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Tagesgeld-Vergleich für Österreich – mit bis zu 3,00 Prozent flexibel sparen

Wie viel Zinsen gibt es aktuell für Tagesgelder in Österreich?

Viele täglich fällige Sparkonten in Österreich bieten weiterhin Zinsen von 3,00 %. Als clevere Alternative zum klassischen Sparbuch und fix verzinsten Festgeldern eignet sich ein Tagesgeldkonto besten zum Ansparen und zur flexiblen Geldreserve im Alltag. Wichtig ist ein Vergleich der Angebote – denn die Konditionen sind höchst unterschiedlich.

Tagesgeld-Vergleich

Inhaltsverzeichnis

Tagesgeld – was ist das und wie funktioniert es?
Tagesgeldkonto – Vorteile und Nachteile im Überblick
Tagesgeld vergleichen – kurzer Check, bester Zins
Tagesgeld anlegen – so einfach geht’s
Tagesgeld ist nicht gleich Tagesgeld – auf das sollten Sie besonders achten
Top-3 Tagesgeldkonten 2026
Fazit zum Thema Tagesgeldzinsen in Österreich
Video: Tagesgeld – das sollte man bei der Auswahl beachten!
FAQ

 

Hintergrundwissen zum Thema beste Tagesgeldzinsen in Österreich

Sparen ist zwar nach wie vor in bei Österreicherinnen und Österreicher, doch das Zinsniveau war in den vergangenen Jahren mehr als bescheiden. Inflation und KESt fressen vielfach nicht nur die Zinsen, sondern auch gleich ganze Teile der Spareinlage. Zum Glück ist Sparen aber nicht gleich Sparen – flexible Tagesgeldkonten sind eine lohnende Alternative.

Tagesgeld – was ist das und wie funktioniert es?

Tagesgeld ist ein verzinstes, täglich fälliges Sparkonto. Kurz gesagt handelt es sich um die moderne clevere Variante des Sparbuchs, denn wie bei dieser traditionellen Geldanlage können Sie Geld auf sichere Weise aufbewahren und vermehren – allerdings mit höheren Zinsen und deutlich flexibler.

Auf Tagesgeldkonten können Sie jederzeit Ein- und Auszahlungen tätigen oder unterschiedliche Beträge überweisen. Beispielsweise einen monatlichen Fixbetrag automatische ansparen oder einfach, was Ihnen am Ende eines Monats übrigbleibt. Anders als beim Sparbuch gibt es keine Bindung und somit auch keine Kündigungsfristen. Geld, das Sie eingezahlt haben, können Sie auch jederzeit wieder zurückholen. 

Im Gegensatz zu einem Girokonto eignet sich ein Tagesgeldkonto aber nicht zum bargeldlosen Zahlungsverkehr. Es kann also nicht für Überweisungen oder Lastschriften verwendet werden. Dazu müssen Einlagen erst auf das Referenzkonto – in der Regel Ihr Gehaltskonto – transferiert werden.

Tagesgeldkonto – Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile beim Tagesgeld

  • Eine flexible Möglichkeit, Ihr Geld zu guten Zinsen anzulegen.
  • Höhere Zinsen als beim Sparbuch oder beim Girokonto.
  • Einfache Handhabung – Spareinlagen können jederzeit durch Einzahlung erhöht werden. 
  • Keine Bindung, keine Kündigungsfrist – Behebungen sind jederzeit möglich.
  • Günstige Konditionen, keine Nebenkosten – Kontoführung in der Regel kostenlos.
  • Auch für kleinere Beträge oder zum vorübergehenden Geld parken bestens geeignet.

Nachteile beim Tagesgeld

  • Zinsen sind variabel – Zinssatz kann jederzeit steigen, aber auch fallen.
  • In der Regel niedrigere Zinsen als beim Festgeld mit fixen Laufzeiten und fixen Zinsen.
  • Wenig geeignet für eine langfristig kalkulierte Geldanlage, da die Zinsen variieren.

Tagesgeld vergleichen – kurzer Check, bester Zins

Zinsen und Konditionen beim Tagesgeld variieren stark. Unser Tagesgeld Vergleich bietet Ihnen die Möglichkeit, sich rasch einen Überblick über Anlagezeiträume, Anlagesumme, angebotene Zinsen und die jeweiligen Kontodetails zu verschaffen. In wenigen Schritten können Sie so die besten Tagesgeldzinsen in Österreich finden und das für Sie passende Tagesgeldkonto auswählen:

Kurz-Check durchführen: Machen Sie Ihren Tagesgeld-Check, indem Sie den gewünschten Anlagebetrag und den gewünschten Anlagezeitraum angeben. In der Übersicht bekommen Sie anschließend eine Liste der Anbieter – täglich aktualisiert nach dem besten Zinssatz und den höchsten Zinserträgen pro Jahr.

Kontodetails und Konditionen vergleichen: Um den Tagesgeld-Vergleich Ihren individuellen Wünschen anzupassen, können Sie anschließend alle Kontodetails sowie die Vorteile der jeweiligen Anbieter erkunden. Hier erhalten Sie beispielsweise wichtige Informationen zur Einlagensicherung, Zinsgutschrift, möglicher Einlagenhöhe, Aktionszinsen, Zinszahlungen, Verfügbarkeit sowie Kontoeröffnung und Kontoführung.

Anbieter auswählen: Haben Sie das persönlich passende Tagesgeldangebot in unserem Tagesgeld-Vergleich gefunden, gelangen Sie über den Button „Zur Bank“ direkt auf die jeweilige Website und können dort sofort Ihr neues Tagesgeldkonto eröffnen.

