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Was ist die beste Geldanlage 2026?

16. Dezember 2025 by Wolfgang Walter

Sollte man seine Geldanlage selbst in die Hand nehmen?

Immer mehr Menschen möchten ihre Geldangelegenheiten selbst in die Hand nehmen – angesichts aktuell wieder steigender Zinsen eine richtige und notwendige Entscheidung. Was aber ist die beste Geldanlage im Jahr 2026? Dies hängt vor allem von Ihren individuellen Wünschen sowie der persönlichen Anlagestrategie ab. Und nicht zuletzt vom Dauerthema Inflation.

Inflation und Geldanlage

Wenn Sie 2026 Geld anlegen wollen, sollten Sie besonders darauf achten, dass Sie Ihr Vermögen auch real vermehrt – und das ist derzeit bei der immensen Geldentwertung fast kaum zu erreichen.

So ist insbesondere das Thema Inflation ein heißes Thema, das viele Menschen nicht nur in Deutschland und Österreich verunsichert und die Wahl der richtigen Geldanlage noch komplizierter macht. Nach Jahren der Pandemie und vor allem Aufgrund des Krieges in der Ukraine und den damit verbundenen Öl-, Gas- und Weizenengpässen ist die Inflationsrate auf ein Rekordniveau gestiegen. Auch mittelfristig ist mit hohen Inflationsraten von sieben Prozent und mehr im Euro-Raum zu rechnen – vom erklärten 2,0 Prozent Inflationsziel ist die Europäische Zentralbank (EZB) meilenweit entfernt.

Steigende Zinsen treffen nicht nur Kreditnehmer hart, auch Sparer haben nach jahrelangen Nullrunden trotz leicht anziehender Sparzinsen ihre liebe Mühe, die aktuelle Geldentwertung nur annähernd auszugleichen. Um eine fundierte Entscheidung in Sachen Geldanlage treffen zu können, müssen sich Sparer einige Fragen stellen: Welche Geldanlagen gibt es überhaupt? Wo investiere ich mein Geld? Und was ist die beste Geldanlage momentan?

Im Folgenden möchten wir Ihnen die gängigsten Anlageformen vorstellen, damit Sie sich ein Bild von Ihren Möglichkeiten machen können.

Beste Geldanlage 2026: die verschiedenen Anlageoptionen

Sparbuch, Tagesgeld und Festgeld als Geldanlage

Sparbuch: Das klassische Sparkonto galt lange Zeit als die sicherste Geldanlage. Allerdings gibt es kaum Zinsen, teilweise müssen Sparer sogar Negativzinsen bezahlen – zusammen mit der hohen Inflation ein klares Minusgeschäft. Zumindest stellt das Sparkonto bis zu einer Anlage von 100.000 € eine sehr sichere Investitionsmöglichkeit dar. Höhere Anlagebeträge sollten auf mehrere Geldinstitute verteilt werden.

Tagesgeld: Tagesgeldkonten werden grundsätzlich besser verzinst als ein Sparkonto und sind ebenfalls eine sichere Geldanlage. Lagen die Zinsen in den letzten Jahren nahe null, so stiegen sie in den letzten beiden Jahren zumindest leicht. Negativzinsen, auch Verwahrentgelt genannt, werden aktuell nach den angekündigten Leitzinserhöhungen der EZB von vielen Banken abgeschafft. Trotzdem ist die Realrendite bei Tagesgeld 2026 weiterhin leicht negativ und Ihr Vermögen schmilzt jährlich um einige Prozent. Ein Vorteil gegenüber Festgeld: Über Geld auf Ihrem Tagesgeldkonto könnten Sie jederzeit verfügen – ohne Zinsabschläge. Im Insolvenzfall einer Bank ist Ihr Vermögen bis zu einem Betrag von 100.000 € pro Institut staatlich abgesichert.

Festgeld: Auch das Festgeld punktet in Sachen Sicherheit. Bis zu 100.000 € sind durch die gesetzliche Einlagensicherung in der EU pro Kunde und Bank abgesichert. Die Rendite ist – je nach Laufzeit – etwas höher als beim Tagesgeld, allerdings ist Ihr Geld für die festgelegte Laufzeit fix angelegt. Ohne Zinsabschlag kommen Sie hier kaum an Ihr Vermögen – egal ob die Laufzeit sechs Monate, ein, drei oder fünf Jahre beträgt. Auch bei Festgeldkonten gilt: Aufgrund der aktuell hohen Inflation wird Ihr Geld Jahr für Jahr real weniger wert. An eine durchschnittliche Rendite eines MSCI-World-ETFs kommt Festgeld 2026 nicht heran. Zudem ist es ungünstig, aktuell sein Geld für mehrere Jahre auf einem Festgeldkonto anzulegen – die Zinsen dürfen in absehbarer Zeit deutlich steigen.

Aktien und Fonds als Geldanlage

Aktien zählen zur etwas riskanteren Geldanlage. Sie können mit einzelnen Titeln eine sehr hohe Rendite erzielen, ebenso aber einen Totalverlust erleiden. Das Risiko kann nur reduziert werden, wenn Sie Ihre Aktien sorgfältig auswählen, breit streuen und einen langfristigen Anlagehorizont haben. Wenn Sie Ihr eingesetztes Kapital schnell benötigen, ist ein Verkauf zwar jederzeit möglich, allerdings zum tagesaktuellen Kurs – und das kann Verluste bedeuten. Grundsätzlich wird hinsichtlich der Risikobetrachtung zwischen Dividendenaktien und Wachstumsaktien unterschieden:

Dividendenaktien werden meistens zu weniger spektakulären Kursen gehandelt. Sie verfolgen ein etabliertes Geschäftsmodell, in dem Geld statt in Wachstum in die Auszahlung von Dividenden gesteckt wird – eine sichere Einnahmequelle.
Wachstumsaktien hingegen zahlen meistens keine Dividende und investieren stattdessen Ressourcen in die Zukunft des eigenen Geschäftsmodells – mit hohen Wachstumschancen.
Wichtig: Wer 2026 Geld in Einzelaktien investiert, muss sich darüber im Klaren sein, dass steigende Leitzinsen indirekt auch die Kurse an der Börse drücken. Eine straffere Geldpolitik macht zinsbasierte Anlagen attraktiver. Die Lösung: Ihr Investment in Aktien möglichst breit streuen.

Fonds: Mit Fonds sind aktiv gemanagte Aktienfonds gemeint. Anteile kauft man über seine Hausbank oder beim Onlinebroker. Aktiv gemanagte Fonds werden von einem Fondsmanager betreut, der aktiv den Markt beobachtet und Aktien hinzukauft und verkauft. Grundsätzlich streuen Sie mit einem Fonds Ihr Risiko breiter als mit einzelnen Aktientiteln.

Wichtig: Wer sich beim Geld anlegen 2026 für einen aktiv gemanagten Fonds entscheidet, sollte – neben den Depotgebühren – unbedingt auf die Verwaltungskosten achten. Diese können je nach Fonds sehr stark schwanken und die Rendite für Sie als Anleger deutlich schmälern. Auch hier gilt: Das eingesetzte Kapital möglichst breit streuen.

ETFs als Geldanlage

Bei ETFs (Exchange Traded Funds) handelt es sich prinzipiell ebenfalls um Fonds. Allerdings werden ETFs nicht aktiv gemanagt, sie bilden Indizes ab, wie beispielsweise den DAX, den ATX oder den S&P 500. Das Risiko wird hierbei breit gestreut und hält sich damit in Grenzen.
Mit einem Investment in ETFs haben Sie gegenüber klassischen Fonds zwei Vorteile:

Die Verwaltungskosten sind deutlich niedriger, somit bleibt Ihnen als Anleger mehr von der Wertsteigerung übrig.
Die Wertentwicklung ist in der Regel besser, denn ETFs bilden exakt einen Index nach – steigt der Wert, steigt auch der Wert des Index.
Tipp: Wer sein Geld in einen breit gestreuten ETF investieren will, dem empfehlen Experten als beste Geldanlage 2026 aktuell den MSCI World. Hier investieren Sie in über 1.500 Unternehmen aus allen Industrienationen. Und trotz diverser Krisen lag die Rendite seit 1975 bei durchschnittlich neun Prozent pro Jahr.

