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Bella Casa: Immobilie in Italien finanzieren

9. Juli 2025 by Viktor Kisman

Was gilt es bei einer Immobilienfinanzierung in Italien zu beachten?

Gardasee, Mailand, Toskana: Wer sich eine Ferienimmobilie im Süden zulegen möchte, denkt nicht selten an das nahe Italien. Doch eine Auslandsfinanzierung ist nicht immer einfach. Wie es gelingen kann, was Sie alles beachten müssen und welche Kosten auf Sie zukommen – das und mehr verraten wir Ihnen heute in unserem kompakten Ratgeber.

Voraussetzungen für die Auslandsfinanzierung einer Immobilie in Italien

Was braucht es, um Wohnung oder Haus in Bella Italia erfolgreich zu finanzieren? Die fünf wichtigsten Kriterien finden Sie hier:

Numero uno – eine gute Bonität

Grundsätzlich ist eine positive Bonität zentrale Voraussetzung für jede Kreditvergabe – egal, wo sich Ihre Wunschimmobilie befindet. Zur Bonitätsprüfung wird vorderst eine Haushaltsrechnung erstellt – von Ihnen selbst oder der Bank. Hier sind alle laufenden Einnahmen und Ausgaben aufgelistet, ebenso wie sonstige Verbindlichkeiten und vorhandene Vermögenswerte. Bei Auslandsimmobilien im Speziellen kommt hinzu, dass die Liegenschaften für heimische Banken oft schwieriger zu bewerten sind. Höheres Finanzierungsrisiko für die Banken bedeutet in der Regel eine genauere Erkundung der Finanzierungsmodi.

Numero due – ausreichendes Eigenkapital

Auch in Sachen Eigenkapital legen die meisten Banken bei Auslandsfinanzierungen strengere Richtlinien an. In der Regel müssen Sie mindestens 30 Prozent der Finanzierungssumme bzw. des Immobilienwerts an Eigenkapital parat halten – deutlich mehr als bei Inlandsfinanzierungen. Als Eigenkapital können neben Ersparnissen beispielsweise auch unbelastete Immobilien oder Wertpapiere eingebracht werden.

Numero tre – die Leistbarkeit der monatlichen Rate

Die monatliche Kreditrate muss man sich leisten können – und zwar dauerhaft. Ob dies der Fall ist, stellen Banken anhand von monatlichen Einnahmen und Ausgaben, aktuellem Vermögen und sonstigen Sicherheiten fest. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben in Österreich darf die Kreditrate 40 Prozent des monatlichen Bruttoeinkommens nicht übersteigen. Dies gilt auch für Immobilienfinanzierungen – gerade im Ausland.

Numero quattro – geeignete Beleihungsobjekte in Österreich

Weiters ist es vorteilhaft, wenn Sie über eine – zumindest teilweise – unbelastete Liegenschaft in Österreich verfügen, die zur Beleihung bzw. zur Besicherung eingebracht werden kann. Die erforderlichen Sicherheiten bei österreichischen Banken variieren abhängig von der Kredithöhe und Ihrer Bonität recht stark. In der Regel ist zur Finanzierung von Immobilien im Ausland eine hypothekarische Besicherung oder Grundschuld Ihrer Immobilie in Österreich obligatorisch.

Numero cinque – klare Eigentums- und Rechtsverhältnisse

Nicht nur Banken sehen bei einer Immobilienfinanzierung im Ausland genauer hin und verlangen detaillierte Unterlagen über die Immobilie und deren Zustand. Auch Sie als Käufer selbst sollten sich über Haus und Wohnung genau informieren. So muss eine eindeutige Rechtssicherheit darüber bestehen, wem die Immobilie gehört und wie diese später genutzt werden kann. Hierzu sind insbesondere vorhandene Baugenehmigungen, aktuelle Bewohnbarkeitsbescheinigungen und eventuell weitere Nachweise nötig.

Immobilien in Italien erwerben: es gibt viele Möglichkeiten der Finanzierung

Finanzierung über eine italienische Bank oder über eine österreichische Bank – oder sogar beides gleichzeitig. Besicherung mit einer Immobilie in Österreich oder einer Immobilie in Italien? Es gibt unterschiedliche Varianten, eine Ferienimmobilie zu finanzieren. Alle bieten Vor- und Nachteile und nicht alle Banken sind bereit, jede Finanzierungsform vorzunehmen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen Pro und Contra zu den vier gängigsten Modellen auf:

Variante 1: Finanzierung über österreichische Bank und Besicherung durch Immobilie in Italien

Sollen Banken aus Österreich den Kauf finanzieren und die Auslandsimmobilie als Sicherheit genutzt werden, bringt dies meist eine Menge Aufwand mit sich. Die Bewertung von Häusern und Wohnungen in Italien ist für die meisten Banken recht komplex – daher akzeptiert nicht jede Bank solche Immobilien als Sicherheit.

Vorteile Nachteile
  • Kreditaufnahme bei heimischer Bank, Besicherung durch die finanzierte Immobilie.
  • Keine Belastung einer bestehenden Immobilie in Österreich.
  • Für den Kreditvertrag gilt in der Regel bekanntes österreichisches Recht.
  • Nur ganz wenige Banken ermöglichen dieses Finanzierungsmodell.
  • Umfangreiche Bewertung nötig, Wert der Ferienimmobilie oft nicht objektiv möglich.
  • Deutlich längere Kreditgenehmigung, Risiko, den Kauf zu verpassen.

Variante 2: Finanzierung über österreichische Bank und Besicherung durch Immobilie in Österreich

Stellen Banken in Österreich einen Kredit für eine Ferienimmobilie in Italien bereit, kann die Besicherung durch eine – zumindest teilweise – unbelastete Immobilie in Österreich mittels einer Hypothek erfolgen. Diese Variante ist heimischen Kreditinstituten oft sympathischer.

Vorteile Nachteile
  • Einfachere Abwicklung mit lokalen Banken, keine Sprachbarrieren.
  • Mögliche Konsolidierung verschiedener Immobilienfinanzierungen bei einem Kreditinstitut.
  • Lastenfreie Immobilie wird im Grundbuch belastet.
  • Bei Insolvenz greifen Banken auf die zur Besicherung bereitgestellte Immobilie zu, meist den Hauptwohnsitz.
  • Nicht alle Banken akzeptieren die Besicherung durch ein fremdes Objekt.
  • Regionalbanken sind oft nicht auf die Finanzierung von Auslandsimmobilien ausgerichtet.

Variante 3: Finanzierung über italienische Bank und Besicherung durch Immobilie in Italien

Den Kredit in Italien aufnehmen und eine Ferienimmobilie in Italien kaufen – auch dies ist in der Praxis nicht immer einfach. Die Herkunft des Kapitals sowie die Einkommens- und Ausgabensituation von Käufern aus Österreich lassen sich von italienischen Banken oft schwer einschätzen. Weiters könnte die Besicherung durch eine lastenfreie Immobilie in Österreich auf Widerstand stoßen.

Vorteile Nachteile
  • Falls bereits eine Hausbank in Italien vorhanden ist, kann die Finanzierung einfacher sein.
  • Zudem kommen Kredit und Immobilie aus dem gleichen Land.
  • Hohe bürokratische Hürden, in der Regel keine Rechtskenntnisse als Kreditnehmer in Italien.
  • Manche italienischen Banken bieten keine Finanzierungen für EU-Bürger an.
  • Schwierige organisatorische Abwicklung, Sprachbarrieren.

Variante 4: Finanzierung über österreichische Bank und alternative Besicherung

Es muss nicht zwingend eine Immobilie zur Besicherung vorhanden sein. Verfügen Sie über andere Vermögenswerte, können auch diese gegebenenfalls als Sicherheiten eingebracht werden. Beispielsweise Sparpläne, Wertsammlungen, Wertpapierdepots oder ähnliches. Allerdings akzeptieren Banken andere Gegenstände zur Besicherung in der Regel nicht zum vollen, tatsächlichen Marktwert.

Vorteile Nachteile
  • Besicherung ohne Belastung im Grundbuch, weder in Italien noch in Österreich.
  • Mögliche Kreditvergabe, obwohl Sie keine andere Immobilie besitzen.
  • Oft schwierige Bewertung, je nach Art der Sicherheit.
  • In der Regel nicht voller Gegenwert zur Besicherung nutzbar.
  • Banken bevorzugen fast immer eine grundbücherliche Besicherung.

Immobilie in Italien finanzieren: Optifin als erfahrener Partner an Ihrer Seite

Die Finanzierung Ihrer Auslandsimmobilie in Italien können Sie selbst regeln: auf eigene Faust die geeignete Bank suchen, Konditionen in Österreich oder Italien vergleichen, entsprechende Finanzierungszusagen einholen und, und, und.

Leichter haben Sie es mit unseren Finanzierungsexperten von Optifin. Diese bieten Ihnen eine maßgeschneiderte Lösung für die Finanzierung von Auslandsimmobilien – auch in Italien. Dabei können Sie wahlweise auch eine Immobilie in Österreich als Sicherheit einbringen. Die Kreditzinsen bewegen sich in einem vergleichbaren Rahmen wie jene, die bei einem Wohnungskauf oder Hauskauf in Österreich gelten.

So kann die Finanzierung Ihrer Auslandsimmobilie in Italien ablaufen:

  • Sie nehmen Kontakt mit unserem Partner Optifin auf und erhalten eine kostenlose, unverbindliche Erstberatung.
  • Unsere Finanzierungsexperten zeigen Ihnen auf, welche Unterlagen Sie für einen Kreditantrag benötigen, und beantworten wichtige Fragen rund um die Finanzierung.
  • Nötige Dokumente für den Kreditantrag werden vorab hinsichtlich Vollständigkeit und Klarheit geprüft und an die Bank übermittelt.
  • Optifin vergleicht Angebote und mögliche Banken legen ein Finanzierungsangebot vor. Gemeinsam entscheiden Sie und klären offene Fragen.
  • Abschließend unterzeichnen Sie den Kreditvertrag und der Kauf der Immobilie kann abgewickelt werden.

