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Pandemie, Krieg, Inflation: Geldanlage in Krisenzeiten

28. Dezember 2023 by Wolfgang Walter

Warum ändert sich das Anlageverhalten in Österreich?

Pandemie, Krieg in der Ukraine und Klimakrise führten weltweit zu Lieferengpässen, stark ansteigenden Preisen bei Energie, Güter und Dienstleistungen, und katapultiere die Inflation in Österreich nahe der Zehn-Prozent-Marke. All das zwingt Österreichs Anleger zum Umdenken: Das geliebte Sparkonto wirft zu wenig Rendite ab, Immobilien und Edelmetalle wollen oder können sich viele nicht leisten, und bei Investments an den Aktienmärkten hat so mancher weiter seine Bedenken.

Pandemie, Ukraine-Krieg und Inflation veränderten alles

Der Krieg in der Ukraine hat Corona weitgehend aus den Schlagzeilen gedrängt. Die massiven Sanktionen treffen längst nicht nur die Verursacher der Krise. Die ohnehin hohen Energiepreise explodieren förmlich und haben massive Auswirkungen auf unseren Alltag.

Aber auch die Spuren der Corona-Pandemie treten in der Wirtschaft immer deutlicher zutage. Viele Branchen wie Gastronomie, Veranstaltungswirtschaft oder Messewesen leiden massiv, Industrie und verarbeitendes Gewerbe kämpfen mit Lieferengpässen, Energieknappheit und Produktionsausfällen.

Schließlich machen die Kosten der Transformation zur klimaneutralen Wirtschaft viele teurer und tragen dazu bei, dass die Preise auf breiter Front stark ansteigen. So hat der Euroraum seit geraumer Zeit mit historischen Inflationsraten, um die zehn Prozent, zu kämpfen. Weiters tragen Faktoren wie der demografische Wandel oder die Umkehr der Globalisierung dazu bei, dass mit einer längerfristigen Inflationsentwicklung zu rechnen ist.

Was heißt das alles für Anleger? Schon lange ist klar, dass früher erfolgreiche, einfache Anlagestrategien nicht ausreichen, um mit dem Gesparten die Kaufkraft zu erhalten. Sie schwindet bei anhaltend niedrigen Zinsen zusehends. Alternativen zu Sparbuch und Festgeld sind gesucht: Doch welche kommen infrage? Und was gilt es dabei zu beachten? Ein kleiner Überblick.

Steigende Zinsen – gut oder schlecht für Sparer und Kreditnehmer?

In ihrem Kampf gegen die Inflation heben Notenbanken wie Fed und EZB die Zinsen fast monatlich an. Allerdings werden diese nur zu den Teilen weitergegeben, wo auch Banken mal wieder die Nutznießer sind. Also kaum auf den Giro- und Sparkonten der Konsumenten, sodass diese von einer nennenswerten Guthabenverzinsung profitieren. Dafür aber bei allen Finanzierungen, wenn wir beispielsweise Geld bei den Banken für Konsumgüter oder Immobilien leihen.

Somit wird der Österreicher liebstes Kind – das Sparkonto und die Immobilie – für viele von uns wieder zum Problemfall. Zwar scheinen die Preise von Wohnungen und Häuser ihren Zenit erreicht zu haben, die Zinsen für deren Finanzierung steigen aber aktuell deutlich. Konnten Häuslebauer noch Anfang des Jahres 500.000 Euro mit einem Zinssatz von 1,5 Prozent (gut 600 Euro) finanzieren, liegt dieser aktuell bei rund 4 Prozent (rund 1.600 Euro) – eine dreifach höhere monatliche Belastung!

Die Folge: Für viele Familien wird der Traum vom Eigenheim zunichtegemacht, die Kapitalanlage ist für Anleger trotz gestiegener Rendite weiter nur selten attraktiv. Im Kampf gegen die eigene Teuerungsrate bleibt nur eine einzige Alternative: Wertpapiere wie Aktien und Fonds. Ausgerechnet diesen Anlagen stehen viele Österreicherinnen und Österreicher – vor allem in Krisenzeiten – skeptisch gegenüber.

Langfristig locken gute Renditen

Und dies ist ein ausgemachter Fehler. Denn, wer in Sachen Geldanlage an der Börse einen langen Atem beweist, hat über die Jahre beste Chancen auf sehr hohe Renditen. Krisenzeiten wie jetzt mit korrigierenden Aktienmärkten sind ideal zum langfristigen Inflationsausgleich und die eigene Altersvorsorge.

Beispiel aus der jüngeren Historie: Die vergangenen 100 Jahre der weltweiten Aktienmärkte haben gezeigt, dass 99 Prozent aller Krisen keine Relevanz auf langfristige Geldanlagen hatten. Wer beispielsweise kurz vor der Lehman-Pleite 2008 in den Markt eingestiegen ist und seine Aktien gehalten hat, kann sich heute über eine solide Rendite von rund 200 Prozent freuen – vornehmlich mit US-Werten.

Energie und Konsumgüter bleiben eine sichere Bank

Um kurz- und mittelfristig auf die hohe Inflation zu reagieren, können Anleger ihr Portfolio entsprechend ausrichten und beispielsweise in Aktien und Aktienfonds von Unternehmen investieren. Unternehmen können steigende Kosten mit höheren Preisen an ihre Kunden weitergeben. Steigen die Gewinne der Aktiengesellschaften, laufen auch die Aktienkurse nach oben. Dies gilt insbesondere für Unternehmen der Konsumgüterbranche, Energieförderkonzerne oder – angesichts der veränderten Sicherheitslage – neuerdings auch im Bereich der Rüstungsindustrie.

Aussichtsreiche Branchen in der Krise

Bei lebenswichtigen Dingen wie Energie und Lebensmittel haben Konsumenten kaum eine Möglichkeit, auf Konsum zu verzichten. Ähnlich ist es bei Rohstoffen, deren Preise im Zuge der geopolitischen Spannungen auf breiter Front steigen. Neben Öl und Gas sind es gerade für die europäische Industrie wichtige Metalle wie Kupfer, Nickel, Aluminium oder Platin, die in Russland gefördert werden. Steigende Rohstoffkosten spielen aber auch Bergbaukonzernen in die Karten. Aktien solcher Unternehmensbranchen erhalten gerade in Krisenzeiten deutlichen Rückenwind.

Tipp: Wer als Anleger nicht in Einzelwerte investieren möchte, kann mit Fonds, Indexfonds (ETFs) und Zertifikaten auf steigende Kurse ganzer Branchen oder Regionen setzen. Vorteil: Das Portfolio ist weit gestreut und deutlich krisensicherer. Zudem lässt sich – beispielsweise im Falle von ETFs – durch günstigere Handelskosten die eigene Rendite weiter erhöhen.

Nachhaltig investieren und anlegen

Trotz der aktuellen Krisenlage sollten sich Anleger natürlich die Frage stellen, mit welchen Unternehmensbeteiligungen sie sich am sichersten und wohlsten fühlen. Nicht jeder will bedingungslos in internationale Großkonzerne mit oft fragwürdigen Geschäftsmodellen investieren.

So ist vielen Anlegern neben einer rein ökonomischen Rendite auch der ökologische und gesellschaftliche Fußabdruck ihrer Geldanlage wichtig. Grün investieren liegt längst im Trend: mit grünen Fest- und Tagesgeldkonten, saubere Anleihen, nachhaltigen Aktien, Aktienfonds oder ETFs sowie Energiewende-Investments und Mikrofinanzfonds. Viele dieser nachhaltigen Anlageformen versprechen bei der richtigen Strategie mittlerweile sogar einen größeren Anlageerfolg.

Wichtig: Grüne Investments sind heute in vielfältigster Art und Weise am Markt vertreten und sie haben ähnlich unterschiedliche Risiken wie konventionelle Geldanlagen. Auch hier gilt die Grundregel: höhere Renditen haben meist höhere Risiken. Entscheidend ist, wie nachhaltig Unternehmen und deren Produkte tatsächlich sind. Hierfür gibt es – noch – keine Mindeststandards.

Tipp: Seriöse Anbieter wenden in der Regel sogenannte ESG-Kriterien an. Environmental Social Governance steht für Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung. In der Praxis werden hier die beiden zwei Anlageansätze vermeiden oder fördern miteinander kombiniert – je nach Nachhaltigkeitsverständnis des Anbieters oder Emittenten.

Immobilien und Gold als sicherer Hafen?

Wie Sparkonten bieten Aktien keine Garantien für den Inflationsschutz. Drehen die Notenbanken – wie aktuell der Fall – deutlich an der Zinsschraube, um eine länger andauernde Inflation zu stoppen, verteuert sich die Refinanzierung für Unternehmen. Weiters könnten Investoren dann von Aktien in attraktiver werdende festverzinsliche Papiere wie Anleihen umschichten, was ebenfalls die Aktienmärkte auf Talfahrt schicken kann.

Immobilien:

Neben Aktien gelten vor allem Immobilien und Gold als Schutz vor stark steigenden Preisen. Beide Assets stellen wertstabile Sachwerte dar, einen automatischen Inflationsschutz bieten jedoch auch sie nicht. Zwar sind die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen – wie auch die Mieten. Betrachtet man allerdings Anlagezeiträume von Immobilieninvestoren über die Jahre und Jahrzehnte hinweg, lässt sich kein Zusammenhang zwischen Mieten, Immobilienpreisen und Inflation nachweisen. Zudem steigen seit geraumer Zeit die Zinsen für Baukredite wieder deutlich an – der Effekt des billigen Baugeldes verpufft zusehends.

Gold:

Das gelbe Edelmetall gilt seit jeher als Angstwährung und sicherer Hafen, in den sich Anleger gerade in Krisenzeiten zurückziehen können. Zu sorglos sollten Anleger bei Investments aber nicht sein. Zwar hat Gold als Anlageklasse früher häufig bei erhöhter Inflation überdurchschnittlich performt. In den Jahren 2021 und 2022 war dies jedoch nicht der Fall. Hier waren Aktien und Fonds die klar bessere Anlagewahl. Auch in Sachen Gold haben Studien gezeigt, dass Inflationsrate und Goldpreis über Jahrzehnte betrachtet nicht unmittelbar zusammenhängen. Zudem unterliegt der Goldpreis deutlichen Schwankungen und das Edelmetall liefert weder Zinsen wie Anleihen noch Dividenden wie Aktien. Aber auf lange Sicht kann ein Investment gute Renditen erzielen – Ende 2023 stieg der Preis pro Feinunze auf über 2.000 US-Dollar.

Fazit

Wie Sparkonten bieten Aktien keine Garantien für den Inflationsschutz. Drehen die Notenbanken – wie aktuell der Fall – deutlich an der Zinsschraube, um eine länger andauernde Inflation zu stoppen, verteuert sich die Refinanzierung für Unternehmen. Weiters könnten Investoren dann von Aktien in attraktiver werdende festverzinsliche Papiere wie Anleihen umschichten, was ebenfalls die Aktienmärkte auf Talfahrt schicken kann.

