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Kosten für Eintragungen & Löschungen im Grundbuch

23. April 2024 by Wolfgang Walter

Welche Kosten kommen in Sachen Grundbuch auf Konsumenten zu?

Eintragungen und Löschungen ins Grundbuch gibt es nicht gratis – schließlich kostet jeder bürokratische Vorgang in Österreich seine Gebühr. Hinzu kommt, dass Grundbucheinträge – egal, ob Ersteintrag, Abtretung oder Löschung – oft nur mithilfe eines Notars möglich sind. Auch der kostet. Um willkürlich Gebühren vorzubeugen sind diese in der allgemeinen Grundbuchverordnung festgelegt.

Inhaltsverzeichnis

Wie hoch ist die Eintragungsgbühr beim Grundbuch?
Löschung und Änderung
Kosten bei Erbe und Schenkung
Grundbucheintrag – Ablauf und Vorkaufsrecht
Keine Gebühr zahlen?
Fazit
Video
FAQ

Hintergrundwissen zum Thema Kosten beim Grundbuch

Um rechtmäßige Eigentümerin oder rechtmäßiger Eigentümer einer Liegenschaft zu werden, ist eine Eintragung des Eigentumsrechts im Grundbuch erforderlich. Für die hier fällige Grundbucheintragungsgebühr gibt es zahlreiche Bemessungsgrundlagen und Fristen. Gleiches gilt für anfallende Kosten bei Löschung oder Änderungen und im Falle von Erbschaft, Schenkung und Vorkaufsrecht.

Kosten beim Grundbuch – wie hoch ist die Eintragungsgebühr?

Das Grundbuch ist mittlerweile um ein elektronisches Register, bei welchem im Grundstücksblatt, dem B-Blatt der Grundbucheinlage, die Übertragung eines Grundstücks festgehalten wird. Dank dem Eigentumsblatt erhalten Sie das offizielle Eigentumsrecht. Festgehalten werden weiters Rechte wie das Baurecht oder Belastungen, beispielsweise laufende Hypotheken. Das alles ist stets mit Gebühren verbunden.

Kosten für die Grundbucheintragung

Die exakte Höhe der Eintragungsgebühr setzt sich aus folgenden drei Faktoren zusammen:

  • 1,1 Prozent des Kaufpreises (Verkehrswert) bei Erwerb einer Liegenschaft
  • 1,2 Prozent vom Wert des Pfandrechts, sofern eine Hypothek eingetragen wird
  • Eingabegebühr von 44 Euro bzw. 62 Euro (elektronisch oder nicht elektronisch)

Kosten für die notarielle Beglaubigung

Weiters muss der Grundbucheintrag notariell beglaubigt werden, was zusätzliche Kosten verursacht. Die genauen Notarkosten sind abhängig vom Kammertarif. Insgesamt gibt es drei Arten von Eintragungen ins Grundbuch:

  • Einverleibung – die Eintragung im Eigentumsblatt
  • Vormerkung – verhindert, dass eine andere Person die Einverleibung beanspruchen kann
  • Anmerkung

Falls Sie eine Liegenschaft kaufen, ist die Einverleibung der wichtigste Eintrag. Dieser macht Sie offiziell zum grundbücherlichen Eigentümer (mit allen Rechten und Pflichten).

Tipp: Sehen Sie mindestens 14 Tage vor dem Kauf den bestehenden Grundbucheintrag ein. So können Sie rechtzeitig feststellen, ob lebenslange Wohnrechte, Hypotheken oder sonstige Belastungen bestehen. All diese übernehmen Sie künftig!

Bemessungsgrundlage der Eintragungsgebühr

Bemessungsgrundlage der Grundbuchgebühr ist in der Regel der sogenannte Verkehrswert – also der aktuelle Liegenschaftswert. Liegt ein Kaufvertrag vor, dient der darin vereinbarte Kaufpreis als Bemessungsgrundlage für die Grundbucheintragungsgebühr.

Eintrag im Grundbuch löschen oder ändern – was kostet das?

Ein ursprünglicher Grundbucheintrag bleibt in der Regel nicht für immer im Register bestehen.

Oft müssen kleinere Änderung vorgenommen werden – wie zum Beispiel:

  • Adressänderung im Grundbuch
  • Namensänderung im Grundbuch
  • Löschung des Pfandrechts im Grundbuch (abbezahlter Kredit)

Löschung und Namensänderung per Notar

Solche Änderungen werden für gewöhnlich über einen Notar abgewickelt. Dafür zahlen Sie dann

  • die Grundbuchgebühr: In einfacheren Fällen sind das 44 Euro bei Antragstellung im elektronischen Rechtsverkehr bzw. 62 Euro im nicht elektronischen Rechtsverkehr,
  • sowie zusätzlich die anfallenden Notariatskosten.

Löschung und Namensänderung per Gerichtsantrag

Eine Löschung im Grundbuch ist prinzipiell auch ohne Notar möglich. Dazu müssen Sie einen schriftlichen, formell korrekten Antrag beim Bezirksgericht einbringen. Wichtig ist, dass Sie im Voraus oder bei Übergabe des Antrags die Gebühren bezahlen, ansonsten müssen Sie mit einem Aufschlag rechnen.

Anfragen im Online-Verfahren

Viele Aktionen, die mit dem Grundbuch verbunden sind, lassen sich heute online durchführen. Die Preise variieren dann je nach Art der Anfrage. Wenn Sie hingegen nur einen nicht beglaubigten Grundbuchauszug für Ihre Unterlagen wollen, kostet das beim Bezirksgericht rund 14 Euro.

Tipp: Die Arbeiterkammer Österreich stellt für häufige Änderungen im Grundbuch ein Musterschreiben zur Verfügung. Hier müssen Sie dann lediglich Ihre jeweiligen Daten eintragen.

Kosten des Grundbucheintrags bei Erbe und Schenkung

Ein Sonderfall bei der Berechnung der Grundbucheintragungsgebühr sind Schenkung oder Erbschaft von Immobilien. Erfolgt eine solche unentgeltliche Übertragung im näheren Familienkreis, wird die Gebühr anhand des dreifachen Einheitswerts berechnet und beträgt 1,1 Prozent davon. Zum näheren Familienkreis zählen laut Rechtsprechung:

  • Eltern und Großeltern
  • Kinder, Pflegekinder und Enkel
  • Ehepartner und eingetragene Partnerschaften
  • Lebensgefährten mit gemeinsamem Wohnsitz
  • Geschwister sowie Nichten und Neffen

Tipp: Diese Sonderregelung spielt eine große Rolle, da der Verkehrswert viel höher ist als der seit Jahren nicht angepasste Einheitswert. Eine Schenkung außerhalb des Familienkreises ist mit deutlich höheren Gebühren verbunden. Hier gilt der Verkehrswert als Berechnungsgrundlage.

Grundbucheintrag – Ablauf und Vorkaufsrecht

Grundbucheintrag im Register

Bis der Grundbucheintrag im Register endgültig abgeschlossen ist, sind einige Schritte nötig:

  • Bereits eingetragene Pfandrechte und Hypotheken müssen Sie löschen lassen. Dies gilt auch für Versorgungsrechte Dritter wie Wohnungsgebrauchsrechte oder Belastungs- und Veräußerungsverbote.
  • Weiters holen Sie die nötigen Genehmigungen von Behörden ein und zahlen den Kaufpreis sowie die Grunderwerbsteuer. Diese beträgt 3,5 Prozent des Kaufpreises, beim Kauf unter nahen Verwandten gilt ein Stufentarif ab 0,5 %.
  • Schließlich stellt Ihr Notar beim Grundbuchgericht ein elektronisches Ansuchen um Einverleibung des Eigentumsrechts.

Tipp: Kalkulieren Sie für diese Vorgänge genug Zeit ein. Genehmigungsverfahren und Auszahlung des Kredits können dauern. Als endgültiger Eigentümer stehen Sie im Grundbuch erfahrungsgemäß erst nach einigen Wochen.

Vorkaufsrecht im Grundbuch

Im Grundbuch können Sie auch ein Vorkaufsrecht eintragen lassen. Damit haben Sie als erster Anspruch auf die Liegenschaft – zu den gleichen Konditionen, wie ein anderer Käufer. Über Angebote potenzieller Käufer werden Sie informiert und haben dann 30 Tage Zeit von Ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen.

Tipp: Vorkaufsrechte werden beispielsweise gewählt, um eine Liegenschaft sicher im Familienbesitz zu behalten. Allerdings kann dieses ebenfalls einverleibt werden.

