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Immobilien im Ausland finanzieren – so geht´s

13. Dezember 2025 by Wolfgang Walter

Welche Möglichkeiten haben Sie zur Finanzierung einer Auslandsimmobilie?

Eine Immobilie im Ausland ist für viele Österreicherinnen und Österreicher ein erklärter Traum. Doch wie finanziert man diese und was sollte man dabei beachten? Wichtige Tipps für Ihre Auslandsfinanzierung zur Traumimmobilie bekommen Sie in unserem kompakten Ratgeber.

Wie finanziert man eine Immobilie im Ausland?

Wenn Sie eine Immobilie im Ausland finanzieren möchten, haben Sie grundsätzlich drei Möglichkeiten: die Finanzierung über eine hiesige Bank in Österreich, über eine Bank im Land, in der sich Ihre Immobilie befindet, oder eine Kombination aus beidem. Alle drei Finanzierungsvarianten haben dabei Ihre Vor- und Nachteile:

Die Finanzierung über eine österreichische Bank

In Österreich gibt es einige Banken, welche Auslandsimmobilien finanzieren. Allerdings können sich hier die Konditionen und Anforderungen von Bank zu Bank durchaus unterscheiden. Daher empfehlen wir einen genauen Kreditvergleich im Voraus. Nutzen Sie den kostenlosen Service unserer Experten von Optifin – diese kümmern sich um die Angebotseinholung und vergleichen die besten Angebote anschließend mit Ihnen gemeinsam. Hier können Sie Ihre Baufinanzierung online anfragen.

Vorteile Nachteile
  • Einfachere Abwicklung und vertraute Kreditformen
  • Ansprechpartner im Heimatland
  • Sehr gute Bonität oder hohe Sicherheiten notwendig
  • Keine hypothekarische Besicherung der Auslandsimmobilie möglich

Die Finanzierung über eine Bank im Ausland

Natürlich ist auch eine Finanzierung über eine Bank vor Ort im Ausland möglich. Mit den dort geltenden Richtlinien, Anforderungen und Gesetzen sollten Sie sich aber zuvor vertraut machen. Auch Informationen zu gängigen Kreditformen und aktueller Marktlage sind wichtig.

Vorteile Nachteile
  • Hypothekarische Besicherung der Immobilie möglich
  • Ansprechpartner vor Ort
  • Von den Marktkonditionen profitieren
  • Schwere Abwicklung
  • Andere Kreditformen und Richtlinien als in Österreich
  • Möglicherweise Sprachbarrieren

Die Finanzierung mit inländischer und ausländischer Bank

Die Kombination aus beiden genannten Optionen ist ebenfalls denkbar. Falls Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus noch nicht abgezahlt haben, können Sie auch nur einen Teil mit freien Grundschuldanteilen für die neue Immobilienfinanzierung in Österreich in Anspruch nehmen. Den Restbetrag finanzieren Sie dann durch den Kredit bei einer Bank im jeweiligen Zielland. Bei solchen Konstellationen ist es aber wichtig, sich vorab intensiv beraten zu lassen.

Immobilien im Ausland finanzieren: wichtige Anforderungen

Die Finanzierung einer Immobilie im Ausland ist vielfach schwieriger und birgt für Banken in Österreich ein hohes Risiko. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie als Kreditnehmer einige Anforderungen für eine Finanzierung in Österreich erfüllen. Hierzu zählen:

Eine sehr gute Bonität

Ihre Bonität – auch Kreditwürdigkeit genannt – gibt Auskunft darüber, inwiefern Sie Zahlungsverpflichtungen nachzukommen können. Für Banken ist dies wichtig, um das Risiko der Finanzierung einzuschätzen und dementsprechend Konditionen bereitstellen zu können. Konkret bedeutet das: Je besser Ihre Bonität ausfällt, desto wahrscheinlicher ist eine Kreditzusage und desto besser sind Zinskonditionen für Ihre Auslandsimmobilie. Bei schlechter oder unzureichender Bonität werden Banken mehr Sicherheiten verlangen und die Konditionen entsprechend anpassen – also verteuern. Ihre Bonität kann die Bank entweder selbst beurteilen oder auf Nachfrage beim Kreditschutzverband (KSV) um dessen Einschätzung ersuchen. Bei der Bonitätsprüfung sind unter anderem folgende Aspekte entscheidend:

  • Monatliches Nettoeinkommen
  • Sämtliche Einnahmen und Ausgaben
  • Vermögen, Rücklagen und weitere Sicherheiten
  • Bestehenden Kreditverpflichtungen und Informationen aus Bonitätsdatenbanken
  • Ihr Beschäftigungsverhältnis, Familienstand und Wohnsituation

Ausreichend hohes Eigenkapital

Wichtig beim Kauf von Auslandsimmobilien sind auch die Eigenmittel – also Ihre Ersparnisse und Ihr Vermögen, das Sie für eine Finanzierung nutzen können oder möchten. Als Eigenmittel parat stehen können beispielsweise:

  • Bargeld und Einlagen auf Sparkonten
  • Bausparguthaben, Lebensversicherungen und private Darlehen
  • Aktien, Wertpapiere und Investmentfonds
  • Oder bezahlte Immobilien und Baugrundstücke

Was und wie viel Sie als Eigenmittel für Ihren Kredit nutzen möchten, bleibt Ihnen überlassen. Allerdings müssen Sie die von der Bank geforderte Eigenmittelquote – also den Anteil des Eigenkapitals – erfüllen. Diese beträgt bei Auslandsfinanzierungen in der Regel mindestens 30 Prozent der Finanzierungssumme.

Zusätzliche Sicherheiten

Unter anderem beurteilen Banken grundsätzlich anhand Ihrer Bonität und der nötigen Kreditsumme, ob und in welcher Höhe Sie zusätzliche Sicherheiten in die Finanzierung einbringen müssen. Da Auslandsfinanzierungen für Banken in Österreich risikoreicher sind als Finanzierungen von Inlandsimmobilien, werden in der Regel mehr Sicherheiten als üblich gefordert.

Der einfache Grund: Bei klassischen Immobilienfinanzierungen in Österreich kann die Bank Ihre Immobilie selbst als Sicherheit nutzen, indem diese mit einem Pfandrecht in das Grundbuch der Immobilie eingetragen wird. Im Falle Ihrer Zahlungsunfähigkeit lässt sich die Immobilie notfalls versteigern und aus dem Erlös die offene Kreditsumme begleichen. Bei einer Immobilie im Ausland ist ein solcher Grundbucheintrag nicht möglich. Als Kaufinteressenten sollten Sie daher entweder eine Immobilie in Österreich besitzen, die hypothekarisch besichert werden kann, oder Sie müssen andere Sicherheiten einbringen, beispielsweise

  • Spezielle Risikoversicherungen für Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit
  • Kreditrestschuldversicherung für neue oder laufende Kredite
  • Gehalts- oder Lohnpfändungen
  • Bürgschaften

Sicheres, aktuell verfügbares Einkommen

Per Gesetz darf in Österreich die monatliche Kreditrate 40 Prozent Ihres monatlichen Haushaltseinkommens nicht überschreiten. Für viele Haushalte ist dies eine Herausforderung. Beispielsweise kann eine vierköpfige Familie mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 4.000 Euro maximal 1.600 Euro für Ihren Wohnkredit verwenden. Bei einer Immobilienfinanzierung im Ausland ist ein solcher Kreditrahmen rasch ausgeschöpft.

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Immobilien im Ausland finanzieren: mögliche Kosten und Risiken

Gebühren, die beim Kauf einer Auslandsimmobilie anfallen können

  • Notarkosten für Beglaubigungen und Eigentümereintragung im Grundbuch: ca. 0,2 bis 5 Prozent betragen.
  • Erwerbs- oder Übertragungskosten: Die variieren je nach Land sehr stark.
  • Ferien- bzw. Zweitwohnsitzsteuern: In einigen Ländern rund 10 Prozent des Kaufpreises.

Zusätzliche Kosten nach dem Immobilienkauf im Ausland

  • Laufende Taxen sowie Ferien- oder Zweitwohnsitzsteuern im Ausland.
  • Reparaturen und Instandhaltungskosten nach dem Kauf einer Immobilie.
  • Oft sinkender Immobilienwert bei ausschließlich weitervermieteten Immobilien.

Fremdwährungsrisiken beim Kauf einer Immobilie außerhalb der EU

  • Bei Finanzierungen in anderen Währungen tragen Sie immer das Risiko von Währungsschwankungen. Dies kann sowohl ein Vorteil als auch Nachteil sein: Steigt die Fremdwährung, können die Kreditraten ansteigen. Sinkt die Fremdwährung, wird oft Ihr Immobilienwert vermindert.

TIPP: Immobilien im Ausland kaufen – das ist möglich

Von klassischen Ferienwohnungen und Ferienhäusern über Bungalows und Ferienvillen bis hin zu repräsentativen Chalets. Prinzipiell lassen sich alle Arten von Immobilien durch eine Auslandsfinanzierung verwirklichen – in den beliebten Ferienregionen im europäischen Ausland und darüber hinaus.