Video: Keine Angst in der Krise – Geldanlage und Inflation

Quelle: Börse Stuttgart / YouTube

FAQ

Welche Geldanlage eignet sich in Krisenzeiten?

Gerade in Krisenzeiten zeigt sich die Widerstandsfähigkeit eines gut gemischten Portfolios. Ein bisschen Risiko in Form von Aktien, gerne über Indizes via ETF gestreut, ein bisschen Sicherheit in Form von Tages-, Festgeld oder Anleihen als Liquiditätspuffer und ein bisschen Immobilien und Edelmetalle.

Was macht eine Geldanlage krisensicher?

Die Investition in Festgeld, Spar- und Tagesgeldkonten ist innerhalb der europäischen Union im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung bis mindestens 100.000 € abgesichert.

Dennoch ist die Sicherheit der Anlagen unterschiedlich zu bewerten. Eine Anlage bei einem österreichischen Bankinstitut ist sicherer zu bewerten als eine Anlage bei manch anderer europäischen Bank.

Das hat vor allem mit der Landesbonität zu tun.

  • Sollte die Bank in finanzielle Schwierigkeiten geraten, muss sie die Kundengelder zunächst aus dem Eigenkapital bedienen.
  • Sollte das nicht ausreichen, kommt der Sicherungsfonds aller Banken in dem betreffenden Land für weitere Kundengelder auf.
  • Sollte auch das nicht reichen, ist in letzter Instanz der Staat gefordert.
  • Hat dieser aber nicht ausreichend Geld, kann Ihr Kapital trotz Einlagensicherung verloren gehen.

Wie wirkten sich die letzten Wirtschaftskrisen auf Geldanlagen aus?

Die Aktienmärkte haben sich nach den Krisen wieder erholt, allerdings in unterschiedlicher Geschwindigkeit.

  • Nach dem Ende der Dotcom-Blase und dem 11. September hat es knapp 3 Jahre gedauert, bis die Talsohle erreicht war und erst nach weiteren 4 Jahren konnten die Indizes wieder die Vorkrisenstände erreichen.
  • In der letzten Finanzkrise erreichten die Börsen den Tiefststand nach 18 Monaten. 2013 wurden die alten Höchststände erreicht.
  • Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind auch über ein Jahr später nicht an den Börsen angekommen. Nach einem kurzfristigen Einbruch im März 2020 erholten sich die Aktienkurse sehr schnell und standen im März 2021 auf Allzeithochs.
  • Der seit Februar 2022 andauernde Ukrainekrieg belastete die Börsen von Beginn an. Der ATX beispielsweise rutschte in der ersten Kriegswoche erneut unter die psychologisch wichtige Marke von 2.000 Punkten. Eine zusätzliche Belastung entstand durch die hohe Inflation!

Wie kann ich mein Geld vor dem Crash retten?

Mit einem vernünftig diversifizierten Depot. Hierzu gehören: Aktien, Unternehmensanleihen, Staatsanleihen guter Schuldner wie Österreich, Deutschland, Schweiz, Norwegen, Kanada, Australien Brasilien und Südkorea; Immobilien und Gold. Gold ist die ultimative Absicherung gegen ein wie auch immer geartetes Extrem-Krisenszenario.

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Gute Geldanlagen für junge Leute?!

3. April 2023 by Wolfgang Walter

Wie tickt die junge Generation beim Thema Geld?

Die junge Generation in Österreich ist sparsamer als viele vermutet. Insbesondere ihre Sorgen wegen hoher Inflation und drohender Armut im Alter sind groß. Wie intensiv beschäftigen sich junge Leute mit ihrem Geld, wie steht es um ihre Finanzbildung und welche Möglichkeiten haben sie? Eine Bestandsaufnahme.

Hintergrundwissen zum Thema Geldanlagen für junge Leute

„Wovon willst du später einmal leben?“ Diesen Satz hat wohl jeder junge Erwachsene schon einmal gehört, wenn es um die eigene Zukunft geht. Eltern und Großeltern sorgen sich nicht nur in Sachen Berufswahl ein, sondern auch bei der Altersvorsorge der Kinder undc Enkel – für eine Zeit also , die noch in weiter Zukunft liegt.

Geldanlagen sind für junge Leute erst einmal zweitrangig: Nach der Schule geht es vor allem um die Frage, ob eine Ausbildung oder ein Studium begonnen wird, ob ein längerer Auslandsaufenthalt geplant wird oder ob vor dem weiteren Lebensweg ein Work-and-Travel- oder Au-Pair Jahr ansteht.

Auch, wenn die Interessen woanders liegen und die Finanzen meist knapp sind, sollten junge Menschen den Vermögensaufbau nicht völlig vernachlässigen. Und das tun sie in aller Regel auch nicht – wie zahlreiche Studien zeigen.

Inflation beschäftigt nicht nur „die Alten“

Nicht nur bei Rentnern und Familien in Österreich geht die Angst um: die Angst vor Rekord-Inflation, dem Kaufkraftverlust des eigenen Geldes. Das ergab die unlängst vorgestellte Studie. Somit ist ein Wirtschaftsthema noch vor Krieg und Klimawandel ganz oben auf die Liste der jugendlichen Sorgen gerutscht.

Hohe Preise und steigende Zinsen treffen die Jugend hart: Energie, Mieten und tägliche Konsumkosten werden immer häufiger zur Existenzfrage. Kredite sind oft unbezahlbar. Und als Sparer? Auch hier hat man nach jahrelangen Nullrunden trotz leicht anziehender Sparzinsen seine liebe Mühe, die aktuelle Geldentwertung nur annähernd auszugleichen. Um eine fundierte Entscheidung in Sachen Geldanlage treffen zu können, müssen sich gerade junge Sparer einige Fragen stellen:

  • Welche Geldanlagen gibt es überhaupt?
  • Wo investiere ich mein Geld?
  • Und was ist aktuell die beste Geldanlage für mich?

Dies alles hat auch Einfluss auf das Spar- und Konsumverhalten, wie die beiden Autoren Simon Schnetzer und Klaus Hurrelmann der, eingangs erwähnten Studie, feststellen: „Jeder beziehungsweise jede Dritte sagt, sie müssten aufgrund der Inflation jetzt auf Dinge verzichten, auf Dinge, die sie sonst gerne konsumiert hätten.“ Das können Kleidung, Essen oder Freizeitaktivitäten, aber auch die Mitgliedschaft im Fitnessstudio. Sparen ist angesagt in der jungen Generation – zunehmend allerdings in einer anderen Bedeutung.

Geldanlagen für junge Leute: Die Angst vor Altersarmut geht um

Neben der aktuellen Lage treibt die sogenannte Generation Z, also junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren, ein weiteres bekanntes Thema um: die Angst vor einer drohenden Altersarmut. „Einerseits wollen sie etwas zurücklegen, sie wissen aber: Eigentlich haben sie kaum etwas, um es zurückzulegen“, so Jugendforscher Schnetzer. Man stelle sich die Frage: Lohnt es sich eigentlich, etwas zurückzulegen? Neben den vielen Krisen sei das große Thema der jungen Generation aber auch Zuversicht.

Junge Generation spart wieder mehr: Das bestätigt auch der unter jungen Leuten beliebte schwedische Zahlungsdienstleister Klarna in seinem Money-Management-Report: Danach spart die junge Generation mehr als in früheren Jahren und sogar mehr als ältere Generationen. Die 18- bis 24-Jährigen legen 13 Prozent ihres Einkommens zurück, bei den Millenials, also den 25- bis 40-Jährigen, sind es insgesamt sogar 15 Prozent. Das Unternehmen, das besonders jungen Kunden Dienstleistungen zum digitalen Management ihrer Finanzen anbietet, hat zudem herausgefunden, dass junge Menschen Banking oder Börsen-Geschäfte überwiegend am PC oder via App regeln. Insgesamt sei das Finanzmanagement viel aktiver geworden. Kontostand und Ausgaben werden viel häufiger kontrolliert als in früheren Jahren.

Geldanlagen für junge Leute: bei der Finanzbildung hapert`s oft noch

Ein großes Manko wird indes beim Thema Geldanlage der jüngeren Generation deutlich: der weit verbreitete Mangel an Finanzwissen. Junge Menschen in Österreich sind mit der Niedrigzinsphase der letzten Jahre aufgewachsen. Sparzinsen waren tabu, meist blieb nur die Wahl zwischen Girokonto oder Aktien und ETFs. Zwar haben sich die jungen Leute sehr wohl mit dem Thema befasst – viel stärker sogar als die Generationen davor –, aber einseitig mit Fokus auf den Aktienmarkt. Was bis heute fehlt, ist eine umfassende Finanzbildung an den Schulen. Ein bekanntes Problem, nicht nur in Österreich.

Jugendliche wollen mehr Finanzbildung: Dabei wünschen sich gerade viele Jugendliche mehr Finanzbildung bereits an Schulen. Dies könnte den Umgang mit Geld und Geldanlageentscheidungen deutlich leichter und effektiver gestalten, und vor allem Verschuldung vorbeugen: Laut der erwähnten Studie sind um die 20 Prozent der Jugendlichen aktuell verschuldet. Was wenig verwundert, denn für junge Menschen ist es dank Sofort-Ratenkauf und Finanzierung via Internet einfacher geworden, Schulden zu machen. Motto: Jetzt leben, später zahlen!

Geldanlagen für junge Leute: Was zählt heute in Sachen Geldanlage?

Die junge Generation hat wenig Berührungsängste beim Thema Geldanlage – und das ist gut so. Börse, Rendite und Risiko sind für viele kein Gegensatz mehr. Wer heute als junger Mensch in Österreich Kapital und Sparvermögen aufbauen möchte, kommt am Thema Aktien, Fondas, ETFs oder Anleihen kaum umher. Diese Formen der Geldanlage bieten langfristig deutlich höhere Renditen als das schnöde alte Sparbücherl, aber auch klassische Tages- und Festgelder. Der ein oder andere entscheidet sich sicherlich für einen Sparplan oder einen Bausparvertrag. Dagegen ist nicht einzuwenden – aber wahre Renditen locken eben auch hier nicht.

Geldanlagen für junge Leute: Aktien und Fonds für mehr Rendite

Das erste Ziel bei einer langfristigen Börsenstrategie ist der Aufbau eines Grundgerüsts für weitere Investments. Hochspekulative Anlagen sollten dabei zunächst außen vor bleiben. Steht das Grundgerüst, können diese – zu einem kleinen Teil! – der Gesamtstrategie beigemischt werden. Bei den Wertpapieren zählen vor allem Optionsscheine zu den hochriskanten Anlageformen.