Keine Grundbucheintragungsgebühr zahlen – wann geht das?

Eine Eintragungsgebühr wird in Österreich nicht immer fällig, beispielsweise wenn es sich um geförderten Wohnbau handelt. Allerdings gelten laut nach dem Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) auch hier einige Bedingungen:

  • Es muss eine schriftliche Zusicherung über die Förderung durch das Land vorliegen.
  • Die Wohnnutzfläche beträgt nicht mehr als 130 m² bzw. 150 m², wenn mehr als fünf Personen gemeinsam im Haushalt leben.

Tipp: Möchten Sie eine bereits bestehende Immobilie von einer Privatperson kaufen, ist eine Gebührenbefreiung nicht möglich. Auch dann nicht, falls Sie Anspruch auf eine Landesförderung haben.

Fazit: Grundbuch – Gebühren und weitere Kosten

Günstig ist ein Grundbucheintrag in den allermeisten Fällen nicht. Allerdings schaffen Sie damit das Fundament Ihrer Rechte als neuer Eigentümer einer Liegenschaft. Für die Eintragung des Eigentumsrechts ins Grundbuch können Sie in Österreich mit rund 1,1 Prozent des Immobilienkaufpreises rechnen. Hinzu kommen noch 1,2 Prozent des Pfandbetrages sowie eine Eingabegebühr von 44 bzw. 62 Euro.

Neben diesen Grundbucheintragungsgebühren sollten Sie aber beim Immobilienkauf die weiteren Nebenkosten keinesfalls vergessen. Für Maklerprovision, Grunderwerbsteuer, Notarkosten oder sonstige Kosten wie Inserate und Versicherungen müssen Sie zusätzlich mindestens acht bis 12 Prozent des Kaufpreises einkalkulieren.

Video: Grundbucheintragungsgebühr rechtssicher vermeiden

https://youtube.com/watch?v=vKli5E9FmzI

Quelle: RA Dr. Clemens Lintschinger, MSc / YouTube

FAQ Grundbuch

Muss ich einen Immobilienkredit ins Grundbuch eintragen?

Für eine klassische Baufinanzierung ist in Österreich ein Grundbucheintrag obligatorisch, da Banken in der Regel eine Besicherung solcher Kredite voraussetzen. Andere Kreditarten wie beispielsweise Ratenkredite, Konsumkredite, Wohnkredite oder Privatkredite kommen hingegen ohne Grundbucheintrag aus.

Was ist der Unterschied von Eintragungen mit und ohne elektronischen Rechtsverkehr?

Gegenüber konventionellen Papieranträgen bietet der elektronische Rechtsverkehr (ERV) Begünstigungen in der Eingabegebühr. So kostet die elektronische Eingabe für das die Grundbucheintragung 18 Euro weniger als die klassische (44 anstatt 62 Euro).

Kann ich Grundbucheintragungsgebühr von der Steuer absetzen?

Sowohl die Eintragungsgebühr als auch andere Kaufnebenkosten sind in Österreich steuerlich nicht absetzbar, sofern die Immobilie privat genutzt wird. Andere Regelungen gelten hingegen für vermietete Liegenschaften.

Was versteht man unter Einverleibung, Vormerkung und Pfandrecht?

Hierbei handelt es sich um verschiedene Eintragungen im Grundbuch. Die Einverleibung dient dem eindeutigen Rechtserwerb, während die Vormerkung dem bedingten Rechtserwerb dient (bevor bestimmte Bedingungen erfüllt sind). Das Pfandrecht – oft auch als Hypothek bezeichnet – dient der Besicherung einer Immobilienfinanzierung.

Was gilt bei einer Umschuldung in Sachen Grundbucheintragungsgebühr?

Durch die Umschuldung eines Immobilienkredits muss das Pfandrecht erster Stelle auf eine neue Bank überschrieben werden. Das kostet 1,2 Prozent der Hypothek, außerdem die Bearbeitungsgebühr der Bank und des Notars.

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Was ist beim Kredit in Deutschland zu beachten?

25. März 2024 by Wolfgang Walter

Wer Geld benötigt, kann in Deutschland bei verschiedenen Banken und Kreditinstituten ein Darlehen beantragen. Für die Auszahlung sind einige Voraussetzungen zu erfüllen. In der Regel ist ein Nachweis über ein festes monatliches Einkommen erforderlich. Welche Aspekte bei Krediten zu beachten sind, können Sie hier in Erfahrung bringen.

Voraussetzungen für einen Kredit

Um einen Kredit zu erhalten, gilt es eine Reihe von Kriterien zu erfüllen. Dazu gehören:

  • ein Alter von mindestens 18 Jahren
  • Wohnsitz in Deutschland
  • Bankkonto bei einer deutschen Bank
  • regelmäßiges Einkommen

Für ein Darlehen müssen Sie in erster Linie das gesetzliche Alter der Volljährigkeit erreicht haben. Dieses beträgt in der BRD 18 Jahre. Des Weiteren sollte sich Ihr ständiger Wohnsitz in Deutschland befinden. Zudem ist für die Auszahlung eines Kredits ein Konto bei einer deutschen Bank erforderlich. Darüber hinaus gibt es weitere Bedingungen, die vorwiegend Ihre Kreditwürdigkeit betreffen. Der Begriff Kreditwürdigkeit ist gleichbedeutend mit Bonität und repräsentiert Ihre finanzielle Situation. Mithilfe dieses Faktors treffen Finanzinstitute die Entscheidung, ob sie Ihnen ein Darlehen gewähren oder nicht. Umso höher die gewünschte Kreditsumme und je länger die geplante Laufzeit sind, desto zentraler wird Ihre Zahlungsfähigkeit sein. Mit steigender Höhe des Darlehens und der Dauer der Rückzahlung erhöht sich nämlich gleichzeitig das Risiko für eine Zahlungsunfähigkeit.

Banken und andere Geldinstitute müssen sich vor dem Fall schützen, dass sie das geliehene Geld inklusive Zinsen und anderer Gebühren nicht zurückerhalten. Deshalb besteht ein besonderes Interesse daran, dass Ihre Einnahmen die erforderlichen Ausgaben übertreffen. Aus diesem Grund untersuchen die Dienstleister sorgfältig, wie hoch Ihr Einkommen ist und welche finanziellen Verpflichtungen Sie in der Vergangenheit eingegangen sind. Dabei wird häufig eine Schufa-Auskunft herangezogen. Aber auch Aspekte wie die Anzahl Ihrer Kinder, bestehende Kredite und andere Verträge spielen eine Rolle. Ein weiterer signifikanter Gesichtspunkt ist die Stabilität und Regelmäßigkeit Ihrer Einkünfte, die Sie einfach per Kontoauszug nachweisen können.

Kredit in Deutschland: Vergleichsportale zur Ermittlung der Optionen

Um ein Darlehen zu idealen Konditionen zu finden, können Sie die Möglichkeiten für eine monetäre Leihgabe prüfen und Kredite einfach hier vergleichen. Es lohnt sich, Portale zum Vergleich zu nutzen, um die beste Option für eine Geldverleihung zu erkennen. Die verschiedenen Anbieter offerieren ein Darlehen zu sehr unterschiedlichen Bedingungen. Ob Auszahlungstermin, Zinsen oder anderweitig erhobene Gebühren – es bestehen mitunter große Differenzen zwischen den einzelnen Dienstleistern.

Die Nutzung von Vergleichsportalen bringt einige Vorteile mit sich. Sie können sich den Aufwand sparen, verschiedene Banken aufzusuchen und individuelle Angebote einzuholen. Auf den Plattformen erhalten Sie online innerhalb kürzester Zeit eine Fülle von Kreditofferten. Diese können Sie bequem vom Sofa aus miteinander vergleichen und bei Bedarf sofort in Anspruch nehmen. Die Portale stellen Ihnen eine Vielzahl an Angeboten mit den jeweiligen Konditionen vor, aus denen Sie sich die beste Option gezielt aussuchen können. Auf diese Weise entdecken Sie rasch und zuverlässig Ihr gewünschtes Darlehen zu vorteilhaften Leistungen und Bedingungen.

Deutsche Staatsbürger können ebenso einen Kredit in Österreich beantragen und andersherum. Möglich ist dies durch die Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU. Österreicher sollten dabei beachten, dass bei einer Vergabe durch deutsche Banken das deutsche Kreditwesengesetz gilt und dass eine gründliche Risikobewertung stattfindet. Für die Nutzung eines deutschen Kredits spricht eine mögliche Umgehung negativer Einträge beim Kreditschutzverband, der das österreichische Pendant zur Schufa darstellt.