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5 Tipps zum Schluss: Darauf sollten Sie beim Kauf einer Immobilie im Ausland achten

Über die Rechtslage informieren: In jedem Land gelten andere Rahmenbedingungen für den Erwerb von Immobilien. Machen Sie sich daher unbedingt mit dem jeweiligen Immobilienrecht vertraut, bevor Sie eine Finanzierung starten.

Seriösen Makler finden: Es ist wichtig, einen zuverlässigen Makler vor Ort zu finden, der die lokalen Gegebenheiten kennt und bei der Suche und dem Kaufprozess unterstützt.

Grundbuch, Bebauungsplan und Baugenehmigung prüfen: Vor dem Kauf einer Immobilie sollte unbedingt das Grundbuch eingesehen und der Bebauungsplan geprüft werden, um sicherzustellen, dass keine weiteren Eigentümer oder baurechtliche Einschränkungen vorliegen.

Vertragsbedingungen genau erkunden: Bei Vertragsabschlüssen im Ausland ist es oft ratsam, einen Dolmetscher hinzuzuziehen und alle Bedingungen sorgfältig zu prüfen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Nebenkosten berücksichtigen: Die Nebenkosten können im Ausland höher sein und mitunter das Budget sprengen – beispielsweise für Übersetzungen, Versicherungen, Entsorgung, Strom, Wasser, Anwalt, Makler und Notar.

Video: Ferienimmobilie kaufen im Ausland – das solltest du vorher genau prüfen


Quelle: YouTube / Baufinanzierung einfach erklärt

FAQ – Immobilien im Ausland finanzieren

Kann man als Österreicher eine Immobilie im Ausland finanzieren?

Meist ist es kein Problem, eine Auslandsimmobilie zu finanzieren. Es gibt jedoch spezifische rechtliche Bedingungen, über die man sich vorab genau informieren sollte.

Ist der Kauf von Immobilien im Ausland ohne Makler möglich?

Grundsätzlich schon, aber gerade, wenn Sie die Sprache nicht beherrschen und die Rechtslage, Kultur und Gepflogenheiten nicht kennen, kann es aber zu bösen Überraschungen kommen.

Muss ich die Immobilie vor dem Kauf zwingend besichtigen?

Ja, unbedingt! Es kommt leider immer wieder vor, dass Immobilien auf Bildern nicht den eigentlichen Zustand widerspiegeln. Vielleicht sind die Bilder veraltet oder es werden bestimmte Bereiche nicht fotografiert. Vor Ort können Sie sich ein detailliertes Bild machen und möglichen Betrug ausschließen.

Soll ich mich zuerst um die Finanzierung oder um die Immobilie kümmern?

Es ist meistens besser, mit der Finanzierung zu beginnen. Sie können einem Makler auf diese Weise direkt sagen, wie viel die Immobilie maximal kosten darf. Außerdem können Sie dadurch dem Verkäufer ohne Verzögerung nachweisen, dass Sie sich die Immobilie leisten können.

In welcher Sprache sollte der Kaufvertrag verfasst sein?

Im Idealfall ist eine zweifache Ausführung zu empfehlen, sowohl in der Landessprache als auch in Deutsch. So können Sie sicher sein, auch das Kleingedruckte genau zu verstehen.

Wie hoch ist die Maklerprovision bei einer Immobilienfinanzierung im Ausland?

Das kommt auf das jeweilige Land an und kann sehr unterschiedlich ausfallen. In Deutschland, Frankreich und Italien beträgt die Maklerprovision etwa drei bis zehn Prozent, in Spanien vier bis sechs Prozent, in Schweden 1,5 bis 4,5 Prozent und in den Niederlanden ein bis zwei Prozent des Kaufpreises. In der Schweiz kann diese mitunter höher sein.

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Fixe oder variable Zinsen bei der Baufinanzierung?

12. Dezember 2025 by Wolfgang Walter

Welches Zinsmodell ist das Richtige für mich?

Häuslebauer können zwischen Fixzinsen und variablen Zinsen wählen. Fixe Zinsen bleiben über die festgelegte Kreditlaufzeit gleich, variable Zinsen können sich mehrfach ändern. Bauzinsen drehten zuletzt deutlich nach oben – deren weitere Entwicklung ist aber schwer vorherzusagen. Unser Blog gibt Ihnen Entscheidungshilfen an die Hand, welches Zinsmodell beim Wohnkredit für Sie der bessere ist.

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Inhaltsverzeichnis

Hypothekendarlehen – Eckdaten
Baufinanzierung fix vs variabel
Zinsentwicklung
Was ist die bessere Wahl?
Fazit
Video und häufige Fragen

Hypothekendarlehen: Wichtige Eckdaten einer langfristigen Finanzierung

Zunächst teilt sich jedes Hypothekendarlehen einige wichtige Eckdaten mit klassischen Krediten. Natürlich müssen Sie als Kreditnehmer wissen, wie viel Geld Sie benötigen, brauchen einen Plan hinsichtlich der monatlichen Raten oder in welcher Laufzeit Sie die Schuld beglichen möchten.

Tilgung und Bonität: Aufgrund der meist langen Laufzeiten haben noch weitere Faktoren eine besondere Bedeutung: der anfängliche Tilgungssatz beispielsweise, ihre Kreditwürdigkeit bzw. Bonität als Schuldner und so manche zusätzlichen Angaben, die Banken für die Kalkulation einer Baufinanzierung benötigen.

Auch beim Hypothekendarlehen bestimmt sich Ihre Bonität über eine Kombination folgender Informationen:

  • Monatliche Nettoeinnahmen
  • Monatliche Ausgaben inkl. der kommenden Kreditraten
  • Vorhandene Schulden
  • Vorhandenes Vermögen
  • Weitere finanzielle Verpflichtungen wie Unterhaltszahlungen oder Bürgschaften

Eine Besonderheit bezüglich der Kreditwürdigkeit beim Hypothekenkredit, die beim klassischen Ratenkredit entfällt, ist das Thema Eigenkapital. Ohne eine ausreichende Eigenmittel lassen sich Bauvorhaben in Österreich bei den meisten Banken nur schwer finanzieren – zumindest werden sie vorausgesetzt, um die Konditionen bester Bonität zu erhalten. Nur ein besonders hohes Einkommen oder eine Bürgerschaft können dazu führen, dass trotz geringem Eigenkapital eine ausgezeichnete Bonität eingeräumt wird.

Die Frage nach dem Zinsmodell: Da bei Baukrediten in der Regel sehr hohe Summen über lange Zeiträume hinweg finanziert werden müssen, kommt den laufenden Zinskosten aber die größte Bedeutung zu. Hier bestimmt der Euribor (Interbanken Zinssatz) bzw. Leitzins (Zinssatz zwischen den Banken und der EZB bzw. Zentralbank) neben der Bonität und der Losgröße den Effektivzins.

Grundsätzlich gelten Effektivzinsen als variable. Das bedeutet, sie werden entsprechend der Entwicklung des Euribor oder Leitzinses angepasst. Eine fixe Verzinsung stellt gewissermaßen eine Versicherung gegenüber steigenden Basiszinsen dar. Diese Absicherung lassen sich die Banken über einen weiteren Aufschlag bezahlen. Beispielsweise werden statt 2,50 Prozent variabler Zinsen 3,25 Prozent an fixen Zinsen erhoben. Letztlich entscheidet das richtige Zinsmodell über die optimale Finanzierung Ihrer künftigen Immobilie.

Baufinanzierung: Die Unterschiede zwischen fixer und variabler Verzinsung

Fix oder variabel: beide Zinsmodelle haben ihre Vor- und Nachteile. Ist Sicherheit für Sie entscheidend, sollten Sie in jedem Fall eine Fixzinsbindung wählen. Variable Zinsen eignen sich dann für Sie, wenn Sie risikofreudig sind und auf wieder sinkende Zinsen setzen.

Fixe Zinsen: Sie bieten optimaler Planbarkeit, monatliche Kreditrate und Haushaltsbudget lassen sich für lange Zeit fix kalkulieren. Weiters sind weniger Vermögenswerte als bei einem Kredit mit variablem Zinssatz erforderlich. Allerdings sind bei Fixzinskrediten kostenfreie Sondertilgungen meist nur mit vertraglicher Vereinbarung möglich. Banken und Bausparkassen in Österreich verlangen hier für übersteigende Beträge meist ein Pönale von einem Prozent.

Variable Zinsen: Diese können während der Kreditlaufzeit starken Schwankungen. In Zeiten nachhaltiger Leitzinserhöhungen wie aktuell können Ihnen variable Kredite sogar teurer kommen als Finanzierungen mit Fixzinsbindungen. Hingegen sind in Phasen niedrigeren Leitzinsen, wie in den vergangenen Jahren, Kredite mit fixer Verzinsung und langen Laufzeiten für Sie deutlich attraktiver. Eine variable Verzinsung sollten Sie folglich nur wählen, wenn genügend freie Vermögensteile zur Verfügung stehen, um bei Bedarf mehrere Sondertilgungen möglich sind.