Tagesgeld anlegen – so einfach geht’s

Tagesgelder sind ein einfaches Anlageprodukt. Je nach Anbieter kann sich die Handhabung zur Eröffnung Ihres Tagesgeldkontos zwar etwas unterscheiden. Das Grundprinzip ist jedoch immer das gleiche: 

Verrechnungskonto: Voraussetzung für ein Tagesgeldkonto ist in der Regel ein bestehendes Gehalts- bzw. Girokonto, welches Sie künftig für alle Einzahlungen und Auszahlungen als Verrechnungskonto nutzen.

Tagesgeldantrag: Sowohl als Neu- als auch als Bestandskunde müssen Sie einen Tagesgeldantrag ausfüllen. Hier übermitteln Sie persönliche Informationen wie Name, Anschrift, Kontaktmöglichkeiten und Geburtsdatum, wenn diese noch nicht vorliegen. Anschließend geben Sie den Anlagebetrag, den Anlagezeitraum und das Verrechnungskonto an.

Antragsbestätigung: Sind Sie bereits Bestandskunde einer Bank, können Ihren Antrag zum neuen Tagesgeldkonto per TAN oder anderen Verifikationsvarianten bestätigen. Neukunden sind hingegen in der Regel auf den Postweg angewiesen.

Bestätigung der Identität: Abschließend drucken Sie den Antrag für Ihr Tagesgeldkonto aus, unterschreiben diesen und bestätigen anschließend per Video-Ident-Verfahren oder Post-Ident Ihre Identität anhand Ihres Personalausweises. Nach Versand Ihres Antrags können Sie Ihr Tagesgeldkonto innerhalb weniger Tage nutzen.

Tipp: Vielfach ist heute das Antragsverfahren für ein Tagesgeldkonto komplett online möglich. Per Video-Ident-Verfahren, digitaler Unterschrift und Online-Versand gelangen Sie so ganz ohne Papierkram zum gewünschten Sparkonto und können dies im Idealfall sofort nutzen.

Tagesgeld ist nicht gleich Tagesgeld – auf das sollten Sie besonders achten

Zinsgarantie: Die höchsten Tagesgeld-Zinsen gibt es aktuell fast ausschließlich für Neukunden – meist für begrenzte Zeit und Summen. Achten Sie daher beim Vergleich der Tagesgeld-Zinsen auf die „echten“ Zinssätze, die regulär nach den Aktionsmonaten gezahlt werden. Meist werden Tagesgelder dann deutlich niedrigeren Zinsen veranlagt.

Anlagesumme: Auch die Anlagesummen bei täglich fälligen Sparkonten sind mitunter begrenzt. Gibt es also eine Mindestanlagesumme bzw. einen Maximalbetrag für eine Veranlagung? Ein gutes Tagesgeld-Angebot sollte den vollen Zinssatz bereits ab dem ersten Euro und bis zur Höchstsumme der gesetzlichen Einlagensicherung bieten – also bis 100.000 Euro.

Zinstermine: Weiters wichtig: Wie oft werden die Zinsen am Tagesgeldkonto ausgeschüttet – halbjährlich, vierteljährlich oder sogar monatlich? Häufige Zinstermine bieten einen sogenannten Zinseszinseffekt, der die Zinszahlungen am Konto gleich weiter mit verzinst. Gerade bei höheren Anlagesummen kann dies Ihre Rendite deutlich erhöhen.

Kontoeröffnung und Kontoführung: Tagesgeldkonten lassen sich online oft schon in wenigen Minuten eröffnen. Obligatorisch ist ein Referenzkonto, über welches alle Zahlungen abgewickelt werden. In der Regel dient hierzu ein bereits bestehendes Girokonto – mitunter muss dieses allerdings parallel zum Tagesgeldkonto eröffnet bzw. geführt werden. Fallen für Kontoeröffnung und Kontoführung Gebühren an? Ein modernes Tagesgeldkonto sollte heute komplett kostenlos sein.

Sicherheit: Tagesgelder unterliegen in Österreich und in anderen EU-Ländern der gesetzlichen Einlagensicherung. Hierüber sind Guthaben bis zu einem Betrag von 100.000 Euro abgesichert. Vereinzelt kann die Sicherungsgrenze bei ausländischen Banken etwas darunter liegen. In Österreich erfolgt die Auszahlung nach einem Entschädigungsfall nach maximal sieben Werktagen. Grundsätzlich sind Tagesgelder per se eine sichere Anlage, da Einlagen jederzeit ohne Kündigungsfrist behoben werden können.

Top-3 Tagesgeldkonten 2026

Hier finden Sie die besten Tagesgeldofferten 2026 mit allen wichtigen Informationen und Kontodetails.

Anbieter Zinssatz und Zinstermine Anlagesumme Sicherheit Direktkontakt
Trade Republic 3,00 % dauerhaft für Neukunden Ab 1 €, bis 50.000 € Einlagensicherung bei Partnerbanken Tagesgeld eröffnen
Santander Österreich 2,70 % für 3 Monate, monatliche Zinsgutschrift Ab 1 €, bis 300.000 € Österreichische Einlagensicherung Tagesgeld eröffnen
DADAT Bank 2,70 % für 3 Monate, jährliche Zinsgutschrift Ab 1 €, bis 300.000 € Österreichische Einlagensicherung Tagesgeld eröffnen

Fazit zum Thema Tagesgeldzinsen in Österreich 

Einfach zu handhaben, flexibel beim täglichen Sparen und besser verzinst als Sparbuch und Girokonto. Täglich fällige Sparkonten erfreuen sich seit Jahren hoher Beliebtheit bei Österreichs Sparerinnen und Sparer. Das Problem: In den letzten Jahren gab es hier selbst bei den viel gelobten Direktbanken kaum nennenswerte Zinsen Renditen. Im Gegenteil. Inflation und KESt machten nicht nur die mickrigen Zinsen, sondern auch gleich ganze Teile der Spareinlagen zunichte.