Das Alter als Einschränkung

Das Lebensalter stellt ein essenzielles Kriterium dar, um einen Darlehensvertrag abschließen zu können. Eine unumgängliche Voraussetzung ist die Volljährigkeit, damit Sie die Möglichkeit zur Unterzeichnung eines Kreditvertrags erhalten. In Deutschland wird jemand erst dann als vollständig geschäftsfähig betrachtet, sobald das 18. Lebensjahr erreicht wurde.

Allerdings sind nicht nur zu junge Menschen von einer Inanspruchnahme ausgeschlossen. Ein fortgeschrittenes Alter kann für die Gewährung eines Kredits ebenfalls hinderlich sein. Einige Finanzinstitute gewähren keine Darlehen mehr an Personen, die das Alter von 65 Jahren erreicht haben oder älter sind. Ein potenzieller Kreditnehmer ab einer solchen Altersstufe muss häufig bestimmte Sicherheiten vorlegen oder einen Bürgen benennen, um ein Kreditangebot zu erhalten.

Kredit in Deutschland: Schufa-Auskunft hat essenziellen Einfluss

Viele Banken und Geldverleiher ziehen eine Schufa-Auskunft heran, um die Kreditwürdigkeit eines Antragsstellers zu prüfen. Die Schufa hält eine Vielzahl von Informationen über Konsumenten in ihren Aufzeichnungen fest. Diese Angaben können Einfluss darauf nehmen, ob ein Kredit für Sie bewilligt wird. Der Kreditgeber erhält bei einer Nachfrage Zugriff auf Ihren Bewertungsscore sowie auf spezifische Einträge in Ihren persönlichen Daten. Damit lässt sich Ihre Bonität ermitteln. Haben Sie in der Vergangenheit Raten nicht rechtzeitig oder gar nicht beglichen, können diese Sachverhalte in Ihrer Akte vermerkt sein und eine Kreditbewilligung hinfällig machen.

Die Schufa ist nach der DSGVO dazu verpflichtet, Ihnen einmal pro Jahr unentgeltlich eine Kopie Ihrer gespeicherten Daten bereitzustellen. Es empfiehlt sich im Zweifel, das Angebot vor einer Kreditanfrage zu nutzen. Die Bereitstellung der Informationen hat keinen Einfluss auf Ihre Bonität und kann begründen, warum Sie eventuell als kreditunwürdig betrachtet werden. Sind die Daten zu Ihrer Person fehlerhaft, haben Sie ein Recht auf Korrektur.

Kredit in Deutschland: Mit Restschuldversicherung vor Zahlungsunfähigkeit schützen

Wenn Sie einen besonders hohen Kredit aufnehmen, kann eine sogenannte Restschuldversicherung sinnvoll sein. Sie springt ein:

  • im Todesfall
  • bei Arbeitsunfähigkeit
  • bei Arbeitslosigkeit

Die noch bestehende Restschuld durch einen Kredit übernimmt die Versicherung in diesen Fällen für Sie oder gegebenenfalls für Ihre Erben. Allerdings stehen solche Angebote aufgrund unattraktiver Ausschlussklauseln in der Kritik. Zudem weisen hohe Stornoquoten auf weniger ansprechende Versicherungsverträge hin. Sollten Sie über eine Risikolebens-, Berufsunfähigkeits- und gesetzliche Arbeitslosenversicherung verfügen, ist eine Restschuldversicherung ohnehin nicht notwendig. Entscheiden Sie sich für diese Absicherung, sind die AGBs des Anbieters vor einem Versicherungsabschluss gründlich zu prüfen.

Umschuldung eines Kredits

Sie können eine Umschuldung Ihres alten Darlehens durchführen und damit Ihren bestehenden Kredit durch eine neue Geldleihe ablösen. Vor allem bei einem im Minus stehenden Girokonto mit hohen Dispositionszinsen, einer deutlich niedrigeren Kreditrate und zur Zusammenführung mehrerer kleinerer Kredite ist eine Umschuldung sinnvoll. Nicht ratsam ist dieser Schritt, wenn:

  • Ihr aktuelles Darlehen erst vor Kurzem gewährt wurde
  • Sie einen Kredit aufstocken wollen
  • sich dadurch keine Zinskosten sparen lassen
  • der Dispokredit zeitnah wieder ausgeglichen wird

Vor Beendigung Ihres Kreditvertrags sollten Sie die Konditionen des alten Darlehens eingehend prüfen. Häufig verlangen Finanzinstitute eine hohe Gebühr für eine vorzeitige Tilgung. Entstehen durch eine frühzeitige Rückzahlung keine Kosten, ist eine Umschuldung empfehlenswerter. Wichtig ist, die anfallenden Zinsen des präferierten Angebots genau zu checken. Liegen diese merklich unter den derzeitigen Zinskosten, können Sie gerne zugreifen.

Fazit Kredit in Deutschland

Um einen Kredit in Deutschland zu erhalten, sind verschiedene Bedingungen zu erfüllen. Neben dem Alter und Wohnsitz spielt die Zahlungsfähigkeit eine große Rolle. Wer als kreditwürdig gilt, sollte für ein Darlehen Vergleichsportale zum Ausmachen der attraktivsten Konditionen nutzen.

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0%-Finanzierung – Kredite ohne Zinsen in Österreich

25. März 2024 by Wolfgang Walter

Was müssen Sie über Ihren 0-Prozent-Kredit wissen?

Unternehmen bewerben ihre Konsumgüter häufig mit der Option einer Null-Prozent-Finanzierung – von neuer Waschmaschine über den Flachbild-TV bis hin zum Auto. Die Idee dahinter: Das Produkt sofort nutzen, in Raten abstottern und dafür keine Zinsen bezahlen. Ob hier tatsächlich keine Zusatzkosten entstehen, sollte man genau prüfen, bevor Sie eine Null-Prozent-Finanzierung in Anspruch nehmen.

Baufinanzierung oder Ratenkredit vergleichen

Inhaltsverzeichnis

Funktionsweise
Zweck
Voraussetzungen
Vor- und Nachteile
Alternativen
Fazit, Video und FAQ

Wie funktioniert eine 0%-Finanzierung?

Eine Null-Prozent-Finanzierung ist im Grunde ein klassischer Ratenkredit über ein Kreditinstitut, mit dem der Verkäufer Ihres Produkts zusammenarbeitet. Dies können beispielsweise klassische Banken sein oder auch Tochterunternehmen von Automobilherstellern, welche eine eigene Finance-Abteilung betreiben. Die Zinsen für diesen Kredit übernimmt der Hersteller bzw. Verkäufer. Dadurch können Sie Ihr Produkt später in Raten abbezahlen, ohne dass die Kaufpreissumme steigt.

Zusatzkosten: Allerdings sollten Sie vorab genau prüfen, ob es keine versteckten Kosten für Bearbeitungsgebühr, Restschuldversicherung und der gleichen gibt. In solchen Fällen würden Sie in Summe mehr bezahlen als den eigentlichen Kaufpreis des Produkts.

Laufzeit und Rate: Weiters müssen Sie erkunden, ob die 0%-Finanzierung für die gesamte Laufzeit gilt, bis der Preis also vollständig abbezahlt ist. Läuft der Null-Prozent-Kredit nur in den Anfangsmonaten oder wird per monatlicher Rate nur ein geringer Betrag vom Konto abgebucht, kann später ein Kredit mit hohem Zinssatz zur Anwendung kommen – wodurch ebenfalls Zusatzkosten für Sie entstehen.

Was ist der Zweck einer Null-Prozent-Finanzierung?

Null-Prozent-Finanzierungen sind Dreiecksgeschäfte zwischen Verkäufer oder Hersteller, dem Kunden als Kreditnehmer und der finanzierenden Bank. Hierbei profitieren in der Regel alle drei:

  • Der Verkäufer kann Produkte verkaufen, die sich Konsumenten per Einmalzahlung unter nicht leisten können. Dabei verzichtet er häufig auf Rabatte oder kann sogar einen höheren Verkaufspreis durchsetzen.
  • Die Bank verrechnet wie gewohnt Zinsen – allerdings nicht an den Kunden, sondern direkt an den Verkäufer, der diese bereits im Verkaufspreis einkalkuliert.
  • Sie als Käufer können Ihr Produkt erwerben, dass für Sie per Einmalzahlung aktuell vielleicht zu teuer wäre und dieses in Raten ohne Zinskosten abbezahlen.