Anleihen als Geldanlage

Auch Anleihen zählen zu den Wertpapieren. Damit leihen sich Staaten oder Unternehmen Geld von Ihnen als Anleger und zahlt dieses Geld am Ende einer festgelegten Laufzeit zuzüglich Zinsen zurück. Obwohl Anleihen als sichere Investition gelten, bleibt immer das Risiko einer Unternehmensinsolvenz oder einer Staatspleite. Entscheidend sind, also die Bonität des Staates und Robustheit des jeweiligen Unternehmens. Die Renditen liegen geringfügig über dem von Festgeldkonten, hängen aber maßgeblich von der Verlässlichkeit des Emittenten ab.

Tipp: Suchen Sie eine sichere Geldanlage, können Anleihen etwas für Sie sein, da sie als weniger riskant als Aktien sind und die Zinsen in letzter Zeit deutlich ansteigen. Wer sein Risiko streuen möchte, der kann auch Fonds erwerben, die ihr Anlagevermögen in mehrere Staaten oder Unternehmen investieren.

Gold und Silber als Geldanlage

Gerade in Krisenzeiten sind Gold und Silber als sicherer Hafen der Geldanlage gefragt. Falls die sogenannten Fiat-Währungen versagen, kann man beide Edelmetalle notfalls als Tauschmittel für Waren einsetzen. Anders als bei Aktien, Festgeld und Co. hat man schließlich einen realen Wert in Form Barren oder Münzen in Händen.

Allerdings schwanken die Gold­ und Silberpreise stark und sind von der aktuellen Nachfrage abhängig. Experten raten, maximal fünf bis zehn Prozent des Vermögens in solche Edelmetalle anzulegen. Denn auf lange Sicht bringt Gold und Silber nicht halb so viel Rendite wie beispielsweise ein Investment in ETFs, Aktien oder Fond. Zudem zahlen Gold wie Silber weder Zinsen noch Dividenden – der Gewinn liegt rein in der Wertsteigerung des Metalls. Ebenfalls sollten Sie mögliche Kosten für Lagerung und Versicherung einkalkulieren, wenn Sie Ihr Kapital bei Gold und Silber in physischer Form anlegen.

Kosten je Unze Gold in Euro
Goldpreis.de - Aktuelle Preise und Kurse

Immobilien als Geldanlage

Vermietete Immobilien gelten ebenfalls als sicheres Investment und zählten in den letzten Jahren zu den profitabelsten Geldanlagen überhaupt. Als Kapitalanleger in Renditeimmobilien profitieren Sie vom Geld Ihrer Mieter oder Investoren. Zudem entsteht durch Aufnahme eines Bankdarlehens ein Fremdkapitalhebel, bei dem die Eigenkapitalrendite deutlich höher ausfällt als bei anderen Investitionsformen.

Als Immobilieninvestor lassen Sie Ihr Geld bei der Bank für sich arbeiten, Ihre Mieter zahlen Zins und Tilgung in Idealfall zurück. Eine sichere Geldanlage, die langfristig zu attraktiver Rendite führt, gerade in Zeiten hoher Inflation.

Wie attraktiv eine Immobilie als Anlagemöglichkeit 2026 ist, sollten Sie allerdings genau prüfen: Zum einen hängt dies bei einer nicht selbstgenutzten Immobilie vom Kaufpreis und dessen Verhältnis zu den Mieteinnahmen ab. Zum anderen sind die Zinsen zur Immobilienfinanzierung in diesem Jahre bereits deutlich gestiegen. Hinzu kommen die in letzter Zeit stark gestiegenen Baukosten sowie Kosten für Sanierungen oder Renovierungen, für die oft Rücklagen nötig sind. Die hohen Renditen vergangener Jahre dürften künftig – trotz der Wertsteigerung einer Immobilie und den steuerlichen Vorteilen – für Investoren geringer ausfallen. Preis und Lage einer Immobilie werden immer entscheidender.

Crowdinvesting als Geldanlage

Mit Crowdinvesting können Sie – zusammen mit anderen Mitstreitern – Geld in Projekte von Unternehmen investieren und Anteile am jeweiligen Unternehmen erwerben. Besonders beliebt ist diese Anlageform im Immobilienbereich. Für ihre Beteiligung erhalten die Crowdinvestoren in der Regel einen festen oder variablen Zinssatz.

Wichtig: Legen Sie Ihr Geld nur in Crowdinvesting an, wenn Sie das jeweilige Projekt verstehen und seriöse, transparente Anbieter dahinterstecken – denn im Pleitefall kann Ihr gesamter Anlagebetrag verloren gehen.

Kryptowährungen als Geldanlage

Für mutige Anleger schließlich bieten die heftigen Kurs­chwankungen von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum die Chance auf hohe Rendite. Entscheidend sind günstige Kaufkurse und kurzfristiges Potenzial der Digitalwährung. Kryptowährungen sind besonders in unsicheren Zeiten hochspekulative Geldanlagen, in das nur Geld, auf das Sie auch verzichten können, investiert werden sollte.

Geld 2026 anlegen: welcher Anlagetyp bin ich?

Was aktuell die beste Geldanlage ist, hängt immer auch davon ab, welches Ziel Sie mit Ihrem Investment verfolgen. Welche Anlagestrategie passt 2026 also zu Ihnen? Vier einfache Fragen helfen hier rasch weiter:

1) Möchte ich kurzfristige Gewinne erzielen?

In Zeiten wie diesen lassen sich kurzfristig nur mit Aktien und anderen risikoreicheren Investitionen wie P2P-Krediten, Crowdinvesting und Kryptowährungen mit Glück hohe Realrenditen erzielen. Für solche Anlagemöglichkeiten gilt aber: Investieren Sie nur Geld, auf das Sie auch verzichten könnten.

Denn im schlechten Fall sind solche Investments plötzlich nur noch halb so viel werten oder Sie können sogar einen Großteil Ihres angelegten Geldes verlieren. Ohne Risiko gibt es aktuell kaum Renditen oberhalb der sehr hohen Inflationsraten.

2) Möchte ich mein Geld langfristig investieren?

Wenn Sie Ihr Geld langfristig – also mindestens zehn bis 15 Jahre – und breit gestreut anlegen wollen, eignen sich dazu am besten Immobilien, ETFs (Exchange Traded Funds), Sparpläne und unter Umständen auch gut verzinste Spareinlagen.

Der wohl berühmteste aller ETF MSCI World enthält Anteile von mehr als 1.500 Unternehmen in 23 Industrieländern aus verschiedensten Bereichen, wie beispielsweise der Informationstechnologie, der Finanz- und Gesundheitsbranche oder aus dem Bereich Konsumgüter. Mit Sparplänen können Sie langfristig Geldanlage bereits zu kleinen monatlichen Raten betreiben.

3) Möchte ich mein Geld ohne Risiko anlegen?

Geld ohne Risiko anzulegen, ist zwar möglich –gewinnbringend ist es aber in den seltensten Fällen. Eine risikolose Anlage sind beispielsweise Tages- und Festgeldkonten. Zwar sind die Zinsen kürzlich gestiegen, jedoch liegen sie immer noch weit unter der aktuellen Inflationsrate. Reale Rendite erwirtschaften Sie damit nicht. Mit Tages- und Festgeld lässt sich bestenfalls ein Teil Ihres Vermögens absichern. Neben dem Sicherheitsanteil lässt sich mit Aktien-ETFs ein Rendite-Baustein einbauen – beispielsweise als renditestarke Investition mit sicher verzinster Geldanlage im Verhältnis 50:50.

4) Muss ich 2026 meine Anlagestrategie anpassen?

Hier könnte die Antwort lauten: in den allermeisten Fällen. Zwar sollten Sie Ihre langfristige Anlagestrategie angesichts von Kriegen, Krisen und weiterhin hoher Inflation nicht per se über Bord werfen. Aktien, Fonds oder ETFs haben bisher über die Jahre noch immer gute Renditen abgeworfen.