Dies hat sich zum Glück geändert. Im Zuge zahlreicher Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben sich flexible Tagesgeldkonten wieder zu einer lohnenden Alternative in Sachen Sparen entwickelt – abseits von Festgeld und riskanter Geldanlagen an den Börsen.

Für Jubelschreie ist es freilich noch etwas zu früh. Trotz aller Vorzüge dieser Sparform sollten Sie die Offerten der Banken genau vergleichen. Die höchsten Tagesgeld-Zinsen gibt es oft nur für Neukunden und für einen begrenzten Zeitraum. Noch immer kann ein Tagesgeldkonto die aktuelle Inflation ausgleichen und eine langfristig kalkulierte Geldanlage ist mit täglich fälligen Spareinlagen aufgrund variabler Verzinsung schwer möglich.

Wer Geld ohne Risiko ansparen oder zwischen parken möchte, um jederzeit darauf zuzugreifen, für den ist ein Online-Tagesgeldkonto dennoch eine Überlegung wert. Drei Prozent und mehr – die Zentralbanken haben die Hoffnung auf weiter steigende Zinsen längst nicht begraben.

Video: Tagesgeld – das sollte man bei der Auswahl beachten!

Quelle: EVERGREEN / YouTube

FAQ Tagesgeld

Was ist Tagesgeld?

Unter Tagesgeld versteht man Spareinlagen auf einem Tagesgeldkonto. Das Geld kann täglich eingezahlt und behoben werden – allerdings nur über ein Referenzkonto. Dafür gibt es meist mehr Zinsen als auf einem Girokonto.

Was ist der Unterschied zwischen Tagesgeld und Festgeld in Österreich?

Während es bei Festgeld eine feste Laufzeit und eine reguläre Kündigungsfrist gibt, können Sie als Anleger beim Tagesgeld jederzeit auf Ihr Geld zugreifen. Allerdings kann sich der Zinssatz beim Tagesgeld je nach Marktentwicklung und Anbieter täglich ändern. Festgeld ist also eine feste Geldanlage mit vorgegebenen Bedingungen in Sachen Zins und Laufzeit, Tagesgeld hingegen bietet Ihnen deutlich mehr Freiheiten. 

Wo gibt es die besten Zinsen für Tagesgeld?

Online-Banken bieten größtenteils bessere Tagesgeld-Zinsen als traditionelle Banken mit Filialnetz. Es gibt auch Tagesgeldkonten mit befristeten Lockangeboten – hier sollten Sie immer die regulären Zinsen nach Ablauf des Aktionszeitraumes beachten. Unser Tagesgeld-Vergleich bietet Ihnen dazu alle nötigen Informationen.

Wie sicher ist Tagesgeld?

Tagesgelder in Österreich und in anderen EU-Ländern unterliegt der sogenannten gesetzlichen Einlagensicherung. Das bedeutet, dass Guthaben werden bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank abgesichert. In Österreich erfolgt die Auszahlung im Entschädigungsfall nach maximal sieben Tagen. Weiters ist Tagesgeld per se eine sichere Anlageform, da Sie Geld jederzeit beheben können.

Was kostet ein Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto ist in der Regel kostenlos. Es sollten keine Kontoführungsgebühren anfallen und auch Überweisungen vom und zum Referenzkonto sind in der Regel spesenfrei. 

Welche Voraussetzung gibt es für Tagesgeld in Österreich?

Für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos bei einer Bank muss man volljährig sein oder das Einverständnis des Erziehungsberechtigten haben. Weiters müssen Sie Ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben und ein Referenzkonto zur Verrechnung besitzen – in der Regel ist dies ein Gehalts- bzw. Girokonto.

Lohnt sich das sogenannte Zins-Hopping beim Tagesgeld?

Viele Sparer veranlagen ihr Tagesgeld neu, sobald eine Bank mit besseren Zinsen aufwartet. Solche Kontowechsel werden auch als Zins-Hopping bezeichnet. Das kann sich bei höheren Einlagesummen durchaus lohnen, allerdings sollten Sie aufpassen, ob es sich nur um kurzfristige Lockangebote handelt. Wer die besten Tagesgeldzinsen lukrieren will, muss regelmäßig die aktuellen Zinsangebote vergleichen.

Tagesgeld-Vergleich


Tagesgeld & Festgeldrechner

Festgeld

Anlagebetrag
Euro
Anlagedauer
Anlagebetrag: 20000 € / Anlagedauer: 36 Monate
Anbieter
Leistungen
Zinsertrag
Zinssatz
Haitong Bank - Festgeld - Weltsparen
Haitong Bank
2,80 %
Zinssatz
  • 1.680,00 € Zinsertrag
  • Zinsgutschrift
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
weiter
  • Zinsgutschrift
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
1.680,00 €
2,80 %
zum Anbieter
Santander Consumer Bank - BestFix
Santander Consumer Bank
2,70 %
Zinssatz
  • 1.620,00 € Zinsertrag
  • Zinsgutschrift
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
weiter
  • Zinsgutschrift
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
1.620,00 €
2,70 %
zum Anbieter
Banca Sistema - Festgeld - Weltsparen
Banca Sistema
2,70 %
Zinssatz
  • 1.620,00 € Zinsertrag
  • Zinsgutschrift
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
weiter
  • Zinsgutschrift
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
1.620,00 €
2,70 %
zum Anbieter
Holm Bank - Festgeld - Weltsparen
Holm Bank
2,45 %
Zinssatz
  • 1.470,00 € Zinsertrag
  • Zinsgutschrift
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
weiter
  • Zinsgutschrift
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
1.470,00 €
2,45 %
zum Anbieter
Investitionsbank Trentino-Südtirol - Festgeld - Weltsparen
Investitionsbank Trentino-Südtirol
2,30 %
Zinssatz
  • 1.380,00 € Zinsertrag
  • Zinsgutschrift
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
weiter
  • Zinsgutschrift
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
1.380,00 €
2,30 %
zum Anbieter
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 15.08.2026. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2026 financeAds.net