Welche Voraussetzungen hat eine Finanzierung mit null % Zinsen?

Null-Prozent-Finanzierungen haben auch Einschränkungen, sie gibt es meistens nur für Produkte im Preisbereich bis zu 20.000 Euro. Das hält das Risiko für die finanzierende Bank und den Verkäufer bzw. Hersteller überschaubar.

Weiters gelten, natürlich die klassischen Kreditvoraussetzungen:

  • Unternehmen und Bank bieten eine Null-Prozent-Finanzierung an.
  • Sie verfügen über eine gute Bonität beim KSV 1870 und ein regelmäßiges Einkommen aus Ihrer beruflichen Tätigkeit.
  • Sie sind volljährig und haben Wohnsitz und Bankkonto in Österreich.

Tipp: Sind diese Voraussetzungen erfüllt, steht einer 0%-Finanzierung nichts im Wege. Ein fixes Anrecht darauf besteht aber nicht, denn Verkäufer dürfen letztlich entscheiden, ob Ihre Finanzierung ermöglicht wird oder nicht. Weiters bieten einige Automobilhersteller in Österreich auch Kfz im höheren Preissegment per Null-Prozent-Finanzierungen an.

Welche Vor- und Nachteile bietet eine 0%-Finanzierung?

Bleibt die Frage nach den Vor- und Nachteilen: Grundsätzlich, sollten Sie jede Null-Prozent-Finanzierung individuell prüfen. Vielfach handelt es sich tatsächlich um Finanzierungen ohne Zusatzkosten und kompletter Ratenzahlung. Mitunter gibt es aber versteckte Kosten oder Raten-Modalitäten, die Ihre Gesamtkosten deutlich in die Höhe schrauben. Folgende Vor- und Nachteile der Null-Prozent-Finanzierung sollten Sie daher kennen:

Vorteile einer 0%-Finanzierung  Nachteile einer 0%-Finanzierung 
  • Bei echten 0%-Finanzierungen erfolgt die Zahlung erst später in Raten, ohne zusätzliche Kosten für Sie als Käufer.
  • Ihre finanzielle Belastung verteilt sich auf einen längeren Zeitraum und ist leichter zu bewältigen.
  • Sie können ein dringend benötigtes Produkt kaufen, ohne das Girokonto zu überziehen oder Spargelder am Konto für Notfälle belassen.
  • 0%-Finanzierungen sind verlockend und animieren mitunter zu nicht notwendigen Anschaffungen.
  • Der Kaufpreis kann in Summe überteuert sein, da die Zinsen bereits im Preis einkalkuliert wurden.
  • Insbesondere bei mehreren Käufen per Null-Prozent-Finanzierung werden anfallende Raten gerne unterschätzt und Sie geraten rasch in Zahlungsverzug.

Welche Alternativen gibt es zu einer 0%-Finanzierung?

Es gibt einige gute Alternativen, wie der benötigte Betrag sonst aufgebracht werden kann. Natürlich hat auch jede dieser Finanzierungsarten ihre Vor- und Nachteile. Mögliche Alternativen zur Null-Prozent-Finanzierung sind beispielsweise:

Geld klassisch ansparen

Erst den Sparstrumpf füllen, dann kaufen. Das ist oft leichter gesagt als getan, denn für Anschaffungen, die nicht dringend sind, können Sie natürlich Monat für Monat Geld ansparen. Dann dauert es zwar länger, bis Sie die gewünschte Ausgabe tätigen können, dafür müssen Sie aber keine Schulden machen. Bei dringenden Reparaturen oder sofort nötigen Anschaffungen bleibt oftmals nur ein Kredit.

Tipp: Grundsätzlich sollten Sie zumindest drei Monatsgehälter als täglich verfügbares Kapital am Sparkonto parat haben – beispielsweise auf einem gut verzinsten Tagesgeldkonto.

Günstigen Konsumkredit wählen

Auch klassische Konsumkredite oder Minikredite bieten deutlich niedrigere Zinsen als eine permanente Kontoüberziehung. So können Sie statt Null-Prozent-Finanzierungen gleich einen höheren Konsumkredit aufnehmen, mit dem Sie verschiedene Ausgaben finanzieren. Ein offener Kredit mit fixer monatlicher Rate, statt mehrerer Null-Prozent-Finanzierungen für unterschiedliche Produkte – das schafft Überblick in den Finanzen und schützt Sie vor unkontrollierten monatlichen Belastungen.

Tipp: Mit einem Konsumkredit in der Tasche treten Sie als Barzahler auf und haben in der Regel die Möglichkeit, deutliche Rabatte auszuhandeln. Ein Kredit-Vergleich mit nötigem Wunschbetrag und passender Laufzeit führt rasch zum besten Angebot.

Überziehungsrahmen am Konto nutzen

Der Überziehungsrahmen am Girokonto ist meist die teuerste Variante, um flüssig zu bleiben. Daher sollte der klassische Dispokredit immer nur kurzzeitig genutzt werden. Einziger Vorteil: Eine Kontoüberziehung ist praktisch jederzeit und ohne Antrag möglich. Weiters bieten Direktbanken noch immer deutlich bessere Konditionen für Dispokredite.

Tipp: Im Vergleich zum Dispokredit ist der Abrufkredit oder Rahmenkredit deutlich günstiger. Auch hier räumt Ihnen die Bank einen frei nutzbaren Kreditrahmen ein, über den Sie jederzeit und ohne Beantragung frei verfügen können.

Per Umschuldung mitfinanzieren

Weiterhin besteht für Sie die Möglichkeit, einen oder mehrere Produktkäufe in die Umschuldung einer bestehenden Wohnbaufinanzierung zu integrieren. Beispielsweise, wenn die laufende Baufinanzierung ohnehin nicht mehr zu Ihrer aktuellen Lebens- bzw. Einkommenssituation passt.

Tipp: Erkunden Sie vorab zusammen mit Ihrer unbedingt mögliche Sonder- oder Vorfälligkeitszahlung bei der Umschuldung Ihres Baukredits. Einer Kapitalbeschaffung durch eine lastenfreie oder überwiegend lastenfreie Immobilie ist hingegen meist problemlos möglich.

Fazit 0%-Finanzierung: Darauf sollten Sie unbedingt achten

Null-Prozent-Finanzierung – das klingt auf den ersten Blick immer verlockend: Sofort kaufen, aber später erst bezahlen – und das ohne Zusatzkosten. Doch damit es kein böses Erwachen gibt, sollten Sie aber einige Aspekte unbedingt berücksichtigen:

Kaufpreis prüfen: Verkäufer kalkulieren die zusätzlichen Zinskosten in den Verkaufspreis ein. Ist der Kaufpreis tatsächlich günstig?

Konsum überdenken: Kleine Raten statt kompletter Kaufsumme – das führt oft zu Käufen, die man ansonsten nicht tätigen würde. Brauchen Sie das Produkt wirklich, und lohnen sich die Raten?

Kosten der gesamten Laufzeit prüfen: Teilweise gelten Null-Prozent-Finanzierungen nur für einige Wochen oder Monate. Anschließend drohen hohe Zinsen für die Finanzierung als Kostenfalle. Werden für die Bezahlung des gesamten Kaufpreises sicher keine Zinsen oder Gebühren verrechnet?

Mögliche Rabatte vorab erkunden: Durch eine Ratenzahlung lassen sich in der Regel keine Preisnachlässe beim Kauf von Produkten aushandeln. Wäre ein Rabatt bei Barkauf möglich und wie hoch würde dieser ausfallen.

Unerwünschte Kreditrahmen prüfen: Mitunter werden bei 0%-Finanzierungen zusätzliche Kreditrahmen bereitgestellt, für die deutlich höhere Kosten anfallen. Brauchen oder wollen Sie einen solchen Verfügungsrahmen überhaupt?

Nehmen Sie sich also Zeit, die Vertragsbedingungen gründlich zu prüfen und berechnen Sie, welche monatliche Rate Sie problemlos bezahlen können.


Video: 0 % Finanzierung – Schnäppchen oder Kostenfalle?

Quelle: EVERGREEN / YouTube


FAQ 0%-Finanzierung

Wo bekomme ich einen Kredit ohne Zinsen?