Immobilie in Italien finanzieren: auf die Nebenkosten beim Kauf achten

Die Nebenkosten für den Kauf einer Ferienimmobilie in Italien sollten mit mindestens zehn Prozent vom Kaufpreis eingeplant werden.

Kostenpunkte Höhe der Kosten
Notarielle Abwicklung 2 bis 4 Prozent zzgl. Steuer
Registersteuer/-gebühr (außer bei Neubauten) 9 Prozent des Katasterwerts
Mehrwertsteuer (nur bei Neubauten) 10 bzw. 22 Prozent bei Luxusobjekten
Maklerprovision 2 bis 4 Prozent zzgl. Steuer
Beratung und Gutachten, beglaubigte Übersetzungen Individuell nach Bedarf

TIPP: Kontaktieren Sie jetzt unsere Finanzierungsexperten von Optifin

Diese besprechen mit Ihnen den aktuellen Finanzierungsbedarf, erstellen ein passendes Konzept für Ihre Auslandsfinanzierung und unterbreiten Ihnen geeignete Finanzierungsangebote – unverbindlich und kostenlos.

Drei Tipps zum Schluss: Darauf sollte man beim Immobilienkauf in Italien achten

Die Finanzierung einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses in Italien ist immer dann einfach möglich, wenn es vollständige, umfassende Informationen über die Immobilie, die Besitzverhältnisse und die Nutzungsmöglichkeiten gibt. Daher sollten Sie vor dem Kauf unbedingt fundierte Daten von Makler bzw. Verkäufer einfordern.

Tipp 1: Immobilie über Makler erwerben

Kaufen Sie Ihre Ferienimmobilie über einen bekannten, seriösen Makler und stellen Sie sicher, dass das Maklerbüro die Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Angaben übernimmt.

Tipp 2: Vollständige Dokumentation einfordern

Lassen Sie sich umfassende Unterlagen vorlegen, welche die Errichtung der Ferienimmobilie entsprechend der erteilten Baugenehmigung aufzeigen. Weiters sollte für die Immobilie eine Benutzungsbewilligung vorliegen und sichergestellt sein, dass keine aktuellen Belastungen bestehen.

Tipp 3: Objektive Beratung vor Ort in Anspruch nehmen

Lassen Sie die Unterlagen vor dem Kauf von unabhängigen Experten wie Immobilienanwälten und Notaren prüfen. Die dabei entstehenden Kosten sind die zusätzliche Sicherheit allemal wert. Auch beglaubigte Übersetzungen können hierbei hilfreich sein.

Video: Immobilie in Italien: richtig in den ersten Besichtigungstermin gehen


Quelle: Karin Oppermann / YouTube

FAQ – Immobilie in Italien finanzieren

 

Welche Banken finanzieren Auslandsimmobilien in Italien?

Viele Banken in Österreich sind nicht bereit, Auslandsimmobilien zu finanzieren. Deshalb lohnt es sich, professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, um eine Finanzierung für den Kauf einer Ferienimmobilie in Italien von einer darauf spezialisierten Bank zu bekommen.

Wie hoch sind die Zinsen für einen Immobilienkredit in Italien?

Die Zinsen für Immobilienkredite entwickeln sich derzeit dynamisch. Es muss daher unbedingt individuell und tagesaktuell geprüft werden, welche Konditionen für den Immobilienkauf möglich sind.

Braucht man für die Auslandsfinanzierung in Italien eine abbezahlte Immobilie?

Wenn Sie eine bereits abbezahlte Immobilie besitzen, kann diese als Sicherheit herangezogen werden. Sie wird im Grundbuch durch eine Hypothek belastet. Zwingend nötig ist es jedoch nicht, über eine andere Immobilie zu verfügen.

Lohnt sich ein Immobilienkauf in Italien überhaupt noch?

Immobilien in Italien erfreuen sich unverändert großer Beliebtheit, da sie einerseits selbst als Ferienimmobilien genutzt werden können und andererseits, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen es zulassen, auch touristisch vermietbar sind.

Welche Regionen in Italien sind für Immobilien mit Auslandsfinanzierung beliebt?

Italien bietet viele schöne Gegenden zum Immobilienkauf. Für eine Finanzierung gilt aber: Je nördlicher die Immobilie gelegen ist, desto einfacher wird es, einen Kredit zu bekommen. So bieten sich für den Erwerb einer Ferienimmobilie beispielsweise der Gardasee, der Comer See oder auch Triest an:  Von Österreich schnell erreichbar, man spricht deutsch und Auswahl sowie Preisniveau können meist überzeugen.

 

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Brückenfinanzierung bei Immobilien

27. Juni 2025 by Wolfgang Walter

Wie läuft eine Zwischenfinanzierung bei Immobilien ab?

Mit einer Brückenfinanzierung lassen sich finanzielle Engpässe zwischen einem zeitgleichen Immobilienverkauf und -kauf überbrücken. Wie eine Brückenfinanzierung funktioniert, welche Vor- und Nachteile diese hat und wie Sie zu guten Angeboten in Österreich kommen – all das erfahren Sie in diesem Kurzratgeber.

Brückenfinanzierung – das Wichtigste in Kürze

  • Die Brückenfinanzierung ist ein kurzfristiger Kredit, mit dem sich die Zeit zwischen dem Kauf einer neuen Immobilie und dem Verkauf der bestehenden Immobilie finanziell überbrücken lässt.
  • In der Regel bieten die Banken Brückenkredite mit Laufzeiten zwischen sechs und 24 Monaten an.
  • Die Zinsen für eine Brückenfinanzierung liegen meist etwas höher als bei gängigen Immobilienkrediten.
  • Häufig werden während der Laufzeit solcher Finanzierungen nur Zinsen gezahlt, die Tilgung erfolgt später in einer Summe nach dem Verkauf.
  • Brückenfinanzierungen werden je nach Anbieter oft auch als Zwischenfinanzierung oder Überbrückungskredit bezeichnet.

Brückenfinanzierungen bei Immobilien: Wozu können sie genutzt werden?

Brückenfinanzierungen bieten eine flexible Lösung, um kurzfristig Finanzierungslücken beim Wechsel von Immobilien zu schließen. Dies kann verschiedene Gründe haben, beispielsweise:

Den zeitgleichen Kauf und Verkauf einer Immobilie: Sie möchten etwa eine neue Wunschimmobilie erwerben, bevor der Verkaufserlös Ihrer alten Immobilie am Konto ist.

Die finanzielle Unterstützung bei Neubauten: Viele Häuslebauer nutzen Brückenfinanzierungen auch dazu, die Baukosten bei der Erstellung der neuen Immobilie zu decken, während die alte Immobilie noch nicht verkauft wurde.

Eine Überbrückung zusätzlicher finanzieller Verpflichtungen: In einigen Fällen wird eine Zwischenfinanzierung auch genutzt, um zusätzlich zu einer neuen Immobilie weitere finanzielle Herausforderungen zu meistern – etwa eine Renovierung oder anfallende Maklerkosten.

Zwischenfinanzierung bei Immobilien: So läuft sie ab

Haben Sie bei Ihrer Bank eine Zusage zur Zwischenfinanzierung erhalten, läuft diese in der Regel in folgenden drei Schritten ab:

Auszahlung: Die Kreditsumme wird üblicherweise in einer Summe ausgezahlt, um den Kaufpreis der neuen Immobilie zu finanzieren. Alternativ ist auch eine Auszahlung in Teilbeträgen möglich, etwa für einzelne Baufortschritte bei Neubauten.

Zinszahlungen: Während der Laufzeit einer Brückenfinanzierung zahlen Kreditnehmer in der Regel nur die anfallenden Zinsen. Die Tilgung des Kreditbetrags erfolgt erst nach Verkauf der alten Immobilie. So bleibt die monatliche Belastung relativ gering.

Rückzahlung: Sobald die alte Immobilie verkauft ist, wird der Zwischenkredit vollständig zurückgezahlt. Der Verkaufserlös deckt den Kreditbetrag und die Zinsen. Eventuell überschüssiges Geld kann als Eigenkapital für die Neuimmobilie genutzt werden.

TIPP: So finden Sie die optimale Zwischenfinanzierung

Die Konditionen für Zwischenfinanzierungen können je nach Bank erheblich variieren. Daher ist es wichtig, die Offerten verschiedener Banken sorgfältig zu vergleichen.
Nutzen Sie den Service unserer Finanzierungsspezialisten von Optifin – unverbindlich und kostenlos.

Die Vor- und Nachteile einer Brückenfinanzierung

Zwischenfinanzierungen bei Immobilien können vorteilhaft sein, sie haben aber auch ihre Tücken. Die wichtigsten Vor- und Nachteile finden Sie in der folgenden Tabelle.

Vorteile einer Brückenfinanzierung Nachteile einer Brückenfinanzierung
  • Zeitliche und finanzielle Flexibilität: Finanzierung einer neuen Immobilie, auch wenn die alte Immobilie noch nicht verkauft wurde. Es besteht kein Zwang, Bestandsimmobilien rasch unter Wert zu verkaufen.
  • Attraktive Gelegenheiten nutzen: Wenn aktuell eine passende Immobilie auf dem Markt ist, können Käufer schneller handeln.
  • Planungssicherheit: Vorübergehende Finanzierungslücken und finanzielle Engpässe während eines Immobilienwechsels werden vermieden.
  • Individuelle Tilgung: Während der Laufzeit müssen nur Zinsen gezahlt werden, die Tilgung erfolgt nach Verkauf – das verringert die monatliche Belastung.
  • Abhängigkeit vom Immobilienverkauf: Verzögert sich der Verkauf oder erzielt die Immobilie einen geringeren Verkaufspreis als erwartet, kann dies zu finanziellen Schwierigkeiten führen.
  • Höhere Zinsen und kurze Laufzeit: Meist sind nur Laufzeiten von sechs bis 24 Monaten möglich. Zudem verlangen Banken oft höhere Zinsen als bei klassischen Immobilienkrediten.
  • Doppelte Kostenbelastung und Verkaufsrisiko: Während der Brückenfinanzierung fallen zu den Kreditzinsen eventuell laufende Kosten für zwei Immobilien an. Wird die alte Immobilie nicht rechtzeitig verkauft, können teure Anschlussfinanzierungen erforderlich sein.
  • Eingeschränkte Kreditwürdigkeit: Nicht jeder Immobilienbesitzer qualifiziert sich für eine Brückenfinanzierung, da die Bank eine ausreichende Bonität und realistische Verkaufschancen voraussetzt.