 

Tagesgeld

Anlagebetrag
Euro
Anlagedauer
Anlagebetrag: 10000 € / Anlagedauer: 3 Monate
Anbieter
Leistungen
Zinsertrag
Rendite
Santander Consumer Bank BestFlex
Santander Consumer Bank
2,71 %
Rendite
  • 67,65 € Zinsertrag
  • Zinsgutschrift monatlich
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
weiter
  • Zinsgutschrift monatlich
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
67,65 €
2,71 %
zum Anbieter
Anadi Bank Anadi Online-Sparen
Anadi Bank
2,40 %
Rendite
  • 60,00 € Zinsertrag
  • Zinsgutschrift jährlich
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
weiter
  • Zinsgutschrift jährlich
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
60,00 €
2,40 %
zum Anbieter
Scalable Capital Prime+ Broker Tagesgeld
Scalable Capital
2,00 %
Rendite
  • 50,00 € Zinsertrag
  • Zinsgutschrift jährlich
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
weiter
  • Zinsgutschrift jährlich
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
50,00 €
2,00 %
zum Anbieter
DenizBank Online Sparen Tagesgeld
DenizBank
2,00 %
Rendite
  • 50,00 € Zinsertrag
  • Zinsgutschrift jährlich
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
weiter
  • Zinsgutschrift jährlich
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 100.000 € abgesichert
50,00 €
2,00 %
zum Anbieter
Avida Finans Tagesgeld - Weltsparen
Avida Finans
1,80 %
Rendite
  • 45,00 € Zinsertrag
  • Zinsgutschrift jährlich
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 90.000 € abgesichert
weiter
  • Zinsgutschrift jährlich
  • 100 % Einlagensicherung
  • bis zu 90.000 € abgesichert
45,00 €
1,80 %
zum Anbieter
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 15.08.2026. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2026 financeAds.net

Festgeld-Vergleich Österreich – Vermögen maximieren mit bis zu 2,80 Prozent

Wie viel Zinsen gibt es aktuell für Festgeld in Österreich?

Aucht Banken knacken derzeit die 2,00-Prozent-Marke bei den Festgeldzinsen für ein Jahr – allesamt erhältlich über die Finanzplattform Weltsparen. Nach Jahren der Zinsdürre bieten fix verzinste Festgelder weiterhin ordentliche Renditen. Das gilt übrigens auch für einige Anbieter aus Österreich. Ein Vergleich der Angebote lohnt sich also.

Festgeld-Vergleich

Inhaltsverzeichnis

Festgeld – was ist das und wie funktioniert es?
Festgeldkonto – Vorteile und Nachteile im Überblick
Festgeld vergleichen – Spitzenzinsen in wenigen Minuten
Festgeld anlegen – so einfach geht’s
So funktioniert Festgeld anlegen bei Weltsparen
Lukratives Festgeldkonto finden – auf das sollten Sie besonders achten
Festgeld aus Österreich – die Top-3 2025
Fazit zum Thema Festgeldzinsen in Österreich
Video: Festgeld-Vergleich – die aktuell besten Festgeld Zinsen
FAQ

 

Hintergrundwissen zum Thema beste Tagesgeldzinsen in Österreich

Selbst Anlagen in Festgelder waren für Österreichs Sparer in den vergangenen Jahren ein eher schwieriges Unterfangen. Auch mittlere und längere Laufzeit boten nur mickrige Zinsen, mit denen die Inflation keinesfalls auszugleichen war – im Gegenteil. Mittlerweile bieten zumindest Festgeldkonten ab 12 Monaten Laufzeit wieder ordentliche Renditen, was sie zu einer lohnenden Alternative abseits der schwankenden Börse macht.

Festgeld – was ist das und wie funktioniert es?

Festgelder, oft auch Termingeld oder festverzinsliche Geldanlage genannt, sind kurz- bis mittelfristige Geldanlagen, bei denen ein gewisser Betrag über eine bestimmte Laufzeit zu einem festen Zinssatz veranlagt wird. Als Sparerinnen und Sparer wissen Sie schon beim Abschluss des Festgeldkontos und beim Einzahlen des Geldes, welche Rendite sie erzielen werden. Ideal, wenn Sie Geld für eine spätere Verwendung sicher anlegen möchten.

In der Regel bieten Banken Laufzeiten von drei Monaten bis zu zehn Jahren bei meist nur geringer Mindesteinlage. Dabei gilt: je länger die Laufzeit, desto höher die Festgeldzinsen und damit Ihre Rendite. Nach Ende der Laufzeit erhalten Anleger ihre Geldanlage inklusive der Zinsen zurück. Allerdings ist es nicht möglich, vor dem Ende der Laufzeit auf das Geld zuzugreifen. Festgeld ist somit weniger flexibel als Tagesgeld – dies sollten Sie vor der Veranlagung unbedingt beachten.

Die im Vergleich zu Sparbüchern, Tagesgeldkonten oder Sparbriefen durchweg höhere Zinsen auf einem Festgeldkonto können Banken nur bieten, da sie mit der fix veranlagten Sparsumme auf Ihrem Festgeldkonto verlässlich arbeiten können. Mithilfe unseres Festgeld-Rechners lassen sich mögliche Zinserträge rasch und einfach erkunden.