Manche Anbieter ermöglichen echte Null-Prozent-Finanzierungen, bei welcher der Verkäufer die Zinsen für den Ratenkredit übernimmt. Dadurch bezahlen Sie nicht sofort den Kaufpreis, sondern regelmäßige Raten, bis der Gesamtpreis bezahlt ist. So ergibt sich für Sie ein zinsloser Kredit.
Der einzige Anbieter in Österreich, der einen Kredit ohne Zinsen gewährt, ist Cashper. Hierbei handelt es sich um ein Start-up, dass sich auf Kleinkredite bis zu 1.500 Euro trotz negativer KSV spezialisiert hat.

Warum sollte man Null-Prozent-Finanzierung genau prüfen?

Nicht jede 0-Prozent-Finanzierung verursacht tatsächlich keinerlei Zusatzkosten zum Kaufpreis. Ob der Kaufpreis selbst günstig ist, muss vorab geprüft werden. Ebenso sollten Sie überlegen, ob die monatliche Rate zum Budget passt. Wichtig: Überblick über Ihre Finanzen behalten und nur Dinge kaufen, die Sie wirklich benötigen.

Was spricht gegen eine Null-Prozent-Finanzierung?

Eine oder mehrere Null-Prozent-Finanzierungen bergen das Risiko, rasch den Überblick über die eigenen Finanzen zu verlieren. Der Fokus liegt auf den monatlichen Raten, die Gesamtkosten treten oft in den Hintergrund. Erkunden Sie weiters, ob Ihnen durch eine Finanzierung nicht hohe Rabatte verwehrt bleiben.

Wann bekomme ich keine Null-Prozent-Finanzierung?

Auch die Null-Prozent-Finanzierung ist eine Form des Kredits. Voraussetzung sind daher, regelmäßiges Einkommen und ausreichende Bonität. Sollte die Bonitätsprüfung negativ ausfallen, kann eine Null-Prozent-Finanzierung verweigert werden.

Ist eine 0%-Finanzierung schlecht für Schufa und KSV?

Wie jeder Kredit, kann auch eine Null-Prozent-Finanzierung Einfluss auf den Score-Wert beim KSV oder Schufa haben. Darlehen, die nicht pünktlich zurückgezahlt werden, verschlechtert Ihre Bonität. Wie Auskunfteien im Detail ihre Bewertung erstellen, bleibt für Konsumenten oft im Verborgenen.

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Steigende Zinsen – Bausparen & Co wieder attraktiv?

6. März 2024 by Wolfgang Walter

Warum lohnt sich Bausparen in Österreich 2024?

Mit steigenden Zinsen werden aktuelle Bausparangebote wieder attraktiv. Einige Bausparkassen in Österreich locken derzeit mit attraktiven Sonderkonditionen. Wer in diesem Jahr einen Bausparvertrag abschließt, und Sparbeträge einzahlt, kann sich die staatliche Prämie 2023 komplett sichern. Aber auch klassische Sparkonten gewinnen zunehmend an Attraktivität.

Baufinanzierung oder Ratenkredit vergleichen

Bausparen, Versicherungen und mehr können Sie bei unserem Partner Durchblicker vergleichen:

Inhaltsverzeichnis

Bis zu 3% Bausparzinsen
Bausparprämie
Tagesgeld
Festgeld
ETFs & Co
Warum Bausparen?
Fazit, Video & FAQ

Hintergrundwissen zum Thema Bausparen & Co wieder attraktiv

Gut drei Millionen Bausparverträgen gibt es in Österreich und der Bausparer zählt nach wie vor zu den beliebtesten Sparformen bei uns. Die meisten verwenden ihn, um sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Es gibt aber viele weitere Gründe, sich regelmäßig etwas Geld zur Seite zu legen: Beispielsweise für anstehende Renovierungen, eine ökologische Sanierung oder schlicht für die Vorsorge der Kinder oder Enkelkinder.

Wichtig: Wenn Sie einen Bausparer abschließen, ist Ihr Geld über die Vertragsdauer gebunden. Eine vorzeitige Auflösung des Bausparvertrages ist mit Kosten verbunden: Es fallen Kündigungsspesen an, der vereinbarte Zinssatz wird rückwirkend reduziert und die staatliche Bausparprämie müssen Sie zurückzahlen.

Bausparzinsen: 2024 von bis zu drei Prozent Startzinsen profitieren

Für Ihren Sparbetrag gibt es von der Bausparkasse eine Zinsgutschrift. Je nach Bausparkasse fällt diese aber unterschiedlich hoch aus. Hier kann sich ein Online-Vergleich besonders auszahlen, denn einige Bausparkassen bieten aktuell wieder attraktive Zinsmodelle.

Bei der s Bausparkasse beispielsweise erhalten Kunden aktuell drei Prozent Zinsen für die ersten 12 Monate. Auch die Wüstenrot bietet aktuell 1,5 Prozent an Startzinsen für die ersten sechs Monate.

Tipp: Bevor Sie also Ihren neuen Bausparer abschließen, sollten Sie die aktuellen Angebote von s Bausparkasse, Wüstenrot, start:bausparkasse und Raiffeisen genau vergleichen.

Gewinne beim Bausparen – auch Einzahlungsvarianten bringen Rendite

Nicht nur die verschiedenen Zinsmodelle der Bausparkassen zählen, auch unterschiedliche Einzahlungsvarianten haben deutliche Auswirkung auf den durchschnittlichen Auszahlungsbetrag. Unser Beispiel zeigt einen Bausparvertrag mit Laufzeit einer von 6 Jahren, mit einem maximal möglichen Sparbetrag von 7.200 € bei monatlicher, jährlicher und einmaliger Einzahlung:

Sparbetrag  Laufzeit  Einzahlung  Auszahlungs nach KEST  Ertrag
7.200 € 6 Jahre monatlich 100 € 7.638 € 438 €
7.200 € 6 Jahre jährlich 1.200 € 7.692 € 492 €
7.200 € 6 Jahre jährlich 1.200 € 7.990 € 790 €

Bausparen: Jetzt volle Bausparprämie 2024 sichern

Beim Bausparen fördert der Staat den Bausparvertrag mit einer Prämie. 2023 liegt diese bei 1,5 Prozent im Jahr. Allerdings werden nur Einzahlungen von bis zu 1.200 Euro jährlich gefördert. Wenn Sie jährlich diesen Betrag ansparen – sei es durch eine Einmaleinlage oder monatliche Sparbeträge – erhalten Sie eine Zinsgutschrift von maximal 18 Euro.

Fristen beachten: Bei einigen Bausparkassen müssen Ihre Anträge vor dem 31. Dezember in Papierform eingehen. Schließen Sie also Ihren neuen Bausparvertrag rechtzeitig ab, um die die Bausparprämie 2023 zu erhalten.

Tipp: Sie können sich auch im Dezember 2023 noch die volle Bausparprämie für dieses Jahr sichern. Wenn Sie bis dahin Ihren ersten Sparbetrag einzahlen, erhalten Sie die volle staatliche Prämie in Höhe von 1,5 Prozent. Weiters gibt es gute Alternativen mit klassischen Sparformen, wie unsere folgenden Kapitel aufzeigen.

Sparen mit Tagesgeld: flexibel und wieder rentabler

Lange Jahre notierten die Zinsen täglich fälliger Sparkonten nahe der 0-Prozent Marke – das hat sich längst geändert. Infolge der rasanten Leitzinsentwicklung des letzten Jahres zogen auch die Tagesgeldzinsen merklich an und kennen aktuell nur eine Richtung – nach oben. Mittlerweile sind Tagesgeldkonten insbesondere für Neusparer wieder attraktiv.

Deutlich besser verzinst als das klassische Sparkonto, sind Tagesgelder eine ebenso sichere Geldanlage und bieten darüber hinaus maximale Flexibilität. Jederzeit kann Geld in beliebiger Höhe eingezahlt und ohne Zinsabschlag entnommen werden, die Verzinsung wird anteilig ab dem ersten Spar-Euro gutgeschrieben. Im Insolvenzfall einer Bank ist Ihr Vermögen bis zu einem Betrag von 100.000 € pro Institut staatlich abgesichert.

Top-Anbieter in Sachen Tagesgeld ist aktuell die österreichische Santander ConumerBank.