Wer allerdings einen Großteil seiner Ersparnisse auf Girokonten, Sparbüchern oder Tagesgeldkonten deponiert hat, sollte dringend einen Teil in risikoreichere und renditestärkere Investments umschichten. Andernfalls droht aufgrund der extremen Inflation – auch in den nächsten Jahren – eine schleichende Entwertung des eigenen Vermögens.

Beste Geldanlage 2026: Vergleich der Anlagearten nach Zeithorizont, Rendite und Sicherheit

5 goldene Regeln für eine erfolgreiche Geldanlage 2026

Zuletzt möchten wir Ihnen noch einige praktische Tipps für Ihre Geldanlageentscheidung mit auf den Weg geben:

1. Geld möglichst zeitnah anlegen

Nur wer aktiv wird, hält die Entwertung des Ersparten auf. Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten, und informieren Sie sich über renditestarke und sichere Geldanlagen. Wichtig: Investitionen immer auf Ihre individuelle Situation abstimmen und erst im nächsten Schritt eine Entscheidung treffen.

2. Investitionen auf Pump vermeiden

In Sachen Geldanlage sollte immer gelten: Erst die Schulden abtragen, dann investieren. Denn in der Regel sind die Zinsen, die Sie für Ihren Kredit zahlen, deutlich höher als mögliche Erträge aus Geldanlagen. Wichtig: Leihen Sie sich nie gezielt Geld, um damit beispielsweise an der Börse oder am Krypto-Markt zu spekulieren. Die allermeisten Anleger treibt dies sehr schnell zu noch mehr Schulden.

3. Risiko möglichst breit streuen

Gerade in unsicheren Zeiten sollten Sie nicht wild spekulieren und alles Geld auf ein Investment setzen. Verteilen Sie Ihr Erspartes auf verschiedene Anlageklassen wie Tagesgeld, Immobilien und Aktien, ETFs und Edelmetalle. Setzen Sie auch innerhalb der einzelnen Geldanlagen auf Diversifikation – beispielsweise nicht nur auf eine Aktie, einen Fonds oder einen ETF. Wer breit aufgestellt ist, erzielt über die Jahre die beste Rendite.

4. Notgroschen immer verfügbar halten

Was immer auch kommt, ein kleines Polster auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto gibt finanzielle Sicherheit. Daher sollten Sie drei bis sechs Monatsgehälter als Notgroschen ständig verfügbar halten. Ein Tagesgeldkonto eignet sich hierfür besonders: Sie können jederzeit über Ihr Geld verfügen, vermeiden unnötige finanzielle Engpässe und bekommen mit etwas Glück sogar wieder Zinsen gutgeschrieben.

5. Nur in Produkte investieren, die Sie verstehen

Gerade in unsicheren Zeiten haben Crash-Propheten und unseriöse Finanzexperten Hochkonjunktur. Sie werben mit hohen Renditen um ihr Erspartes und nutzen die Sorgen der Anleger gezielt aus – ohne das Investment nur annähernd zu erklären. Wer aus Angst vor der Zukunft übereilt sein Geld anlegt, steht nicht selten mit leeren Händen da. Informieren Sie sich also gründlich, bevor Sie Ihr Geld in ein Finanzprodukt investieren.

Fazit: Was ist denn nun die beste Geldanlage?

Für die persönliche Geldanlage stehen Ihnen heute mehr Möglichkeiten zur Verfügung denn je. Letzten Endes ist es eine subjektive Entscheidung, zu der Sie sich selbst zunächst ein paar Fragen beantworten sollten:

  • Möchte ich mein Geld kurz-, mittel- oder langfristig anlegen?
  • Lege ich mehr Wert auf Sicherheit oder auf eine hohe Rendite?
  • Möchte ich auf mein Geld flexibel zugreifen können?

Im weiteren Verlauf ist es zudem notwendig, aktiv an das Thema Geldanlage heranzugehen – beispielsweise in folgenden vier Schritten:

  1. Betrachten Sie ihre persönliche Lebenssituation: Wie viel Geld können Sie sparen? Haben Sie offene Schulden? Welche Sparziele wollen Sie erreichen? Wie lange möchten Sie Geld anlegen?
  2. Kümmern Sie sich um ein passendes Finanzkonzept: Ziehen Sie mittelfristige & langfristige Sparziele in Betracht und kümmern Sie sich um eine Vermögensabsicherung via Versicherungen.
  3. Entscheiden Sie sich für eine Fondspolice (statt Sparplan): Damit bleiben Sie mit Ihrer Geldanlage bis ins hohe Alter flexibel und sparen eine Menge Steuern.
  4. Lassen Sie sich von unabhängigen Finanzberatern helfen: Diese sind nicht an Banken oder Versicherungen gebunden und können mit mehr Transparenz für Sie arbeiten. Erstberatungen sind in der Regel kostenlos und unverbindlich.

Schließlich sollte am Ende jede Geldanlage einen Gewinn abwerfen, um das Vermögen dauerhaft zu vergrößern. Konkret heißt dies: Die Rendite Ihrer Anlage muss die laufende Geldentwertung (Inflation) idealerweise übersteigen. Da dies durch historisch hohe Inflationsraten auf absehbare Zeit kaum möglich ist, kommt einer geschickt gewählten Verteilung Ihres Vermögens auf verschiedene Anlageklassen aktuell eine besondere Bedeutung zu.

FAQ Geldanlage 2026

Was ist die beste Geldanlage 2026?

Langfristig, orientierte Anleger finden die beste Geldanlage aktuell definitiv im Aktienmarkt. Ist der Anlagezeitraum lang genug gewählt (mindestens 12 Jahre) und das Portfolio breit diversifiziert – beispielsweise über aktive und passive Fonds –, liegen realistische Renditen durchschnittlich zwischen sechs und 12 Prozent pro Jahr.

In was kann man investieren?

Es gibt eine große Auswahl an Finanzprodukten auf dem Markt. Zu den wichtigsten Anlageklassen gehören Aktien und Fonds, Anleihen, Rohstoffe, Geldmarktkonten, Immobilien sowie Kryptowährungen. Diese Unterteilung in Assetklassen bietet Anlegern eine erste Orientierung, sich im Dschungel der Investitionsmöglichkeiten zurechtzufinden.

Was ist die beste Anlagestrategie?

Wenn Sie die beste Anlagestrategie für sich finden möchten, sollten Sie einige wichtige Grundlagen des Investierens beachten. Stellen Sie sich hierzu am besten Fragen zu

  • Ihrem Budget (Vermögen)
    Ihren Kenntnissen (Finanzwissen)
    Ihrer Mentalität (Risikoprofil)
    Ihren Sparzielen (Zweck der Geldanlage)

Wie lege ich 15.000 Euro am besten an?

Bei einer Anlagesumme von 15.000 Euro ist es sinnvoll, einen Teil in Fonds und Sparkonten zu investieren. Vergleichsweise sicher sind Indexfonds beziehungsweise ETFs sowie Tagesgeld als Beimischung. Das Geld sollte zudem langfristig angelegt werden, um etwaige Kursschwankungen aussitzen zu können.

Was darf eine gute Geldanlage kosten?

Anleger müssen Kosten schnell und einfach vergleichen können. Fragen Sie daher bei Finanzprodukten nach der Effektivkostenquote. Diese Zahl ist gesetzlich reguliert und gibt an, um wie viel Prozent sich die Rendite Ihrer Geldanlage über die gesamte Laufzeit reduziert. Günstige Anbieter haben, je nach Vertragslaufzeit, eine Effektivkostenquote von 0,2 bis 0,5 Prozent.

Wo ist mein Geld am sichersten investiert?