Festgeldkonto – Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile beim Festgeld

  • Garantierter Zinssatz und garantierte Rückzahlung am Ende der vereinbarten Laufzeit.
  • Fixe Anlagedauer schafft Planbarkeit ohne Risiko von Zinsschwankungen.
  • Höhere Zinsen als bei vergleichbaren Anlageprodukten – insbesondere bei längerer Laufzeit.
  • Neben der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 Euro EU-Raum zusätzliche Absicherung über den österreichischen Einlagensicherungsfonds

Nachteile beim Festgeld

  • Keine Kündigungsmöglichkeiten vor dem Ende der vereinbarten Laufzeit.
  • Weniger Flexibilität im Vergleich zu anderen Geldanlagen, beispielsweise Tagesgeld.
  • Keine Möglichkeit, kurzfristig von höheren Zinsen am Markt zu profitieren.
  • Anleger müssen rechtzeitig vor Laufzeitende eine mögliche Wiederanlage erkunden.

Festgeld vergleichen – Spitzenzinsen in wenigen Minuten

Auch beim Festgeld variieren die Konditionen stark. Die aktuell besten Zinsen lassen sich durch Anlagen über die Finanzplattform Weltsparen lukrieren. Spitzenreiter sind Anbieter aus Italien, Portugal und Estland. Auch einige österreichische Banken bieten Festgeldzinsen deutlich über drei Prozent. Der Festgeld-Vergleich bietet Ihnen die Möglichkeit, sich rasch einen Überblick über Anlagezeiträume, Anlagesumme, angebotene Zinsen und die jeweiligen Kontodetails zu verschaffen. In wenigen Schritten finden so das für Sie lukrativste Festgeldkonto:

Zins-Check durchführen: Machen Sie Ihren Festgeld-Check, indem Sie den gewünschten Anlagebetrag und die gewünschte Laufzeit angeben. In der Übersicht erhalten Sie umgehend eine Liste der Anbieter mit dem besten Zinssatz und den höchsten Zinserträgen pro Jahr.

Kontodetails und Konditionen vergleichen: Um den Festgeld-Vergleich Ihren individuellen Wünschen anzupassen, können Sie anschließend alle Kontodetails und Vorteile der jeweiligen Anbieter erkunden. Hier erhalten Sie beispielsweise wichtige Informationen zur Einlagensicherung, Zinsgutschrift und Zinsertrag, Mindest- und Höchstanlage sowie Kontoeröffnung und Kontoführung.

Anbieter auswählen: Haben Sie Ihren Favoriten in unserem Festgeld-Vergleich gefunden, gelangen Sie über den Button „zum Anbieter“ direkt auf die jeweilige Website und können dort sofort Ihr neues Festgeldkonto eröffnen.

Festgeld anlegen – so einfach geht’s

Festgelder sind ein einfaches Anlageprodukt. Je nach Anbieter kann sich die Handhabung zur Eröffnung Ihres Festgeldkontos etwas unterscheiden. Das Grundprinzip ist jedoch immer das gleiche: 

Verrechnungskonto: Voraussetzung für ein Festgeldkonto ist in der Regel ein österreichisches Gehalts- bzw. Girokonto, welches Sie für alle Einzahlungen und Auszahlungen als Verrechnungskonto nutzen.

Festgeldantrag: Sowohl als Neu- als auch als Bestandskunde müssen Sie einen Tagesgeldantrag ausfüllen. Hier übermitteln Sie persönliche Informationen wie Name, Anschrift, Kontaktmöglichkeiten und Geburtsdatum, wenn diese noch nicht vorliegen. Anschließend geben Sie den Anlagebetrag, den Anlagezeitraum und das Verrechnungskonto an.

Antragsbestätigung: Sind Sie bereits Bestandskunde einer Bank, können Ihren Antrag zum neuen Festgeldkonto per TAN oder anderen Verifikationsvarianten bestätigen. Neukunden sind in der Regel auf den Postweg angewiesen.

Bestätigung der Identität: Abschließend drucken Sie den Antrag für Ihr Festgeldkonto aus, unterschreiben diesen und bestätigen anschließend per Video-Ident-Verfahren oder Post-Ident Ihre Identität anhand Ihres Personalausweises. Bei Direktbanken und Geldanlageplattformen ist das Antragsverfahren für ein Festgeldkonto in der Regel komplett online möglich. 

INFOBOX

So funktioniert Festgeld anlegen bei Weltsparen

Registrieren und identifizieren

Eröffnen Sie ein kostenloses Weltspar-Konto per PostIdent- oder VideoIdent-Verfahren. Nach erfolgreicher Überprüfung können Sie auf alle Sparprodukte zugreifen.

Angebot wählen

Wählen Sie aus den aktuellen Festgeldangeboten die für Sie
passende Offerte aus.

Geld überweisen

Überweisen Sie per Onlinebanking den gewünschten Anlagebetrag auf Ihr Weltspar-Konto oder erteilen Sie eine Einzugsermächtigung. 

 

Lukratives Festgeldkonto finden – auf das sollten Sie besonders achten

Zinsertrag: Die Höhe des Zinssatzes ist bei Festgeldern der entscheidende Faktor – nur so kommen Sie letztlich zu einem hohen Zinsertrag. Als Kunde sollten Sie immer darauf achten, wie lange das aktuelle Angebot der Bank gültig ist und ob es die gesamte Anlagesumme umfasst.