Fixe und variable Zinsen: Die Entwicklung in den letzten Jahren

Lange Zeit profitierten Kreditnehmer in Österreich von einem sehr niedrigen Zinsniveau. Von Ende 2021 stiegt der EUR-Swap-Satz 15 Jahre dann aber innerhalb eines Jahres fast kometenhaft von 0,49 Prozent auf 3,14 Prozent. Verantwortlich hierfür waren neben der Pandemie und stockenden Lieferketten geopolitische Veränderung sowie eine rasant steigende Inflationsrate im Euroraum 2022 – von 5,9 Prozent im Februar auf 9,2 Prozent im Dezember 2022. Im Vergleich lagen 2019, 2020 und 2021 deren Jahresdurchschnitte bei moderaten 1,2%, 0,3% und 2,6%. Mitlweweile hat sich der EUR-Swap-Satz 15 Jahre bei rund 2,50 % eingependelt.

Infolgedessen mussten die Notenbanken weltweit ihre Leitzinsen deutlich anheben – im oben genannten Zeitraum stieg der EZB-Leitzins sogar von null Prozent auf deutlich über drei Prozent an. Ein geldpolitisches Risiko mit gewaltigen Folgen für potenzielle Häuslebauer und Kreditnehmer.

Entwicklung von Euribor und Swap-Satz 2020 bis 2022

Die Basis für variable Zinsen in Österreich ist der 3-Monats-Euribor bzw. der 12-Monats-Euribor – je nach Bank und Bausparkasse. Für fixe Zinsen hingegen wird der Swap-Satz als Referenzzinssatz verwendet. Variable Zinssätze sind in den letzten drei Jahren moderat gesunken um anschließend merklich anzusteigen. Auch der 3-Monats-Euribor verteuerte sich 2022 von – 0,57 auf + 2,13 Prozent.

3-Monats-Euribor Swap-Satz 15 Jahre
31.12.2020 – 0,55 Prozent 31.12.2020 – 0,08 Prozent
31.12.2021 – 0,57 Prozent 31.12.2021 + 0,48 Prozent
31.12.2022 + 2,13 Prozent 31.12.2022 + 3,14 Prozent

Fixzins oder variabler Zins: Was ist 2024 in Sachen Baukredit besser?

Seit Mitte 2021 schien das Thema Inflation nicht nur für Konsumenten im Alltag auf, auch Notenbanker wurden alarmiert und letztlich zum Handeln gezwungen: Die expansive Geldpolitik der vergangenen Jahre wurde rasch ad Acta gelegt.

Leitzinserhöhungen der EZB: So stieg die vom Jänner 2021 bis Juni 2023 die Inflationsrate in den USA von 1,4 auf 9,1 Prozent. Auch die Eurozone litt unter einer enorm hohen Inflation, was das Asset-Ankaufprogramm der EZB zum Stillstand brachte und deutliche Leitzinserhöhungen in mehreren Schritten 2022 und 2023 nach sich zog. Mittlerweile liegt der für Österreich wichtige EZB-Leitzins bei stolzen 4,50 Prozent – allerdings könnten 2024 erstmals die Zinsen aller Voraussicht nach sinken.

Geopolitische Krisenszenarien: Geldpolitik hängt aber auch von vielen anderen Faktoren ab: dem aktuellen Kriegsverlauf in der Ukraine, möglichen Versorgungsengpässen bei fossilen Energieträgern in den kommenden Monaten, oder eine zunehmende Lohn-Preis-Spirale infolge steigender Inflation und Zinserhöhungen.

Finanzierungsentscheidung 2024: Allein von solchen Faktoren sollten Sie sich als Kreditnehmer bei Ihrer Entscheidung für die passende Fixzinsbindung aber nicht leiten lassen. Denn unabhängig von zukünftigen Zinsszenarien liegen die Vorteile fixer Zinsen auf der Hand: Durch fixe Sollzinsen können Sie Ihre monatlichen Kreditraten solide kalkulieren, weiters wissen Sie genau, wie hoch Ihr Kreditsaldo nach Ablauf der Fixzinsperiode ist. Das lässt Vorbereitungen zu, indem Sie beispielsweise Vorkehrungen durch Sondertilgungen treffen. Was Sie dabei stets im Blick haben sollten: Bei Krediten mit fixen Zinsen verlangen Banken in der Regel höhere Sollzinsen, außerdem können Sie in der aktuellen Lage weitere Zinsentwicklungen am Markt nur schwer abschätzen.

Fazit Immobilienzinsen: Sicherheit oder Chance – die Entscheidung liegt bei Ihnen

Sicherheit durch Fixzinsen, die kostet oder variable Zinsen, die Chancen auf künftig niedrigere Zinsen bringt – letztendlich müssen Sie sich beim Bau oder Kauf Ihrer Immobilie selbst für eine der beiden Varianten entscheiden. Zugegeben: Das ist im aktuellen Umfeld der Zinsdifferenzen bei Immobilienkrediten nicht immer leicht.

Wer risikofreudig ist und von zumindest einer Zinsanhebungspause bzw. einer längeren Periode niedrigen BIP-Wachstums ausgeht, kann das Risiko variabel verzinster Kredite durchaus eingehen – sofern Reserven in der Haushaltskassa vorhanden sind. Vieles hängt in Sachen Baufinanzierung neben der persönlichen Risikoneigung aber auch von der aktuellen Bonität, den freien Vermögenswerten sowie der Kreditsumme und Kreditlaufzeit ab.

Welches Modell also, das richtige für Sie ist, sollten Sie letztlich zusammen mit einem Finanzierungsexperten erkunden. Natürlich helfen wir Ihnen dabei: Nachdem sie bei unseren Finanzierungsspezialisten von Optifin alle Unterlagen eingereicht haben, sucht er das beste Finanzierungsangebot unter allen Bewerbern für Sie. Erst wenn Sie sich für ein Angebot entschieden haben, kommt ein Geschäft zwischen Ihnen und der Bank zustande.

Video: Variable vs. Fixe Zinsen – das solltest du bei deiner Finanzierung wissen!

Quelle: Steve’s Financial Talk / YouTube

FAQ fixe oder variable Bauzinsen

Was ist besser, fixe oder variable Verzinsung?

Der feste Zinssatz liegt in der Regel etwas höher als der variable Zinssatz. Sollte das allgemeine Zinsniveau fallen und Sie haben zuvor einen variablen Kredit abgeschlossen, zahlen Sie niedrigere Zinsen für Ihre Baufinanzierung, als zu Vertragsbeginn vereinbart. Beim Fixzinskredit hingegen wird der in Ihrem Vertrag festgelegte Zinssatz beibehalten, auch wenn dies zu Ihrem Nachteil ist.

Wie hoch ist der variable Zinssatz in Österreich?

Aktuell liegt der variable Zinssatz für Kredite in Österreich bei rund zwei Prozent, Kredite mit fixen Zinssätzen beginnen hingegen bei rund 3,5 Prozent.

Kann ein Fixzins beim Baukredit steigen?

Ganz einfach gesagt – nein! Bei einem Fixzinskredit wird der Sollzins für einen vereinbarten Zeitraum unveränderlich festgelegt, die Zinsen für Ihren Fixzinskredit bei einer Baufinanzierung können also weder steigen noch sinken.

Wie hoch kann ein variabler Zinssatz steigen?

Bei guter Bonität zahlen Kreditnehmer aktuell knapp einen Prozent Aufschlag auf den Drei-Monats-Euribor und damit mittlerweile rund drei Prozent Zinsen. Experten gehen davon aus, dass die variablen Zinsen bis Mitte 2024 weiter um die vier Prozent verharren werden.

Wie hoch werden die Zinsen in Österreich steigen?

2022 und 2023 erfolgten weitere Leitzinserhöhungen der EZB. Entsprechend stieg der 3-Monats-Euribor von minus 0,57 % Anfang Januar 2022 auf mittlerweile plus 3,50 Prozent im Mittel. Der EZB Leitzins liegt aktuell immer noch bei 4,50 % – Tendenz vorerst offen.

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Brückenfinanzierung bei Immobilien

27. Juni 2025 by Wolfgang Walter

Wie läuft eine Zwischenfinanzierung bei Immobilien ab?

Mit einer Brückenfinanzierung lassen sich finanzielle Engpässe zwischen einem zeitgleichen Immobilienverkauf und -kauf überbrücken. Wie eine Brückenfinanzierung funktioniert, welche Vor- und Nachteile diese hat und wie Sie zu guten Angeboten in Österreich kommen – all das erfahren Sie in diesem Kurzratgeber.

Brückenfinanzierung – das Wichtigste in Kürze

  • Die Brückenfinanzierung ist ein kurzfristiger Kredit, mit dem sich die Zeit zwischen dem Kauf einer neuen Immobilie und dem Verkauf der bestehenden Immobilie finanziell überbrücken lässt.
  • In der Regel bieten die Banken Brückenkredite mit Laufzeiten zwischen sechs und 24 Monaten an.
  • Die Zinsen für eine Brückenfinanzierung liegen meist etwas höher als bei gängigen Immobilienkrediten.
  • Häufig werden während der Laufzeit solcher Finanzierungen nur Zinsen gezahlt, die Tilgung erfolgt später in einer Summe nach dem Verkauf.
  • Brückenfinanzierungen werden je nach Anbieter oft auch als Zwischenfinanzierung oder Überbrückungskredit bezeichnet.