Brückenfinanzierung bei Immobilien: Die wichtigsten Voraussetzungen

Um eine Brückenfinanzierung in Österreich zu bekommen, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Banken versuchen so ihre Risiken zu minimieren und sicherzustellen, dass Kreditnehmer den Kredit zurückzahlen können. Zu den wesentlichen Voraussetzungen zählen:

Fixer Verwendungszweck: Brückenfinanzierungen dienen dazu, finanzielle Lücken beim zeitgleichen Immobilienkauf und Immobilienverkauf zu schließen. Ein Brückenkredit kann daher auch nur für diesen Zweck genutzt werden.

Nachweis über den Verkauf: Banken fordern zudem einen Nachweis, dass die bestehende Immobilie verkauft werden soll, beispielsweise durch ein Inserat, ein Exposé oder einen Maklervertrag. Idealerweise besteht bereits ein Vorvertrag mit einem potenziellen Käufer.

Sicherheiten: Bei einer Brückenfinanzierung verlangt die Bank üblicherweise zusätzliche Sicherheiten, um das Kreditrisiko abzusichern. Möglich ist hier eine hypothekarisch besicherte Verkaufsimmobilie, Eigenmittel oder Guthaben, Bürgschaften sowie Lebensversicherungen.

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Zwischenfinanzierung bei Immobilien: Was kostet ein Brückenkredit?

Die wichtigste Frage zum Schluss: Was kostet eigentlich eine Brückenfinanzierung bei Immobilien? Die Kosten ähneln jenen einer gewöhnlichen Baufinanzierung – sie setzen sich aus einmaligen und laufenden Kosten zusammen:

Einmalige Kosten

  • Bearbeitungsgebühr: Bis zu drei Prozent der Finanzierungssumme werden für die Bereitstellung des Kredits fällig.
  • Gebühr für Grundbucheintrag: 1,2 Prozent des eingetragenen Pfandrechts betragen die Gebühren bei einer hypothekarischen Besicherung.
  • Notar- und Anwaltskosten: Zusätzlich können Ausgaben für einen Notar, einen Rechtsanwalt oder die Erstellung beglaubigter Dokumente anfallen.

Laufende Kosten

  • Kreditzinsen: Während der Brückenfinanzierung fallen monatliche Zinsen an. Die Tilgung erfolgt mit dem Ertrag aus dem Immobilienverkauf.
  • Kontoführungsgebühr: Für die Zwischenfinanzierung erheben Banken in der Regel individuelle Kontoführungsgebühren.
  • Bereitstellungszinsen:Wird eine bewilligte Brückenfinanzierung nicht sofort oder nur in Teilen abgerufen, können Bereitstellungszinsen anfallen. Üblich sind hier 0,25 bis 0,5 Prozent pro Monat auf den nicht genutzten Kreditanteil.
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Video: Zwischenfinanzierung für Immobilien – entdecke die Vorteile


Quelle: YouTube / Marc Schnitzler – mybaufinanzierung

FAQ – Brückenfinanzierung bei Immobilien

Was sind Überbrückungskredite?

Überbrückungskredite sind Darlehen, mit deen sich finanzielle Engpässe überbrücken lassen. Sie dienen als Zwischenfinanzierung und sind damit kurzfristig ausgerichtet. Vielfach wird ein Überbrückungskredit auch beim Wechsel einer Immobilie verwendet, um den Zeitraum zwischen Kauf bzw. Fertigstellung der neuen Immobilie und dem Verkauf der alten Immobilie kostengünstig zu finanzieren.

Wie funktioniert ein Überbrückungskredit?

Ein Überbrückungskredit zeichnet sich durch kurze Laufzeiten, schnelle Verfügbarkeit und höhere Zinssätze im Vergleich zu langfristigen Krediten aus. Um diesen zu erhalten, müssen Kreditnehmer hohe Sicherheiten bieten – neben Einkommensnachweisen und guter Bonität oftmals die hypothekarisch besicherte Bestandsimmobilie oder Bürgschaften.

Wie hoch sind die Zinsen bei einem Überbrückungskredit?

Nehmen Kreditnehmer beispielsweise einen Zwischenkredit auf, weil die alte Immobilie noch nicht verkauft wurde, bleibt das Risiko für die Bank, dass der gewünschte Verkaufspreis am Ende nicht erzielt werden kann. Aus diesem Grund erheben die Banken für Überbrückungskredite einen höheren Zinssatz – oft bis zu fünf Prozent und mehr.

Wie lange dauern Überbrückungs- bzw. Zwischenkredite?

Die Laufzeit einer Zwischenfinanzierung ist üblicherweise auf 24 Monate begrenzt. Während dieser Zeit zahlen Sie meist monatlich, mitunter auch vierteljährlich Zinsen für das Darlehen. Die eigentliche Tilgung erfolgt erst bei Kreditablösung – in der Regel also nach Verkauf der bisherigen Immobilie.

Ist es möglich, eine Zwischenfinanzierung zu kündigen?

Zwischenfinanzierungen für Immobilien können jederzeit gekündigt und abgelöst werden. Variable Darlehen können meist im Drei-Monats-Rhythmus (jeweils nach der Zinsanpassung) gekündigt werden. In beiden Fällen darf die Bank keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen.

Welche Alternativen gibt es zu einer Zwischenfinanzierung?

Eine Zwischenfinanzierung kann durch einen Ratenkredit oder ein Policendarlehen ersetzt werden, insbesondere wenn es sich um kleinere Beträge handelt oder wenn Eigenkapital erst später verfügbar ist. Ein Ratenkredit ist oft günstiger, da er keine Grundbucheintragung erfordert und flexibler ist. Ein Policendarlehen kann sinnvoll sein, wenn man eine Lebensversicherung besitzt.

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Haus und Wohnung – Kredite auch für junge Leute?

24. Feber 2025 by Wolfgang Walter

Wie tickt die Generation Y beim Thema Eigenheim?

Trotz Krisen, Zinsexplosion und Inflation: Der Wunsch, in den eigenen vier Wänden zu wohnen, ist in Österreich ungebrochen – erst recht bei jungen Menschen. Aktuelle Umfragen ergeben, dass rund 90 Prozent der unter 30-Jährigen irgendwann eine Immobilie kaufen wollen. Das größte Hindernis dabei: Die Frage der Finanzierung und die eigenen Wünsche.

Baufinanzierung vergleichen

Inhaltsverzeichnis

Viele wollen die eigene Immobilie
Gute Lage und Wertsteigerung als Faktoren
Blick auf Laufzeit, Familie & Finanzierung
Online-Vergleich
Fazit & Video
Häufige Fragen

Hintergrundwissen

Rund 60 Prozent der Baufinanzierungs-Anfragen kommen mittlerweile von der Generation Y – also der Geburtsjahrgänge zwischen den Jahren 1980 und 1995.

Die Millennials, wie Angehörige der Geburtenkohorte Y auch genannt werden, gelten schon längst nicht nur als erste Generation der verunsicherten „Digital Natives“ mit ausgeprägtem Hang zu Selbstverwirklichung und Work-Life-Balance. Sie zieht es vermehrt ins Eigenheim – nicht zuletzt aus den Erfahrungen in den Jahren der Corona-Pandemie und weltweiter Krisen.

Hierbei denkt diese Altersgruppe, die heute ungefähr 22 bis 40 Jahre alt ist, in Sachen Immobilienfinanzierung durchaus anders als Banken und Sparkassen dies bisher von ihren Kunden gewohnt waren. Sie hinterfragt, weil sie online alles überprüfen oder vergleichen kann – eben auch die Baufinanzierung. Bei der Beratung wünschen sich die Millennials dennoch eine Kombination aus digitalen Services und persönlichem Gespräch.

Baukredite auch für junge Leute: Hohe Zuversicht bei der Finanzierung

Obwohl der Traum vom eigenen Haus für viele inzwischen unrealistisch erscheinen mag, entscheiden sich viele Angehörige der Generation Y für den Kauf oder Bau einer Immobilie. Das hängt mit ihrer Zuversicht zusammen, dieses Vorhaben finanziell bewältigen zu können. Rund 65 Prozent der 25- bis 35-Jährigen ist sich sicher, eine Immobilie finanzieren zu können – so viele wie in keiner anderen Altersgruppe. Wichtigstes Motiv der Jüngeren bei der Eigenheimsuche ist der Wunsch, in eine größere und schönere Wohnung umziehen zu können. Jeder Vierte plant eine Familie zu gründen und möchte deshalb geräumig in den eigenen vier Wänden wohnen.

Wohnung und Haus der Generation Y:  Gute Lage und Wertsteigerung entscheiden

Entscheidendes Kaufkriterium für fast die Hälfte ist die Lage der Wohnimmobilie: Kindertagesstätten, Schulen, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten sollten in der Nähe sein. Auch die ruhige Lage, gute Verkehrsanbindung und eine nette Nachbarschaft sind wichtig. Dagegen rangiert in Zeiten von Homeoffice die Nähe zum Arbeitsplatz auf der Wunschliste mittlerweile weit unten.

Das Gros der jüngeren Generation sieht im Immobilienkauf auch eine attraktive Investition, um Haus oder Wohnung später zu vermieten. Man rechnet in Zukunft mit steigenden Mietpreisen, höheren Grundstücks- und Wohnungspreisen und künftig zunehmendem Bedarf an Wohneigentum. Allerdings möchte sich die Generation Y von einem Immobiliendarlehen nicht komplett in ihrer Lebensplanung einschränken lassen. Sie wünschen sich flexible Finanzierungsmodelle, mit deren Hilfe Freiräume erhalten werden können, vor allem Ratenpausen im Fall einer beruflichen Neuorientierung oder eines Sabbaticals.