Jede Form der Geldanlage ist mit einem gewissen Risiko behaftet, weil es sonst nicht möglich ist, eine nennenswerte Rendite zu erwirtschaften. Die Wahl der passenden Anlageklassen sowie der richtigen Anlagestrategie kann Ihnen dabei helfen, das Risiko zu minimieren und die Rendite zu maximieren. Unabhängige Finanzberater helfen bei der Zusammenstellung des persönlichen Portfolios.

Die ersten 1.000 € investieren! So würde ich es machen

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Immobilien im Ausland finanzieren – so geht´s

13. Dezember 2025 by Wolfgang Walter

Welche Möglichkeiten haben Sie zur Finanzierung einer Auslandsimmobilie?

Eine Immobilie im Ausland ist für viele Österreicherinnen und Österreicher ein erklärter Traum. Doch wie finanziert man diese und was sollte man dabei beachten? Wichtige Tipps für Ihre Auslandsfinanzierung zur Traumimmobilie bekommen Sie in unserem kompakten Ratgeber.

Wie finanziert man eine Immobilie im Ausland?

Wenn Sie eine Immobilie im Ausland finanzieren möchten, haben Sie grundsätzlich drei Möglichkeiten: die Finanzierung über eine hiesige Bank in Österreich, über eine Bank im Land, in der sich Ihre Immobilie befindet, oder eine Kombination aus beidem. Alle drei Finanzierungsvarianten haben dabei Ihre Vor- und Nachteile:

Die Finanzierung über eine österreichische Bank

In Österreich gibt es einige Banken, welche Auslandsimmobilien finanzieren. Allerdings können sich hier die Konditionen und Anforderungen von Bank zu Bank durchaus unterscheiden. Daher empfehlen wir einen genauen Kreditvergleich im Voraus. Nutzen Sie den kostenlosen Service unserer Experten von Optifin – diese kümmern sich um die Angebotseinholung und vergleichen die besten Angebote anschließend mit Ihnen gemeinsam. Hier können Sie Ihre Baufinanzierung online anfragen.

Vorteile Nachteile
  • Einfachere Abwicklung und vertraute Kreditformen
  • Ansprechpartner im Heimatland
  • Sehr gute Bonität oder hohe Sicherheiten notwendig
  • Keine hypothekarische Besicherung der Auslandsimmobilie möglich

Die Finanzierung über eine Bank im Ausland

Natürlich ist auch eine Finanzierung über eine Bank vor Ort im Ausland möglich. Mit den dort geltenden Richtlinien, Anforderungen und Gesetzen sollten Sie sich aber zuvor vertraut machen. Auch Informationen zu gängigen Kreditformen und aktueller Marktlage sind wichtig.

Vorteile Nachteile
  • Hypothekarische Besicherung der Immobilie möglich
  • Ansprechpartner vor Ort
  • Von den Marktkonditionen profitieren
  • Schwere Abwicklung
  • Andere Kreditformen und Richtlinien als in Österreich
  • Möglicherweise Sprachbarrieren

Die Finanzierung mit inländischer und ausländischer Bank

Die Kombination aus beiden genannten Optionen ist ebenfalls denkbar. Falls Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus noch nicht abgezahlt haben, können Sie auch nur einen Teil mit freien Grundschuldanteilen für die neue Immobilienfinanzierung in Österreich in Anspruch nehmen. Den Restbetrag finanzieren Sie dann durch den Kredit bei einer Bank im jeweiligen Zielland. Bei solchen Konstellationen ist es aber wichtig, sich vorab intensiv beraten zu lassen.

Immobilien im Ausland finanzieren: wichtige Anforderungen

Die Finanzierung einer Immobilie im Ausland ist vielfach schwieriger und birgt für Banken in Österreich ein hohes Risiko. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie als Kreditnehmer einige Anforderungen für eine Finanzierung in Österreich erfüllen. Hierzu zählen:

Eine sehr gute Bonität

Ihre Bonität – auch Kreditwürdigkeit genannt – gibt Auskunft darüber, inwiefern Sie Zahlungsverpflichtungen nachzukommen können. Für Banken ist dies wichtig, um das Risiko der Finanzierung einzuschätzen und dementsprechend Konditionen bereitstellen zu können. Konkret bedeutet das: Je besser Ihre Bonität ausfällt, desto wahrscheinlicher ist eine Kreditzusage und desto besser sind Zinskonditionen für Ihre Auslandsimmobilie. Bei schlechter oder unzureichender Bonität werden Banken mehr Sicherheiten verlangen und die Konditionen entsprechend anpassen – also verteuern. Ihre Bonität kann die Bank entweder selbst beurteilen oder auf Nachfrage beim Kreditschutzverband (KSV) um dessen Einschätzung ersuchen. Bei der Bonitätsprüfung sind unter anderem folgende Aspekte entscheidend:

  • Monatliches Nettoeinkommen
  • Sämtliche Einnahmen und Ausgaben
  • Vermögen, Rücklagen und weitere Sicherheiten
  • Bestehenden Kreditverpflichtungen und Informationen aus Bonitätsdatenbanken
  • Ihr Beschäftigungsverhältnis, Familienstand und Wohnsituation

Ausreichend hohes Eigenkapital

Wichtig beim Kauf von Auslandsimmobilien sind auch die Eigenmittel – also Ihre Ersparnisse und Ihr Vermögen, das Sie für eine Finanzierung nutzen können oder möchten. Als Eigenmittel parat stehen können beispielsweise:

  • Bargeld und Einlagen auf Sparkonten
  • Bausparguthaben, Lebensversicherungen und private Darlehen
  • Aktien, Wertpapiere und Investmentfonds
  • Oder bezahlte Immobilien und Baugrundstücke

Was und wie viel Sie als Eigenmittel für Ihren Kredit nutzen möchten, bleibt Ihnen überlassen. Allerdings müssen Sie die von der Bank geforderte Eigenmittelquote – also den Anteil des Eigenkapitals – erfüllen. Diese beträgt bei Auslandsfinanzierungen in der Regel mindestens 30 Prozent der Finanzierungssumme.

Zusätzliche Sicherheiten

Unter anderem beurteilen Banken grundsätzlich anhand Ihrer Bonität und der nötigen Kreditsumme, ob und in welcher Höhe Sie zusätzliche Sicherheiten in die Finanzierung einbringen müssen. Da Auslandsfinanzierungen für Banken in Österreich risikoreicher sind als Finanzierungen von Inlandsimmobilien, werden in der Regel mehr Sicherheiten als üblich gefordert.

Der einfache Grund: Bei klassischen Immobilienfinanzierungen in Österreich kann die Bank Ihre Immobilie selbst als Sicherheit nutzen, indem diese mit einem Pfandrecht in das Grundbuch der Immobilie eingetragen wird. Im Falle Ihrer Zahlungsunfähigkeit lässt sich die Immobilie notfalls versteigern und aus dem Erlös die offene Kreditsumme begleichen. Bei einer Immobilie im Ausland ist ein solcher Grundbucheintrag nicht möglich. Als Kaufinteressenten sollten Sie daher entweder eine Immobilie in Österreich besitzen, die hypothekarisch besichert werden kann, oder Sie müssen andere Sicherheiten einbringen, beispielsweise

  • Spezielle Risikoversicherungen für Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit
  • Kreditrestschuldversicherung für neue oder laufende Kredite
  • Gehalts- oder Lohnpfändungen
  • Bürgschaften

Sicheres, aktuell verfügbares Einkommen

Per Gesetz darf in Österreich die monatliche Kreditrate 40 Prozent Ihres monatlichen Haushaltseinkommens nicht überschreiten. Für viele Haushalte ist dies eine Herausforderung. Beispielsweise kann eine vierköpfige Familie mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 4.000 Euro maximal 1.600 Euro für Ihren Wohnkredit verwenden. Bei einer Immobilienfinanzierung im Ausland ist ein solcher Kreditrahmen rasch ausgeschöpft.

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Immobilien im Ausland finanzieren: mögliche Kosten und Risiken

Gebühren, die beim Kauf einer Auslandsimmobilie anfallen können

  • Notarkosten für Beglaubigungen und Eigentümereintragung im Grundbuch: ca. 0,2 bis 5 Prozent betragen.
  • Erwerbs- oder Übertragungskosten: Die variieren je nach Land sehr stark.
  • Ferien- bzw. Zweitwohnsitzsteuern: In einigen Ländern rund 10 Prozent des Kaufpreises.