Anlagesumme: Viele Banken fordern eine Mindestanlage von Ihren Kunden, um in den Genuss der gebotenen Festgeldzinsen zu kommen. Maximale Anlagebeträge gibt es dagegen eher selten. Es empfiehlt sich aber, die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Konto nicht zu überschreiten und höhere Einlagen auf mehrere Banken zu verteilen – so sind Sie stets auf der sicheren Seite.

Zinstermine: Bei Laufzeiten unter 12 Monaten erfolgt die Zinsgutschrift am Ende. Auf länger laufenden Festgeldkonten sind jährliche Zinszahlungen üblich. Hier bieten die meisten Festgeld-Konten zwei Varianten: Entweder werden diese Zinsen ausgeschüttet und auf das Referenzkonto überwiesen. Oder die Bank legt die Ihre Zinsen wieder auf dem Festgeldkonto an, wodurch sich ein Zinseszinseffekt ergibt. 

Vorzeitige Kündigung: Auf Festgelder können Sie nur selten vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit zugreifen. Falls doch, gilt es zu erkunden, ob auch Teilbeträge ausbezahlt werden, oder das gesamte Festgeldkonto gekündigt werden muss. Weiters sind mögliche Kündigungsgründe für Sie als Anleger interessant.

Wiederveranlagung: Je nach Anbieter wird die Festgeldanlage nach Ende der Laufzeit samt Zinsen auf das Referenzkonto ausbezahlt oder automatisch um die gewählte Laufzeit verlängert, falls das Festgeldkonto nicht rechtzeitig gekündigt und das Geld nicht behoben wird. Erkunden Sie dies vor Abschluss in den Vertragsdetails.

Kontoeröffnung und Kontoführung: Festgeldkonten lassen sich online oft schon in wenigen Minuten eröffnen. Obligatorisch ist ein Referenzkonto, über welches alle Zahlungen abgewickelt werden. In der Regel dient dazu Ihr bestehendes Girokonto – mitunter muss allerdings dazu parallel ein Tagesgeldkonto eröffnet bzw. geführt werden. Fallen für Kontoeröffnung und Kontoführung Gebühren an? Eine moderne Festgeldanlage sollte heute komplett kostenlos sein.

Festgeld aus Österreich – unter den Top-Angeboten 2026

Auch Österreichs Banken haben attraktive Festgeldangebote parat. Hier finden Sie die aktuell besten Offerten für 25.000 € Anlagesumme und 12 Monate Laufzeit – mit allen wichtigen Informationen und Kontodetails.

Anbieter Zinssatz und Zinstermine Anlagesumme Sicherheit Direktkontakt
Haitong Bank 2,80 % ab 5.000 €, endfällige Zinsgutschrift Ab 10.000 €, bis 100.000 € Portugisische Einlagensicherung Festgeld eröffnen
Banca Sistema 2,70 % ab 5.000 €, endfällige Zinsgutschrift Ab 2.000 €, bis 100.000 € Italienische Einlagensicherung Festgeld eröffnen
Santander Österreich 2,55 % ab 1.000 €, endfällige Zinsgutschrift Ab 1.000 €, bis 500.000 € Österreichische Einlagensicherung Festgeld eröffnen

Fazit zum Thema Festgeldzinsen in Österreich 

Die Zinsen beim Festgeld sind in Österreich weiterhin stabil – auch wenn es nach wie vor große Unterschiede bei den Anbietern gibt. Aktuelle Spitzenreiter sind Banken aus Italien, Portugal oder Estland, deren Festgeldangebote über die Anlageplattform Weltsparen je nach Laufzeit sogar bis zu fünf Prozent bieten. Wer in Sachen Festgeldkonto lieber auf heimische Anbieter setzt, wir ebenfalls fündig. Deutlich über drei Prozent lassen sich hier bei einer Laufzeit von 12 Monaten an Zinsen lukrieren.

Trotz vieler wichtiger Details beim Festgeldsparen sollten Sie neben dem Zinssatz der Vertragslaufzeit hohe Beachtung schenken. Nach Jahren der Zinsdürre werden viele Anlege von hohen Prozentsätzen verleitet – welche sich allerdings erst ab 12 Monaten oder deutlich darüber lukrieren lassen. Wer hier rasch an sein Erspartes kommen möchte oder muss, schaut meist in die Röhre. Denn eine frühzeitige Kündigung gestaltet sich schwierig, bei den allermeisten Banken ist sie sogar unmöglich.

Eine clevere Strategie bietet da ein Mix aus Tagesgeld und / oder Festgeld mit unterschiedlichen Laufzeiten (Zinstreppe). Je nach persönlicher Anlagestrategie gelingt Ihnen so beides: eine gute Rendite und hohe Flexibilität. Zumal sich auch die Zinsen beim Tagesgeld in Österreich wieder sehen lassen können.

Video: Festgeld-Vergleich – die aktuell besten Festgeld Zinsen

Quelle: Finanzfluss / YouTube

FAQ

Was ist Festgeld?

Unter Festgeld versteht man Termineinlagen auf einem Festgeldkonto mit unterschiedlichen Laufzeiten. Das Geld wird zu fixen Zinsen für einen vereinbarten Zeitraum veranlagt und kann vorher nicht behoben werden. Dafür bietet es in der Regel deutlich bessere Zinsen als Tagesgelder, Sparbücher oder ein Girokonto. Meist ist auch für Festgeldanlagen ein Referenzkonto nötig. 

Welche Laufzeiten sind beim Festgeld üblich?

Größtenteils bieten Banken Festgelder mit Laufzeiten zwischen sechs Monaten und zehn Jahren an – in der Regel mit steigenden Zinssätzen. Für einen realistischen Zinsvergleich sollten Sie immer Angebote ähnlicher Laufzeiten miteinander vergleichen.