Immobilienkauf bei jungen Leuten: Die persönliche Situation geht vor

Viele junge Erwachsene wünschen sich eine eigene Immobilie, auch wenn sie den Kauf einer Wohnung oder eines Hauses erst in einigen Jahren vollziehen wollen oder können. Entscheidend ist immer die persönliche Situation – sowohl privat wie beruflich.

Keine langen Laufzeiten

Ein Immobilienkredit mit Laufzeiten von 30 oder 40 Jahren gehört in die Vergangenheit. Die Elterngeneration hat ein eigenes Haus und arbeitet seit 25 Jahren im gleichen Job – das ist gut so und lässt einfacher planen. Junge Leute hingegen brauchen die Flexibilität. Kaum welche wissen heute noch, ob sie immer einen festen Arbeitsplatz haben werden, ob sie für eine neue Arbeit nach Paris, London oder Hongkong ziehen müssen. Da ist ein riesiger Immobilienkredit über viele Jahre im Hintergrund eher hinderlich. Das Modell, ein Baudarlehen über 40 Jahre abzubezahlen, ist Vergangenheit. Wenn sich die Generation Y ein Haus oder eine Eigentumswohnung kauft, möchte sie im Vorhinein viel sparen, um einen Großteil des Kaufpreises durch Eigenkapital zu decken. Finanzierungen mit einer Spanne von zehn Jahren sind für die meisten ok, viele können sich auch vorstellen, die Immobilie später zu vermieten.

Warum auf Partner und Familie warten?

Viele wohnen seit einigen Jahren in ihrer Traumstadt und möchten dortbleiben. Passen Job und Freundeskreis wird die Vorstellung von einer eigenen Wohnung oder einem Reihenhaus rasch konkreter – auch als Single.  Auch wenn ich mir später Kinder wünsche, möchte ich das Haus nicht nur für eine eventuelle zukünftige Familie kaufen. Ein Eigenheim ist immer eine gute Investition – und ich möchte meine eigenen Wohnträume erfüllen.

Hier auf den passenden Partner oder eine künftige Familie zu warten, um sich den Wunsch nach einem Eigenheim zu erfüllen, erscheint vielen als Zeitverschwendung. Von diesem Klischee halten insbesondere junge Frauen immer weniger – auch wenn es nicht leicht wird, ein Haus oder eine Wohnung komplett selbst zu finanzieren. Die Immobilie muss den eigenen Wünschen und Bedürfnissen entsprechen: nicht zu groß, mit getrenntem Wohn- und Arbeitsbereich und einer guten Energieeffizienz. Neben Klimafreundlichkeit steht bei den meisten ein eigener Garten auf der Wunschliste. Lebensqualität zuerst, Kinder und Familie bei Bedarf.

Kein Haus auf dem Land!

Obwohl viele der jüngeren Generation in einer Kleinstadt oder auf dem flachen Land aufgewachsen sind, ist das Landleben für die wenigsten ein Modell für die Zukunft. Natürlich reizen Natur und ländliche Idylle – die Metropolen in Österreich sind aber heute das Zuhause der Generation Y.

In der Bubble der 25- bis 35-Jährigen lebt der Wunsch nach einer schönen Eigentumswohnung in einer Großstadt als gute Geldanlage und Altersvorsorge. Die eigene Wohnung nach dem individuellen Geschmack zu renovieren und zu gestalten, gleichzeitig in die Anonymität und Diversität der Großstadt einzutauchen, sobald man seine Wohnung verlässt – das ist das Ziel vieler. Das Leben in der Großstadt ist nun einmal bunter als das Leben in der Kleinstadt – deswegen schreckt ein Haus oder eine Wohnung auf dem Land ab.

Gemeinsame Finanzierung als Lösung

Auch nach Jahren in der WG kommt so mancher zum Entschluss, nicht mehr zur Miete wohnen zu wollen. Und in Zeiten horrender Immobilienpreise wird vielen rasch klar: Es bringt nichts, wenn jeder für sich ein klassisches Einfamilienhaus baut oder eine Wohnung kauft. Gemeinschaftlicher Besitz und die vielen Vorteile des Zusammenlebens hat einen immer größeren Reiz für junge Leute.

So gründen viele der Generation Y einen Verein, über die sie ein Gemeinschaftshaus kaufen können. Als GmbH wird ein Immobilienkredit aufgenommen, das Eigenkapital wird durch Direktkredite der Hausbewohner an die Firma gestemmt – und schon entsteht ein gemeinschaftlicher Besitz mit dauerhaft günstiger Miete.

Die große Herausforderung ist, die passende Immobilie zu finden und alle Beteiligten über einen langen Zeitraum zu motivieren. Meist kein größeres Problem, denn das Gemeinschaftshaus lebt durch das Bewusstsein für die Nachbarschaft. Keiner will allein vor sich hinleben, sich gegenseitig bei Einkäufen, Gartenarbeit oder sonstigen Bedürfnissen unterstützen. Gerade beim erschwinglichen Altbau kann das Gebäude CO₂-neutral saniert und über viele Jahre zum kleinen Budget nutzbar gemacht werden.

Der große Vorteil gegenüber Eigentümergemeinschaften: Alle wohnen zur Miete, ändern sich die Lebensumstände, werden die Mietverträge angepasst und das Gemeinschaftsheim für jeden passend neu justiert. 

Immobilienkredite in jungen Jahren: Online-Vergleich liegt längst im Trend

Kreditkarten, Spar- und Girokonten oder Konsumkredite werden von vielen Älteren in Österreich gerne via Internet abgeschlossen. Aber eine Baufinanzierung fürs Leben? Eher nicht! Ganz anders bei den Millennials: Sie leben aufgeklärt, selbstbewusst und vor allem digital. Sie wissen um Ihre Wünsche, Ziele und Ansprüche in Sachen Baufinanzierung und können diese durch einen gezielten Online-Vergleich perfekt umsetzen.

Trotz stark gestiegener Bauzinsen im letzten Jahr gibt es immer noch Schnäppchen zur Finanzierung von Haus und Wohnung. Vorausgesetzt, Bonität und Eigenkapital stimmen, und das monatliche Salär landet sicher am Konto. Das gelingt der Generation Y – trotz Krisen und Inflation – erstaunlich gut. Und so haben Banken und Baufinanzierer die neue Onlinegeneration längst für sich entdeckt.

Faktisch kein Kreditinstitut kommt heute ohne ein Online-Angebot in Sachen Baufinanzierung aus. Hier lassen sich Zinsen rasch und effektiv vergleichen, und ein passendes Baudarlehen deutlich schneller verwirklichen. Übrigens, ohne auf eine klassische Beratung zu verzichten – denn moderne Baufinanzierer bieten beides: günstiges Baudarlehen und kompetente Beratung.

Fazit Haus und Wohnung für junge Leute

Ein eigenes Auto? Braucht kein Mensch, das kann man doch sharen! Pauschalreisen? Viel zu unflexibel! Doch wenn es um die eigenen vier Wände geht, werden selbst 30-Jährige zu wertkonservativen Jüngern. Die Generation Y träumt vom Eigenheim – sogar mehr als alle anderen vor ihr.

Das verwundert so manchen klassischen Konsumenten in Österreich – uns hingegen nicht. Gerade die aktuellen Krisen fördert das Verlangen nach Stabilität und Sicherheit – auch durch die eigene Immobilie. Viele sind überzeugt: Wer am Ende seines gerade beginnenden Berufslebens einigermaßen sorgenfrei leben will, sollte das in den eigenen vier Wänden tun.

Aufgewachsen zwischen Terrorangst, Finanzkrise und Pandemie sind die heute unter 30-Jährigen in ihrer Verunsicherung nüchtern, ja wertkonservativ geworden. Sie studieren rasch und binden sich rasch und wissen dank ihrer unzähligen Praktika recht gut, wo es beruflich für sie hingeht.

Gleichzeitig verfügt diese vernünftige Generation Y über so viel Wissen wie kaum eine Generation vor ihr. Das hilft – nicht zuletzt in Sachen Baufinanzierung: Sich informieren, genau vergleichen und beim besten Angebot zuschlagen – so sehen Baukredite heute aus.

Video: Welche Baufinanzierungen gibt es? Vorteile vs. Nachteile

Quelle: Baufi Lab / YouTube

FAQ Haus und Wohnung

Wie geht Baufinanzierung eigentlich?

Eine Baufinanzierung meist so ab: Sie reichen Ihre Unterlagen zu Ihrer Immobilie online ein oder machen einen Termin bei der Bank. Dort wird Ihr Finanzierungsbedarf errechnet und Ihre Bonität geprüft. Erhalten Sie die Zusage für Ihre Baufinanzierung, wird Ihnen dann entweder die gesamte Darlehenssumme oder je nach Bauabschnitt Geld bis zur vereinbarten Höhe ausgezahlt.

Wann sollte ich mit meiner Baufinanzierung beginnen?

So früh wie möglich beraten lassen und einen Finanzfahrplan erstellen. Auch dann, wenn man den Immobilienkauf noch gar nicht vor Augen hat. Wer erst mit dem Vermögensaufbau beginnt, wenn der Wohnungs- oder Hauskauf ansteht, verschwendet wertvolle Zeit, in der die Immobilienpreise weiter steigen können.

In Bestandsimmobilie oder Neubau investieren – was ist besser?

Bestandsimmobilien kosten oft weniger als ein Neubau. Wer sein Umfeld darüber informiert, dass man sich für einen Haus- oder Wohnungskauf interessiert, hört vielleicht frühzeitig von einem Verkauf. Die Umgestaltung der Immobilie nach den eigenen Wünschen kann dann nach und nach und je nach finanzieller Situation erfolgen.

Sollte ich eine Immobilie als Single oder Paar kaufen?

