumenten kommen mit dem Thema Eigenkapital meist nur bei der Finanzierung von Eigenheimen in Kontakt. Denn für Banken sind Eigenmittel beim Bau oder Kauf von Eigentumswohnung, Haus oder Grundstück eine wesentliche Sicherheitsfrage. Ohne oder mit zu wenig Eigenkapital werden Immobilienfinanzierungen nicht nur wesentliche teurer. Wer zu wenig Eigenkapital mitbringt, dem bleibt der Traum von den eigenen vier Wänden mitunter sogar gänzlich verwehrt.

Daher sollten Sie sich wie jeder Unternehmer, Selbstständige oder Gewerbetreibende mit dem Thema Eigenkapital befassen. Wie viel Eigenkapital habe und brauche ich? Wo bekomme ich die nötigen Eigenmittel konkret her? Was sind mögliche Risiken von zu geringem Eigenkapital? Und wie baue ich konkret ausreichend Eigenkapital auf? Wer, sich vor dem Kauf oder Bau einer Immobilie mit solchen Fragen ausgiebig beschäftigt, der kann dem Abenteuer Baufinanzierung gelassener entgegensehen.

FAQ Eigenkapital und Eigenmittel

Wie viel Eigenkapital brauchen Sie für Ihre Immobilie?

Laut den meisten Baufinanzierungsexperten sollten Sie mindestens 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten für den Erwerb Ihrer Immobilie durch eigenes Kapital abdecken – besser sogar noch mehr. Je höher Ihr Eigenkapitalanteil ist, umso weniger Kredit brauchen Sie für die Finanzierung. Vollfinanzierungen sind nur bei sehr guter Bonität und hohem Einkommen ratsam.

Was passiert mit dem Eigenkapital beim Kredit?

Die Bank zahlt das vereinbarte Darlehen vertragsgemäß an den Verkäufer, Bauträger oder wahlweise auch an den Bauherren selbst aus. Das Eigenkapital kann bis zur Überweisung an den Verkäufer oder Bauträger am Konto verbleiben oder beispielsweise für Baunebenkosten – Notargebühren, Maklercourtage etc. – genutzt werden.

Wie viel Eigenkapital sollte man mit 30 haben?

Durchschnittlich sprechen Finanzexperten davon, dass man mit 30 Jahren zumindest in der Lage sein sollte, ein Eigenkapital von vier Monatsgehältern angespart zu haben. Dies ist jedoch auch abhängig vom Lebensstil, den Ausgaben und den allgemeinen Eventualitäten eines 30-Jährigen.

Wie viel Eigenkapital brauche ich bei einer Immobilie für 300.000 Euro?

Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro beträgt ein Eigenkapitalanteil von 10 Prozent beispielsweise 30.000 Euro. Da Sie zusätzlich auch noch die Nebenkosten aus eigener Tasche bezahlen müssen, kann selbst ein geringer Eigenkapitalanteil die finanziellen Möglichkeiten schnell ausreizen

Kann man mit 3000 Euro Nettogehalt ein Haus finanzieren?

Mit dieser Faustregel lässt sich nun beispielsweise ganz einfach ausrechnen, wieviel Hauskredit bei 3.000 € netto möglich sind: Bei einem Nettoeinkommen von 3.000 € und einem Beleihungsauslauf von 100 Prozent würdest du einen Immobilienkredit von 270.000 € erhalten.

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