Brückenfinanzierungen bei Immobilien: Wozu können sie genutzt werden?

Brückenfinanzierungen bieten eine flexible Lösung, um kurzfristig Finanzierungslücken beim Wechsel von Immobilien zu schließen. Dies kann verschiedene Gründe haben, beispielsweise:

Den zeitgleichen Kauf und Verkauf einer Immobilie: Sie möchten etwa eine neue Wunschimmobilie erwerben, bevor der Verkaufserlös Ihrer alten Immobilie am Konto ist.

Die finanzielle Unterstützung bei Neubauten: Viele Häuslebauer nutzen Brückenfinanzierungen auch dazu, die Baukosten bei der Erstellung der neuen Immobilie zu decken, während die alte Immobilie noch nicht verkauft wurde.

Eine Überbrückung zusätzlicher finanzieller Verpflichtungen: In einigen Fällen wird eine Zwischenfinanzierung auch genutzt, um zusätzlich zu einer neuen Immobilie weitere finanzielle Herausforderungen zu meistern – etwa eine Renovierung oder anfallende Maklerkosten.

Zwischenfinanzierung bei Immobilien: So läuft sie ab

Haben Sie bei Ihrer Bank eine Zusage zur Zwischenfinanzierung erhalten, läuft diese in der Regel in folgenden drei Schritten ab:

Auszahlung: Die Kreditsumme wird üblicherweise in einer Summe ausgezahlt, um den Kaufpreis der neuen Immobilie zu finanzieren. Alternativ ist auch eine Auszahlung in Teilbeträgen möglich, etwa für einzelne Baufortschritte bei Neubauten.

Zinszahlungen: Während der Laufzeit einer Brückenfinanzierung zahlen Kreditnehmer in der Regel nur die anfallenden Zinsen. Die Tilgung des Kreditbetrags erfolgt erst nach Verkauf der alten Immobilie. So bleibt die monatliche Belastung relativ gering.

Rückzahlung: Sobald die alte Immobilie verkauft ist, wird der Zwischenkredit vollständig zurückgezahlt. Der Verkaufserlös deckt den Kreditbetrag und die Zinsen. Eventuell überschüssiges Geld kann als Eigenkapital für die Neuimmobilie genutzt werden.

TIPP: So finden Sie die optimale Zwischenfinanzierung

Die Konditionen für Zwischenfinanzierungen können je nach Bank erheblich variieren. Daher ist es wichtig, die Offerten verschiedener Banken sorgfältig zu vergleichen.
Nutzen Sie den Service unserer Finanzierungsspezialisten von Optifin – unverbindlich und kostenlos.

Die Vor- und Nachteile einer Brückenfinanzierung

Zwischenfinanzierungen bei Immobilien können vorteilhaft sein, sie haben aber auch ihre Tücken. Die wichtigsten Vor- und Nachteile finden Sie in der folgenden Tabelle.

Vorteile einer Brückenfinanzierung Nachteile einer Brückenfinanzierung
  • Zeitliche und finanzielle Flexibilität: Finanzierung einer neuen Immobilie, auch wenn die alte Immobilie noch nicht verkauft wurde. Es besteht kein Zwang, Bestandsimmobilien rasch unter Wert zu verkaufen.
  • Attraktive Gelegenheiten nutzen: Wenn aktuell eine passende Immobilie auf dem Markt ist, können Käufer schneller handeln.
  • Planungssicherheit: Vorübergehende Finanzierungslücken und finanzielle Engpässe während eines Immobilienwechsels werden vermieden.
  • Individuelle Tilgung: Während der Laufzeit müssen nur Zinsen gezahlt werden, die Tilgung erfolgt nach Verkauf – das verringert die monatliche Belastung.
  • Abhängigkeit vom Immobilienverkauf: Verzögert sich der Verkauf oder erzielt die Immobilie einen geringeren Verkaufspreis als erwartet, kann dies zu finanziellen Schwierigkeiten führen.
  • Höhere Zinsen und kurze Laufzeit: Meist sind nur Laufzeiten von sechs bis 24 Monaten möglich. Zudem verlangen Banken oft höhere Zinsen als bei klassischen Immobilienkrediten.
  • Doppelte Kostenbelastung und Verkaufsrisiko: Während der Brückenfinanzierung fallen zu den Kreditzinsen eventuell laufende Kosten für zwei Immobilien an. Wird die alte Immobilie nicht rechtzeitig verkauft, können teure Anschlussfinanzierungen erforderlich sein.
  • Eingeschränkte Kreditwürdigkeit: Nicht jeder Immobilienbesitzer qualifiziert sich für eine Brückenfinanzierung, da die Bank eine ausreichende Bonität und realistische Verkaufschancen voraussetzt.

Brückenfinanzierung bei Immobilien: Die wichtigsten Voraussetzungen

Um eine Brückenfinanzierung in Österreich zu bekommen, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Banken versuchen so ihre Risiken zu minimieren und sicherzustellen, dass Kreditnehmer den Kredit zurückzahlen können. Zu den wesentlichen Voraussetzungen zählen:

Fixer Verwendungszweck: Brückenfinanzierungen dienen dazu, finanzielle Lücken beim zeitgleichen Immobilienkauf und Immobilienverkauf zu schließen. Ein Brückenkredit kann daher auch nur für diesen Zweck genutzt werden.

Nachweis über den Verkauf: Banken fordern zudem einen Nachweis, dass die bestehende Immobilie verkauft werden soll, beispielsweise durch ein Inserat, ein Exposé oder einen Maklervertrag. Idealerweise besteht bereits ein Vorvertrag mit einem potenziellen Käufer.

Sicherheiten: Bei einer Brückenfinanzierung verlangt die Bank üblicherweise zusätzliche Sicherheiten, um das Kreditrisiko abzusichern. Möglich ist hier eine hypothekarisch besicherte Verkaufsimmobilie, Eigenmittel oder Guthaben, Bürgschaften sowie Lebensversicherungen.

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Zwischenfinanzierung bei Immobilien: Was kostet ein Brückenkredit?

Die wichtigste Frage zum Schluss: Was kostet eigentlich eine Brückenfinanzierung bei Immobilien? Die Kosten ähneln jenen einer gewöhnlichen Baufinanzierung – sie setzen sich aus einmaligen und laufenden Kosten zusammen:

Einmalige Kosten

  • Bearbeitungsgebühr: Bis zu drei Prozent der Finanzierungssumme werden für die Bereitstellung des Kredits fällig.
  • Gebühr für Grundbucheintrag: 1,2 Prozent des eingetragenen Pfandrechts betragen die Gebühren bei einer hypothekarischen Besicherung.
  • Notar- und Anwaltskosten: Zusätzlich können Ausgaben für einen Notar, einen Rechtsanwalt oder die Erstellung beglaubigter Dokumente anfallen.

Laufende Kosten

  • Kreditzinsen: Während der Brückenfinanzierung fallen monatliche Zinsen an. Die Tilgung erfolgt mit dem Ertrag aus dem Immobilienverkauf.
  • Kontoführungsgebühr: Für die Zwischenfinanzierung erheben Banken in der Regel individuelle Kontoführungsgebühren.
  • Bereitstellungszinsen:Wird eine bewilligte Brückenfinanzierung nicht sofort oder nur in Teilen abgerufen, können Bereitstellungszinsen anfallen. Üblich sind hier 0,25 bis 0,5 Prozent pro Monat auf den nicht genutzten Kreditanteil.
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Video: Zwischenfinanzierung für Immobilien – entdecke die Vorteile


Quelle: YouTube / Marc Schnitzler – mybaufinanzierung

FAQ – Brückenfinanzierung bei Immobilien

Was sind Überbrückungskredite?

Überbrückungskredite sind Darlehen, mit deen sich finanzielle Engpässe überbrücken lassen. Sie dienen als Zwischenfinanzierung und sind damit kurzfristig ausgerichtet. Vielfach wird ein Überbrückungskredit auch beim Wechsel einer Immobilie verwendet, um den Zeitraum zwischen Kauf bzw. Fertigstellung der neuen Immobilie und dem Verkauf der alten Immobilie kostengünstig zu finanzieren.

Wie funktioniert ein Überbrückungskredit?

Ein Überbrückungskredit zeichnet sich durch kurze Laufzeiten, schnelle Verfügbarkeit und höhere Zinssätze im Vergleich zu langfristigen Krediten aus. Um diesen zu erhalten, müssen Kreditnehmer hohe Sicherheiten bieten – neben Einkommensnachweisen und guter Bonität oftmals die hypothekarisch besicherte Bestandsimmobilie oder Bürgschaften.

Wie hoch sind die Zinsen bei einem Überbrückungskredit?

Nehmen Kreditnehmer beispielsweise einen Zwischenkredit auf, weil die alte Immobilie noch nicht verkauft wurde, bleibt das Risiko für die Bank, dass der gewünschte Verkaufspreis am Ende nicht erzielt werden kann. Aus diesem Grund erheben die Banken für Überbrückungskredite einen höheren Zinssatz – oft bis zu fünf Prozent und mehr.