Aktien zählen zur etwas riskanteren Geldanlage. Sie können mit einzelnen Titeln eine sehr hohe Rendite erzielen, aber ebenso auch hohe Verluste einfahren. Das Risiko kann nur reduziert werden, wenn Sie Ihre Aktien sorgfältig auswählen, breit streuen und einen langfristigen Anlagehorizont haben. Für junge Menschen ist das kein Problem. Empfehlenswert ist eine Mischung aus Dividendenaktien und Wachstumsaktien.

Aktiv gemanagte Aktienfonds kauft man über seine Hausbank oder beim Onlinebroker. Sie werden von einem Fondsmanager betreut, der aktiv den Markt beobachtet und Aktien hinzukauft oder  verkauft. Grundsätzlich streuen Sie mit einem Fonds Ihr Risiko breiter als mit einzelnen Aktientiteln. Und: Neben den Depotgebühren sollte man unbedingt die Verwaltungskosten erkunden – diese können je nach Fonds sehr stark schwanken.

Geldanlagen für junge Leute: ETFs und Anleihen als Turbo

ETFs (Exchange Traded Funds) und ETF-Sparpläne sind ebenfalls eine Möglichkeit zur langfristigen Geldanlage bei kurzfristiger Verfügbarkeit des Kapitals. ETFs bilden in den meisten Fällen Börsen-Indizes wie beispielsweise den ATX, den DAX  oder den S&P 500 ab. Dank der breiten Streuung hält sich Risiko in Grenzen. Da ETFs nicht aktiv gemanagt werden, verursachen diese Indexfonds weiters weniger Kosten als Aktienfonds. Trotz der kurzfristigen Verfügbarkeit eignen sich ETF-Sparpläne für langfristige Geldanlagen, um zwischenzeitliche Verluste schlimmstenfalls aussitzen zu können. Auf lange Sicht ist die Wertentwicklung in der Regel deutlich besser uns ein klarer Performance-Turbo für die Jugend.

Mit Anleihen borgen sich Staaten oder Unternehmen Geld von ihren Anlegern und zahlen dies am Ende einer festgelegten Laufzeit zuzüglich Zinsen zurück. Obwohl Anleihen als sichere Investition gelten, bleibt immer das Risiko einer Unternehmensinsolvenz oder einer Staatspleite. Entscheidend sind die Rankings der Länder – bei Österreich gibt es da kein Problem.

Geldanlagen für junge Leute: Rohstoffe und Edelmetalle als Klassiker in der Krise

Die Anlage in Rohstoffen ist für Einsteiger ebenfalls nicht empfehlenswert. Physische Rohstoffe erzielen Rendite ausschließlich durch Wertsteigerungen, die aber kaum vorherzusehen sind. Eine Ausnahme bilden Edelmetalle wie Gold oder Silber. Diese können physisch (Barren und Münzen) oder in Form von Goldsparplänen in geringem Umfang (maximal fünf bis zehn Prozent des Vermögens) dem Anlageportfolio beigemischt werden – eignen sich aber nicht für eine ausschließliche Geldanlage. Gerade in Krisenzeiten sind Gold und Silber als sicherer Hafen gefragt – allerdings schwanken die Gold­ und Silberpreise und sind stark von der aktuellen Nachfrage abhängig.

Geldanlagen für junge Leute: Trendsetter Crowdinvesting und Kryptowährungen

Kryptowährungen und Crowdinvesting sind ein interessantes Thema und gerade bei jungen Anlegern immer stärker in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen. Eine Anlage in Digitalwährungen oder Unternehmensprojekte im Immobilienbereich sind aber hochspekulativ und können zu hohen Verlusten führen. Die möglichen Renditen fallen allerdings ebenfalls hoch aus. Neben den Wertschwankungen machen auch ungeklärte Regulierungsfragen, insbesondere Digitalwährungen zu ungeeigneten Anlagen für die eigene Altersvorsorge. Gleiches gilt für das Crowdinvesting, bei dem für Beteiligung in der Regel feste oder variable Zinssätze gezahlt werden, im Pleitefall kann Ihr gesamter Anlagebetrag verloren gehen kann.

Geldanlagen für junge Leute: Die Immobilie als Sicherheit

Vermietete Immobilien zählten zwar in den letzten Jahren zu den profitabelsten Geldanlagen überhaupt. Als Immobilieninvestor lassen Sie Ihr Geld bei der Bank für sich arbeiten, und Ihre Mieter zahlen Zins und Tilgung in Idealfall zurück. Eine sichere Geldanlage, die langfristig zu attraktiver Rendite führt, gerade in Zeiten hoher Inflation. Allerdings sind Immobilien – egal ob als Kapitalanlage oder selbst genutzt – aufgrund der hohen Einstiegskosten in der Regel keine Option für junge Anleger. Zudem sind die Zinsen zur Immobilienfinanzierung seit 2022 deutlich gestiegen und hohe Kosten für Sanierungen oder Renovierungen machen Rücklagen nötig. Immobilienfonds senken hier die Einstiegshürde deutlich. Viele Immobilienfonds sind aber nur begrenzt handelbar und durch die Konzentration auf eine Anlageklasse auch anfällig für Wertverluste.

7 Tipps zur Geldanlage für junge Leute

  • Versuchen Sie, immer eine Reserve von zwei bis drei Nettogehältern (Monatsbudgets) für unvorhergesehene Ausgaben bereitzuhalten.
  • Finden Sie eine gute Balance zwischen Risiko und Sicherheit und investieren Sie nur Geld, das Sie nicht zum Lebensunterhalt brauchen.
  • Machen Sie sich Gedanken über das Ziel der Anlage und beginnen Sie frühzeitig mit dem Sparen.
  • Verzichten Sie zum Anfang auf spekulative Anlagen, bei denen hohe Verluste möglich sind.
  • Streuen Sie Ihre Anlagen zur Risikominderung und überprüfen Sie regelmäßig, ob Sie Teile in eine andere Anlageklasse umschichten sollten.
  • Starten Sie in der Karriere durch, passen Sie die Sparzahlungen an, sobald sich Ihr Einkommen ändert.
  • Vernachlässigen Sie nicht Ihre Ausbildung oder Ihr Studium, ein erfolgreicher Abschluss ist Voraussetzung für ein zukünftiges sicheres Einkommen.

Fazit zu Geldanlagen für junge Leute

Frühzeitig mit der Geldanlage ist wichtig, denn es verlängert den persönlichen Anlagehorizont deutlich. Langfristige Anlagen führen zudem in den meisten Fällen zu einer besseren Rendite, da zwischenzeitliche Verluste durch eine schlechte Wirtschaftslage über eine lange Laufzeit ausgeglichen werden können.

Tages- und Festgelder eignen sich als solide, flexible Basis. Geldanlagen in Wertpapiere sind risikoreicher als Anlagen auf Festgeld- oder Tageskonten. Gerade bei ETFs und Fonds lässt sich aber das Risiko durch eine breitere Streuung verringern. Bei Aktienfonds gibt es zudem Mischfonds, die zum Teil auf festverzinsliche Anlagen setzen und nur einen Teil des Sparbetrags in risikoreichere Papiere investieren. So ergibt sich automatisch eine Verteilung auf verschiedene Anlageklassen, ohne selbst aktiv zu werden.

Die meisten Geldinstitute bieten Wertpapiersparpläne an, viele verlangen einen monatlichen Mindestbetrag von nur 25 Euro. Insbesondere in Ausbildung und Studium – wenn die Kasse größtenteils noch knapp ist – lässt sich so mit kleinen regelmäßigen Beträgen bequem und risikoarm ein kleines Vermögen aufbauen, das später individuell eingesetzt werden kann – vom ersten Haushalt bis zur Altersvorsorge. Verbessert sich die finanzielle Lage, kann die Sparrate jederzeit aufgestockt werden.

Edelmetalle wie Gold oder Kryptowährungen hingegen sind nicht unbedingt die erste Wahl, zur Geldanlage in jungen Jahren. Hier sollten Rendite und Risiko besonders abgewogen werden. Wer langfristig denkt, Sicherheit sucht und über die nötigen finanziellen Möglichkeiten verfügt, sollte über eine Immobilie zur Geldanlage nachdenken. Auch hier kann ein Einstieg mit einer kleinen günstigen Wohnung sinnvoll sein, die in späteren Jahren zur Finanzierung einer größeren Immobilie eingesetzt wird.

Video: Investieren in deinen 20ern: Erfolgreich ins Leben starten!

Quelle: Finanzfluss / YouTube

FAQ Geldanlagen für junge Leute

Worauf muss ich als junger Mensch bei der Geldanlage achten?

Junge Menschen neigen manchmal zu einer höheren Risikobereitschaft und spekulative Anlageformen locken mit hohen Renditen. Neben möglichen Gewinnen sind aber auch hohe Verluste möglich. Achten Sie beim Einstieg vor allem auf einen soliden Vermögensaufbau mit der richtigen Balance zwischen Chance und Risiko, und riskieren Sie nur kleine Summen bei riskanteren Anlageformen.

Was ist die beste Geldanlage zurzeit?

Neben Tagesgeld, Festgeld und Sparanlagen kommen auch Kauf von Investmentfonds, Immobilien(fonds), Edelmetallen oder Aktien in Betracht. Grundsätzlich eignen sich Investitionen in Sachwerte (Aktien, Aktienfonds, Immobilien) als Mittel gegen die Inflation.

In welchem Alter sollte man anfangen Geld zu investieren?

Je früher, desto besser! Als Faustregel raten Finanzexperten, dass man ab einem Alter von 25 Jahren jährlich 15 Prozent seines Einkommens sparen sollte, und dabei im Leben durchschnittlich mehr als 50 Prozent der Ersparnisse in Aktien stecken sollte.

Warum junge Menschen in Aktien investieren?

Gerade zu Zeiten von hoher Inflation und Niedrigzins kann sich der Aktienkauf lohnen. Denn im Gegensatz zu Tagesgeldkonto oder Girokonto haben Sie mit Aktien oder gemanagten Fonds eine größere Chance auf Rendite. Und auch der Corona-Crash hat gezeigt: Der Markt erholt sich relativ schnell von Krisen.

Wie viel sparen junge Leute?

92 Prozent der Generation Z, also Menschen zwischen 18 und 24 Jahren, legen Geld zur Seite. Bei den Babyboomern, die zwischen 56 und 75 Jahre alt sind, sparen hingegen nur 66 Prozent. Die Jüngeren legen dabei durchschnittlich 13 Prozent ihres verfügbaren Einkommens auf die hohe Kante, die älteren sieben Prozent.

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Festgeld-Vergleich Österreich – Vermögen maximieren mit bis zu 2,80 Prozent

Wie viel Zinsen gibt es aktuell für Festgeld in Österreich?

Aucht Banken knacken derzeit die 2,00-Prozent-Marke bei den Festgeldzinsen für ein Jahr – allesamt erhältlich über die Finanzplattform Weltsparen. Nach Jahren der Zinsdürre bieten fix verzinste Festgelder weiterhin ordentliche Renditen. Das gilt übrigens auch für einige Anbieter aus Österreich. Ein Vergleich der Angebote lohnt sich also.