Wer zu zweit eine Immobilie kauft, braucht vielleicht etwas mehr Platz. Allerdings machen sich die geteilten Ausgaben speziell beim Eigenkapital und den Kaufnebenkosten schnell bemerkbar. Außerdem kann ein Paar monatlich eine höhere Rate bezahlen, und hat somit den Kredit schneller abbezahlt als ein Single. Für einen Immobilienkauf muss man weder verheiratet noch verpartnert sein.

Was muss ich in Sachen Vergleich bei einer Baufinanzierung beachten?

Grundsätzlich ist es ratsam, Angebote mehrerer Banken einzuholen, um diese miteinander zu vergleichen und sich das beste Angebot auszusuchen. Unsere Spezialisten für Baufinanzierung können die Angebote von zahlreichen Partnerbanken in einem Rutsch für Sie vergleichen und finden mit Ihnen gemeinsam den günstigsten Weg in Ihr Eigenheim.

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Photovoltaik – Kosten, Förderung und Voraussetzungen

17. Dezember 2024 by Wolfgang Walter

Was ist in Sachen Photovoltaik für Konsumenten wichtig?

Bevor Sie in eine Photovoltaik-Anlage investieren, gilt es einige Fragen zu klären: Wie hoch sind die Anschaffungskosten und mit welchen Kosten ist für den laufenden Betrieb zu rechnen? Wie sieht es mit der Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage aus? Und: Welche Förderungen gibt es für Photovoltaik in Österreich und wie bekommt man diese?

Inhaltsverzeichnis

Installation: Welche Flächen lohnen sich?
Kosten entstehen Anschaffung & Betrieb
Einsparungen & Gewinne
Nach wie vielen Jahren lohnt sich die Anlage?
Förderungen in Österreich
Fazit
Video
Häufige Fragen

Wenn Sie Strom- & Gaspreise vergleichen wollen, besuchen Sie gerne die Seite von durchblicker.at

Hintergrundwissen zum Thema Photovoltaik

Photovoltaik kurz erklärt heißt: Nachhaltig eigenen Strom erzeugen und damit unabhängig von steigenden Energiepreisen werden. Mit der Investition in die Photovoltaik-Technik ist dies heute ganz einfach möglich. Weiters tragen Sie damit aktiv zur Energiewende in Österreich bei und sichern sich auf Dauer eine günstige Stromversorgung.

Photovoltaik-Anlage installieren – welche Flächen eignen sich?

Vorderst gilt es geeignete Fläche bei der Planung einer PV-Anlage zu erkunden. Klassischerweise spielt hier das Hausdach eine Rolle. Aber welche Orte eignen sich sonst noch? Wir gehen der Frage nach:

Photovoltaik am Dach: Ihr Dach ist der ideale Ort für eine PV-Anlage. Aufgrund der Positionshöhe ist die Verschattung in der Regel gering, wodurch die maximale Ausschöpfung der Sonnenenergie möglich ist. Es gilt den Neigungswinkel, die Ausrichtung und die Art des Daches der Planung zu beachten. Ein optimaler Ertrag wird erzeugt, wenn Schrägdächer mit etwa 30 Grad Neigungswinkel südlich ausgerichtet sind und die Sonneneinstrahlung senkrecht auf die Solarzellen trifft.

Photovoltaik am Balkon: Auch solare Balkongeländer sind eine Alternative zur klassischen Dachmontage. Die Funktionsweise bleibt die gleiche, auch wenn es sich um eine kleinere Version einer PV-Anlage handelt, um so beispielsweise eine Nutzung von Sonnenenergie in Wohnungen zu ermöglichen. Aufgrund steilen Neigungswinkels und kleineren Kollektorflächen erzeugen PV-Anlagen am Balkongeländer aber weniger Energie als auf dem Dach.

Photovoltaik an der Fassade: Was bei privaten Immobilien noch selten zu sehen ist, kommt bei Hochhäusern und Gewerbeimmobilien immer häufiger zum Einsatz: Photovoltaik an Fassaden. Im Vergleich zu Dächern erzeugen Fassaden aber wegen den abfallenden Wänden und dem damit ungünstigeren Einfallswinkel ebenfalls rund etwa 20 bis 30 % weniger Sonnenenergie.

Photovoltaik am Boden: Verfügen Sie über genügend Freiflächen, lohnt sich unter Umständen eine PV-Anlage auf dem Boden. Vorteile gegenüber der Dachmontage sind die leichte Zugänglichkeit für Installation und Wartung sowie Licht hemmende Schneemassen im Winter. Weiters können Einfallswinkel und Ausrichtung optimal im Garten positioniert werden.


Photovoltaik – welche Kosten entstehen?

Entscheidend in Sachen eigene Solaranlage sind die damit verbunden Kosten. Pauschale Aussagen zu Photovoltaik-Kosten in Österreich sind äußerst schwer zu treffen – schließlich sind diese von zahlreichen Faktoren abhängig. Wichtig sind weiters eine individuelle Fachberatung und der Vergleich verschiedener Angebote am Markt:

Kosten bei der Anschaffung

Die Anschaffungskosten einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) sind vorderst von Flächengröße, Leistungsbedarf und Stand der Technik abhängig. Die Fixkosten fallen dabei in Relation zur steigenden Größe der Anlage. Die Solaranlage-Kosten für Einfamilienhäuser mit einer durchschnittlichen Leistung von 5 kWp bewegen sich zwischen bzw. 1.500 – 1.800 Euro pro kWp ohne Speicher sowie 7.500 – 15.000 Euro mit Speicher.

Bei einer Investition in eine PV-Anlage werden rund 85 % für die Anschaffung der Komponenten und rund 15 % für die Montage veranschlagt.

Solarmodule: Größter Kostenposition sind die Solarmodule, welche angebracht werden, um möglichst viel Sonneneinstrahlung einzufangen und in Gleichstrom umzuwandeln. Sie werden auch PV-Paneele, PV-Module oder Solar-Paneele genannt. Hierfür müssen Sie für ein Einfamilienhaus mit 5kWp-Anlage rund 4.000 bis 7.500 Euro veranschlagen. Die Preise für ein Modul variieren je nach Beschaffenheit, Größe, Leistung und Art.

Wechselrichter: Wechselrichter verwandeln den von Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom, um diesen ins Hausnetz oder ins öffentliche Stromnetz einspeisen zu können. Je nach technischer Ausstattung und Hersteller können Sie mit etwa 1.000 bis 2.000 Euro für einen Wechselrichter rechnen.

Verkabelung und Zubehör: Weiters spielt die Verkabelung bei einer Photovoltaik-Anlage eine wichtige Rolle. Diese muss robust und witterungsbeständig, mit entsprechender Qualität ausgeführt werden, um rasche und kostspielige Reparaturen zu vermeiden. Insgesamt sollten Sie für Verkabelung und Zubehör mit durchschnittlich 1.000 bis 2.500 Euro kalkulieren.

Montage: Die Montage einer Solaranlage sollte stets von einem Profi durchgeführt werden, der Sicherheit und Gewährleistung garantiert. Durchschnittlich können Sie hierfür mit rund 1.500 Euro rechnen – je nach Größe und Art der Anlage sowie der Beschaffenheit des Aufstellungsorts (Dach, Freifläche etc.) schwanken die Preise aber deutlich.

Haus-Elektrik und Sicherheitskomponenten: Photovoltaik-Anlagen benötigen neben einer fachgerechten Montage weiters besondere Sicherheitsmaßnahmen. Hierzu zählen in der Regel die Installation von Trennschalter, Feuerwehrschalter und Überspannungsschutz. Je nach Zustand der Hauselektrik müssen gegebenenfalls auch der Stromzähler getauscht oder Stromkreide erneuert werden.

Photovoltaik-Speicher: Eine optionale Ergänzung zur PV-Anlage ist ein Solarstromspeicher. Dieser speichert überschüssige Energie an Sonnentagen und stellt diese an bewölkungsreichen Tagen oder nachts für den Eigenverbrauch zur Verfügung. Ebenso können Sie einen PV-Speicher beispielsweise zum Aufladen Ihres Hybrid- oder Elektrofahrzeugs verwenden.
Dies geht allerdings ins Geld: Je nach Kapazität, Entladungstiefe etc. bewegen sich die Preise für PV-Speicher zwischen 6.000 und 20.000 Euro. Dennoch lohnt sich – dank stetig sinkender Preisen – bei der Anschaffung der PV-Anlage die spätere Nachrüstung eines Speichers bereits mit einzuplanen.

Übersicht der durchschnittlichen Kosten einzelner Komponenten:

Komponenten

Durchschnittliche Kosten

Solarmodule

4.000 bis 7.500 Euro

Wechselrichter

1.000 bis 2.000 Euro

Verkabelung und Zubehör

1.000 bis 2.500 Euro

Montage

rund 1.500 Euro

Haus-Elektrik und Sicherheit

Variabel, je nach Gebäude

Optionaler Stromspeicher

6.000 bis 20.000 Euro

Kosten für den laufenden Betrieb

Damit sich Ihre Solaranlage dauerhaft rentiert, müssen Sie die laufenden Kosten ebenfalls berücksichtigen. Die Betriebskosten einer PV-Anlage werden von drei Positionen bestimmt: Wartung, Versicherung und Zählermiete. Etwa 300 Euro pro Jahr können Sie an Betriebskosten einkalkulieren.

Wartung und Reinigung: Bereits bei der Montage sollten Sie einen Wartungsvertrag mit einem Fachmann vereinbaren, der die PV-Anlage regelmäßig reinigt und für die Instandhaltung sorgt. Hierfür sind etwa 200 Euro pro Wartung bzw. Reinigung obligatorisch.

Versicherung: Sie können Ihre Photovoltaik-Anlage gegen Schäden durch Sturm, Hagel, Feuer, Schneedruck versichern. Je nach Tarif liegen die jährlichen Kosten hier zwischen 50 und 200 Euro.

Zählermiete: In der Regel kommt weiters die Zählermiete des Stromnetzbetreibers hinzu. Zwischen 30 und 50 Euro pro Jahr müssen hierfür veranschlagt werden.