Zusätzliche Kosten nach dem Immobilienkauf im Ausland

  • Laufende Taxen sowie Ferien- oder Zweitwohnsitzsteuern im Ausland.
  • Reparaturen und Instandhaltungskosten nach dem Kauf einer Immobilie.
  • Oft sinkender Immobilienwert bei ausschließlich weitervermieteten Immobilien.

Fremdwährungsrisiken beim Kauf einer Immobilie außerhalb der EU

  • Bei Finanzierungen in anderen Währungen tragen Sie immer das Risiko von Währungsschwankungen. Dies kann sowohl ein Vorteil als auch Nachteil sein: Steigt die Fremdwährung, können die Kreditraten ansteigen. Sinkt die Fremdwährung, wird oft Ihr Immobilienwert vermindert.

TIPP: Immobilien im Ausland kaufen – das ist möglich

Von klassischen Ferienwohnungen und Ferienhäusern über Bungalows und Ferienvillen bis hin zu repräsentativen Chalets. Prinzipiell lassen sich alle Arten von Immobilien durch eine Auslandsfinanzierung verwirklichen – in den beliebten Ferienregionen im europäischen Ausland und darüber hinaus.

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5 Tipps zum Schluss: Darauf sollten Sie beim Kauf einer Immobilie im Ausland achten

Über die Rechtslage informieren: In jedem Land gelten andere Rahmenbedingungen für den Erwerb von Immobilien. Machen Sie sich daher unbedingt mit dem jeweiligen Immobilienrecht vertraut, bevor Sie eine Finanzierung starten.

Seriösen Makler finden: Es ist wichtig, einen zuverlässigen Makler vor Ort zu finden, der die lokalen Gegebenheiten kennt und bei der Suche und dem Kaufprozess unterstützt.

Grundbuch, Bebauungsplan und Baugenehmigung prüfen: Vor dem Kauf einer Immobilie sollte unbedingt das Grundbuch eingesehen und der Bebauungsplan geprüft werden, um sicherzustellen, dass keine weiteren Eigentümer oder baurechtliche Einschränkungen vorliegen.

Vertragsbedingungen genau erkunden: Bei Vertragsabschlüssen im Ausland ist es oft ratsam, einen Dolmetscher hinzuzuziehen und alle Bedingungen sorgfältig zu prüfen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Nebenkosten berücksichtigen: Die Nebenkosten können im Ausland höher sein und mitunter das Budget sprengen – beispielsweise für Übersetzungen, Versicherungen, Entsorgung, Strom, Wasser, Anwalt, Makler und Notar.

Video: Ferienimmobilie kaufen im Ausland – das solltest du vorher genau prüfen


Quelle: YouTube / Baufinanzierung einfach erklärt

FAQ – Immobilien im Ausland finanzieren

Kann man als Österreicher eine Immobilie im Ausland finanzieren?

Meist ist es kein Problem, eine Auslandsimmobilie zu finanzieren. Es gibt jedoch spezifische rechtliche Bedingungen, über die man sich vorab genau informieren sollte.

Ist der Kauf von Immobilien im Ausland ohne Makler möglich?

Grundsätzlich schon, aber gerade, wenn Sie die Sprache nicht beherrschen und die Rechtslage, Kultur und Gepflogenheiten nicht kennen, kann es aber zu bösen Überraschungen kommen.

Muss ich die Immobilie vor dem Kauf zwingend besichtigen?

Ja, unbedingt! Es kommt leider immer wieder vor, dass Immobilien auf Bildern nicht den eigentlichen Zustand widerspiegeln. Vielleicht sind die Bilder veraltet oder es werden bestimmte Bereiche nicht fotografiert. Vor Ort können Sie sich ein detailliertes Bild machen und möglichen Betrug ausschließen.

Soll ich mich zuerst um die Finanzierung oder um die Immobilie kümmern?

Es ist meistens besser, mit der Finanzierung zu beginnen. Sie können einem Makler auf diese Weise direkt sagen, wie viel die Immobilie maximal kosten darf. Außerdem können Sie dadurch dem Verkäufer ohne Verzögerung nachweisen, dass Sie sich die Immobilie leisten können.

In welcher Sprache sollte der Kaufvertrag verfasst sein?

Im Idealfall ist eine zweifache Ausführung zu empfehlen, sowohl in der Landessprache als auch in Deutsch. So können Sie sicher sein, auch das Kleingedruckte genau zu verstehen.

Wie hoch ist die Maklerprovision bei einer Immobilienfinanzierung im Ausland?

Das kommt auf das jeweilige Land an und kann sehr unterschiedlich ausfallen. In Deutschland, Frankreich und Italien beträgt die Maklerprovision etwa drei bis zehn Prozent, in Spanien vier bis sechs Prozent, in Schweden 1,5 bis 4,5 Prozent und in den Niederlanden ein bis zwei Prozent des Kaufpreises. In der Schweiz kann diese mitunter höher sein.

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Fixe oder variable Zinsen bei der Baufinanzierung?

12. Dezember 2025 by Wolfgang Walter

Welches Zinsmodell ist das Richtige für mich?

Häuslebauer können zwischen Fixzinsen und variablen Zinsen wählen. Fixe Zinsen bleiben über die festgelegte Kreditlaufzeit gleich, variable Zinsen können sich mehrfach ändern. Bauzinsen drehten zuletzt deutlich nach oben – deren weitere Entwicklung ist aber schwer vorherzusagen. Unser Blog gibt Ihnen Entscheidungshilfen an die Hand, welches Zinsmodell beim Wohnkredit für Sie der bessere ist.

Baufinanzierung oder Ratenkredit vergleichen

Inhaltsverzeichnis

Hypothekendarlehen – Eckdaten
Baufinanzierung fix vs variabel
Zinsentwicklung
Was ist die bessere Wahl?
Fazit
Video und häufige Fragen

Hypothekendarlehen: Wichtige Eckdaten einer langfristigen Finanzierung

Zunächst teilt sich jedes Hypothekendarlehen einige wichtige Eckdaten mit klassischen Krediten. Natürlich müssen Sie als Kreditnehmer wissen, wie viel Geld Sie benötigen, brauchen einen Plan hinsichtlich der monatlichen Raten oder in welcher Laufzeit Sie die Schuld beglichen möchten.

Tilgung und Bonität: Aufgrund der meist langen Laufzeiten haben noch weitere Faktoren eine besondere Bedeutung: der anfängliche Tilgungssatz beispielsweise, ihre Kreditwürdigkeit bzw. Bonität als Schuldner und so manche zusätzlichen Angaben, die Banken für die Kalkulation einer Baufinanzierung benötigen.

Auch beim Hypothekendarlehen bestimmt sich Ihre Bonität über eine Kombination folgender Informationen:

  • Monatliche Nettoeinnahmen
  • Monatliche Ausgaben inkl. der kommenden Kreditraten
  • Vorhandene Schulden
  • Vorhandenes Vermögen
  • Weitere finanzielle Verpflichtungen wie Unterhaltszahlungen oder Bürgschaften

Eine Besonderheit bezüglich der Kreditwürdigkeit beim Hypothekenkredit, die beim klassischen Ratenkredit entfällt, ist das Thema Eigenkapital. Ohne eine ausreichende Eigenmittel lassen sich Bauvorhaben in Österreich bei den meisten Banken nur schwer finanzieren – zumindest werden sie vorausgesetzt, um die Konditionen bester Bonität zu erhalten. Nur ein besonders hohes Einkommen oder eine Bürgerschaft können dazu führen, dass trotz geringem Eigenkapital eine ausgezeichnete Bonität eingeräumt wird.