Festgeld-Vergleich

Inhaltsverzeichnis

Festgeld – was ist das und wie funktioniert es?
Festgeldkonto – Vorteile und Nachteile im Überblick
Festgeld vergleichen – Spitzenzinsen in wenigen Minuten
Festgeld anlegen – so einfach geht’s
So funktioniert Festgeld anlegen bei Weltsparen
Lukratives Festgeldkonto finden – auf das sollten Sie besonders achten
Festgeld aus Österreich – die Top-3 2025
Fazit zum Thema Festgeldzinsen in Österreich
Video: Festgeld-Vergleich – die aktuell besten Festgeld Zinsen
FAQ

 

Hintergrundwissen zum Thema beste Tagesgeldzinsen in Österreich

Selbst Anlagen in Festgelder waren für Österreichs Sparer in den vergangenen Jahren ein eher schwieriges Unterfangen. Auch mittlere und längere Laufzeit boten nur mickrige Zinsen, mit denen die Inflation keinesfalls auszugleichen war – im Gegenteil. Mittlerweile bieten zumindest Festgeldkonten ab 12 Monaten Laufzeit wieder ordentliche Renditen, was sie zu einer lohnenden Alternative abseits der schwankenden Börse macht.

Festgeld – was ist das und wie funktioniert es?

Festgelder, oft auch Termingeld oder festverzinsliche Geldanlage genannt, sind kurz- bis mittelfristige Geldanlagen, bei denen ein gewisser Betrag über eine bestimmte Laufzeit zu einem festen Zinssatz veranlagt wird. Als Sparerinnen und Sparer wissen Sie schon beim Abschluss des Festgeldkontos und beim Einzahlen des Geldes, welche Rendite sie erzielen werden. Ideal, wenn Sie Geld für eine spätere Verwendung sicher anlegen möchten.

In der Regel bieten Banken Laufzeiten von drei Monaten bis zu zehn Jahren bei meist nur geringer Mindesteinlage. Dabei gilt: je länger die Laufzeit, desto höher die Festgeldzinsen und damit Ihre Rendite. Nach Ende der Laufzeit erhalten Anleger ihre Geldanlage inklusive der Zinsen zurück. Allerdings ist es nicht möglich, vor dem Ende der Laufzeit auf das Geld zuzugreifen. Festgeld ist somit weniger flexibel als Tagesgeld – dies sollten Sie vor der Veranlagung unbedingt beachten.

Die im Vergleich zu Sparbüchern, Tagesgeldkonten oder Sparbriefen durchweg höhere Zinsen auf einem Festgeldkonto können Banken nur bieten, da sie mit der fix veranlagten Sparsumme auf Ihrem Festgeldkonto verlässlich arbeiten können. Mithilfe unseres Festgeld-Rechners lassen sich mögliche Zinserträge rasch und einfach erkunden.

Festgeldkonto – Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile beim Festgeld

  • Garantierter Zinssatz und garantierte Rückzahlung am Ende der vereinbarten Laufzeit.
  • Fixe Anlagedauer schafft Planbarkeit ohne Risiko von Zinsschwankungen.
  • Höhere Zinsen als bei vergleichbaren Anlageprodukten – insbesondere bei längerer Laufzeit.
  • Neben der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 Euro EU-Raum zusätzliche Absicherung über den österreichischen Einlagensicherungsfonds

Nachteile beim Festgeld

  • Keine Kündigungsmöglichkeiten vor dem Ende der vereinbarten Laufzeit.
  • Weniger Flexibilität im Vergleich zu anderen Geldanlagen, beispielsweise Tagesgeld.
  • Keine Möglichkeit, kurzfristig von höheren Zinsen am Markt zu profitieren.
  • Anleger müssen rechtzeitig vor Laufzeitende eine mögliche Wiederanlage erkunden.

Festgeld vergleichen – Spitzenzinsen in wenigen Minuten

Auch beim Festgeld variieren die Konditionen stark. Die aktuell besten Zinsen lassen sich durch Anlagen über die Finanzplattform Weltsparen lukrieren. Spitzenreiter sind Anbieter aus Italien, Portugal und Estland. Auch einige österreichische Banken bieten Festgeldzinsen deutlich über drei Prozent. Der Festgeld-Vergleich bietet Ihnen die Möglichkeit, sich rasch einen Überblick über Anlagezeiträume, Anlagesumme, angebotene Zinsen und die jeweiligen Kontodetails zu verschaffen. In wenigen Schritten finden so das für Sie lukrativste Festgeldkonto:

Zins-Check durchführen: Machen Sie Ihren Festgeld-Check, indem Sie den gewünschten Anlagebetrag und die gewünschte Laufzeit angeben. In der Übersicht erhalten Sie umgehend eine Liste der Anbieter mit dem besten Zinssatz und den höchsten Zinserträgen pro Jahr.

Kontodetails und Konditionen vergleichen: Um den Festgeld-Vergleich Ihren individuellen Wünschen anzupassen, können Sie anschließend alle Kontodetails und Vorteile der jeweiligen Anbieter erkunden. Hier erhalten Sie beispielsweise wichtige Informationen zur Einlagensicherung, Zinsgutschrift und Zinsertrag, Mindest- und Höchstanlage sowie Kontoeröffnung und Kontoführung.

Anbieter auswählen: Haben Sie Ihren Favoriten in unserem Festgeld-Vergleich gefunden, gelangen Sie über den Button „zum Anbieter“ direkt auf die jeweilige Website und können dort sofort Ihr neues Festgeldkonto eröffnen.

Festgeld anlegen – so einfach geht’s

Festgelder sind ein einfaches Anlageprodukt. Je nach Anbieter kann sich die Handhabung zur Eröffnung Ihres Festgeldkontos etwas unterscheiden. Das Grundprinzip ist jedoch immer das gleiche: 

Verrechnungskonto: Voraussetzung für ein Festgeldkonto ist in der Regel ein österreichisches Gehalts- bzw. Girokonto, welches Sie für alle Einzahlungen und Auszahlungen als Verrechnungskonto nutzen.

Festgeldantrag: Sowohl als Neu- als auch als Bestandskunde müssen Sie einen Tagesgeldantrag ausfüllen. Hier übermitteln Sie persönliche Informationen wie Name, Anschrift, Kontaktmöglichkeiten und Geburtsdatum, wenn diese noch nicht vorliegen. Anschließend geben Sie den Anlagebetrag, den Anlagezeitraum und das Verrechnungskonto an.

Antragsbestätigung: Sind Sie bereits Bestandskunde einer Bank, können Ihren Antrag zum neuen Festgeldkonto per TAN oder anderen Verifikationsvarianten bestätigen. Neukunden sind in der Regel auf den Postweg angewiesen.

Bestätigung der Identität: Abschließend drucken Sie den Antrag für Ihr Festgeldkonto aus, unterschreiben diesen und bestätigen anschließend per Video-Ident-Verfahren oder Post-Ident Ihre Identität anhand Ihres Personalausweises. Bei Direktbanken und Geldanlageplattformen ist das Antragsverfahren für ein Festgeldkonto in der Regel komplett online möglich. 

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So funktioniert Festgeld anlegen bei Weltsparen

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Eröffnen Sie ein kostenloses Weltspar-Konto per PostIdent- oder VideoIdent-Verfahren. Nach erfolgreicher Überprüfung können Sie auf alle Sparprodukte zugreifen.

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Überweisen Sie per Onlinebanking den gewünschten Anlagebetrag auf Ihr Weltspar-Konto oder erteilen Sie eine Einzugsermächtigung. 

 

Lukratives Festgeldkonto finden – auf das sollten Sie besonders achten

Zinsertrag: Die Höhe des Zinssatzes ist bei Festgeldern der entscheidende Faktor – nur so kommen Sie letztlich zu einem hohen Zinsertrag. Als Kunde sollten Sie immer darauf achten, wie lange das aktuelle Angebot der Bank gültig ist und ob es die gesamte Anlagesumme umfasst.

Anlagesumme: Viele Banken fordern eine Mindestanlage von Ihren Kunden, um in den Genuss der gebotenen Festgeldzinsen zu kommen. Maximale Anlagebeträge gibt es dagegen eher selten. Es empfiehlt sich aber, die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Konto nicht zu überschreiten und höhere Einlagen auf mehrere Banken zu verteilen – so sind Sie stets auf der sicheren Seite.

Zinstermine: Bei Laufzeiten unter 12 Monaten erfolgt die Zinsgutschrift am Ende. Auf länger laufenden Festgeldkonten sind jährliche Zinszahlungen üblich. Hier bieten die meisten Festgeld-Konten zwei Varianten: Entweder werden diese Zinsen ausgeschüttet und auf das Referenzkonto überwiesen. Oder die Bank legt die Ihre Zinsen wieder auf dem Festgeldkonto an, wodurch sich ein Zinseszinseffekt ergibt. 

Vorzeitige Kündigung: Auf Festgelder können Sie nur selten vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit zugreifen. Falls doch, gilt es zu erkunden, ob auch Teilbeträge ausbezahlt werden, oder das gesamte Festgeldkonto gekündigt werden muss. Weiters sind mögliche Kündigungsgründe für Sie als Anleger interessant.

Wiederveranlagung: Je nach Anbieter wird die Festgeldanlage nach Ende der Laufzeit samt Zinsen auf das Referenzkonto ausbezahlt oder automatisch um die gewählte Laufzeit verlängert, falls das Festgeldkonto nicht rechtzeitig gekündigt und das Geld nicht behoben wird. Erkunden Sie dies vor Abschluss in den Vertragsdetails.

Kontoeröffnung und Kontoführung: Festgeldkonten lassen sich online oft schon in wenigen Minuten eröffnen. Obligatorisch ist ein Referenzkonto, über welches alle Zahlungen abgewickelt werden. In der Regel dient dazu Ihr bestehendes Girokonto – mitunter muss allerdings dazu parallel ein Tagesgeldkonto eröffnet bzw. geführt werden. Fallen für Kontoeröffnung und Kontoführung Gebühren an? Eine moderne Festgeldanlage sollte heute komplett kostenlos sein.

Festgeld aus Österreich – unter den Top-Angeboten 2026

Auch Österreichs Banken haben attraktive Festgeldangebote parat. Hier finden Sie die aktuell besten Offerten für 25.000 € Anlagesumme und 12 Monate Laufzeit – mit allen wichtigen Informationen und Kontodetails.