Wie lange dauern Überbrückungs- bzw. Zwischenkredite?

Die Laufzeit einer Zwischenfinanzierung ist üblicherweise auf 24 Monate begrenzt. Während dieser Zeit zahlen Sie meist monatlich, mitunter auch vierteljährlich Zinsen für das Darlehen. Die eigentliche Tilgung erfolgt erst bei Kreditablösung – in der Regel also nach Verkauf der bisherigen Immobilie.

Ist es möglich, eine Zwischenfinanzierung zu kündigen?

Zwischenfinanzierungen für Immobilien können jederzeit gekündigt und abgelöst werden. Variable Darlehen können meist im Drei-Monats-Rhythmus (jeweils nach der Zinsanpassung) gekündigt werden. In beiden Fällen darf die Bank keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen.

Welche Alternativen gibt es zu einer Zwischenfinanzierung?

Eine Zwischenfinanzierung kann durch einen Ratenkredit oder ein Policendarlehen ersetzt werden, insbesondere wenn es sich um kleinere Beträge handelt oder wenn Eigenkapital erst später verfügbar ist. Ein Ratenkredit ist oft günstiger, da er keine Grundbucheintragung erfordert und flexibler ist. Ein Policendarlehen kann sinnvoll sein, wenn man eine Lebensversicherung besitzt.

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Haus und Wohnung – Kredite auch für junge Leute?

24. Feber 2025 by Wolfgang Walter

Wie tickt die Generation Y beim Thema Eigenheim?

Trotz Krisen, Zinsexplosion und Inflation: Der Wunsch, in den eigenen vier Wänden zu wohnen, ist in Österreich ungebrochen – erst recht bei jungen Menschen. Aktuelle Umfragen ergeben, dass rund 90 Prozent der unter 30-Jährigen irgendwann eine Immobilie kaufen wollen. Das größte Hindernis dabei: Die Frage der Finanzierung und die eigenen Wünsche.

Baufinanzierung vergleichen

Inhaltsverzeichnis

Viele wollen die eigene Immobilie
Gute Lage und Wertsteigerung als Faktoren
Blick auf Laufzeit, Familie & Finanzierung
Online-Vergleich
Fazit & Video
Häufige Fragen

Hintergrundwissen

Rund 60 Prozent der Baufinanzierungs-Anfragen kommen mittlerweile von der Generation Y – also der Geburtsjahrgänge zwischen den Jahren 1980 und 1995.

Die Millennials, wie Angehörige der Geburtenkohorte Y auch genannt werden, gelten schon längst nicht nur als erste Generation der verunsicherten „Digital Natives“ mit ausgeprägtem Hang zu Selbstverwirklichung und Work-Life-Balance. Sie zieht es vermehrt ins Eigenheim – nicht zuletzt aus den Erfahrungen in den Jahren der Corona-Pandemie und weltweiter Krisen.

Hierbei denkt diese Altersgruppe, die heute ungefähr 22 bis 40 Jahre alt ist, in Sachen Immobilienfinanzierung durchaus anders als Banken und Sparkassen dies bisher von ihren Kunden gewohnt waren. Sie hinterfragt, weil sie online alles überprüfen oder vergleichen kann – eben auch die Baufinanzierung. Bei der Beratung wünschen sich die Millennials dennoch eine Kombination aus digitalen Services und persönlichem Gespräch.

Baukredite auch für junge Leute: Hohe Zuversicht bei der Finanzierung

Obwohl der Traum vom eigenen Haus für viele inzwischen unrealistisch erscheinen mag, entscheiden sich viele Angehörige der Generation Y für den Kauf oder Bau einer Immobilie. Das hängt mit ihrer Zuversicht zusammen, dieses Vorhaben finanziell bewältigen zu können. Rund 65 Prozent der 25- bis 35-Jährigen ist sich sicher, eine Immobilie finanzieren zu können – so viele wie in keiner anderen Altersgruppe. Wichtigstes Motiv der Jüngeren bei der Eigenheimsuche ist der Wunsch, in eine größere und schönere Wohnung umziehen zu können. Jeder Vierte plant eine Familie zu gründen und möchte deshalb geräumig in den eigenen vier Wänden wohnen.

Wohnung und Haus der Generation Y:  Gute Lage und Wertsteigerung entscheiden

Entscheidendes Kaufkriterium für fast die Hälfte ist die Lage der Wohnimmobilie: Kindertagesstätten, Schulen, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten sollten in der Nähe sein. Auch die ruhige Lage, gute Verkehrsanbindung und eine nette Nachbarschaft sind wichtig. Dagegen rangiert in Zeiten von Homeoffice die Nähe zum Arbeitsplatz auf der Wunschliste mittlerweile weit unten.

Das Gros der jüngeren Generation sieht im Immobilienkauf auch eine attraktive Investition, um Haus oder Wohnung später zu vermieten. Man rechnet in Zukunft mit steigenden Mietpreisen, höheren Grundstücks- und Wohnungspreisen und künftig zunehmendem Bedarf an Wohneigentum. Allerdings möchte sich die Generation Y von einem Immobiliendarlehen nicht komplett in ihrer Lebensplanung einschränken lassen. Sie wünschen sich flexible Finanzierungsmodelle, mit deren Hilfe Freiräume erhalten werden können, vor allem Ratenpausen im Fall einer beruflichen Neuorientierung oder eines Sabbaticals.

Immobilienkauf bei jungen Leuten: Die persönliche Situation geht vor

Viele junge Erwachsene wünschen sich eine eigene Immobilie, auch wenn sie den Kauf einer Wohnung oder eines Hauses erst in einigen Jahren vollziehen wollen oder können. Entscheidend ist immer die persönliche Situation – sowohl privat wie beruflich.

Keine langen Laufzeiten

Ein Immobilienkredit mit Laufzeiten von 30 oder 40 Jahren gehört in die Vergangenheit. Die Elterngeneration hat ein eigenes Haus und arbeitet seit 25 Jahren im gleichen Job – das ist gut so und lässt einfacher planen. Junge Leute hingegen brauchen die Flexibilität. Kaum welche wissen heute noch, ob sie immer einen festen Arbeitsplatz haben werden, ob sie für eine neue Arbeit nach Paris, London oder Hongkong ziehen müssen. Da ist ein riesiger Immobilienkredit über viele Jahre im Hintergrund eher hinderlich. Das Modell, ein Baudarlehen über 40 Jahre abzubezahlen, ist Vergangenheit. Wenn sich die Generation Y ein Haus oder eine Eigentumswohnung kauft, möchte sie im Vorhinein viel sparen, um einen Großteil des Kaufpreises durch Eigenkapital zu decken. Finanzierungen mit einer Spanne von zehn Jahren sind für die meisten ok, viele können sich auch vorstellen, die Immobilie später zu vermieten.

Warum auf Partner und Familie warten?

Viele wohnen seit einigen Jahren in ihrer Traumstadt und möchten dortbleiben. Passen Job und Freundeskreis wird die Vorstellung von einer eigenen Wohnung oder einem Reihenhaus rasch konkreter – auch als Single.  Auch wenn ich mir später Kinder wünsche, möchte ich das Haus nicht nur für eine eventuelle zukünftige Familie kaufen. Ein Eigenheim ist immer eine gute Investition – und ich möchte meine eigenen Wohnträume erfüllen.

Hier auf den passenden Partner oder eine künftige Familie zu warten, um sich den Wunsch nach einem Eigenheim zu erfüllen, erscheint vielen als Zeitverschwendung. Von diesem Klischee halten insbesondere junge Frauen immer weniger – auch wenn es nicht leicht wird, ein Haus oder eine Wohnung komplett selbst zu finanzieren. Die Immobilie muss den eigenen Wünschen und Bedürfnissen entsprechen: nicht zu groß, mit getrenntem Wohn- und Arbeitsbereich und einer guten Energieeffizienz. Neben Klimafreundlichkeit steht bei den meisten ein eigener Garten auf der Wunschliste. Lebensqualität zuerst, Kinder und Familie bei Bedarf.

Kein Haus auf dem Land!

Obwohl viele der jüngeren Generation in einer Kleinstadt oder auf dem flachen Land aufgewachsen sind, ist das Landleben für die wenigsten ein Modell für die Zukunft. Natürlich reizen Natur und ländliche Idylle – die Metropolen in Österreich sind aber heute das Zuhause der Generation Y.

In der Bubble der 25- bis 35-Jährigen lebt der Wunsch nach einer schönen Eigentumswohnung in einer Großstadt als gute Geldanlage und Altersvorsorge. Die eigene Wohnung nach dem individuellen Geschmack zu renovieren und zu gestalten, gleichzeitig in die Anonymität und Diversität der Großstadt einzutauchen, sobald man seine Wohnung verlässt – das ist das Ziel vieler. Das Leben in der Großstadt ist nun einmal bunter als das Leben in der Kleinstadt – deswegen schreckt ein Haus oder eine Wohnung auf dem Land ab.