Die aktuellen Top 3 beim Tagesgeld in Österreich

Anbieter  Zinssatz  Zinsgutschrift  Anlagehöhe  Sicherheit 
Santander ConsumerBank 3,35 % monatlich kein Einlagelimit bis zu 100.000 € Österreich
Renaultbank direkt 3,30 % jährlich bis 250.000 € bis zu 100.000 € Frankreich
DADAT 3,30 % jährlich bis 300.000 € bis zu 100.000 € Österreich

Sparen mit Festgeld: sicher und besser verzinst

Ebenso sicher und – je nach Laufzeit – besser verzinst sind Festgeldkonten. Auch fix verzinste Spareinlagen konnten im letzten Jahr deutlich von der Zinswende profitieren und bieten mittlerweile sogar bei kürzeren Laufzeiten stattliche Zinszahlungen. Die fix vereinbarte Zinsgutschrift erfolgt in aller Regel jährlich, meist wird eine Mindesteinlage gefordert.

Bis zu 100.000 € sind durch die gesetzliche Einlagensicherung in der EU pro Kunde und Bank abgesichert, allerdings ist Ihr Geld für die festgelegte Laufzeit fix angelegt. Ohne Zinsabschlag kommen Sparer hier nur selten an ihr Vermögen – egal ob die Laufzeit sechs Monate, ein, drei oder fünf Jahre beträgt. So gesehen sollten Sie nur Laufzeiten wählen, in denen Sie voraussichtlich nicht auf Ihr Sparguthaben zugreifen müssen. Auch wenn längere Laufzeiten mitunter höhere Renditen versprechen. Beim aktuell positiven Zinsumfeld dürfte eine Wiederanlage beispielsweise nach 12 Monaten bessere Zinsen bringen.

Top-Anbieter in Sachen Festgeld ist aktuell auch hier die österreichische Santander ConumerBank.

Die aktuellen Top 3 beim Festgeld in Österreich (12 Monate)

Anbieter  Zinssatz  Verfügbarkeit  Anlagehöhe  Sicherheit 
Banca Sistema 3,55 % jederzeit vorzeitig kündbar 20.000 € bis 100.000 € bis zu 100.000 € Italien
Haitong Bank S.A 3,55 % am Ende der Laufzeit 10.000 € bis 100.000 € bis zu 100.000 € Portugal
Holm Bank 3,52 % am Ende der Laufzeit 5.000 € bis 100.000 € bis zu 100.000 € Estland

Sparen mit ETF und Co: riskanter, mit Chance auf hohe Gewinne

Neben klassischen Aktien und aktiv gemanagten Fonds werden insbesondere sogenannte ETFs (Exchange Traded Funds) bei Österreichs Sparer immer beliebter. Zwar zählen alle zu den etwas riskanteren Geldanlagen – Anlegern bietet sich aber die Chance auf deutlich höhere Renditen. Vorwiegend dann, wenn sich der Anlagehorizont über mehrere Jahre hinweg erstreckt. So lassen sich zwischenzeitliche Kursrückgänge effektiv aussitzen.

Einzelaktien & Anlagefonds: Müssen Sparer bei Einzelaktien und Anlagefonds eine gewisse Grunderfahrung mitbringen und auf eine sorgfältige Auswahl sowie möglichst breite Streuung in verschiedene Assetklassen und Weltmärkte achten, kann man sich diese Arbeit mittels Exchange Traded Funds ersparen.

ETF: Auch ETFs sind prinzipiell Fonds, allerdings werden diese nicht aktiv gemanagt. Sie bilden zumeist Indizes wie DAX, den ATX oder den S&P 500, oder setzen breit gestreut auf unterschiedliche Sparten, Länder und spezielle Zukunftstechnologien. Neben der risikoarmen Streuung haben sie weitere Vorteile: Die Wertentwicklung ist auf lange sich stabiler, die Verwaltungskosten deutlich niedriger – somit bleibt Ihnen als Anleger mehr von der Wertsteigerung übrig. Wer sein Geld in einen breit gestreuten ETF investieren will, ist nach Expertenmeinung mit dem MSCI World bestens gerüstet. Hier investieren Sie in über 1.500 Unternehmen aus allen Industrienationen, und trotz diverser Krisen lag die Rendite seit 1975 bei durchschnittlich neun Prozent pro Jahr.

Tipp: Wer keine größeren Summen zur Verfügung hat, kann sowohl in Aktien, Anlagefonds oder ETFs mit einem Sparplan Monat für Monat ein kleines Vermögen aufbauen. Bereits ab 25 bis 50 Euro monatlich ist dies möglich. Zudem profitieren Sie bei gleichbleibenden Anlagebeträgen und vom sogenannten Cost-Average-Effekt – indem Sie, beispielsweise bei fallenden Kursen, mehr Anteile erwerben, die bei steigenden Kursen mehr wert sind.

Warum Bausparen? Ein paar Gründe!

Kommen wir zurück zur Frage: Warum ist ein Bausparer 2023 noch attraktiv? Hierfür gibt es mehrere Gründe – die wichtigsten haben wir, für Sie zusammengestellt:

  • Individuelles Ansparen: Mit einem Bausparer können Sie bei der Einzahlung zwischen monatlich, jährlich und einer Einmaleinlage wählen. Die Höhe der Einlage liegt üblicherweise zwischen 20 Euro und 100 Euro pro Monat. Sie können aber individuell die Höhe der Einlage im Lauf der Zeit anpassen.
  • Vorteil Jugendbausparen: Einige Bausparkassen bieten für Vertragsnehmer unter 25 Jahren spezielle Konditionen an. Erkunden Sie diese Auswahlmöglichkeiten vor Abschluss Ihres Bausparers.
  • Staatliche Bausparprämie: Für Einzahlungen bis zu 1.200 Euro pro Jahr erhalten Sie als Vertragsnehmer eine Bausparprämie, die zusätzlich zu den Sparzinsen am Bausparkonto gutgeschrieben wird.
  • Darlehen zur Wohnbaufinanzierung: Durch Abschluss eines Bausparvertrags haben Sie bessere Chancen auf ein Bauspardarlehen im Rahmen der privaten Wohnbaufinanzierung. Vorteil eines Bauspardarlehens sind die, im Vergleich zu Hypothekarkrediten, meist attraktiven Konditionen.
  • Bausparen als Geschenk: Schließlich haben Sie auch die Möglichkeit, einen Bausparer als Geschenk anzulegen. Beispielsweise als Startgeld für Ihre Kinder, Nichten oder Neffen oder Enkel.

Tipp: Bausparen kombiniert hohe Sicherheit mit gutem Ertrag. Natürlich gibt es alternative Geldanlagen, die höhere Renditen versprechen. Allerdings ist kaum eine Geldanlage so sicher wie ein Bausparvertrag – und durch die staatliche Bausparprämie ist die Effektivverzinsung oft attraktiver als beim Sparbuch oder Tagesgeld.

Fazit: Sparen lohnt sich wieder in Österreich

Nicht nur Bausparverträge werfen in Österreich wieder mehr Erträge ab. Auch Sparkonten – egal ob Tagesgeld oder Festgeld – sind 2023 deutlich besser verzinst als noch vor ein paar Jahre. Allen gemein ist die staatliche Einlagensicherung von mindestens 100.000 Euro pro Kunde und Konto. Gemeinschaftskonten – beispielsweise für Ehepaare – bieten automatisch die doppelte Sicherungssumme. In Sachen Flexibilität müssen Festgeldkunden allerdings für gewöhnlich Abstriche machen.

Gleichwohl klassische Geldanlagekonten vom Zins-Hype der Europäischen Zentralbank (EZB) insbesondere im vergangenen Jahr profitiert haben – an mögliche Renditen am Aktienmarkt werden sie in absehbarer Zeit nicht heranreichen.


Video: Bausparen Vergleich 2023 – Lohnt sich das wieder?

Quelle: Broker-Test.at / YouTube

FAQ Bausparen

Was ist ein Bausparvertrag?

Ein Bausparvertrag wird häufig auch als Bausparer bezeichnet. Es handelt sich um eine staatliche geförderte Sparform und unterliegt einer sehr genauen Regelung. Ein Bausparvertrag gilt als sichere Geldanlage und verbessert auch die Chancen auf ein Bauspardarlehen, welches wiederum bei der Baufinanzierung attraktive Konditionen bietet.

Was ist beim Bausparen zu beachten?

Prinzipiell können Bausparverträge mit einer Laufzeit von sechs Jahren bis zu einem Höchstbetrag von 7.200 Euro angespart werden. Einige Bausparkassen bieten spezielle Konditionen für Vertragsnehmer unter 25 Jahren. Bei der Wahl des passenden Bausparers sollten man auf folgende Punkte achten:

    • Höhe des Sparbetrags
    • Einzahlungsrhythmus
    • Regelungen des Zinsertrags

Welches sind die vier Bausparkassen in Österreich?