Preisbeispiel für ein durchschnittliches Einfamilienhaus

Wie hoch sind nun die Kosten einer Solaranlage für ein durchschnittliches Einfamilienhaus? Bei einer durchschnittlich benötigten Kollektorfläche von acht m² pro kWp und einer Regelleistung von 5 kWp für ein Einfamilienhaus, ergibt sich eine PV-Anlagen-Fläche von 40 m².
Pro kWp können Sie einen Richtwert von durchschnittlich 1.650 Euro inkl. Montage ansetzen, woraus ein Grundpreis von 8.250 Euro für die Solaranlage entsteht.

Gesamtkosten für eine durchschnittliche von 5 kWp-Anlage (Einfamilienhaus)

Leistung

5 kWp

Dachfläche

35 m²

Kosten/ kWp

1.650 Euro / kWp

Gesamtkosten

1.650 Euro x 5 = 8.250 Euro

Photovoltaik – mit welcher Einsparung können Sie rechnen?

Neben den Kosten interessiert Besitzer von Solaranlagen, insbesondere zwei Fragen:

  • Mit welcher Stromkosteneinsparung kann ich rechnen?
  • Und welchen Gewinn erwirtschaftet meine Anlage nach der Amortisationszeit?

Über ihre gesamte Lebensdauer erwirtschaftet eine Photovoltaik-Anlage eine Rendite von rund drei bis vier Prozent jährlich. Den erzeugten Strom können Sie entweder für Ihren Haushalt nutzen oder ins österreichische Stromnetz einspeisen lassen. Die Tarife für die Einspeisevergütung variieren je nach Stromanbieter zwischen 3,5 und 9 ct/ kWh.

Beispiel: Eine PV-Anlage mit 16 m² Kollektorfläche dient sowohl zu Warmwassererwärmung als auch zur Heizungsunterstützung. Die jährliche Einsparung der Energiekosten beträgt je nach Sonneneinstrahlung zwischen 300 und 600 Euro. Die CO2-Einsparungen betragen bei diesen Werten etwa zwei Tonnen CO2 / Jahr!

Tipp: Insgesamt sind Rendite und Stromersparnis abhängig von den gewählten Paneelen, der Ausrichtung der PV-Anlage, den Gesamtkosten, dem Eigenverbrauch, sowie dem Wartungsaufwand und dem zu erwartendem Ertrag.


Photovoltaik-Anlage – nach wie vielen Jahren lohnt sich diese?

Entscheidend für die Amortisationszeit (Zeitraum bis sich die PV-Anlage finanziell rechnet) sind Höhe der Investitionskosten, Ertrag bzw. Vergütung der produzierten Energieleistung sowie eine mögliche Förderung der Solaranlage durch den Bund.

Die durchschnittliche Amortisationszeit einer Photovoltaik-Anlage für Privathaushalte
beträgt in Österreich 10 bis 12 Jahre
.

Allerdings können Sie die Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage durchaus selbst beeinflussen: beispielsweise durch die Wahl effizienter Solarmodule, einer idealen Dachneigung und Ausrichtung sowie die regelmäßige Wartung. Weiters spielen, natürlich die Sonneneinstrahlung sowie die Anzahl der Sonnenstunden am jeweiligen Standort eine wichtige Rolle.


Photovoltaik-Förderung in Österreich – was ist möglich?

Von Bund, Länder sowie speziellen Institutionen gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten für PV-Anlagen. Ziel ist es die Energiewende in Österreich voranzutreiben und die Investitionskosten für Privathaushalte zu senken. Weiters sollten Sie bei Ihrer Gemeinde anfragen, ob zusätzliche Förderungen für PV-Anlagen im aktuellen Budgetplan vorhanden sind.

In Sachen Förderungsantrag gilt es darauf zu achten, ob eine etwaige Förderung für Photovoltaik mit Verpflichtungen gegenüber dem Strombetreiber verbunden ist. Wir haben Ihnen die wichtigsten Fördermöglichkeiten in Österreich zusammengestellt:

Förderungen der ÖMAG

Die Ökostromabwicklungsstelle, kurz ÖMAG, bietet einen Investitionszuschuss für PV-Anlagen und Stromspeicher. Förderfähig sind Anlagen mit einer Leistung von fünf bis 500 kWp. Die ÖMAG-Förderung setzt sich zusammen aus

  • Einem Einmalzuschuss für Solaranlagen über 250 Euro / kWp (höchstens 30 % der Gesamtinvestition)
  • Sowie einem Tarif für die Einspeisung des erzeugten Stroms von 7,06 ct / kWp über 13 Jahre Förderungszeitraum.

Klima- und Energiefonds

Der Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung fördert die Kosten von Solaranlagen sowohl für natürliche als juristische Personen seit dem 22.12.2020. Gefördert werden maximal bis 50 kWp einer Photovoltaik-Anlage. Der Fördersatz (höchstens 35 % der Gesamtinvestition) beträgt für Anlagen

  • bis 10 kWp: 250 Euro/ kWp,
  • von 10 und bis 20 kWp: zusätzlich 200 Euro/ kWp
  • über 20 und bis maximal 50 kWp: zusätzlich 150 Euro/ kWp.

Für PV-Anlagen, die in Gebäuden integriert sind, gibt es zusätzlich einen Förderbetrag von 100 Euro / kWp.

AWS Investitionsprämie

Auch die aws Investitionsprämie ist eine Förderung für Solaranlagen vom Bund. Sie ist mit der ÖMAG-Förderung kombinierbar und soll insbesondere die österreichische Wirtschaft unterstützen. Förderfähig sind alle Unternehmen mit Sitz in Österreich.

  • Gefördert werden Neuinvestitionen in netzgekoppelte PV-Anlagen und Stromspeichern, deren Umsetzung bis spätestens 28.02.2023 erfolgen. Bei Investitionen über 20 Millionen Euro verlängert sich der Stichtag bis zum 28.02.2025.
  • Der Fördersatz beträgt 14 Prozent der förderfähigen Investitionskosten, pro Unternehmen sind Fördersummen von 5.000 Euro bis 50 Millionen Euro möglich – ohne Umsatzsteuer.

Förderungen der Bundesländer

Weiters unterstützen die Länder in Österreich Solaranlagen mit verschiedensten Programmen. Die Photovoltaik-Förderaktion der Stadt Wien beispielsweise bietet natürlichen und juristischen Personen folgende Unterstützung bei PV-Anlagen. Gefördert werden neue PV-Anlagen im Netzparallelbetrieb mit über 50 kWp bzw. mindestens 900 Volllaststunden im Jahr. Der Fördersatz beträgt für Anlagen

  • bis 100 kWp: 250 Euro / kWp
  • über 100 kWp bis 500 kWp): zusätzlich 200 Euro / kWp

Die maximale Fördersumme beträgt höchstens 30 % der förderfähigen Kosten – begrenzt auf fünf Jahre.

Fazit zum Thema Photovoltaik

Auch in Österreich wächst die Photovoltaik-Branche dank eingeläuteter Energiewende seit Jahren recht stark. PV-Anlagen sind sowohl im Privaten als bei Unternehmen sehr gefragt.

Durch massenhafte Produktion und nicht zuletzt dank zahlreicher Fördertöpfe haben sich die Photovoltaik-Kosten im Laufe der letzten 15 Jahren um bis zu 75 % verringert. Lag der durchschnittliche Preis 2006 noch bei etwa 5.000 Euro pro kWp, müssen Kunden heute nur noch mit durchschnittlichen Kosten von 1.650 Euro pro kWp rechnen. Dies hat zur Folge, dass sich die Anschaffung einer modernen PV-Anlage bereits nach etwa 10 Jahren ausbezahlt.

In Gegensatz zur verkürzten Amortisationszeit können Konsumenten bei neuartigen PV-Anlagen mit einer Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren rechnen. Zudem liegt die Rendite durchschnittlicher Photovoltaikanlagen heute bei drei bis vier Prozent pro Jahr. PV-Anlagen werden weiters mit etwa 250 Euro pro kWp gefördert.

Entscheidend für eine gute Rentabilität sind neben Anschaffungskosten und Fördermöglichkeiten auch ein geeigneter Anbringungsort. Hier bieten sind neben Dächern auch Balkongeländer, Fassaden und Freiflächen auf dem Grundstück an. Verfügen Sie über eine günstig ausgerichtete und freie Dachfläche, lohnt sich die Planung einer hauseigenen PV-Anlage aus wirtschaftlicher Sicht in jedem Fall.

Video: ORF 2 ECO PV Förderung in Österreich

Quelle: ServusGoisern – All in one / YouTube

FAQ Photovoltaik

Was bedeutet kWp?

Kilowatt-Peak oder kurz kWp ist die Maßeinheit für die Leistung einer Photovoltaik-Anlage. Sie zeigt, welche Höchstleistung in Kilowatt (kW) eine PV-Anlage erreichen kann. Im Gegensatz zu kWp geben Kilowattstunden (kWh) die durch die Anlage erzeugte Strommenge / Energie pro Stunde an.

Was kostet eine10 kWp-Photovoltaikanlage?

Die durchschnittlichen Anschaffungskosten für eine 10 kWp-Photovoltaikanlage ohne Stromspeicher liegen je nach technischer Ausführung und Anbieter zwischen 10.000 und 18.000 Euro. Optionale Stromspeicher verteuern – je nach Kapazität, Entladungstiefe etc. – die Anlage um weitere 6.000 bis 20.000 Euro.

Welche Nebenkosten bringt eine PV-Anlage mit sich?

Zu den Nebenkosten können neben Umsatzsteuer und Einkommensteuer auch ungeplante Reparaturkosten zählen – beispielsweise der Ersatz eines defekten Wechselrichters mit 1.000 bis 2.500 Euro. All dies gilt es vor der Anschaffung und dem Betrieb einer Solaranlage zu erkunden.

Wann lohnt sich ein Solarstromspeicher?

Solarstromspeicher lohnen sich insbesondere, wenn der erzeugte Strom auch selbst und zu jeder Tages- oder Nachtzeit verbraucht wird. Je mehr Eigenverbrauch benötigt wird und je geringer die Einspeisevergütung wird, desto eher lohnt sich ein Stromspeicher. Die Anschaffung rechnet sich im Schnitt nach rund 12 bis 15 Jahren.