Gemeinsame Finanzierung als Lösung

Auch nach Jahren in der WG kommt so mancher zum Entschluss, nicht mehr zur Miete wohnen zu wollen. Und in Zeiten horrender Immobilienpreise wird vielen rasch klar: Es bringt nichts, wenn jeder für sich ein klassisches Einfamilienhaus baut oder eine Wohnung kauft. Gemeinschaftlicher Besitz und die vielen Vorteile des Zusammenlebens hat einen immer größeren Reiz für junge Leute.

So gründen viele der Generation Y einen Verein, über die sie ein Gemeinschaftshaus kaufen können. Als GmbH wird ein Immobilienkredit aufgenommen, das Eigenkapital wird durch Direktkredite der Hausbewohner an die Firma gestemmt – und schon entsteht ein gemeinschaftlicher Besitz mit dauerhaft günstiger Miete.

Die große Herausforderung ist, die passende Immobilie zu finden und alle Beteiligten über einen langen Zeitraum zu motivieren. Meist kein größeres Problem, denn das Gemeinschaftshaus lebt durch das Bewusstsein für die Nachbarschaft. Keiner will allein vor sich hinleben, sich gegenseitig bei Einkäufen, Gartenarbeit oder sonstigen Bedürfnissen unterstützen. Gerade beim erschwinglichen Altbau kann das Gebäude CO₂-neutral saniert und über viele Jahre zum kleinen Budget nutzbar gemacht werden.

Der große Vorteil gegenüber Eigentümergemeinschaften: Alle wohnen zur Miete, ändern sich die Lebensumstände, werden die Mietverträge angepasst und das Gemeinschaftsheim für jeden passend neu justiert. 

Immobilienkredite in jungen Jahren: Online-Vergleich liegt längst im Trend

Kreditkarten, Spar- und Girokonten oder Konsumkredite werden von vielen Älteren in Österreich gerne via Internet abgeschlossen. Aber eine Baufinanzierung fürs Leben? Eher nicht! Ganz anders bei den Millennials: Sie leben aufgeklärt, selbstbewusst und vor allem digital. Sie wissen um Ihre Wünsche, Ziele und Ansprüche in Sachen Baufinanzierung und können diese durch einen gezielten Online-Vergleich perfekt umsetzen.

Trotz stark gestiegener Bauzinsen im letzten Jahr gibt es immer noch Schnäppchen zur Finanzierung von Haus und Wohnung. Vorausgesetzt, Bonität und Eigenkapital stimmen, und das monatliche Salär landet sicher am Konto. Das gelingt der Generation Y – trotz Krisen und Inflation – erstaunlich gut. Und so haben Banken und Baufinanzierer die neue Onlinegeneration längst für sich entdeckt.

Faktisch kein Kreditinstitut kommt heute ohne ein Online-Angebot in Sachen Baufinanzierung aus. Hier lassen sich Zinsen rasch und effektiv vergleichen, und ein passendes Baudarlehen deutlich schneller verwirklichen. Übrigens, ohne auf eine klassische Beratung zu verzichten – denn moderne Baufinanzierer bieten beides: günstiges Baudarlehen und kompetente Beratung.

Fazit Haus und Wohnung für junge Leute

Ein eigenes Auto? Braucht kein Mensch, das kann man doch sharen! Pauschalreisen? Viel zu unflexibel! Doch wenn es um die eigenen vier Wände geht, werden selbst 30-Jährige zu wertkonservativen Jüngern. Die Generation Y träumt vom Eigenheim – sogar mehr als alle anderen vor ihr.

Das verwundert so manchen klassischen Konsumenten in Österreich – uns hingegen nicht. Gerade die aktuellen Krisen fördert das Verlangen nach Stabilität und Sicherheit – auch durch die eigene Immobilie. Viele sind überzeugt: Wer am Ende seines gerade beginnenden Berufslebens einigermaßen sorgenfrei leben will, sollte das in den eigenen vier Wänden tun.

Aufgewachsen zwischen Terrorangst, Finanzkrise und Pandemie sind die heute unter 30-Jährigen in ihrer Verunsicherung nüchtern, ja wertkonservativ geworden. Sie studieren rasch und binden sich rasch und wissen dank ihrer unzähligen Praktika recht gut, wo es beruflich für sie hingeht.

Gleichzeitig verfügt diese vernünftige Generation Y über so viel Wissen wie kaum eine Generation vor ihr. Das hilft – nicht zuletzt in Sachen Baufinanzierung: Sich informieren, genau vergleichen und beim besten Angebot zuschlagen – so sehen Baukredite heute aus.

Video: Welche Baufinanzierungen gibt es? Vorteile vs. Nachteile

Quelle: Baufi Lab / YouTube

FAQ Haus und Wohnung

Wie geht Baufinanzierung eigentlich?

Eine Baufinanzierung meist so ab: Sie reichen Ihre Unterlagen zu Ihrer Immobilie online ein oder machen einen Termin bei der Bank. Dort wird Ihr Finanzierungsbedarf errechnet und Ihre Bonität geprüft. Erhalten Sie die Zusage für Ihre Baufinanzierung, wird Ihnen dann entweder die gesamte Darlehenssumme oder je nach Bauabschnitt Geld bis zur vereinbarten Höhe ausgezahlt.

Wann sollte ich mit meiner Baufinanzierung beginnen?

So früh wie möglich beraten lassen und einen Finanzfahrplan erstellen. Auch dann, wenn man den Immobilienkauf noch gar nicht vor Augen hat. Wer erst mit dem Vermögensaufbau beginnt, wenn der Wohnungs- oder Hauskauf ansteht, verschwendet wertvolle Zeit, in der die Immobilienpreise weiter steigen können.

In Bestandsimmobilie oder Neubau investieren – was ist besser?

Bestandsimmobilien kosten oft weniger als ein Neubau. Wer sein Umfeld darüber informiert, dass man sich für einen Haus- oder Wohnungskauf interessiert, hört vielleicht frühzeitig von einem Verkauf. Die Umgestaltung der Immobilie nach den eigenen Wünschen kann dann nach und nach und je nach finanzieller Situation erfolgen.

Sollte ich eine Immobilie als Single oder Paar kaufen?

Wer zu zweit eine Immobilie kauft, braucht vielleicht etwas mehr Platz. Allerdings machen sich die geteilten Ausgaben speziell beim Eigenkapital und den Kaufnebenkosten schnell bemerkbar. Außerdem kann ein Paar monatlich eine höhere Rate bezahlen, und hat somit den Kredit schneller abbezahlt als ein Single. Für einen Immobilienkauf muss man weder verheiratet noch verpartnert sein.

Was muss ich in Sachen Vergleich bei einer Baufinanzierung beachten?

Grundsätzlich ist es ratsam, Angebote mehrerer Banken einzuholen, um diese miteinander zu vergleichen und sich das beste Angebot auszusuchen. Unsere Spezialisten für Baufinanzierung können die Angebote von zahlreichen Partnerbanken in einem Rutsch für Sie vergleichen und finden mit Ihnen gemeinsam den günstigsten Weg in Ihr Eigenheim.

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Photovoltaik – Kosten, Förderung und Voraussetzungen

17. Dezember 2024 by Wolfgang Walter

Was ist in Sachen Photovoltaik für Konsumenten wichtig?

Bevor Sie in eine Photovoltaik-Anlage investieren, gilt es einige Fragen zu klären: Wie hoch sind die Anschaffungskosten und mit welchen Kosten ist für den laufenden Betrieb zu rechnen? Wie sieht es mit der Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage aus? Und: Welche Förderungen gibt es für Photovoltaik in Österreich und wie bekommt man diese?

Inhaltsverzeichnis

Installation: Welche Flächen lohnen sich?
Kosten entstehen Anschaffung & Betrieb
Einsparungen & Gewinne
Nach wie vielen Jahren lohnt sich die Anlage?
Förderungen in Österreich
Fazit
Video
Häufige Fragen

Wenn Sie Strom- & Gaspreise vergleichen wollen, besuchen Sie gerne die Seite von durchblicker.at

Hintergrundwissen zum Thema Photovoltaik

Photovoltaik kurz erklärt heißt: Nachhaltig eigenen Strom erzeugen und damit unabhängig von steigenden Energiepreisen werden. Mit der Investition in die Photovoltaik-Technik ist dies heute ganz einfach möglich. Weiters tragen Sie damit aktiv zur Energiewende in Österreich bei und sichern sich auf Dauer eine günstige Stromversorgung.

Photovoltaik-Anlage installieren – welche Flächen eignen sich?

Vorderst gilt es geeignete Fläche bei der Planung einer PV-Anlage zu erkunden. Klassischerweise spielt hier das Hausdach eine Rolle. Aber welche Orte eignen sich sonst noch? Wir gehen der Frage nach:

Photovoltaik am Dach: Ihr Dach ist der ideale Ort für eine PV-Anlage. Aufgrund der Positionshöhe ist die Verschattung in der Regel gering, wodurch die maximale Ausschöpfung der Sonnenenergie möglich ist. Es gilt den Neigungswinkel, die Ausrichtung und die Art des Daches der Planung zu beachten. Ein optimaler Ertrag wird erzeugt, wenn Schrägdächer mit etwa 30 Grad Neigungswinkel südlich ausgerichtet sind und die Sonneneinstrahlung senkrecht auf die Solarzellen trifft.