Anbieter Zinssatz und Zinstermine Anlagesumme Sicherheit Direktkontakt
Haitong Bank 2,80 % ab 5.000 €, endfällige Zinsgutschrift Ab 10.000 €, bis 100.000 € Portugisische Einlagensicherung Festgeld eröffnen
Banca Sistema 2,70 % ab 5.000 €, endfällige Zinsgutschrift Ab 2.000 €, bis 100.000 € Italienische Einlagensicherung Festgeld eröffnen
Santander Österreich 2,55 % ab 1.000 €, endfällige Zinsgutschrift Ab 1.000 €, bis 500.000 € Österreichische Einlagensicherung Festgeld eröffnen

Fazit zum Thema Festgeldzinsen in Österreich 

Die Zinsen beim Festgeld sind in Österreich weiterhin stabil – auch wenn es nach wie vor große Unterschiede bei den Anbietern gibt. Aktuelle Spitzenreiter sind Banken aus Italien, Portugal oder Estland, deren Festgeldangebote über die Anlageplattform Weltsparen je nach Laufzeit sogar bis zu fünf Prozent bieten. Wer in Sachen Festgeldkonto lieber auf heimische Anbieter setzt, wir ebenfalls fündig. Deutlich über drei Prozent lassen sich hier bei einer Laufzeit von 12 Monaten an Zinsen lukrieren.

Trotz vieler wichtiger Details beim Festgeldsparen sollten Sie neben dem Zinssatz der Vertragslaufzeit hohe Beachtung schenken. Nach Jahren der Zinsdürre werden viele Anlege von hohen Prozentsätzen verleitet – welche sich allerdings erst ab 12 Monaten oder deutlich darüber lukrieren lassen. Wer hier rasch an sein Erspartes kommen möchte oder muss, schaut meist in die Röhre. Denn eine frühzeitige Kündigung gestaltet sich schwierig, bei den allermeisten Banken ist sie sogar unmöglich.

Eine clevere Strategie bietet da ein Mix aus Tagesgeld und / oder Festgeld mit unterschiedlichen Laufzeiten (Zinstreppe). Je nach persönlicher Anlagestrategie gelingt Ihnen so beides: eine gute Rendite und hohe Flexibilität. Zumal sich auch die Zinsen beim Tagesgeld in Österreich wieder sehen lassen können.

Video: Festgeld-Vergleich – die aktuell besten Festgeld Zinsen

Quelle: Finanzfluss / YouTube

FAQ

Was ist Festgeld?

Unter Festgeld versteht man Termineinlagen auf einem Festgeldkonto mit unterschiedlichen Laufzeiten. Das Geld wird zu fixen Zinsen für einen vereinbarten Zeitraum veranlagt und kann vorher nicht behoben werden. Dafür bietet es in der Regel deutlich bessere Zinsen als Tagesgelder, Sparbücher oder ein Girokonto. Meist ist auch für Festgeldanlagen ein Referenzkonto nötig. 

Welche Laufzeiten sind beim Festgeld üblich?

Größtenteils bieten Banken Festgelder mit Laufzeiten zwischen sechs Monaten und zehn Jahren an – in der Regel mit steigenden Zinssätzen. Für einen realistischen Zinsvergleich sollten Sie immer Angebote ähnlicher Laufzeiten miteinander vergleichen.

Welche Anlagesummen sind bei Festgeldern möglich?

Die Mindesteinlage beim Festgeld liegt meist zwischen 2.500 Euro und 10.000 Euro. Bei manchen Festgeldanbietern sind schon Beträge ab 100 Euro möglich. Der maximale Betrag ist theoretisch nach oben unbegrenzt. Als Anleger sollten Sie allerdings die gesetzliche garantierte Einlagensicherung in der EU bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank beachten und höhere Spareinlagen möglichst auf mehrere Banken verteilen.

Wie werden die Zinsen auf Festgeldkonten ausbezahlt?

Zinsen auf Festgeldkonten werden meistens einmal jährlich gutgeschrieben, bei Laufzeiten unter 12 Monaten zum Ende der Bindungsfrist. Hier bieten Festgeld-Konten zwei Varianten: Entweder werden diese Zinsen ausgeschüttet und auf das Referenzkonto überwiesen. Oder die Bank legt die Zinsen wieder auf dem Festgeldkonto an, wodurch sich ein Zinseszinseffekt ergibt. 

Wie sicher ist Festgeld?

Festgelder in Österreich und in anderen EU-Ländern unterliegt der sogenannten gesetzlichen Einlagensicherung. Das bedeutet, dass Guthaben werden bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank abgesichert. In Österreich erfolgt die Auszahlung im Entschädigungsfall nach maximal sieben Tagen. Höhere Sparbeträge sollten Sie also möglichst auf Konten bei mehreren Banken verteilen.

Welche Voraussetzung gibt es für Festgeldanlagen in Österreich?

Um ein Festgeldkonto eröffnen zu können, müssen Sie in Österreich gemeldet sein und über ein Girokonto bzw. Sparkonto bei einer österreichischen Bank verfügen – welches als Referenzkonto dient. Weiters ist ein Mindestalter von 18 Jahren bzw. die Zustimmung des Erziehungsberechtigten obligatorisch. Bei Direktbanken erfolgen die Kontoeröffnung mittlerweile völlig digital.

Tagesgeld-Vergleich für Österreich – mit bis zu 3,00 Prozent flexibel sparen

Wie viel Zinsen gibt es aktuell für Tagesgelder in Österreich?

Viele täglich fällige Sparkonten in Österreich bieten weiterhin Zinsen von 3,00 %. Als clevere Alternative zum klassischen Sparbuch und fix verzinsten Festgeldern eignet sich ein Tagesgeldkonto besten zum Ansparen und zur flexiblen Geldreserve im Alltag. Wichtig ist ein Vergleich der Angebote – denn die Konditionen sind höchst unterschiedlich.

Tagesgeld-Vergleich

Inhaltsverzeichnis

Tagesgeld – was ist das und wie funktioniert es?
Tagesgeldkonto – Vorteile und Nachteile im Überblick
Tagesgeld vergleichen – kurzer Check, bester Zins
Tagesgeld anlegen – so einfach geht’s
Tagesgeld ist nicht gleich Tagesgeld – auf das sollten Sie besonders achten
Top-3 Tagesgeldkonten 2026
Fazit zum Thema Tagesgeldzinsen in Österreich
Video: Tagesgeld – das sollte man bei der Auswahl beachten!
FAQ

 

Hintergrundwissen zum Thema beste Tagesgeldzinsen in Österreich

Sparen ist zwar nach wie vor in bei Österreicherinnen und Österreicher, doch das Zinsniveau war in den vergangenen Jahren mehr als bescheiden. Inflation und KESt fressen vielfach nicht nur die Zinsen, sondern auch gleich ganze Teile der Spareinlage. Zum Glück ist Sparen aber nicht gleich Sparen – flexible Tagesgeldkonten sind eine lohnende Alternative.

Tagesgeld – was ist das und wie funktioniert es?

Tagesgeld ist ein verzinstes, täglich fälliges Sparkonto. Kurz gesagt handelt es sich um die moderne clevere Variante des Sparbuchs, denn wie bei dieser traditionellen Geldanlage können Sie Geld auf sichere Weise aufbewahren und vermehren – allerdings mit höheren Zinsen und deutlich flexibler.

Auf Tagesgeldkonten können Sie jederzeit Ein- und Auszahlungen tätigen oder unterschiedliche Beträge überweisen. Beispielsweise einen monatlichen Fixbetrag automatische ansparen oder einfach, was Ihnen am Ende eines Monats übrigbleibt. Anders als beim Sparbuch gibt es keine Bindung und somit auch keine Kündigungsfristen. Geld, das Sie eingezahlt haben, können Sie auch jederzeit wieder zurückholen. 

Im Gegensatz zu einem Girokonto eignet sich ein Tagesgeldkonto aber nicht zum bargeldlosen Zahlungsverkehr. Es kann also nicht für Überweisungen oder Lastschriften verwendet werden. Dazu müssen Einlagen erst auf das Referenzkonto – in der Regel Ihr Gehaltskonto – transferiert werden.

Tagesgeldkonto – Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile beim Tagesgeld

  • Eine flexible Möglichkeit, Ihr Geld zu guten Zinsen anzulegen.
  • Höhere Zinsen als beim Sparbuch oder beim Girokonto.
  • Einfache Handhabung – Spareinlagen können jederzeit durch Einzahlung erhöht werden. 
  • Keine Bindung, keine Kündigungsfrist – Behebungen sind jederzeit möglich.
  • Günstige Konditionen, keine Nebenkosten – Kontoführung in der Regel kostenlos.
  • Auch für kleinere Beträge oder zum vorübergehenden Geld parken bestens geeignet.

Nachteile beim Tagesgeld

  • Zinsen sind variabel – Zinssatz kann jederzeit steigen, aber auch fallen.
  • In der Regel niedrigere Zinsen als beim Festgeld mit fixen Laufzeiten und fixen Zinsen.
  • Wenig geeignet für eine langfristig kalkulierte Geldanlage, da die Zinsen variieren.

Tagesgeld vergleichen – kurzer Check, bester Zins

Zinsen und Konditionen beim Tagesgeld variieren stark. Unser Tagesgeld Vergleich bietet Ihnen die Möglichkeit, sich rasch einen Überblick über Anlagezeiträume, Anlagesumme, angebotene Zinsen und die jeweiligen Kontodetails zu verschaffen. In wenigen Schritten können Sie so die besten Tagesgeldzinsen in Österreich finden und das für Sie passende Tagesgeldkonto auswählen:

Kurz-Check durchführen: Machen Sie Ihren Tagesgeld-Check, indem Sie den gewünschten Anlagebetrag und den gewünschten Anlagezeitraum angeben. In der Übersicht bekommen Sie anschließend eine Liste der Anbieter – täglich aktualisiert nach dem besten Zinssatz und den höchsten Zinserträgen pro Jahr.

Kontodetails und Konditionen vergleichen: Um den Tagesgeld-Vergleich Ihren individuellen Wünschen anzupassen, können Sie anschließend alle Kontodetails sowie die Vorteile der jeweiligen Anbieter erkunden. Hier erhalten Sie beispielsweise wichtige Informationen zur Einlagensicherung, Zinsgutschrift, möglicher Einlagenhöhe, Aktionszinsen, Zinszahlungen, Verfügbarkeit sowie Kontoeröffnung und Kontoführung.

Anbieter auswählen: Haben Sie das persönlich passende Tagesgeldangebot in unserem Tagesgeld-Vergleich gefunden, gelangen Sie über den Button „Zur Bank“ direkt auf die jeweilige Website und können dort sofort Ihr neues Tagesgeldkonto eröffnen.

Tagesgeld anlegen – so einfach geht’s

Tagesgelder sind ein einfaches Anlageprodukt. Je nach Anbieter kann sich die Handhabung zur Eröffnung Ihres Tagesgeldkontos zwar etwas unterscheiden. Das Grundprinzip ist jedoch immer das gleiche: 

Verrechnungskonto: Voraussetzung für ein Tagesgeldkonto ist in der Regel ein bestehendes Gehalts- bzw. Girokonto, welches Sie künftig für alle Einzahlungen und Auszahlungen als Verrechnungskonto nutzen.