Wie lange hält eine Photovoltaikanlage?

Die durchschnittliche Lebensdauer einer Solaranlage liegt heute bei etwa 25 bis 30 Jahren. Werden einzelne Komponenten im Laufe der Jahre ausgetauscht, kann sich die Lebensdauer von PV-Anlagen deutlich erhöhen – mit kostenlosem Strom zum Eigenbedarf und laufender Vergütung bei externer Einspeisung.

Wie hoch ist die Förderung einer PV-Anlage?

Die Höhe und Art der Förderung einer Solaranlage hängt von der Leistung und Nutzung der PV-Anlage ab. Anlagen von Privathaushalten werden von Fördereinrichtungen mit rund 250 Euro / kWp bezuschusst, bis maximal 30 bis 35 % der Gesamtinvestition. Die ÖMAG bietet weiters noch eine Einspeisevergütung von rund 7 ct / kWp bis zu 13 Jahren Förderlaufzeit.

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Online-Kredit mit Sofortentscheid – die richtige Alternative für mich?

25. September 2024 by Wolfgang Walter

Was macht Onlinekredite mit Sofortzusage so interessant?

Wer rasch liquide Geldmittel braucht, für den ist ein Online-Kredit mit Sofortentscheid die perfekte Lösung. Digitale Prüfverfahren verschaffen in Minuten Gewissheit, ob der beantragte Kredit gewährt wird. Weiters punktet diese Kreditform mit günstigen Online-Zinsen, freiem Verwendungszweck und flexibler Rückzahlung. Stimmen Bonität und Unterlagen, steht die Kreditsumme innerhalb kürzester Zeit am Konto parat.

Inhaltsverzeichnis

Onlinekredit mit Sofortentscheid – ein Erfolgsmodell am österreichischen Kreditmarkt
Online-Kredit mit Sofortzusage – günstige Kreditzinsen auch jetzt noch!
Welche Vorteile bietet ein Online-Kredit mit Sofortentscheid in Österreich?
Online-Kredit mit Sofortentscheid – welche Faktoren spielen eine wesentliche Rolle?
Onlinekredit mit Sofortzusage in Österreich – verschiedene Offerten vergleichen ist wichtig
Finanzierung direkt abschließen – wenige Schritte zum günstigen Online-Kredit mit Sofortzusage
Fazit, Video & FAQ

 

Hintergrundwissen zum Thema Online-Kredit mit Sofortentscheid

Wer kennt dieses Problem nicht? Gerade dann, wenn die Haushaltskassa nicht gut gefüllt ist, kommen unerwartete Rechnungen in Haus, gibt der betagte Stadtflitzer den Geist auf oder die Kids brauchen mal wieder zusätzlich Geld für ein Auslandsjahr. Eine rasche Lösung kann der Dispo-Kredit sein. Die Überziehungszinsen am Girokonto sind jedoch sehr hoch und nicht die beste Maßnahme bei einer finanziellen Schieflage.

Eine sinnvolle Problemlösung mit viel niedrigeren Kosten bietet ein Onlinekredit mit Sofortzusage. Diese Kreditform wird oftmals auch als Sofortkredit oder Blitzkredit bezeichnet, ist flexibel einsetzbar und eignet sich vor allem für Konsumenten, die dringend und schnell finanzielle Mittel benötigen. Banken haben solche Kredite seit Jahren im Programm und überzeugen immer mehr Kreditkunden nicht zuletzt aufgrund günstiger Konditionen.

Onlinekredit mit Sofortentscheid – ein Erfolgsmodell am österreichischen Kreditmarkt

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich beim Online-Kredit mit Sofortzusage um ein Darlehen, das bei einer Onlinebank über das Internet beantragt wird, kurz darauf genehmigt wird und die Kreditsumme schnell zur Verfügung steht. Direktbanken überweisen nach der Kreditbewilligung die Darlehenssumme meist innerhalb weniger Tage, es gibt aber auch Anbieter, die die Kreditsumme noch am gleichen bzw. darauffolgenden Tag aufs Konto auszahlen.

Möglich machen das digitaler Abläufe und modernste Technologien bei der Kreditprüfung, die heutzutage nur noch wenige Minuten in Anspruch nimmt. Konsumenten haben bei einem Online-Kredit mit Sofortentscheid also die Option, eine benötigte Kreditsumme in kürzester Zeit zu erhalten – zur freien Verwendung und mit vielfältigen Tilgungsmöglichkeiten. Für den modernen flexiblen Kreditkunden von heute ein klarer Mehrwert.

Kein Wunder also, dass Online-Kredite mit Sofortzusage für Österreichs Banken in den letzten 15 Jahren ein wahrer Kassenschlager geworden sind. Und das gilt nicht nur für klassische Konsumkredite – auch kurzfristige Kleinkredite, Autofinanzierungen und sogar Immobiliendarlehen werden heute in kürzester Zeit via Internet abgeschlossen. Die ein weit verbreitete Skepsis gegenüber diesem Kreditmodell ist längst den Vorzügen gewichen – mittlerweile bietet nahezu jedes Kreditinstitut in Österreich schnelle unkomplizierte Finanzierungen am heimischen Laptop oder per Smartphone an.

Online-Kredit mit Sofortzusage – günstige Kreditzinsen auch jetzt noch!

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Direktbanken im Internet ihren Kunden weitaus bessere Kreditkonditionen anbieten als die Filialbanken vor Ort. Bei einem Onlinekredit mit Sofortentscheid über ein Vergleichsportal im Internet können Verbraucher also mit günstigeren Konditionen rechnen – und das gilt gerade heute in Zeiten der Zinswende und deutlich gestiegener Kreditkosten.

Dies liegt unter anderem daran, dass Direktbanken kein personalintensives Filialnetz betreiben, somit viel Geld einsparen und diese Kostenersparnis in Form von günstigeren Kreditzinsen an ihre Kundschaft weitergeben können. Weiters übernimmt der Kreditkunde bei der Beantragung eines Onlinekredits mit Sofortentscheid im Netz bereits einen Anteil der administrativen Aufgaben der Direktbank – auch dies ermöglicht der Bank Kosten zu sparen.

Zudem wird die Konkurrenz unter den Onlinebanken in Österreich seit Jahren immer größer. Vorteilhaft für den Kreditnehmer, den die verschiedenen Kreditinstitute als begehrten Kunden mit bestmöglichen Kreditzinsen, individuellen Konditionen, Ratenpausen oder Sondertilgungen förmlich umwerben. Trotz deutlich gestiegener Finanzierungskosten in den letzten Jahren bietet ein Online-Kredit mit Sofortzusage noch immer die günstigsten Zinsen – das können potenzielle Kreditnehmer via Konditionsanfrage bei der jeweiligen Direktbank rasch selbst ermitteln.

Welche Vorteile bietet ein Online-Kredit mit Sofortentscheid in Österreich?

Der wohl größte Vorteil dieser Kreditform ist für die meisten Kunden eine rasche Zusage und Auszahlung. Über die Konditionsanfrage wird mittlerweile in Echtzeit entschieden, sobald die endgültige Genehmigung vorliegt, landet die gewünschte Darlehenssumme kurz darauf am Giro- und Gehaltskonto. Kreditnehmer profitieren beim Online-Sofortkredit aber von vielen weiteren Vorzügen:

  • Einfacher Vergleich der Kredit-Zinsen sowie weiterer Konditionen verschiedener Anbieter
  • Bestmögliche Kreditzinsen und Service-Leistungen
  • Freie Verwendung für kleine und große Projekte
  • Transparenz aller entstehenden Kosten
  • Sofort-Entscheidung in kürzester Zeit
  • Digitaler Dokumenten-Upload
  • Moderne Video-Ident-Legitimation
  • Digitale Signatur unter dem Kreditvertrag
  • Schnelle Auszahlung der Kreditsumme und rascher monetärer Spielraum

So eröffnet ein Online-Kredit mit Sofortentscheid Konsumenten vor allem einen schnellen finanziellen Freiraum. Ist das Ersparte fest angelegt und stehen beispielsweise unerwartete Zahlungen oder Anschaffungen ins Haus, lassen sich diese mit einem Onlinedarlehen samt Sofortzusage problemlos überbrücken. Bei sehr vielen Direktbanken kann der Kreditnehmer sowohl die Kreditsumme wie auch die Kreditlauzeit weitgehend frei festlegen. Auf diese Weise lässt sich schnell ein Darlehen zusammenstellen, welches ideal zum persönlichen Finanzierungsbedarf passt.

Tipp: Unser Vergleichsrechner bietet Ihnen wichtige Hilfestellung den passenden Online-Kredit zu bestmöglichen Zinsen und attraktiven Konditionen zu finden.

Online-Kredit mit Sofortentscheid – welche Faktoren spielen eine wesentliche Rolle?

Neben Kreditzinsen gibt es eine Reihe weitere Kriterien, welche die Bedingungen einer Finanzierung beeinflussen. Auf folgende Punkte sollten Sie als Kreditnehmer achten:

Nettodarlehenssumme: Die Netto-Darlehenssumme ist jener Betrag, den Kreditinteressenten tatsächlich von der Bank benötigen – oft sind es nur einige hundert Euro, es können aber auch viele tausend Euro sein. Als Kreditnehmer sollten Sie den benötigten Darlehensbetrag bereits vor einer Kreditanfrage genau durchkalkulieren.

Kreditlaufzeit: Gleiches gilt für die Kreditlaufzeit. Mit ihr legen Sie den Zeitrahmen fest, während dessen der komplette Darlehensbetrag inklusive Kreditzinsen und eventuell sonstiger Kosten an die Bank zurückgezahlt werden muss. In der Regel sind Laufzeiten bis zu 120 Monaten möglich. Grundsätzlich gilt: Je länger die Kreditlaufzeit gewählt wird, umso teurer wird der Kredit.