Photovoltaik am Balkon: Auch solare Balkongeländer sind eine Alternative zur klassischen Dachmontage. Die Funktionsweise bleibt die gleiche, auch wenn es sich um eine kleinere Version einer PV-Anlage handelt, um so beispielsweise eine Nutzung von Sonnenenergie in Wohnungen zu ermöglichen. Aufgrund steilen Neigungswinkels und kleineren Kollektorflächen erzeugen PV-Anlagen am Balkongeländer aber weniger Energie als auf dem Dach.

Photovoltaik an der Fassade: Was bei privaten Immobilien noch selten zu sehen ist, kommt bei Hochhäusern und Gewerbeimmobilien immer häufiger zum Einsatz: Photovoltaik an Fassaden. Im Vergleich zu Dächern erzeugen Fassaden aber wegen den abfallenden Wänden und dem damit ungünstigeren Einfallswinkel ebenfalls rund etwa 20 bis 30 % weniger Sonnenenergie.

Photovoltaik am Boden: Verfügen Sie über genügend Freiflächen, lohnt sich unter Umständen eine PV-Anlage auf dem Boden. Vorteile gegenüber der Dachmontage sind die leichte Zugänglichkeit für Installation und Wartung sowie Licht hemmende Schneemassen im Winter. Weiters können Einfallswinkel und Ausrichtung optimal im Garten positioniert werden.


Photovoltaik – welche Kosten entstehen?

Entscheidend in Sachen eigene Solaranlage sind die damit verbunden Kosten. Pauschale Aussagen zu Photovoltaik-Kosten in Österreich sind äußerst schwer zu treffen – schließlich sind diese von zahlreichen Faktoren abhängig. Wichtig sind weiters eine individuelle Fachberatung und der Vergleich verschiedener Angebote am Markt:

Kosten bei der Anschaffung

Die Anschaffungskosten einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) sind vorderst von Flächengröße, Leistungsbedarf und Stand der Technik abhängig. Die Fixkosten fallen dabei in Relation zur steigenden Größe der Anlage. Die Solaranlage-Kosten für Einfamilienhäuser mit einer durchschnittlichen Leistung von 5 kWp bewegen sich zwischen bzw. 1.500 – 1.800 Euro pro kWp ohne Speicher sowie 7.500 – 15.000 Euro mit Speicher.

Bei einer Investition in eine PV-Anlage werden rund 85 % für die Anschaffung der Komponenten und rund 15 % für die Montage veranschlagt.

Solarmodule: Größter Kostenposition sind die Solarmodule, welche angebracht werden, um möglichst viel Sonneneinstrahlung einzufangen und in Gleichstrom umzuwandeln. Sie werden auch PV-Paneele, PV-Module oder Solar-Paneele genannt. Hierfür müssen Sie für ein Einfamilienhaus mit 5kWp-Anlage rund 4.000 bis 7.500 Euro veranschlagen. Die Preise für ein Modul variieren je nach Beschaffenheit, Größe, Leistung und Art.

Wechselrichter: Wechselrichter verwandeln den von Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom, um diesen ins Hausnetz oder ins öffentliche Stromnetz einspeisen zu können. Je nach technischer Ausstattung und Hersteller können Sie mit etwa 1.000 bis 2.000 Euro für einen Wechselrichter rechnen.

Verkabelung und Zubehör: Weiters spielt die Verkabelung bei einer Photovoltaik-Anlage eine wichtige Rolle. Diese muss robust und witterungsbeständig, mit entsprechender Qualität ausgeführt werden, um rasche und kostspielige Reparaturen zu vermeiden. Insgesamt sollten Sie für Verkabelung und Zubehör mit durchschnittlich 1.000 bis 2.500 Euro kalkulieren.

Montage: Die Montage einer Solaranlage sollte stets von einem Profi durchgeführt werden, der Sicherheit und Gewährleistung garantiert. Durchschnittlich können Sie hierfür mit rund 1.500 Euro rechnen – je nach Größe und Art der Anlage sowie der Beschaffenheit des Aufstellungsorts (Dach, Freifläche etc.) schwanken die Preise aber deutlich.

Haus-Elektrik und Sicherheitskomponenten: Photovoltaik-Anlagen benötigen neben einer fachgerechten Montage weiters besondere Sicherheitsmaßnahmen. Hierzu zählen in der Regel die Installation von Trennschalter, Feuerwehrschalter und Überspannungsschutz. Je nach Zustand der Hauselektrik müssen gegebenenfalls auch der Stromzähler getauscht oder Stromkreide erneuert werden.

Photovoltaik-Speicher: Eine optionale Ergänzung zur PV-Anlage ist ein Solarstromspeicher. Dieser speichert überschüssige Energie an Sonnentagen und stellt diese an bewölkungsreichen Tagen oder nachts für den Eigenverbrauch zur Verfügung. Ebenso können Sie einen PV-Speicher beispielsweise zum Aufladen Ihres Hybrid- oder Elektrofahrzeugs verwenden.
Dies geht allerdings ins Geld: Je nach Kapazität, Entladungstiefe etc. bewegen sich die Preise für PV-Speicher zwischen 6.000 und 20.000 Euro. Dennoch lohnt sich – dank stetig sinkender Preisen – bei der Anschaffung der PV-Anlage die spätere Nachrüstung eines Speichers bereits mit einzuplanen.

Übersicht der durchschnittlichen Kosten einzelner Komponenten:

Komponenten

Durchschnittliche Kosten

Solarmodule

4.000 bis 7.500 Euro

Wechselrichter

1.000 bis 2.000 Euro

Verkabelung und Zubehör

1.000 bis 2.500 Euro

Montage

rund 1.500 Euro

Haus-Elektrik und Sicherheit

Variabel, je nach Gebäude

Optionaler Stromspeicher

6.000 bis 20.000 Euro

Kosten für den laufenden Betrieb

Damit sich Ihre Solaranlage dauerhaft rentiert, müssen Sie die laufenden Kosten ebenfalls berücksichtigen. Die Betriebskosten einer PV-Anlage werden von drei Positionen bestimmt: Wartung, Versicherung und Zählermiete. Etwa 300 Euro pro Jahr können Sie an Betriebskosten einkalkulieren.

Wartung und Reinigung: Bereits bei der Montage sollten Sie einen Wartungsvertrag mit einem Fachmann vereinbaren, der die PV-Anlage regelmäßig reinigt und für die Instandhaltung sorgt. Hierfür sind etwa 200 Euro pro Wartung bzw. Reinigung obligatorisch.

Versicherung: Sie können Ihre Photovoltaik-Anlage gegen Schäden durch Sturm, Hagel, Feuer, Schneedruck versichern. Je nach Tarif liegen die jährlichen Kosten hier zwischen 50 und 200 Euro.

Zählermiete: In der Regel kommt weiters die Zählermiete des Stromnetzbetreibers hinzu. Zwischen 30 und 50 Euro pro Jahr müssen hierfür veranschlagt werden.

Preisbeispiel für ein durchschnittliches Einfamilienhaus

Wie hoch sind nun die Kosten einer Solaranlage für ein durchschnittliches Einfamilienhaus? Bei einer durchschnittlich benötigten Kollektorfläche von acht m² pro kWp und einer Regelleistung von 5 kWp für ein Einfamilienhaus, ergibt sich eine PV-Anlagen-Fläche von 40 m².
Pro kWp können Sie einen Richtwert von durchschnittlich 1.650 Euro inkl. Montage ansetzen, woraus ein Grundpreis von 8.250 Euro für die Solaranlage entsteht.

Gesamtkosten für eine durchschnittliche von 5 kWp-Anlage (Einfamilienhaus)

Leistung

5 kWp

Dachfläche

35 m²

Kosten/ kWp

1.650 Euro / kWp

Gesamtkosten

1.650 Euro x 5 = 8.250 Euro

Photovoltaik – mit welcher Einsparung können Sie rechnen?

Neben den Kosten interessiert Besitzer von Solaranlagen, insbesondere zwei Fragen:

  • Mit welcher Stromkosteneinsparung kann ich rechnen?
  • Und welchen Gewinn erwirtschaftet meine Anlage nach der Amortisationszeit?

Über ihre gesamte Lebensdauer erwirtschaftet eine Photovoltaik-Anlage eine Rendite von rund drei bis vier Prozent jährlich. Den erzeugten Strom können Sie entweder für Ihren Haushalt nutzen oder ins österreichische Stromnetz einspeisen lassen. Die Tarife für die Einspeisevergütung variieren je nach Stromanbieter zwischen 3,5 und 9 ct/ kWh.

Beispiel: Eine PV-Anlage mit 16 m² Kollektorfläche dient sowohl zu Warmwassererwärmung als auch zur Heizungsunterstützung. Die jährliche Einsparung der Energiekosten beträgt je nach Sonneneinstrahlung zwischen 300 und 600 Euro. Die CO2-Einsparungen betragen bei diesen Werten etwa zwei Tonnen CO2 / Jahr!