Die Frage nach dem Zinsmodell: Da bei Baukrediten in der Regel sehr hohe Summen über lange Zeiträume hinweg finanziert werden müssen, kommt den laufenden Zinskosten aber die größte Bedeutung zu. Hier bestimmt der Euribor (Interbanken Zinssatz) bzw. Leitzins (Zinssatz zwischen den Banken und der EZB bzw. Zentralbank) neben der Bonität und der Losgröße den Effektivzins.

Grundsätzlich gelten Effektivzinsen als variable. Das bedeutet, sie werden entsprechend der Entwicklung des Euribor oder Leitzinses angepasst. Eine fixe Verzinsung stellt gewissermaßen eine Versicherung gegenüber steigenden Basiszinsen dar. Diese Absicherung lassen sich die Banken über einen weiteren Aufschlag bezahlen. Beispielsweise werden statt 2,50 Prozent variabler Zinsen 3,25 Prozent an fixen Zinsen erhoben. Letztlich entscheidet das richtige Zinsmodell über die optimale Finanzierung Ihrer künftigen Immobilie.

Baufinanzierung: Die Unterschiede zwischen fixer und variabler Verzinsung

Fix oder variabel: beide Zinsmodelle haben ihre Vor- und Nachteile. Ist Sicherheit für Sie entscheidend, sollten Sie in jedem Fall eine Fixzinsbindung wählen. Variable Zinsen eignen sich dann für Sie, wenn Sie risikofreudig sind und auf wieder sinkende Zinsen setzen.

Fixe Zinsen: Sie bieten optimaler Planbarkeit, monatliche Kreditrate und Haushaltsbudget lassen sich für lange Zeit fix kalkulieren. Weiters sind weniger Vermögenswerte als bei einem Kredit mit variablem Zinssatz erforderlich. Allerdings sind bei Fixzinskrediten kostenfreie Sondertilgungen meist nur mit vertraglicher Vereinbarung möglich. Banken und Bausparkassen in Österreich verlangen hier für übersteigende Beträge meist ein Pönale von einem Prozent.

Variable Zinsen: Diese können während der Kreditlaufzeit starken Schwankungen. In Zeiten nachhaltiger Leitzinserhöhungen wie aktuell können Ihnen variable Kredite sogar teurer kommen als Finanzierungen mit Fixzinsbindungen. Hingegen sind in Phasen niedrigeren Leitzinsen, wie in den vergangenen Jahren, Kredite mit fixer Verzinsung und langen Laufzeiten für Sie deutlich attraktiver. Eine variable Verzinsung sollten Sie folglich nur wählen, wenn genügend freie Vermögensteile zur Verfügung stehen, um bei Bedarf mehrere Sondertilgungen möglich sind.

Fixe und variable Zinsen: Die Entwicklung in den letzten Jahren

Lange Zeit profitierten Kreditnehmer in Österreich von einem sehr niedrigen Zinsniveau. Von Ende 2021 stiegt der EUR-Swap-Satz 15 Jahre dann aber innerhalb eines Jahres fast kometenhaft von 0,49 Prozent auf 3,14 Prozent. Verantwortlich hierfür waren neben der Pandemie und stockenden Lieferketten geopolitische Veränderung sowie eine rasant steigende Inflationsrate im Euroraum 2022 – von 5,9 Prozent im Februar auf 9,2 Prozent im Dezember 2022. Im Vergleich lagen 2019, 2020 und 2021 deren Jahresdurchschnitte bei moderaten 1,2%, 0,3% und 2,6%. Mitlweweile hat sich der EUR-Swap-Satz 15 Jahre bei rund 2,50 % eingependelt.

Infolgedessen mussten die Notenbanken weltweit ihre Leitzinsen deutlich anheben – im oben genannten Zeitraum stieg der EZB-Leitzins sogar von null Prozent auf deutlich über drei Prozent an. Ein geldpolitisches Risiko mit gewaltigen Folgen für potenzielle Häuslebauer und Kreditnehmer.

Entwicklung von Euribor und Swap-Satz 2020 bis 2022

Die Basis für variable Zinsen in Österreich ist der 3-Monats-Euribor bzw. der 12-Monats-Euribor – je nach Bank und Bausparkasse. Für fixe Zinsen hingegen wird der Swap-Satz als Referenzzinssatz verwendet. Variable Zinssätze sind in den letzten drei Jahren moderat gesunken um anschließend merklich anzusteigen. Auch der 3-Monats-Euribor verteuerte sich 2022 von – 0,57 auf + 2,13 Prozent.

3-Monats-Euribor Swap-Satz 15 Jahre
31.12.2020 – 0,55 Prozent 31.12.2020 – 0,08 Prozent
31.12.2021 – 0,57 Prozent 31.12.2021 + 0,48 Prozent
31.12.2022 + 2,13 Prozent 31.12.2022 + 3,14 Prozent

Fixzins oder variabler Zins: Was ist 2024 in Sachen Baukredit besser?

Seit Mitte 2021 schien das Thema Inflation nicht nur für Konsumenten im Alltag auf, auch Notenbanker wurden alarmiert und letztlich zum Handeln gezwungen: Die expansive Geldpolitik der vergangenen Jahre wurde rasch ad Acta gelegt.

Leitzinserhöhungen der EZB: So stieg die vom Jänner 2021 bis Juni 2023 die Inflationsrate in den USA von 1,4 auf 9,1 Prozent. Auch die Eurozone litt unter einer enorm hohen Inflation, was das Asset-Ankaufprogramm der EZB zum Stillstand brachte und deutliche Leitzinserhöhungen in mehreren Schritten 2022 und 2023 nach sich zog. Mittlerweile liegt der für Österreich wichtige EZB-Leitzins bei stolzen 4,50 Prozent – allerdings könnten 2024 erstmals die Zinsen aller Voraussicht nach sinken.

Geopolitische Krisenszenarien: Geldpolitik hängt aber auch von vielen anderen Faktoren ab: dem aktuellen Kriegsverlauf in der Ukraine, möglichen Versorgungsengpässen bei fossilen Energieträgern in den kommenden Monaten, oder eine zunehmende Lohn-Preis-Spirale infolge steigender Inflation und Zinserhöhungen.

Finanzierungsentscheidung 2024: Allein von solchen Faktoren sollten Sie sich als Kreditnehmer bei Ihrer Entscheidung für die passende Fixzinsbindung aber nicht leiten lassen. Denn unabhängig von zukünftigen Zinsszenarien liegen die Vorteile fixer Zinsen auf der Hand: Durch fixe Sollzinsen können Sie Ihre monatlichen Kreditraten solide kalkulieren, weiters wissen Sie genau, wie hoch Ihr Kreditsaldo nach Ablauf der Fixzinsperiode ist. Das lässt Vorbereitungen zu, indem Sie beispielsweise Vorkehrungen durch Sondertilgungen treffen. Was Sie dabei stets im Blick haben sollten: Bei Krediten mit fixen Zinsen verlangen Banken in der Regel höhere Sollzinsen, außerdem können Sie in der aktuellen Lage weitere Zinsentwicklungen am Markt nur schwer abschätzen.

Fazit Immobilienzinsen: Sicherheit oder Chance – die Entscheidung liegt bei Ihnen

Sicherheit durch Fixzinsen, die kostet oder variable Zinsen, die Chancen auf künftig niedrigere Zinsen bringt – letztendlich müssen Sie sich beim Bau oder Kauf Ihrer Immobilie selbst für eine der beiden Varianten entscheiden. Zugegeben: Das ist im aktuellen Umfeld der Zinsdifferenzen bei Immobilienkrediten nicht immer leicht.

Wer risikofreudig ist und von zumindest einer Zinsanhebungspause bzw. einer längeren Periode niedrigen BIP-Wachstums ausgeht, kann das Risiko variabel verzinster Kredite durchaus eingehen – sofern Reserven in der Haushaltskassa vorhanden sind. Vieles hängt in Sachen Baufinanzierung neben der persönlichen Risikoneigung aber auch von der aktuellen Bonität, den freien Vermögenswerten sowie der Kreditsumme und Kreditlaufzeit ab.