Tagesgeldantrag: Sowohl als Neu- als auch als Bestandskunde müssen Sie einen Tagesgeldantrag ausfüllen. Hier übermitteln Sie persönliche Informationen wie Name, Anschrift, Kontaktmöglichkeiten und Geburtsdatum, wenn diese noch nicht vorliegen. Anschließend geben Sie den Anlagebetrag, den Anlagezeitraum und das Verrechnungskonto an.

Antragsbestätigung: Sind Sie bereits Bestandskunde einer Bank, können Ihren Antrag zum neuen Tagesgeldkonto per TAN oder anderen Verifikationsvarianten bestätigen. Neukunden sind hingegen in der Regel auf den Postweg angewiesen.

Bestätigung der Identität: Abschließend drucken Sie den Antrag für Ihr Tagesgeldkonto aus, unterschreiben diesen und bestätigen anschließend per Video-Ident-Verfahren oder Post-Ident Ihre Identität anhand Ihres Personalausweises. Nach Versand Ihres Antrags können Sie Ihr Tagesgeldkonto innerhalb weniger Tage nutzen.

Tipp: Vielfach ist heute das Antragsverfahren für ein Tagesgeldkonto komplett online möglich. Per Video-Ident-Verfahren, digitaler Unterschrift und Online-Versand gelangen Sie so ganz ohne Papierkram zum gewünschten Sparkonto und können dies im Idealfall sofort nutzen.

Tagesgeld ist nicht gleich Tagesgeld – auf das sollten Sie besonders achten

Zinsgarantie: Die höchsten Tagesgeld-Zinsen gibt es aktuell fast ausschließlich für Neukunden – meist für begrenzte Zeit und Summen. Achten Sie daher beim Vergleich der Tagesgeld-Zinsen auf die „echten“ Zinssätze, die regulär nach den Aktionsmonaten gezahlt werden. Meist werden Tagesgelder dann deutlich niedrigeren Zinsen veranlagt.

Anlagesumme: Auch die Anlagesummen bei täglich fälligen Sparkonten sind mitunter begrenzt. Gibt es also eine Mindestanlagesumme bzw. einen Maximalbetrag für eine Veranlagung? Ein gutes Tagesgeld-Angebot sollte den vollen Zinssatz bereits ab dem ersten Euro und bis zur Höchstsumme der gesetzlichen Einlagensicherung bieten – also bis 100.000 Euro.

Zinstermine: Weiters wichtig: Wie oft werden die Zinsen am Tagesgeldkonto ausgeschüttet – halbjährlich, vierteljährlich oder sogar monatlich? Häufige Zinstermine bieten einen sogenannten Zinseszinseffekt, der die Zinszahlungen am Konto gleich weiter mit verzinst. Gerade bei höheren Anlagesummen kann dies Ihre Rendite deutlich erhöhen.

Kontoeröffnung und Kontoführung: Tagesgeldkonten lassen sich online oft schon in wenigen Minuten eröffnen. Obligatorisch ist ein Referenzkonto, über welches alle Zahlungen abgewickelt werden. In der Regel dient hierzu ein bereits bestehendes Girokonto – mitunter muss dieses allerdings parallel zum Tagesgeldkonto eröffnet bzw. geführt werden. Fallen für Kontoeröffnung und Kontoführung Gebühren an? Ein modernes Tagesgeldkonto sollte heute komplett kostenlos sein.

Sicherheit: Tagesgelder unterliegen in Österreich und in anderen EU-Ländern der gesetzlichen Einlagensicherung. Hierüber sind Guthaben bis zu einem Betrag von 100.000 Euro abgesichert. Vereinzelt kann die Sicherungsgrenze bei ausländischen Banken etwas darunter liegen. In Österreich erfolgt die Auszahlung nach einem Entschädigungsfall nach maximal sieben Werktagen. Grundsätzlich sind Tagesgelder per se eine sichere Anlage, da Einlagen jederzeit ohne Kündigungsfrist behoben werden können.

Top-3 Tagesgeldkonten 2026

Hier finden Sie die besten Tagesgeldofferten 2026 mit allen wichtigen Informationen und Kontodetails.

Anbieter Zinssatz und Zinstermine Anlagesumme Sicherheit Direktkontakt
Trade Republic 3,00 % dauerhaft für Neukunden Ab 1 €, bis 50.000 € Einlagensicherung bei Partnerbanken Tagesgeld eröffnen
Santander Österreich 2,70 % für 3 Monate, monatliche Zinsgutschrift Ab 1 €, bis 300.000 € Österreichische Einlagensicherung Tagesgeld eröffnen
DADAT Bank 2,70 % für 3 Monate, jährliche Zinsgutschrift Ab 1 €, bis 300.000 € Österreichische Einlagensicherung Tagesgeld eröffnen

Fazit zum Thema Tagesgeldzinsen in Österreich 

Einfach zu handhaben, flexibel beim täglichen Sparen und besser verzinst als Sparbuch und Girokonto. Täglich fällige Sparkonten erfreuen sich seit Jahren hoher Beliebtheit bei Österreichs Sparerinnen und Sparer. Das Problem: In den letzten Jahren gab es hier selbst bei den viel gelobten Direktbanken kaum nennenswerte Zinsen Renditen. Im Gegenteil. Inflation und KESt machten nicht nur die mickrigen Zinsen, sondern auch gleich ganze Teile der Spareinlagen zunichte.

Dies hat sich zum Glück geändert. Im Zuge zahlreicher Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben sich flexible Tagesgeldkonten wieder zu einer lohnenden Alternative in Sachen Sparen entwickelt – abseits von Festgeld und riskanter Geldanlagen an den Börsen.

Für Jubelschreie ist es freilich noch etwas zu früh. Trotz aller Vorzüge dieser Sparform sollten Sie die Offerten der Banken genau vergleichen. Die höchsten Tagesgeld-Zinsen gibt es oft nur für Neukunden und für einen begrenzten Zeitraum. Noch immer kann ein Tagesgeldkonto die aktuelle Inflation ausgleichen und eine langfristig kalkulierte Geldanlage ist mit täglich fälligen Spareinlagen aufgrund variabler Verzinsung schwer möglich.

Wer Geld ohne Risiko ansparen oder zwischen parken möchte, um jederzeit darauf zuzugreifen, für den ist ein Online-Tagesgeldkonto dennoch eine Überlegung wert. Drei Prozent und mehr – die Zentralbanken haben die Hoffnung auf weiter steigende Zinsen längst nicht begraben.

Video: Tagesgeld – das sollte man bei der Auswahl beachten!

Quelle: EVERGREEN / YouTube

FAQ Tagesgeld

Was ist Tagesgeld?

Unter Tagesgeld versteht man Spareinlagen auf einem Tagesgeldkonto. Das Geld kann täglich eingezahlt und behoben werden – allerdings nur über ein Referenzkonto. Dafür gibt es meist mehr Zinsen als auf einem Girokonto.

Was ist der Unterschied zwischen Tagesgeld und Festgeld in Österreich?

Während es bei Festgeld eine feste Laufzeit und eine reguläre Kündigungsfrist gibt, können Sie als Anleger beim Tagesgeld jederzeit auf Ihr Geld zugreifen. Allerdings kann sich der Zinssatz beim Tagesgeld je nach Marktentwicklung und Anbieter täglich ändern. Festgeld ist also eine feste Geldanlage mit vorgegebenen Bedingungen in Sachen Zins und Laufzeit, Tagesgeld hingegen bietet Ihnen deutlich mehr Freiheiten. 

Wo gibt es die besten Zinsen für Tagesgeld?

Online-Banken bieten größtenteils bessere Tagesgeld-Zinsen als traditionelle Banken mit Filialnetz. Es gibt auch Tagesgeldkonten mit befristeten Lockangeboten – hier sollten Sie immer die regulären Zinsen nach Ablauf des Aktionszeitraumes beachten. Unser Tagesgeld-Vergleich bietet Ihnen dazu alle nötigen Informationen.

Wie sicher ist Tagesgeld?

Tagesgelder in Österreich und in anderen EU-Ländern unterliegt der sogenannten gesetzlichen Einlagensicherung. Das bedeutet, dass Guthaben werden bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank abgesichert. In Österreich erfolgt die Auszahlung im Entschädigungsfall nach maximal sieben Tagen. Weiters ist Tagesgeld per se eine sichere Anlageform, da Sie Geld jederzeit beheben können.

Was kostet ein Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto ist in der Regel kostenlos. Es sollten keine Kontoführungsgebühren anfallen und auch Überweisungen vom und zum Referenzkonto sind in der Regel spesenfrei. 

Welche Voraussetzung gibt es für Tagesgeld in Österreich?

Für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos bei einer Bank muss man volljährig sein oder das Einverständnis des Erziehungsberechtigten haben. Weiters müssen Sie Ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben und ein Referenzkonto zur Verrechnung besitzen – in der Regel ist dies ein Gehalts- bzw. Girokonto.

Lohnt sich das sogenannte Zins-Hopping beim Tagesgeld?

Viele Sparer veranlagen ihr Tagesgeld neu, sobald eine Bank mit besseren Zinsen aufwartet. Solche Kontowechsel werden auch als Zins-Hopping bezeichnet. Das kann sich bei höheren Einlagesummen durchaus lohnen, allerdings sollten Sie aufpassen, ob es sich nur um kurzfristige Lockangebote handelt. Wer die besten Tagesgeldzinsen lukrieren will, muss regelmäßig die aktuellen Zinsangebote vergleichen.

Bankenübersicht: Kreditinstitute in Österreich 2026

Für die folgenden Banken finden Sie auf unseren Seiten ausführliche Bank-Porträts:

  • Ing Diba
  • Number26
  • Raiffeisenbank
  • Santander Bank

Für die folgenden Banken finden Sie eine kurze Zusammenfassung

  • Addiko
  • Austrian Anadi Bank
  • Bank Austria
  • BAWAG P.S.K.
  • DADAT
  • DenizBank Austria
  • Erste Bank
  • Hello bank!
  • Kommunalkredit Invest
  • Raiffeisenbank Niederösterreich-Wien
  • Santander Consumer Bank

Wie viele Kreditinstitute gibt es aktuell in Österreich?

In Österreich gibt es mehr als 800 ausgewiesene Kreditinstitute innerhalb des mehrstufigen Sektorenmodells eines durchaus vielschichtigen Bankenwesens. Vornehmlich moderne Direktbanken bestimmen dabei zunehmend den hiesigen Kreditmarkt – durchaus zum Vorteil privater Konsumenten. Weiters bieten zahlreiche Hypothekenbanken, Sparkassen und Bausparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken ihren Kunden Kreditgeschäfte an.