Tipp: Insgesamt sind Rendite und Stromersparnis abhängig von den gewählten Paneelen, der Ausrichtung der PV-Anlage, den Gesamtkosten, dem Eigenverbrauch, sowie dem Wartungsaufwand und dem zu erwartendem Ertrag.


Photovoltaik-Anlage – nach wie vielen Jahren lohnt sich diese?

Entscheidend für die Amortisationszeit (Zeitraum bis sich die PV-Anlage finanziell rechnet) sind Höhe der Investitionskosten, Ertrag bzw. Vergütung der produzierten Energieleistung sowie eine mögliche Förderung der Solaranlage durch den Bund.

Die durchschnittliche Amortisationszeit einer Photovoltaik-Anlage für Privathaushalte
beträgt in Österreich 10 bis 12 Jahre
.

Allerdings können Sie die Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage durchaus selbst beeinflussen: beispielsweise durch die Wahl effizienter Solarmodule, einer idealen Dachneigung und Ausrichtung sowie die regelmäßige Wartung. Weiters spielen, natürlich die Sonneneinstrahlung sowie die Anzahl der Sonnenstunden am jeweiligen Standort eine wichtige Rolle.


Photovoltaik-Förderung in Österreich – was ist möglich?

Von Bund, Länder sowie speziellen Institutionen gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten für PV-Anlagen. Ziel ist es die Energiewende in Österreich voranzutreiben und die Investitionskosten für Privathaushalte zu senken. Weiters sollten Sie bei Ihrer Gemeinde anfragen, ob zusätzliche Förderungen für PV-Anlagen im aktuellen Budgetplan vorhanden sind.

In Sachen Förderungsantrag gilt es darauf zu achten, ob eine etwaige Förderung für Photovoltaik mit Verpflichtungen gegenüber dem Strombetreiber verbunden ist. Wir haben Ihnen die wichtigsten Fördermöglichkeiten in Österreich zusammengestellt:

Förderungen der ÖMAG

Die Ökostromabwicklungsstelle, kurz ÖMAG, bietet einen Investitionszuschuss für PV-Anlagen und Stromspeicher. Förderfähig sind Anlagen mit einer Leistung von fünf bis 500 kWp. Die ÖMAG-Förderung setzt sich zusammen aus

  • Einem Einmalzuschuss für Solaranlagen über 250 Euro / kWp (höchstens 30 % der Gesamtinvestition)
  • Sowie einem Tarif für die Einspeisung des erzeugten Stroms von 7,06 ct / kWp über 13 Jahre Förderungszeitraum.

Klima- und Energiefonds

Der Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung fördert die Kosten von Solaranlagen sowohl für natürliche als juristische Personen seit dem 22.12.2020. Gefördert werden maximal bis 50 kWp einer Photovoltaik-Anlage. Der Fördersatz (höchstens 35 % der Gesamtinvestition) beträgt für Anlagen

  • bis 10 kWp: 250 Euro/ kWp,
  • von 10 und bis 20 kWp: zusätzlich 200 Euro/ kWp
  • über 20 und bis maximal 50 kWp: zusätzlich 150 Euro/ kWp.

Für PV-Anlagen, die in Gebäuden integriert sind, gibt es zusätzlich einen Förderbetrag von 100 Euro / kWp.

AWS Investitionsprämie

Auch die aws Investitionsprämie ist eine Förderung für Solaranlagen vom Bund. Sie ist mit der ÖMAG-Förderung kombinierbar und soll insbesondere die österreichische Wirtschaft unterstützen. Förderfähig sind alle Unternehmen mit Sitz in Österreich.

  • Gefördert werden Neuinvestitionen in netzgekoppelte PV-Anlagen und Stromspeichern, deren Umsetzung bis spätestens 28.02.2023 erfolgen. Bei Investitionen über 20 Millionen Euro verlängert sich der Stichtag bis zum 28.02.2025.
  • Der Fördersatz beträgt 14 Prozent der förderfähigen Investitionskosten, pro Unternehmen sind Fördersummen von 5.000 Euro bis 50 Millionen Euro möglich – ohne Umsatzsteuer.

Förderungen der Bundesländer

Weiters unterstützen die Länder in Österreich Solaranlagen mit verschiedensten Programmen. Die Photovoltaik-Förderaktion der Stadt Wien beispielsweise bietet natürlichen und juristischen Personen folgende Unterstützung bei PV-Anlagen. Gefördert werden neue PV-Anlagen im Netzparallelbetrieb mit über 50 kWp bzw. mindestens 900 Volllaststunden im Jahr. Der Fördersatz beträgt für Anlagen

  • bis 100 kWp: 250 Euro / kWp
  • über 100 kWp bis 500 kWp): zusätzlich 200 Euro / kWp

Die maximale Fördersumme beträgt höchstens 30 % der förderfähigen Kosten – begrenzt auf fünf Jahre.

Fazit zum Thema Photovoltaik

Auch in Österreich wächst die Photovoltaik-Branche dank eingeläuteter Energiewende seit Jahren recht stark. PV-Anlagen sind sowohl im Privaten als bei Unternehmen sehr gefragt.

Durch massenhafte Produktion und nicht zuletzt dank zahlreicher Fördertöpfe haben sich die Photovoltaik-Kosten im Laufe der letzten 15 Jahren um bis zu 75 % verringert. Lag der durchschnittliche Preis 2006 noch bei etwa 5.000 Euro pro kWp, müssen Kunden heute nur noch mit durchschnittlichen Kosten von 1.650 Euro pro kWp rechnen. Dies hat zur Folge, dass sich die Anschaffung einer modernen PV-Anlage bereits nach etwa 10 Jahren ausbezahlt.

In Gegensatz zur verkürzten Amortisationszeit können Konsumenten bei neuartigen PV-Anlagen mit einer Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren rechnen. Zudem liegt die Rendite durchschnittlicher Photovoltaikanlagen heute bei drei bis vier Prozent pro Jahr. PV-Anlagen werden weiters mit etwa 250 Euro pro kWp gefördert.

Entscheidend für eine gute Rentabilität sind neben Anschaffungskosten und Fördermöglichkeiten auch ein geeigneter Anbringungsort. Hier bieten sind neben Dächern auch Balkongeländer, Fassaden und Freiflächen auf dem Grundstück an. Verfügen Sie über eine günstig ausgerichtete und freie Dachfläche, lohnt sich die Planung einer hauseigenen PV-Anlage aus wirtschaftlicher Sicht in jedem Fall.

Video: ORF 2 ECO PV Förderung in Österreich

Quelle: ServusGoisern – All in one / YouTube

FAQ Photovoltaik

Was bedeutet kWp?

Kilowatt-Peak oder kurz kWp ist die Maßeinheit für die Leistung einer Photovoltaik-Anlage. Sie zeigt, welche Höchstleistung in Kilowatt (kW) eine PV-Anlage erreichen kann. Im Gegensatz zu kWp geben Kilowattstunden (kWh) die durch die Anlage erzeugte Strommenge / Energie pro Stunde an.

Was kostet eine10 kWp-Photovoltaikanlage?

Die durchschnittlichen Anschaffungskosten für eine 10 kWp-Photovoltaikanlage ohne Stromspeicher liegen je nach technischer Ausführung und Anbieter zwischen 10.000 und 18.000 Euro. Optionale Stromspeicher verteuern – je nach Kapazität, Entladungstiefe etc. – die Anlage um weitere 6.000 bis 20.000 Euro.

Welche Nebenkosten bringt eine PV-Anlage mit sich?

Zu den Nebenkosten können neben Umsatzsteuer und Einkommensteuer auch ungeplante Reparaturkosten zählen – beispielsweise der Ersatz eines defekten Wechselrichters mit 1.000 bis 2.500 Euro. All dies gilt es vor der Anschaffung und dem Betrieb einer Solaranlage zu erkunden.

Wann lohnt sich ein Solarstromspeicher?

Solarstromspeicher lohnen sich insbesondere, wenn der erzeugte Strom auch selbst und zu jeder Tages- oder Nachtzeit verbraucht wird. Je mehr Eigenverbrauch benötigt wird und je geringer die Einspeisevergütung wird, desto eher lohnt sich ein Stromspeicher. Die Anschaffung rechnet sich im Schnitt nach rund 12 bis 15 Jahren.

Wie lange hält eine Photovoltaikanlage?

Die durchschnittliche Lebensdauer einer Solaranlage liegt heute bei etwa 25 bis 30 Jahren. Werden einzelne Komponenten im Laufe der Jahre ausgetauscht, kann sich die Lebensdauer von PV-Anlagen deutlich erhöhen – mit kostenlosem Strom zum Eigenbedarf und laufender Vergütung bei externer Einspeisung.

Wie hoch ist die Förderung einer PV-Anlage?

Die Höhe und Art der Förderung einer Solaranlage hängt von der Leistung und Nutzung der PV-Anlage ab. Anlagen von Privathaushalten werden von Fördereinrichtungen mit rund 250 Euro / kWp bezuschusst, bis maximal 30 bis 35 % der Gesamtinvestition. Die ÖMAG bietet weiters noch eine Einspeisevergütung von rund 7 ct / kWp bis zu 13 Jahren Förderlaufzeit.

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