Welche Anlagesummen sind bei Festgeldern möglich?

Die Mindesteinlage beim Festgeld liegt meist zwischen 2.500 Euro und 10.000 Euro. Bei manchen Festgeldanbietern sind schon Beträge ab 100 Euro möglich. Der maximale Betrag ist theoretisch nach oben unbegrenzt. Als Anleger sollten Sie allerdings die gesetzliche garantierte Einlagensicherung in der EU bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank beachten und höhere Spareinlagen möglichst auf mehrere Banken verteilen.

Wie werden die Zinsen auf Festgeldkonten ausbezahlt?

Zinsen auf Festgeldkonten werden meistens einmal jährlich gutgeschrieben, bei Laufzeiten unter 12 Monaten zum Ende der Bindungsfrist. Hier bieten Festgeld-Konten zwei Varianten: Entweder werden diese Zinsen ausgeschüttet und auf das Referenzkonto überwiesen. Oder die Bank legt die Zinsen wieder auf dem Festgeldkonto an, wodurch sich ein Zinseszinseffekt ergibt. 

Wie sicher ist Festgeld?

Festgelder in Österreich und in anderen EU-Ländern unterliegt der sogenannten gesetzlichen Einlagensicherung. Das bedeutet, dass Guthaben werden bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank abgesichert. In Österreich erfolgt die Auszahlung im Entschädigungsfall nach maximal sieben Tagen. Höhere Sparbeträge sollten Sie also möglichst auf Konten bei mehreren Banken verteilen.

Welche Voraussetzung gibt es für Festgeldanlagen in Österreich?

Um ein Festgeldkonto eröffnen zu können, müssen Sie in Österreich gemeldet sein und über ein Girokonto bzw. Sparkonto bei einer österreichischen Bank verfügen – welches als Referenzkonto dient. Weiters ist ein Mindestalter von 18 Jahren bzw. die Zustimmung des Erziehungsberechtigten obligatorisch. Bei Direktbanken erfolgen die Kontoeröffnung mittlerweile völlig digital.

Was ist die beste Geldanlage 2026?

1. Juli 2026 by Wolfgang Walter

Sollte man seine Geldanlage selbst in die Hand nehmen?

Immer mehr Menschen möchten ihre Geldangelegenheiten selbst in die Hand nehmen – angesichts aktuell wieder steigender Zinsen eine richtige und notwendige Entscheidung. Was aber ist die beste Geldanlage im Jahr 2026? Dies hängt vor allem von Ihren individuellen Wünschen sowie der persönlichen Anlagestrategie ab. Und nicht zuletzt vom Dauerthema Inflation.

Inflation und Geldanlage

Wenn Sie 2026 Geld anlegen wollen, sollten Sie besonders darauf achten, dass Sie Ihr Vermögen auch real vermehrt – und das ist derzeit bei der immensen Geldentwertung fast kaum zu erreichen.

So ist insbesondere das Thema Inflation ein heißes Thema, das viele Menschen nicht nur in Deutschland und Österreich verunsichert und die Wahl der richtigen Geldanlage noch komplizierter macht. Nach Jahren der Pandemie und vor allem Aufgrund des Krieges in der Ukraine und den damit verbundenen Öl-, Gas- und Weizenengpässen ist die Inflationsrate auf ein Rekordniveau gestiegen. Auch mittelfristig ist mit hohen Inflationsraten von sieben Prozent und mehr im Euro-Raum zu rechnen – vom erklärten 2,0 Prozent Inflationsziel ist die Europäische Zentralbank (EZB) meilenweit entfernt.

Steigende Zinsen treffen nicht nur Kreditnehmer hart, auch Sparer haben nach jahrelangen Nullrunden trotz leicht anziehender Sparzinsen ihre liebe Mühe, die aktuelle Geldentwertung nur annähernd auszugleichen. Um eine fundierte Entscheidung in Sachen Geldanlage treffen zu können, müssen sich Sparer einige Fragen stellen: Welche Geldanlagen gibt es überhaupt? Wo investiere ich mein Geld? Und was ist die beste Geldanlage momentan?

Im Folgenden möchten wir Ihnen die gängigsten Anlageformen vorstellen, damit Sie sich ein Bild von Ihren Möglichkeiten machen können.

Beste Geldanlage 2026: die verschiedenen Anlageoptionen

Sparbuch, Tagesgeld und Festgeld als Geldanlage

Sparbuch: Das klassische Sparkonto galt lange Zeit als die sicherste Geldanlage. Allerdings gibt es kaum Zinsen, teilweise müssen Sparer sogar Negativzinsen bezahlen – zusammen mit der hohen Inflation ein klares Minusgeschäft. Zumindest stellt das Sparkonto bis zu einer Anlage von 100.000 € eine sehr sichere Investitionsmöglichkeit dar. Höhere Anlagebeträge sollten auf mehrere Geldinstitute verteilt werden.

Tagesgeld: Tagesgeldkonten werden grundsätzlich besser verzinst als ein Sparkonto und sind ebenfalls eine sichere Geldanlage. Lagen die Zinsen in den letzten Jahren nahe null, so stiegen sie in den letzten beiden Jahren zumindest leicht. Negativzinsen, auch Verwahrentgelt genannt, werden aktuell nach den angekündigten Leitzinserhöhungen der EZB von vielen Banken abgeschafft. Trotzdem ist die Realrendite bei Tagesgeld 2026 weiterhin leicht negativ und Ihr Vermögen schmilzt jährlich um einige Prozent. Ein Vorteil gegenüber Festgeld: Über Geld auf Ihrem Tagesgeldkonto könnten Sie jederzeit verfügen – ohne Zinsabschläge. Im Insolvenzfall einer Bank ist Ihr Vermögen bis zu einem Betrag von 100.000 € pro Institut staatlich abgesichert.