Verwendungszweck: Neben Krediten zur freien Verwendung bieten Banken zweckgebundene Darlehen an – beispielsweise Immobilienkredite oder Autofinanzierungen. Hier sichert das Geldinstitut die Finanzierung zusätzlich über den Wert der Immobilie bzw. des Kfz ab und gewährt Ihnen als Darlehensnehmer zinsgünstigere Konditionen.

Effektiver Jahreszinssatz: Mit dem Effektivzins werden die jährlichen gesamten Kosten für das Darlehen errechnet. Im effektiven Jahreszins enthalten ist der Sollzins (= reiner Zins für den Kredit) sowie alle weiteren relevanten Kostenfaktoren – beispielsweise die Darlehenslaufzeit, Zinszahlungs- und Verrechnungstermine. Erkunden Sie also diese entscheidende Größe für Ihre Finanzierung.

Weitere Faktoren: Schließlich sollten Kreditnehmer in Sachen schnellen Onlinekredit die Service-Leistungen der jeweiligen Bank genau unter die Lupe nehmen. Sind beispielsweise kostenlose Sondertilgungen oder die Ablösung des kompletten Kredits kostenfrei möglich? Auch eine kostenlose Ratenpause kann für Sie als Kreditnehmer sehr nützlich sein.

Onlinekredit mit Sofortzusage in Österreich – verschiedene Offerten vergleichen ist wichtig

Die Zahl der Konsumenten, die im Internet bei Direktbanken einen Onlinekredit mit Sofortentscheid aufnehmen steigt von Jahr zu Jahr, schließlich liegen die Vorzüge für Kreditsuchende klar auf der Hand.

Aber: Auch wenn es in Sachen Finanzierung schnell gehen soll oder muss, ist ein Kreditvergleich bei verschiedenen Kreditinstituten sehr ratsam. Denn wer Angebote zu günstigen Sofortkrediten vergleicht, kann sich auch hier nicht selten sehr viel Geld sparen. Der Vergleich selbst schafft einen guten Überblick ist online im Vergleichsrechner rasch und einfach durchzuführen.

Effektivzins vergleichen: Mit dem effektiven Jahreszinssatz sind die Kreditangebote transparent und lassen sich im Vergleichsrechner mit wenig Zeitaufwand miteinander vergleichen. Nur der effektive Jahreszinssatz enthält auch mögliche Nebenkosten der Bank, die für das Darlehen in einem Jahr anfallen.

Service-Leistungen erkunden: Auch die weiteren Service-Leistungen der jeweiligen Onlinebank sollte man keinesfalls außer Acht lassen. Wie steht es um Verwendungszweck, Laufzeiten, Sondertilgungen, individuelle Anpassungen, Bearbeitungszeiten oder Antragsstrecke?

Monatliche Kreditrate berechnen: Ist ein erster Überblick zu den Offerten verschafft, kann man durch Eingabe verschiedener Kreditsummen, Kreditzinsen und Laufzeiten die voraussichtliche Monatsrate für den Onlinekredit mit Sofortzusage ausrechnen lassen. So erfährt man innerhalb von wenigen Sekunden, welche monatliche Belastung entsteht und welches Geldinstitut die passende Offerte parat hält.

Tipp: Eine ausführliche Überprüfung der einzelnen Finanzierungsangebote und Konditionen bietet beste Voraussetzungen für eine gelungene Finanzierung und schützt obendrein vor unerwarteten Überraschungen. Ist ein geeigneter Online-Kredit gefunden, sind Anfrage und Abschluss via Internet in wenigen Schritten erledigt.

Finanzierung direkt abschließen – wenige Schritte zum günstigen Online-Kredit mit Sofortzusage

Es sind nur wenige Schritte notwendig, um bei Direktbanken mit volldigitalisierten Abläufen seine Wunschfinanzierung online abzuschließen.

  • Finanzierung mit Sofortzusage online anfragen
  • Vorläufige Zusage des Kredits auf Grundlage der Daten erhalten
  • Darlehensvertrag per Videoident-Verfahren, digitalem Dokumenten-Upload und elektronischer Signatur abschließen
  • Finale Prüfung der erforderlichen Angaben und Dokumente abwarten
  • Kreditsumme in kurzer Zeit auf das Konto auszahlen lassen

Das benötigen Sie für Ihren Online-Kredit mit Sofortentscheid:

Voraussetzungen für den Kreditantrag Wichtige Unterlagen für den Online-Kredit
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Hauptwohnsitz und Referenzkonto in Österreich
  • Gehalts- oder Pensionsempfänger
  • Regelmäßiges monatliches Mindest-Netto-Einkommen
  • Keine politische Exposition oder USA-Bezug
  • Gehaltsbestätigungen bzw. Pensionsbescheide der letzten 3 Monate
  • Gültiger Reisepass oder Personalausweis
  • Eventuelle Restschuldbestätigung oder aktueller Kreditkontoauszug
  • Österreichische Handynummer und aktive E-Mail-Adresse

Fazit zum Thema

Mitunter stehen Konsumentinnen und Konsumenten der Aufnahme eines Onlinedarlehens mit Sofortentscheid skeptisch gegenüber. Ist das Ganze seriös? Klappt die Abwicklung in so kurzer Zeit? Und bekomme ich hier wirklich die besten Konditionen? Die Antwort lautet: Ja!

Internetkredite mit Sofortzusage gibt es bereits seit vielen Jahren: Der Erfolg dieser Kreditform gibt den Direktbanken recht hat den am heimischen Kreditmarkt revolutioniert. Wer heute moderne kostenbewusste Kreditnehmer erreichen möchte, muss einen flotten Sofortkredit via Internet im Programm haben.

Dabei zählt längst nicht nur der gute Zinssatz: Auch die Abschlussmodalitäten, Service-Leistungen und die Flexibilität beim flotten Online-Kredit via PC und Smartphone müssen stimmen. Ein Online-Vergleich schafft hier rasch Klarheit über die beste Offerte zum günstigsten Zins. Angesichts von Zinswende und stark gestiegenen Kosten bei Finanzierungen eine gute Nachricht für alle Kreditinteressenten in Österreich.

Video: BestCredit bei Santander – seriös und schnell an Geld kommen

Quelle: Santander Deutschland / YouTube

FAQ Online-Kredit mit Sofortentscheid

Wo bekommt man einen passenden Online-Kredit mit Sofortzusage?

Am einfachsten per Kreditvergleichs im Internet. Hier lassen sich online die Kreditangebote der verschiedenen Anbieter schnell und effektiv vergleichen. Durch Online-Vergleich findet der Kreditsuchende nicht nur das geeignete Finanzierungsangebot für seine Bedürfnissen. Er spart Zeit und lange Wege und meist auch noch sehr viel Geld. Denn Direktbanken offerieren viel günstigere Kreditzinsen für einen Sofortkredit.

Was sollte man bei einem Sofort-Kredit in Österreich beachten?

Wer dringend Geld braucht, achtet oft nicht auf die Rahmenbedingungen der Kreditangebote. Ein Fehler, denn die Details der Service-Leistungen sind für Kreditnehmer wichtig: Beispielsweise lassen sich Onlinekredite per kostenfreien Sondertilgungen schneller abzahlen, Konsument sind somit schneller schuldenfrei und sparen zusätzliche Kreditkosten. Weiters sollte die Ablösung der kompletten Restschuld des Kredits spesenfrei möglich sein. Zudem lassen sich durch Ratenpausen finanzielle Engpässe überbrücken. Manche Filialbanken verlangen für solche Sonderleistungen noch immer einen höheren Zinssatz oder extra Gebühren. Gleiches gilt für Sofortauszahlung oder spezielle Versicherungen.

Wie sieht es mit der Datensicherheit bei Onlinekrediten via Internet aus?

Die seriösen österreichischen Onlinebanken sorgen für einen größtmöglichen Schutz ihrer Kundendaten. Individuelle Daten Darlehensnehmer sowie sämtliche Kreditinformationen werden ausschließlich verschlüsselt übermittelt. Die gesetzlich festgelegten Einzelheiten zum Thema Sicherheit im Onlinebanking finden sich zudem auf den Internetseiten der jeweiligen Direktbank. Bei Direktbanken die ihren Sitz im Ausland haben, sollte Konsumenten sicherheitstechnische Hinweise vorab genau erkunden – diese müssen sich nicht per se an die österreichische Gesetzgebung halten.

Gibt es eine Bonitätsprüfung bei Onlinekrediten mit Sofortentscheid?

Ja, Onlinekredite in Österreich unterliegen den gleichen Bonitätskriterien wie klassische Filialkredite. Nach dem ersten Sofortentscheid werden alle eingereichten Kreditunterlagen vor Auszahlung genau geprüft. Hierzu überprüfen Direktbanken die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden auch via Anfrage bei der KSV (Kreditschutzverband von 1870) um Auskunft über das bisherige Zahlungsverhalten des Kreditnehmers zu erlangen. Fällt die KSV-Auskunft des Antragstellers negativ aus, wird es auch sehr schwer ein Onlinedarlehen zu erhalten.

Kann der Online-Kredit durch mehrere Kreditnehmer beantragt werden?

In der Regel werden Online-Kredite nur an einzelne Kreditnehmer via Internet vergeben. Allerdings sind Kreditanträge mehrerer Kreditnehmer nach einer Vorab-Beratung via Online-Chat bzw. ggf. in der Filiale bei einigen Anbietern möglich. Banken haben hier unterschiedliche Voraussetzungen.

Können Selbstständige einen Online-Kredit beantragen und gibt es eine Mindest- bzw. Höchstkreditsumme?

Direktbanken bieten meist spezielle Kredite für Freischaffende und Selbstständige an, wenn diese die geforderten Bonitätskriterien erfüllen. Allerdings können die Konditionen hierfür abweichen – daher empfiehlt sich ein Beratungsgespräch im Vorfeld der Kreditaufnahme. In der Regel sind Kreditsummen zwischen 3.000 Euro und 50.000 Euro problemlos möglich. Wer eine höhere Kreditsumme für spezielle Zwecke wünscht – beispielsweise ein Wohn- oder Investitionsprojekt – sollte sich individuell beraten lassen.

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