Die vier Bausparkassen in Österreich sind

  • start:bausparkasse (vormals ABV Bausparkasse)
  • s Bausparkasse
  • Raiffeisen Bausparkasse
  • Wüstenrot Bausparkasse

Welche verschiedenen Zinsformen gibt es beim Bausparen?

Die einzelnen Bauspartarife in Österreich unterscheiden sich in Sachen Zinsregelung sehr. Es werden Tarife mit fixer oder variabler Verzinsung angeboten. Weiters gibt es Unterschiede in der Zinssatzhöhe sowie in der Regelung der Zinsanpassung bei der variablen Variante (Zinsgleitklausel). Schließlich gibt es bei den Offerten häufig Zinsboni für junge Bausparer unter 25 Jahren bzw. für eine bestimmte Zeit der Rückzahlungsphase.

Wofür kann man ein Bauspardarlehen verwenden?

Bauspardarlehen sind heute weitaus flexibler als früher. Sie können für die Finanzierung verschiedenster Immobilienvorhaben verwendet werden:

  • Neubau oder Umbau einer Immobilie,
  • Kauf von Wohnung, Haus oder Grundstück,
  • Renovierung, Sanierung und Modernisierung sowie für energetische Maßnahmen,
  • Umschuldung eines bestehenden Immobiliendarlehens,
  • Auszahlung von Erbteil- oder Scheidungsforderungen,
  • anteilige Finanzierung von Genossenschafts- und Mietwohnungen,
  • Finanzierung von Bildungs- und Pflegemaßnahmen

 

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Stromvergleich & Gasvergleich Österreich

28. Dezember 2023 by Wolfgang Walter

Wo gibt es günstigen Strom und billiges Gas?

Die Strom- und Gaspreise steigen seit Jahren in Österreich. Für Konsumenten lohnt es sich, nach einem alternativen Energieanbieter umzusehen. Auch wenn das Preisniveau allgemein sehr hoch ist, bringt ein einfacher Anbieterwechsel meist eine deutliche Entlastung. Was Strom und Gas aktuell kosten, wie ein Wechsel funktioniert und Ersparnisse möglich sind.

Inhaltsverzeichnis

Strom- und Gaspreise in Österreich
Strom- und Gaspreise vergleichen
Was ist beim Anbieterwechsel zu beachten?
Fazit zum Thema Strom- und Gasvergleich
Video: E-Control erklärt
Häufige Fragen

Wenn Sie Strom- & Gaspreise vergleichen wollen, besuchen Sie gerne die Seite von durchblicker.at

Hintergrundwissen zum Thema Strom- und Gasvergleich

Der Preis für eine kWh Gas liegt 2023 österreichweit zwischen rund 3 Cent und 7 Cent. Mit gut 26 Cent pro kWh Strom ist der Strompreis 2023 im Vergleich zum Vorjahr weiter deutlich gestiegen. Seit Jahren erklimmen die Energiepreise in Österreich neue Rekordwerte. Steuern, Umlagen und Netzentgelte sind wahre Kostentreiber – und ein Ende ist nicht in Sicht.

Es lohnt sich also nicht nur bei einem Umzug, sich nach einem alternativen Energieanbieter umzusehen. Auch wenn das Preisniveau allgemein sehr hoch ist, bringt ein einfacher Anbieterwechsel in der Regel immer eine deutliche Entlastung für Ihre Geldbörse.

Strom- und Gaspreismonitor – aktuelle Strom- und Gaspreise in Österreich

Laut aktuellem Strom- und Gaspreismonitor von E-Control haben mit 01. Dezember 2021 acht kleinere lokale Anbieter ihre Strompreise für bestehende Kunden erhöht. Für einen durchschnittlichen Haushalt ergeben sich dadurch jährliche Mehrkosten zwischen 43 und 119 Euro. Ebenfalls mit 01. Dezember 2021 haben die Stadtbetriebe Steyr ihren Gaspreis erhöht. Die jährlichen Mehrkosten betragen dadurch 166 Euro.

Laut E-Control Preismonitor 12 / 2021 muss ein österreichischer Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh Strom bzw. 15.000 kWh Gas bei den wichtigsten lokalen Anbietern mit folgenden Kosten rechnen:

Strompreise der lokalen Anbieter (inkl. Netzentgelte, Steuern und Abgaben)

Anbieter 

Jährliche Kosten

VKW 

686,09 €

Tiwag 

741,06 €

Linz Strom 

783,21 €

Salzburg AG 

787,09 €

EVN 

792,61 €

IKB 

799,82 €

Wien Energie 

804,78 €

Energie Graz 

822,89 €

Energie AG 

830,94 €

Energie Klagenfurt 

834,14 €

Energie Burgenland 

836,03 €

Energie Steiermark 

873,40 €

Kelag 

914,57 €

Gaspreise der lokalen Anbieter (inkl. Netzentgelte, Steuern und Abgaben)

Anbieter 

Jährliche Kosten

VKW 

830,27 €

Energie Graz 

989,92 €

Energie Steiermark 

996,04 €

Salzburg AG 

997,20 €

EVN 

1.016,86 €

Energie AG 

1.028,59 €

Energie Burgenland 

1.060,99 €

Tigas 

1.066,78 €

Wien Energie 

1.112,76 €

Linz Gas 

1.128,09 €

Kelag 

1.137,71 €

Energie Klagenfurt 

1.208,99 €


Strom und Gas – Bestanbieter und mögliche Ersparnisse

Dass sich ein Wechsel des Strom- und Gasanbieters mit und ohne Wechselrabatten lohnen kann, zeigen Ihnen die folgenden Grafiken:

Quelle: E-Control Preismonitor


Info:
Jeweils günstigster Anbieter innerhalb der großen Netzgebiete inklusive den einmaligen Wechselrabatten sowie Einsparpotenzial beim Wechsel vom jeweils am häufigsten genutzten Produkt des lokalen Anbieters. Berechnungsgrundlage: Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh Strom.

 

Quelle: E-Control Preismonitor


Info:
Jeweils günstigster Anbieter innerhalb der großen Netzgebiete ohne Rabatte sowie Einsparpotenzial beim Wechsel vom jeweils am häufigsten genutzten Produkt des lokalen Anbieters. Berechnungsgrundlage: Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh Gas.


Strom- und Gaspreise vergleichen – ganz einfach

Wie im aktuellen E-Control Monitor zu sehen ist, unterscheiden sich die Preise der Stromversorger und Gaslieferanten zum Teil erheblich. Ein Preisvergleich lohnt sich also immer!

Objektiver Preisvergleich mit dem Tarifkalkulator

Am besten vergleichen Sie die aktuellen Preise der Anbieter mit dem Tarifkalkulator der E-Control. Der Tarifkalkulator erstellt für Sie mit wenigen Klicks den vollständigen Vergleich aller für Sie infrage kommenden Strom- und Gasangebote.

Um die Anbieter zu vergleichen, brauchen Sie lediglich Ihre Postleitzahl sowie Ihren Strom- bzw. Gas-Jahresverbrauch in kWh einzugeben. Weitere Eingaben in den Feldern darunter sind optional. Mit Zählermodus, im Haushalt lebende Personen bzw. Quadratmeteranzahl Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses oder einmalige Wechselrabatte können Sie gegebenenfalls Ihre Vergleichsberechnung noch exakter an Ihre Verbrauchssituation anpassen. Weiters hält der E-Control-Tarifkalkulator Optionen wie Überschusseinspeisung (PV) sowie eine Reihe von Spezialangeboten parat.

Mögliche Ersparnisse per Online-Abfrage erkunden

Mit der abschließenden Online-Abfrage erhalten Sie per Klick eine Liste mit Energielieferanten und erfahren, welchen Betrag Sie sich bei einem durchschnittlichen Verbrauch jährlich sparen könnten. Zusätzlich stehen Ihnen alle wichtigen Daten über den Anbieter und Formulare zum Wechsel zur Verfügung.

Um Ihre potenzielle Ersparnis individuell zu berechnen, können Sie weitere Angaben zu Ihrem aktuellen Lieferanten und Ihrem derzeitigen Produkt (Tarif) im Kalkulator hinterlegen. So wissen Sie genau, wie viel Ersparnis Ihnen ein Wechsel zum neuen Anbieter pro Jahr bringt. Jetzt heißt es nur noch Anbieter wechseln und Geld sparen!