Dichtestes Bankennetzt in Europa mit einzelnen Sektoren

Österreich besitzt eines der dichtesten Bankennetze Europas. Über 800 Kreditinstitute betreiben insgesamt mehr als 4.000 Zweigstellen von Wien bis Innsbruck. Die Zahl der Banken und Zweigstellen nimmt allerdings aufgrund von Fusionen und Einsparungen seit den 1990-er Jahren kontinuierlich ab.

Innerhalb der Bankenlandschaft Österreichs wird zwischen Banken mit einstufigen und mehrstufigen Sektoren sowie nach ihrer Rechtsform und Zugehörigkeit zum jeweiligen Fachverband unterschieden. Zu den einstufigen Sektor-Banken etwa zählen Aktienbanken, Landes- und Hypothekenbanken, Bausparkassen und Sonderbanken. Als zwei- und dreistufige Sektor-Banken gelten Sparkassen und Volksbanken sowie Raiffeisenbanken. Ein neuer Trend: In Sachen Kreditinstitute stehen seit Jahren vornehmlich moderne Direktbanken im Fokus der Konsumenten.

Kreditinstitute in Österreich – führende Direktbanken im Überblick

Von Addiko Bank über Erste Bank bis Santander Consumer Bank – wer sich auf die Suche nach günstigen Krediten und Baufinanzierungen begibt, der landet immer häufiger auf den Internetseiten heimischer Banken und Sparkassen mit flotten Onlineofferten. Wir haben für Sie die wichtigsten Online- und Direktbanken in Österreich in einem Kurzportrait zusammengestellt:

 

Addiko Bank

Die börsennotierte Addiko Bank AG aus Wien ist zusammen mit sechs Tochterbanken als Kreditinstitut in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig: Hierzu zählen Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina Serbien sowie Montenegro. Zusammen betreut die Addiko Group mittlerweile rund 800.000 Millionen Kunden in einem breiten Netzwerk von 178 Filialen und verfügt hierbei über moderne digitale Bankkanäle.

Nicht nur in Österreich hat sich die Addiko Group mittlerweile als spezialisierter Bankkonzern für Konsumenten sowie Klein- und Mittelunternehmen (SME) mit dem Schwerpunkt auf den Ausbau des Konsumenten- und SME Kreditgeschäfts sowie des Zahlungsverkehrs erfolgreich positioniert. Addiko bietet sowohl unbesicherte Kreditprodukte für Konsumenten als auch Betriebsmittelkredite für SME Kunden an und finanziert sich dabei überwiegend über Privatkundeneinlagen. Das Hypothekengeschäft der Addiko Group als Kreditgeschäft im öffentlichen Sektor sowie Finanzierungen von Großkunden wurden dabei in der Vergangenheit zugunsten von Wachstum im Konsumenten und SME-Kreditgeschäft schrittweise reduziert.

Die Addiko Bank bietet aktuell Privatkonsumenten in Österreich und Deutschland nach erfolgreichem Rebranding der Gruppe vor allem Online Sparprodukte an.

Kontakt

Addiko Bank AG
Wipplingerstraße 34
1010 Wien
Telefon: +43 (0) 50232 – 0
E-Mail: holding@addiko.com
Internet: www.addiko.at

 

Austrian Anadi Bank

Die Wurzeln der erfolgreichen Austrian Anadi Bank liegen bereits in der Gründung der Kärntner Landeshypothekenanstalt in Klagenfurt aus dem Jahre 1896. Seither ist dieses Bankhaus mit dem Land Kärnten sowohl durch Finanzierungen von öffentlichen Institutionen sowie im Wohnbau und Pfandbriefgeschäft eng verbunden.

Als privat geführte Universalbank hält die Austrian Anadi Bank zahlreiche Angebote für Privat- und Firmenkunden parat: Eine Vielzahl lukrativer Sparkonten zum Beispiel, Bankomat- und Kreditkarten, günstige Finanzierungen und Leasing sowie langfristige Veranlagungen für Vermögensaufbau und Vorsorge in Anleihen, Pfandbriefen oder Investmentfonds.

Seit 2013 befindet sich die Onlinebank im Eigentum des britisch-indischen Geschäftsmannes Dr. Sanjeev Kanoria. Als einstige Regionalbank wurde Anadi mehr und mehr zum internationalen Player. So gibt es heute 14 Filialen der Austrian Anadi Bank in Kärnten sowie drei Zweigniederlassungen in Wien, Salzburg und Graz mit zusammen rund 450 Mitarbeitern.

Vor allem Wien bietet Anadi eine Plattform für vielfältige Handels- und Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen in Europa und Indien. Die Austrian Anadi Bank AG ist Gesellschafter der Hypo Haftungs-Gesellschaft m.b.H., der die Einlagensicherung des Fachverbandes der Landes- und Hypothekenbanken obliegt. Privatkonsumenten sind der Anadi Online Kredit sowie das Anadi Online-Sparen mit Tagesgeld und Festgeld seit längerem bestens bekannt.

Kontakt

Austrian Anadi Bank AG
Domgasse 5
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: + 43 (0)50202 – 0
E-Mail: austrian@anadibank.com
Internet: www.anadibank,com

 

Bank Austria

Die Bank Austria (UniCredit Bank Austria AG) zählt als kapitalstärkstes und folgend größtes Bankinstitut bei Konsumenten in Österreich bereits seit Jahrzehnten zu einer der führenden Marken im Bankenwesen. Auch sie hat traditionsgemäß ihren Sitz in Wien. Bereits seit 2005 war die Bank Austria mehrheitlich im Besitz der UniCredit S.p.A., einer der größten europäischen Bankengruppen aus Mailand. 2008 wurde die italienische UniCredit Group knapp hundertprozentige Eigentümerin der österreichischen Traditionsbank. Für jährlich Milliarden Euro Umsatz zeichnen sich Vorstandsvorsitzender Robert Zadrazil und Aufsichtsratschef Erich Hampel verantwortlich. Zu den Tochterunternehmen zählen unter anderem die Unicredit Bank sowie Card Complete.

Als Universalbank bietet die Bank Austria Konsumenten nicht nur Zugang zu den globalen Finanzmärkten in Zentral- und Osteuropa mit einem internationalen Banknetzwerk von rund 2.300 Geschäftsfilialen. Weiters besitzt die UniCredit Bank Austria neben ihrem Austria Campus in Wien auch in Österreich landesweit noch rund 170 Filialen und beschäftigt aktuell rund 7.000 Mitarbeiter.

Die Bank Austria bietet heute nahezu alle Finanzdienstleistungen sowohl für Privatkunden, Firmenkunden und Freie Berufe, als auch für die öffentliche Hand. Im klassischen Privatsegment reichen die Angebote vom kostenlosen Girokonto und Kreditkarte, über moderne Spar- und Anlageprodukte, Finanzierungen und Kredite, Leasing und Immobilienfinanzierungen, bis hin zu Wertpapieren, Vorsorgeprodukten und Versicherungen. Als moderne Onlinebank haben die Wiener weiters zahlreiche Apps und Internet Services für jedes Produkt im Portfolio.

Kontakt

UniCredit Bank Austria AG
Rothschildplatz 1
1020 Wien,
Tel.: 050505 – 25
E-Mail: info@unicreditgroup.at
Internet: www.unicreditgroup.at

 

BAWAG P.S.K.

Mit aktuell mehr als 2,5 Millionen Privat- und Firmenkunden ist auch die BAWAG P.S.K. eine der größten und ertragsstärksten Banken Österreichs – landesweit bekannt als Marke mit historischen Wurzeln. Dabei verfolgt die BAWAG seit jeher ein einfaches und transparentes Geschäftsmodell für ihre Kunden: geringes Risiko, hohe Effizienz sowie regionale wie europäische Performance.

Die BAWAG P.S.K. betreut Privat-, KMU- und Firmenkunden in ganz Österreich und bieten Konsumenten ein breites Sortiment an Spar-, Zahlungsverkehrs-, Kredit-, Leasing- und Veranlagungsprodukten sowie Bausparen und Versicherungen über ihre verschiedene Online- und Offline-Vertriebswege. Ergänzt werden die inländischen Aktivitäten durch das internationale Geschäft mit Fokus auf Privat-, Unternehmens-, gewerbliche Immobilien und Portfoliofinanzierungen in westlichen Industrieländern. Diese Strategie sorgt für Diversifizierung und Wachstumschancen gleichermaßen – bei konservativem Risikoprofil und einer risikoadäquaten Kreditvergabe.

Für Privatkonsumenten hält die BAWAG mit ihren Online Finanzierungen, Girokonten und Karten sowie Sparanlagen und Versicherungen ein breites Portfolio parat. Dank modernem eBanking haben Kunden der BAWAG P.S.K. Ihre finanzielle Lage jederzeit und an jedem Ort klar im Blick.

Kontakt

BAWAG P.S.K.
Georg-Coch-Platz 2
1018 Wien
Telefon: 05 99 05
E-Mail: kundenservice@bawagpsk.com
Internet: www.bawagpsk.com

 

DADAT Bank

Als eigenständige Marke der Bankhaus Schelhammer & Schattera AG ist die relativ neue DADAT Bank Teil der GRAWE Bankengruppe in Österreich. Die Direktbank mit flottem Online-Auftritt hat ihren Hauptsitz in Salzburg und beschäftigt aktuell bereits 15 Mitarbeiter. Alle Produkte und Dienstleistungen – ob Kredite, Konten- und Kartenservice, Sparanlagen oder Börsengeschäfte – werden ausschließlich online angeboten. Hinter der neuen Onlinebank in Österreich steht der Mitbegründer und langjähriger Chef Ernst Huber der ehemaligen direktanlage.at (heute Hello Bank!) aus Salzburg.

Die DADAT Bank beschreibt ihre Online Services im Bereich Banking, Geldanlage und Trading für online-affine Kunden in Österreich selbst als günstig, innovativ, flexibel und überzeugend. Mit ihrer Offerte am Markt haben es sich die Salzburger Banker zum Ziel gesetzt, als innovative und flexible Onlinebank mit den besten Applikationen und einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis neue Maßstäbe zu setzten. Klares Ziel dabei ist die Marktführerschaft im österreichischen Direktbankengeschäft – einem rasant wachsenden Segment insbesondere für Privatkonsumenten.

Kontakt

DADAT Bank
Franz-Josef-Straße 22
AT – 5020 Salzburg
Telefon: +43 (0) 50 – 33 66 99
E-Mail: office@dad.at‘
Internet: www.dad.at

 

DenizBank Austria

Die DenizBank aus Wien – 1996 gegründet – ist eine österreichische Universalbank mit türkischen Wurzeln. Das Geldhaus ist Teil der DenizBank-Gruppe (DenizBank AS), welche mit über 700 Filialen und weltweit rund 17.000 Mitarbeitern zu den größten Privatbanken der Türkei zählt und von 2012 bis 2018 dem Bankenkonzern Sberbank – dem größten Finanzinstitut in Russland und der GUS mit Sitz in Moskau – angehörte.