Welches Modell also, das richtige für Sie ist, sollten Sie letztlich zusammen mit einem Finanzierungsexperten erkunden. Natürlich helfen wir Ihnen dabei: Nachdem sie bei unseren Finanzierungsspezialisten von Optifin alle Unterlagen eingereicht haben, sucht er das beste Finanzierungsangebot unter allen Bewerbern für Sie. Erst wenn Sie sich für ein Angebot entschieden haben, kommt ein Geschäft zwischen Ihnen und der Bank zustande.

Video: Variable vs. Fixe Zinsen – das solltest du bei deiner Finanzierung wissen!

Quelle: Steve’s Financial Talk / YouTube

FAQ fixe oder variable Bauzinsen

Was ist besser, fixe oder variable Verzinsung?

Der feste Zinssatz liegt in der Regel etwas höher als der variable Zinssatz. Sollte das allgemeine Zinsniveau fallen und Sie haben zuvor einen variablen Kredit abgeschlossen, zahlen Sie niedrigere Zinsen für Ihre Baufinanzierung, als zu Vertragsbeginn vereinbart. Beim Fixzinskredit hingegen wird der in Ihrem Vertrag festgelegte Zinssatz beibehalten, auch wenn dies zu Ihrem Nachteil ist.

Wie hoch ist der variable Zinssatz in Österreich?

Aktuell liegt der variable Zinssatz für Kredite in Österreich bei rund zwei Prozent, Kredite mit fixen Zinssätzen beginnen hingegen bei rund 3,5 Prozent.

Kann ein Fixzins beim Baukredit steigen?

Ganz einfach gesagt – nein! Bei einem Fixzinskredit wird der Sollzins für einen vereinbarten Zeitraum unveränderlich festgelegt, die Zinsen für Ihren Fixzinskredit bei einer Baufinanzierung können also weder steigen noch sinken.

Wie hoch kann ein variabler Zinssatz steigen?

Bei guter Bonität zahlen Kreditnehmer aktuell knapp einen Prozent Aufschlag auf den Drei-Monats-Euribor und damit mittlerweile rund drei Prozent Zinsen. Experten gehen davon aus, dass die variablen Zinsen bis Mitte 2024 weiter um die vier Prozent verharren werden.

Wie hoch werden die Zinsen in Österreich steigen?

2022 und 2023 erfolgten weitere Leitzinserhöhungen der EZB. Entsprechend stieg der 3-Monats-Euribor von minus 0,57 % Anfang Januar 2022 auf mittlerweile plus 3,50 Prozent im Mittel. Der EZB Leitzins liegt aktuell immer noch bei 4,50 % – Tendenz vorerst offen.

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Generation Z: Was junge Kreditnehmer in Österreich bewegt

17. Oktober 2025 by Viktor Kisman

Allen Vorurteilen zum Trotz: Die Jungen in Österreich agieren bei der Verschuldung wahrlich nicht unbedacht. Ihre Kredite nehmen sie oft nur für das Nötigste auf – früher war das anders.

Über Geld spricht man bekanntlich nicht gerne – und schon gar nicht über Schulden. Trotzdem brauchen viele Menschen in Österreich einen Kredit, um über die Runden zu kommen. Gerade die Generation Z wird in Sachen Kreditaufnahme häufig kritisiert: zu konsumorientiert, zu risikofreudig, zu wenig vorausschauend. Stimmt das? Aktuelle Zahlen von Kreditvermittlern sprechen da eine andere Sprache. Und sie zeigen, wie unterschiedlich die Generationen mit Krediten umgehen.

Generation Z – Kredite sind meist notwendig

Die Generation Z – also junge Erwachsene unter 30 – nimmt Kredite vor allem aus drei Gründen auf: zur Tilgung von Schulden, für Ausgaben rund ums Wohnen, für Konsumgüter oder für den Kauf eines Autos: Durchschnittlich vier von zehn Krediten in dieser Altersgruppe dienen der Ablösung bestehender Verbindlichkeiten – entweder durch Kontoausgleich oder durch Umschuldung. Somit unterscheiden sich die Prioritäten dieser Generation deutlich von denen der Babyboomer.

In unserem Kreditrechner finden Sie diverse Kreditprodukte. Über eine hohe Annahmequote verfügt die Santander Bank. Diese bietet Jahreszinsen ab 5,70 % – der aktuell zweitgünstigste Kredit. Noch bessere Zinsen offeriert Ihnen derzeit die Anadi Bank ab 4,85 %.

Kreditaufnahme – viele Konflikte der Generationen und Geschlechter

Grundsätzlich scheint die Generation Z eher bereit zu sein, für Konsumgüter Kredite aufzunehmen, als Boomer. Der Grund dafür? Die hohe Akzeptanz für „Buy Now, Pay Later“. Und um den Zins- und Gebührenfallen zu entkommen, hilft oftmals die Ablösung durch einen Kredit mit besseren Konditionen.

Was sagt uns das? Die junge Generation nutzt Kredite nicht blindlings für Luxusausgaben, sie trifft durchaus strategische Entscheidungen. Denn Konsumschulden werden durch günstigere Kredite ersetzt. Gleichzeitig bleiben Mobilität und Wohnraum zentrale Themen in Sachen Kredit – eigentlich klar, denn diese sind heute deutlich schwerer zu finanzieren als in früheren Jahren.

Frau und Mann: Beim Zugang zu Krediten gibt es auch deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. In der Generation Z machen Frauen nur knapp 30 Prozent der Kreditnutzer aus. Bei den Babyboomern liegt der Anteil immerhin bei 40 Prozent. Ein deutliches Zeichen, dass Finanzierungen auch 2025 noch immer ungleich verteilt sind.

Vermögen bei Frauen: Warum ist das so? Frauen verdienen im Schnitt weniger, haben seltener unbefristete Jobs in Vollzeit und damit natürlich schlechtere Karten bei der Kreditvergabe. Weiters zählt der geringere Zugang zur finanziellen Beratung und Absicherung. Kredite sind also noch immer ungleich verteilt – egal ob Generation Z oder Babyboomer.

Hypothekarkredite: Auf der Seite unserer Partners Optifin finden Sie ein Anfrageformular, mit dem Sie Ihren Kreditwunsch an unsere Finanzierungsexperten senden können.

Kredite – Generation Z steht gesellschaftlich unter Druck

Ein weiterer wichtiger Punkt: Kreditentscheidungen sind in vielen Fällen das Ergebnis gesellschaftlicher Umstände. Armut wird in Österreich noch immer über Generationen hinweg weitergegeben – ob durch ungleiche Bildungschancen, ungleiche Vermögen oder soziale Divergenzen. In vielen Fällen sind Kredite daher der Versuch, finanzielle Lücken zu füllen: um Bildung zu finanzieren, Mietrückstände auszugleichen, die tägliche Mobilität sicherzustellen oder einen Job ausüben zu können.

Tipp: Mit dem unserem Gratis Kreditkarten Vergleich haben Sie den Überblick und kommen rasch zur persönlich besten Geldkarte.

Babyboomer und Kredite – natürlich gibt es Unterschiede zu heute

Gehen wir einige Jahre zurück – in die 80er. Boomer in der Vergangenheit kamen oft in den Genuss eines stabilen Arbeitsmarktes, steigender Immobilienwerte und auskömmlicher Löhne – die heutige Jugend steht hingegen unter einem ganz anderen Druck. Mieten steigen rasant, Wohnraum wird immer knapper, viele arbeiten in befristeten Jobs oder im Niedriglohnsektor.

Die andere Seite der Medaille: Auch jetzt brauchen viele Konsumentinnen und Konsumenten aus der Babyboomer-Generation in Österreich Kredite – kurz vor oder bereits in der Rente. Denn trotz guter Startvoraussetzungen kämpfen viele mit ähnlichen finanziellen Sorgen: steigende Mietpreise, hohe Gesundheitskosten und, und, und. Auch Babyboomer in Österreich müssen vermehrt finanzieren.