Stromvergleich & Gasvergleich – was ist beim Anbieterwechsel zu beachten?

In Österreich sind Sie stets zweifacher Energiekunde. Zum einen bei dem Unternehmen, das das Strom- bzw. Gasnetz zur Verfügung stellt – also dem Netzbetreiber. Zum anderen bei jenem Unternehmen, das den Strom bzw. das Gas liefert – dem Lieferanten.

Den Netzbetreiber können Sie nicht wechseln, den Strom- und Gaslieferanten jedoch schon. Ein Wechsel des Anbieters darf nicht länger als drei Wochen dauern und ist mit keinen zusätzlichen Kosten für die KonsumentInnen verbunden.

Wichtig: Um Überraschungen beim Wechsel zu vermeiden, ist es notwendig eine Reihe von wichtigen Details zu beachten. So sollten Sie beim Anbieterwechsel vorgehen:

Das ist wichtig: Allgemeines zum Anbieterwechsel

Begrenzte Preisrabatte: Die meisten Strom- und Gasanbieter gewähren hohe Preisrabatte aus Marketinggründen. Allerdings sind diese in der Regel nur im ersten Jahr gültig sind. Das kann dazu führen, dass Sie im zweiten Jahr nach Vertragsabschluss mit deutlich höheren Kosten rechnen müssen. In der Praxis heißt das: Vergleichen Sie immer die Preise über mehrere Jahre!

Mindestbindungsfristen: Achten Sie weiters auf etwaige Mindestbindungsfristen der Strom- und Gaslieferanten bzw., ob Sie bei einer vorzeitigen Kündigung Rabatte gänzlich oder teilweise verlieren. Ihren aktuellen Vertrag können Sie grundsätzlich einer Frist von zwei Wochen kündigen. Sind Sie zeitlich an Ihren Vertrag gebunden, können Sie zum Ende des ersten Vertragsjahres, und danach zum Monatsletzten kündigen.

Vorzeitige Kündigung: Vorzeitig kündigen können Sie Ihren Vertrag, wenn der Lieferant den Preis erhöht oder seine Geschäftsbedingungen ändert, und Sie fristgerecht widersprechen.

Umzug und Wohnungswechsel: Wenn Sie ein neues Haus oder eine neue Wohnung beziehen, nutzen Sie die Gelegenheit, um die Preise zu vergleichen und sofort zum günstigsten Lieferanten zu wechseln. Wichtig: Sie müssen auch mit dem örtlichen Netzbetreiber einen Vertrag abschließen – diesen können Sie sich jedoch nicht aussuchen.

Neuer Anbieter-Vertrag und Versorgung: Haben Sie den passenden Lieferanten gefunden, melden Sie sich dort telefonisch oder online an. Der neue Anbieter schickt Ihnen seinen Vertrag. Diesen müssen Sie nur ausfüllen und zurückschicken. Den Rest erledigt Ihr neuer Anbieter. Der Wechsel dauert in der Regel um die zwei Wochen. Bis dahin werden Sie über Ihren bisherigen Lieferanten versorgt.

Zählerstand erkunden: Lesen Sie unbedingt am Tag des Wechsels Ihren Strom- bzw. Gaszähler ab und leiten Sie den genauen Zählerstand dem Netzbetreiber weiter.

Tipp: Haushalte die GIS befreit sind, haben Anspruch auf Befreiung von den Ökostrom-Förderkosten. Anträge sind beim Gebühren Info Service (GIS) zu stellen.  

Anbieterwechsel: Änderungen bei Preisen und AGBs

Änderungen der Preise und der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) müssen allen Kunden gesondert schriftlich und rechtzeitig in einem persönlichen Schreiben mitgeteilt werden. Sie haben die Möglichkeit diesen Änderungen zu widersprechen.

Folgendes sollten Sie in Sachen Widerspruch beachten:

  • Halten Sie unbedingt die Widerspruchs-Frist im Anschreiben des Lieferanten ein.
  • Jeder Widerspruch ist praktisch eine Kündigung. Denn mit einem Widerspruch endet Ihr Strom- oder Gasliefervertrag – in der Regel aber erst drei Monate nach dem Widerspruch. Innerhalb dieser Frist werden Sie noch zu den alten Bedingungen beliefert.
  • Innerhalb der dreimonatigen Frist müssen Sie sich unbedingt einen neuen Lieferanten suchen. Nur so sind Sie weiterhin sicher mit Strom bzw. Gas versorgt.

Tipp: Ein Lieferantenwechsel kann aktuell in Österreich bis zu sechs Wochen dauern!

Anbieterwechsel: Probleme mit dem Strom- und Gaslieferanten

Wenn Sie Probleme mit dem Strom- und Gaslieferanten haben, wenden Sie sich umgehend an die zuständige Schlichtungsstelle. Wollen Sie eine Beschwerde gegen Ihren Strom- bzw. Gaslieferanten einbringen – beispielsweise zur Rechnungsstellung oder zur Qualität der Dienstleistung –, können Sie das Webformular auf Streitschlichtung der Schlichtungsstelle der E-Control nutzen. Antrag und Verfahren sind für Sie kostenlos!

Tipp: Die Schlichtungsstelle fordert den Strom- oder Gaslieferanten zu einer Stellungnahme zu Ihrem Fall auf und erarbeitet weiters einen Lösungsvorschlag. Wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind, ist das Verfahren abgeschlossen.

Fazit zum Thema Strom- und Gasvergleich

Energie ist in Österreich zu einem teuren Gut geworden. Das merken Konsumentinnen und Konsumenten nicht zuletzt an den seit Jahren drastisch steigenden Strom- und Gaspreisen. Dennoch sind Sie als Verbraucher hier keineswegs machtlos. Denn die am Markt aufgerufenen Preise unterscheiden sich mitunter sehr deutlich.

Daher heißt es in Sachen Strom und Gas mehr denn je: Preise vergleichen und Anbieter wechseln. In aller Regel lohnt sich das immer für Sie – das mögliche Einsparpotenzial steigt hier jährlich!

Damit der Strom- und Gaspreisvergleich und ein anschließender Wechsel problemlos funktionieren, gilt es aber einige Dinge und mögliche Fallstricke zu beachten. Unser Ratgeber Stromvergleich & Gasvergleich Österreich bietet Ihnen hier alle nötigen Informationen.

Video: E-Control erklärt – was macht eigentlich die E-Control?

Quelle: E-Control / YouTube


FAQ

Was kostet Gas in Österreich?

Der Preis für eine Kilowattstunde (kWh) Gas liegt österreichweit zwischen rund 3 Cent und 7 Cent. Der Gesamtpreis für eine kWh Gas, also inklusive der Netzkosten sowie Steuern und Abgaben, ist abhängig von Ihrem aktuellen Verbrauch.

Wie viel kostet eine kWh Strom in Österreich?

Eine Kilowattstunde (kWh) Strom kostet in Österreich aktuell zwischen um die 25 Cent. Der Gesamtpreis für eine Kilowattstunde (kWh) Strom, also inklusive der Netzkosten und aller Steuern und Abgaben, ist auch beim Strom abhängig von Ihrem Verbrauch.

Wer ist der billigste Stromanbieter in Österreich?

Die MONTANA und Verbund-Tarife sind dauerhaft günstiger als die Stromtarife der regionalen Anbieter. Der Verbund-Stromtarif ist im ersten Vertragsjahr rabattiert und ab dem zweiten Vertragsjahr immer noch vergleichsweise günstig.

Wie wird sich der Strompreis in Österreich entwickeln?

Mit 25 Cent pro kWh Strom ist der Strompreis 2023 weiter deutlich gestiegen. Anfang 2024 wird Strom bei den Landesenergieversorgern von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland erneut teurer. Ein Durchschnittshaushalt mit 3.500 Kilowattstunden (kWh) Jahresverbrauch muss ab 1. Jänner mit monatlichen Mehrkosten von rund 20 Euro rechnen.

Ist der Strompreis an den Gaspreis gekoppelt?

Der Gaspreis ist in Österreich ist hauptsächlich an den Ölpreis gebunden. Konkret bedeutet das, dass der Preis für Erdgas an die Entwicklung der Ölpreise gekoppelt ist: Wird Erdöl teurer, steigt zeitverzögert auch der Gaspreis. Umgekehrt sinkt er auch.

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Unsere Empfehlung zur Baufinanzierung

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