Hierzulande ist die DenizBank neben ihrer Zentrale in Wien mit über 25 Filialen in Niederösterreich, der Steiermark, Salzburg, Oberösterreich, Tirol, Vorarlberg und Kärnten flächendeckend vertreten. Auch im Nachbarland Deutschland betreibt die Bank mittlerweile fast 15 Filialen – darunter beispielsweise in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Augsburg.

Die DenizBank hat sich auf Handelsfinanzierungen für Importeure und Exporteure in Österreich, den Ländern der EU und der Türkei spezialisiert. Für Sparer in Österreich hält die Bank neben Spar-, Festgeld- und Tagesgeld-Konten via Internet auch eine VISA Prepaid-Card parat. Weiters offeriert die DenizBank in allen Filialen in Österreich neben den üblichen Bankdienstleistungen auch die Vermittlung von Versicherungs- und Bausparprodukten. Mit innovativem Kunden-Service bis hin zur Video-Identifizierung setzen die Wiener seit Jahren zudem vermehrt auf das bei Konsumenten sehr gefragte Online- und Digital-Banking.

Kontakt

DenizBank
Thomas-Klestil-Platz 1
AT – 1030 Wien
Telefon: +43 (0) 505-105/2000
E-Mail: service@denizbank.at
Internet: www.denizbank.at

 

Erste Bank

Die Erste Bank Österreich (Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG) aus Wien stellt das Leitinstitut der österreichischen Sparkassengruppe dar. Zusammen mit den rund 50 regionalen Sparkassen gehört sie zu einer der größten Bankengruppen des Landes.

Als „Erste österreichische Spar-Casse“ 1819 gegründet ist die Erste zudem das älteste Kreditinstitut in Österreich. Ab 1993 wurde die Bank als Aktiengesellschaft geführt und notierte seit 1997 an der Börse in Wien. Seit 2001 ist sie in einem Haftungsverbund mit den anderen Sparkassen des Landes, und firmiert seit 2008 als Mitglied der von ihr gegründeten Erste Group Bank AG. Zusammen mit den Sparkassen und mehr als 14.000 Mitarbeitern betreut die Erste Bank als Leitinstitut der österreichischen Sparkassengruppe heute über 3,5 Millionen Kunden. In Sachen Private Banking gehört die Erste Bank mittlerweile sogar zu den Marktführern in Österreich.

Hauptgeschäftsfeld der Erste Bank sind Kredit-, Einlagen- und Anlageprodukte sowie Kontoführung und Kreditkarten von Privatkunden. Neben dem Privatkundengeschäft gehören aber auch Beratung und Servicierung von Firmenkunden bei Finanzierungs-, Veranlagungs- und Absicherungsfragen sowie die Finanzierung des öffentlichen Sektors und der Interbankenmarkt zum Kernportfolio der Erste Group.

Kontakt

Erste Bank Österreich
Am Belvedere 1
1100 Wien
Telefon: +43(0)5 0100 – 20111
E-Mail: service@s-servicecenter.at
Internet: www.sparkasse.at

 

Hello bank!

Die Hello bank! (ehemals direktanlage.at) fungiert als Teil der BNP Paribas Gruppe bereits mehr als 25 Jahre als Pionier und Marktführer im Bereich Online Brokerage in Österreich. Partner der Salzburger sind führende Finanzhäuser aus aller Welt, mit denen zusammen eines der größten Produktangebote im Anlage- und Trading-Segment österreichweit entstanden ist.

Innovative Trading-Plattformen und digitale Tools, verbunden mit ansehnlichen Konditionen ermöglichen Konsumenten eine kostengünstige Abwicklung ihrer Finanzgeschäfte – online zu jeder Zeit und an jedem Ort. Rund 80.000 Kunden gestalten mittlerweile ihre finanzielle Zukunft bei der Hello bank! und profitieren dabei von gutem Kundenservice und hoher Kundenzufriedenheit des Online-Brokers.

Neben Depot und Wertpapierhandel zählen heute aber auch Spar- und Anlageprodukte sowie Konto und Finanzierungen zu den Offerten im Online-Business der Hello bank!. Als besonders Schmankerl bietet die Hello bank! Akademie Usern weiters ein breites und kostenloses Online-Bildungsangebot für die richtigen persönlich Anlageentscheidungen.

Kontakt

Hello bank!
Elisabethstraße 22
5020 Salzburg
Telefon: +43 (0)662/2070-0
E-Mail: info@hellobank.at
Internet: www.hellobank.at

 

Kommunalkredit Invest

Die Kommunalkredit Invest Austria AG ist Österreichs führende Bank für Infrastruktur. Die Wiener finanzieren mit Kundengeldern zertifizierte Projekte vornehmlich aus den Bereichen Energie & Umwelt, soziale Infrastruktur und Verkehr. Einlagen aus den Tages- und Festgeldern werden hier in nachhaltige Infrastrukturprojekte investiert.

Zusammen mit der Tochtergesellschaft Kommunal Public Consulting steht die Kommunalkredit Invest für zukunftsweisendes Denken und Handeln – und das mittlerweile weit über Österreich hinaus. Für Konsumenten locken gute Zinsen und Konditionen. Die innovativen Online-Sparprodukte überzeugen weiters in punkto Konto-Handling, Service, Sicherheit und Kosten.

Als reine Direktbank unterhält die Kommunalkredit Austria AG in Österreich keine eigenen Standorte. Eigentümer der Kommunalkredit Invest ist zum überwiegenden Teil die Gesona Beteiligungsverwaltung GmbH, eine geringe Beteiligung liegt weiters beim Österreichischen Gemeindebund.

Kontakt

Kommunalkredit Invest Austria AG
Türkenstraße 9
1092 Wien
Telefon: +43 (0) 1 253030400
E-Mail: kundenservice@kommunalkreditinvest.at
Internet: www.kommunalkreditinvest.at

 

Raiffeisenbank Niederösterreich-Wien

1886 als erste Raiffeisenkassa im beschaulichen Mühldorf in Niederösterreich gegründet, betreut die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG heute rund 250.000 Privat-, Geschäfts- und Kommerzkunden in Wien und Niederösterreich. Zusätzlich ist die RLB NÖ-Wien als Synergie- und Dienstleistungspartner für die selbstständigen, genossenschaftlich strukturierten niederösterreichischen Raiffeisenbanken zuständig. Diese zählen mit einem Marktanteil von rund 42 Prozent zur führenden Bankengruppe in Niederösterreich. Gemeinsam betreuen sie mehr als 1,2 Millionen Kunden in allen Finanzfragen.

Die RLB NÖ-Wien serviciert in Wien als Regionalbank mit insgesamt gut 1.100 Mitarbeitern Privat- und Gewerbekunden an 35 Standorten. Als Kommerzkundenbank liegt der Schwerpunkt ihrer Geschäftstätigkeit im Osten Österreichs. Die RLB NÖ-Wien hält zudem gut 22 Prozent der Anteile an der Raiffeisen Bank International AG (RBI). Diese verfügt wiederum mit rund 2.500 Geschäftsstellen über eines der größten Filialnetzwerke in Zentral- und Osteuropa.

Während sich die RLB NÖ-Wien traditionell vor allem als Raiffeisenkassa Kunden in Wien betreut, kümmern sich die rund 60 lokal tätigen selbstständigen Raiffeisenbanken in Niederösterreich zusammen um fast eine Million Kunden an knapp 500 Bankstellen. Als aktive Verbundbank unterstützt die RLB NÖ-Wien die niederösterreichischen Raiffeisenbanken dabei mit ihren Services und Dienstleistungen. Mit einem Kundenanteil von rund 40 Prozent gilt die Raiffeisen als führende Bankengruppe in Niederösterreich. Privatkonsumenten steht ein breites Produktportfolio zur Verfügung – von klassischen Sparanlagen und Konsumentenfinanzierung bis zum kompletten Immobiliensetting. Mit „mein ELBA“ hat die RLB NÖ-Wien weiters ein sicheres wie konsumentenfreundliches Online-Banking-Angebot im Portfolio ihrer Dienstleistungen.

Kontakt

Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG
Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1
1020 Wien
Telefon: 05 1700 1700
E-Mail: info@raiffeisenbank.at
Internet: www.raiffeisenbank.at

 

Santander Consumer Bank

Bereits seit 2009 ist die Santander Consumer Bank GmbH als Spezialbank mit Schwerpunkt Konsumfinanzierung in Österreich erfolgreich aktiv. Sitz der Santander in Wien, mit landesweit über 500.000 Kundenverträgen und rund 2.500 Partnern zeichnet sie sich dabei führend in Sachen Warenfinanzierungen und gilt als größter markenunabhängiger Kfz-Finanzierer in Österreich. Zum umfangreichen Produktportfolio der Bank gehören Barkredite, Teilzahlungen, Autokredite und Leasing sowie CashCards und Versicherungen. Darüber hinaus ist Santander mit Tages- und Festgeldofferten auch im Einlagengeschäft tätig.

Neben der bekanntestenn Offerte „JetztSofortKredit“ bietet die Santander Consumer Bank für Privatkonsumenten auch in den Bereichen Karten, Sparen, Kfz und Versicherungen günstige und herausragende Produkte.

Die Santander Consumer Bank beschäftigt aktuell gut 400 MitarbeiterInnen und betreibt rund 30 Filialen österreichweit. Mit dem Kundenservice-Center in Eisenstadt ist das 2019 in Österreich als Top Employer ausgezeichnete Finanzinstitut zudem ein bedeutender regionaler Arbeitgeber.

Als Teil der weltweit agierenden Bankengruppe Banco Santander, S.A. gilt die internationale Santander Gruppe indes die größte Bank der Eurozone, gemessen an ihrer Marktkapitalisierung. Deren Fokus liegt auf dem Privat- und Firmenkundengeschäft in zehn Kernmärkten in Europa und Amerika. Mit über 200.000 Mitarbeitern und 144 Millionen Kunden nimmt die Santander Gruppe global eine führende Rolle unter den Finanzinstituten ein.

Kontakt

Santander Consumer Bank
Wagramer Straße 19
1220 Wien
Telefon: +43 (0) 5 0203 1800
E-Mail: infoservice@santanderconsumer.at
Internet: www.santanderconsumer.at

 

Banken-Tipp 2026 – weitere Kreditinstitute in Österreich

Weitere Banken und Kreditinstitute, die in Österreich seitens der FMA (Finanzmarktaufsicht) zugelassen sind, finden Sie im Verzeichnis für Kreditinstitute der Österreichischen Nationalbank (ÖNB).

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Unsere Empfehlung zur Baufinanzierung

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Tipps für Kunden

Einen günstigen Ratenkredit erhalten Sie derzeit bei der Santander. Auf ergänzende Versicherungen sollten Sie aus Kostengründen jedoch in der Regel verzichten. Eine separate Versicherung lohnt sich hier eher.

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Achten Sie bei Kreditkarten auf die Kosten und lassen Sie sich nicht von eventuellen Zusatzleistungen blenden.

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