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Die Bedeutung von Finanzplanung für Bauprojekte

16. Juli 2025 by Viktor Kisman

Gründliche finanzielle Strategien gehören bei jeder Form von Bauvorhaben zur tragenden Säule des Projekterfolgs. Von der ersten Skizze bis zur finalen Umsetzung ist eine durchdachte Budgetierung unerlässlich, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben. Dabei fließen zahlreiche Faktoren ein, angefangen bei Material- und Personalkosten bis hin zu eventuellen Reserven für unerwartete Ereignisse wie Wetterschäden oder Lieferengpässe. Zeitliche Verzögerungen können sich dabei ebenso auf die Kalkulation auswirken, was zu präzisen Absprachen zwischen allen Beteiligten zwingt. Deshalb lohnt es sich, Planung und Finanzierung in enger Verzahnung zu betrachten.

Fundament einer robusten Baufinanzierung

Bei vielseitigen Bauprojekten sind passgenaue Unterbringungsoptionen entscheidend. Ob für die temporäre Lagerung von Materialien oder die Einrichtung von Arbeitsräumen in modularen Containern – flexible Lösungen sind oft gefragt. Der Einsatz entsprechender Strukturen lässt sich in die Finanzplanung integrieren, damit das Gesamtbudget ausgewogen bleibt. Als Beispiel gelten temporäre Raumsysteme für Baustellen, die möglichst effizient und auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sein sollten. Einen Container mieten ist beispielsweise eine gute Option, um anpassungsfähige Raumkonzepte zu erhalten, was idealerweise in einer frühen Phase des Bauprojekts eingeplant wird. So lassen sich zusätzliche Kosten kontrollierbar gestalten.

Sorgfältige Kalkulation und Kreditwirtschaft

Eine stimmige Finanzplanung umfasst neben der Projektkalkulation auch die Auswahl geeigneter Kreditmodelle. Dabei lässt sich zwischen Hypothekarkredit, Baufinanzierung, Ratenkredit und weiteren Varianten wählen, um das Bauvorhaben bedarfsgerecht zu realisieren. Erstaunlicherweise bildet die Kreditwirtschaft den systemischen Rahmen für sämtliche Kapitalströme, die Bauherren miteinander abwägen. Zinssätze, Laufzeiten und Nebenkosten erfordern eine genaue Prüfung, um langfristige Belastungen so gering wie möglich zu halten. In diesem Zusammenhang lohnt sich der Blick auf Effektivzinsen, Tilgungspläne und mögliche Sicherheiten.

Rolle einer strukturierten Haushaltsrechnung

Zur Unterstützung einer Baufinanzierung eignet sich eine detailreiche Budgetübersicht. Wer eine verlässliche Grundlage in Bezug auf Einnahmen, Ausgaben und Rücklagen schaffen möchte, fokussiert sich auf sämtliche Faktoren: Monatsraten, Nebenkosten sowie Versicherungen. Hierbei kann eine Haushaltsrechnung wertvolle Einblicke verschaffen, indem sie Ausgabenschwerpunkte transparent aufzeigt. Entsprechende Vorabkalkulationen unterstützen den Entscheidungsprozess für die Wahl des Kredites. Insbesondere bei komplexen Vorhaben wie Altbausanierungen oder dem Bau eines Energiesparhauses verhindert ein umfänglicher Kassensturz teure Fehlentscheidungen.

Übersicht verschiedener Kreditformen

Unterschiedliche Kreditarten erleichtern eine maßgeschneiderte Finanzierung. Nachfolgende Tabelle zeigt einige Varianten mit ihren relevanten Eckdaten, wobei die Zinssätze oft vom individuellen Profil abhängen. Zudem kann ein Vergleichsrechner helfen, passende Angebote – beispielsweise Hypothekarkredite ab 3,50 % p.a. und Ratenkredite ab 4,50 % p.a. – zu finden.

Kreditart Zinssatz ab Besonderheiten
Hypothekarkredit 3,50% p.a. Grundbuchsicherheit, häufig langfristige Laufzeit
Baufinanzierung Variabel (abhängig vom Anbieter) Spezielle Konditionen für Neubauten und Umbauten
Ratenkredit 4,50% p.a. Flexible Laufzeiten, schnelle Bearbeitung
Konsumkredit 5,00% p.a. (durchschnittlich) Für größere Anschaffungen geeignet

Eine sorgfältige Abwägung aller Faktoren hilft, die individuellen Bedürfnisse zu decken. Wer eine Immobilienfinanzierung plant, berücksichtigt nicht nur den Zinssatz, sondern auch mögliche Sonderbedingungen wie vorzeitige Tilgungsoptionen, Umschuldungsmöglichkeiten oder Aussetzung einer Rate in finanziellen Engpässen.

Risikomanagement und Umschuldung

Bauprojekte unterliegen mitunter unvorhersehbaren Risiken. Steigende Materialpreise, ungewöhnliche Witterungsverhältnisse oder Lieferverzögerungen lassen die notwendigen Kosten in die Höhe schnellen. Eine passgenaue Finanzstruktur mildert solche Unsicherheiten ab. In problematischen Situationen kann eine Umschuldung bestehender Kredite die Belastung reduzieren. Kreditportale, die Ratgeber zu Baufinanzierungen, Kreditvergleichen und Altbausanierungen bieten, helfen dabei, den Überblick nicht zu verlieren. Umschuldungen sind vor allem bei hohen Restschulden nützlich, um kostspielige Zinsbindungen zu umgehen und so neue Zahlungsstrukturen aufzubauen. Dabei ist die Analyse von Gebühren und Bearbeitungskosten von besonderer Wichtigkeit.

Tipps zur erfolgreichen Kostenkontrolle

Eine akribische Kontrolle sämtlicher Ausgaben ermöglicht es, frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Auch mit Blick auf sonstige Finanzprodukte wie Kreditkarten, Girokonten, Festgeld und Tagesgeld lässt sich eine flexible Strategie entwickeln. Schließlich lässt sich so Kapital strukturiert verwalten und für anstehende Investitionen freihalten. Langfristige Verbindlichkeiten wie Hypothekarkredite erfordern zudem eine Absicherung gegen Zahlungsschwierigkeiten. Passende Versicherungen oder Rücklagen vermeiden, dass Einmalaufwendungen zu einer unkalkulierbaren Belastung werden. Wer auf umfassende Beratung setzt, kann oft von Erfahrungen profitieren, die andere Bauherren im Rahmen ihrer Kreditlaufzeit gemacht haben.

Online-Komfort und Beratungsoptionen

Neben herkömmlichen Bankberatungen offerieren Plattformen die Option, alle Schritte von der Anfrage bis zur Auszahlung online oder telefonisch abzuwickeln. Vergleichsrechner liefern einen Überblick über Hypothekar- und Ratenkredite, inklusive variierender Zinssätze und diverser Laufzeiten. Eine transparente Auflistung der Kosten – inklusive Gebühren, Bearbeitungskosten und monatlicher Raten – stärkt das Vertrauen in den gewählten Finanzweg. Objektive Informationen sowie ein nutzerfreundliches Konzept über besondere Anforderungen, beispielsweise bei Krediten ohne Grundbucheintrag, werten die Qualität eines Kreditportals zusätzlich auf. Damit gelingt es, sowohl kleine als auch umfangreiche Bauvorhaben zu realisieren und zeitgemäße Standards umzusetzen.

Perspektiven und Baufortschritt

Eine solide Finanzplanung erstreckt sich oftmals über viele Jahre. Gerade bei großvolumigen Bauprojekten sind fundierte Prognosen und regelmäßige Nachjustierungen elementar, um den Baufortschritt zu gewährleisten. Dabei gewinnt eine transparente Informationsbeschaffung an Gewicht, denn nur durch umfassende Kosten- und Risikoabschätzung bleiben Kreditraten beherrschbar. Ferner verlangt jede Baustelle ein koordiniertes Zusammenspiel: Von der zeitlichen Abstimmung bis zur steten Überprüfung der Qualität. Eine lückenlose Planung trägt letztlich dazu bei, dass sowohl Neubauten als auch Modernisierungen und Umbauten fristgerecht abgeschlossen und sinnvoll finanziert werden können.

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