Festgeld: Auch das Festgeld punktet in Sachen Sicherheit. Bis zu 100.000 € sind durch die gesetzliche Einlagensicherung in der EU pro Kunde und Bank abgesichert. Die Rendite ist – je nach Laufzeit – etwas höher als beim Tagesgeld, allerdings ist Ihr Geld für die festgelegte Laufzeit fix angelegt. Ohne Zinsabschlag kommen Sie hier kaum an Ihr Vermögen – egal ob die Laufzeit sechs Monate, ein, drei oder fünf Jahre beträgt. Auch bei Festgeldkonten gilt: Aufgrund der aktuell hohen Inflation wird Ihr Geld Jahr für Jahr real weniger wert. An eine durchschnittliche Rendite eines MSCI-World-ETFs kommt Festgeld 2026 nicht heran. Zudem ist es ungünstig, aktuell sein Geld für mehrere Jahre auf einem Festgeldkonto anzulegen – die Zinsen dürfen in absehbarer Zeit deutlich steigen.

Aktien und Fonds als Geldanlage

Aktien zählen zur etwas riskanteren Geldanlage. Sie können mit einzelnen Titeln eine sehr hohe Rendite erzielen, ebenso aber einen Totalverlust erleiden. Das Risiko kann nur reduziert werden, wenn Sie Ihre Aktien sorgfältig auswählen, breit streuen und einen langfristigen Anlagehorizont haben. Wenn Sie Ihr eingesetztes Kapital schnell benötigen, ist ein Verkauf zwar jederzeit möglich, allerdings zum tagesaktuellen Kurs – und das kann Verluste bedeuten. Grundsätzlich wird hinsichtlich der Risikobetrachtung zwischen Dividendenaktien und Wachstumsaktien unterschieden:

Dividendenaktien werden meistens zu weniger spektakulären Kursen gehandelt. Sie verfolgen ein etabliertes Geschäftsmodell, in dem Geld statt in Wachstum in die Auszahlung von Dividenden gesteckt wird – eine sichere Einnahmequelle.
Wachstumsaktien hingegen zahlen meistens keine Dividende und investieren stattdessen Ressourcen in die Zukunft des eigenen Geschäftsmodells – mit hohen Wachstumschancen.
Wichtig: Wer 2026 Geld in Einzelaktien investiert, muss sich darüber im Klaren sein, dass steigende Leitzinsen indirekt auch die Kurse an der Börse drücken. Eine straffere Geldpolitik macht zinsbasierte Anlagen attraktiver. Die Lösung: Ihr Investment in Aktien möglichst breit streuen.

Fonds: Mit Fonds sind aktiv gemanagte Aktienfonds gemeint. Anteile kauft man über seine Hausbank oder beim Onlinebroker. Aktiv gemanagte Fonds werden von einem Fondsmanager betreut, der aktiv den Markt beobachtet und Aktien hinzukauft und verkauft. Grundsätzlich streuen Sie mit einem Fonds Ihr Risiko breiter als mit einzelnen Aktientiteln.

Wichtig: Wer sich beim Geld anlegen 2026 für einen aktiv gemanagten Fonds entscheidet, sollte – neben den Depotgebühren – unbedingt auf die Verwaltungskosten achten. Diese können je nach Fonds sehr stark schwanken und die Rendite für Sie als Anleger deutlich schmälern. Auch hier gilt: Das eingesetzte Kapital möglichst breit streuen.

ETFs als Geldanlage

Bei ETFs (Exchange Traded Funds) handelt es sich prinzipiell ebenfalls um Fonds. Allerdings werden ETFs nicht aktiv gemanagt, sie bilden Indizes ab, wie beispielsweise den DAX, den ATX oder den S&P 500. Das Risiko wird hierbei breit gestreut und hält sich damit in Grenzen.
Mit einem Investment in ETFs haben Sie gegenüber klassischen Fonds zwei Vorteile:

Die Verwaltungskosten sind deutlich niedriger, somit bleibt Ihnen als Anleger mehr von der Wertsteigerung übrig.
Die Wertentwicklung ist in der Regel besser, denn ETFs bilden exakt einen Index nach – steigt der Wert, steigt auch der Wert des Index.
Tipp: Wer sein Geld in einen breit gestreuten ETF investieren will, dem empfehlen Experten als beste Geldanlage 2026 aktuell den MSCI World. Hier investieren Sie in über 1.500 Unternehmen aus allen Industrienationen. Und trotz diverser Krisen lag die Rendite seit 1975 bei durchschnittlich neun Prozent pro Jahr.

Anleihen als Geldanlage

Auch Anleihen zählen zu den Wertpapieren. Damit leihen sich Staaten oder Unternehmen Geld von Ihnen als Anleger und zahlt dieses Geld am Ende einer festgelegten Laufzeit zuzüglich Zinsen zurück. Obwohl Anleihen als sichere Investition gelten, bleibt immer das Risiko einer Unternehmensinsolvenz oder einer Staatspleite. Entscheidend sind, also die Bonität des Staates und Robustheit des jeweiligen Unternehmens. Die Renditen liegen geringfügig über dem von Festgeldkonten, hängen aber maßgeblich von der Verlässlichkeit des Emittenten ab.

Tipp: Suchen Sie eine sichere Geldanlage, können Anleihen etwas für Sie sein, da sie als weniger riskant als Aktien sind und die Zinsen in letzter Zeit deutlich ansteigen. Wer sein Risiko streuen möchte, der kann auch Fonds erwerben, die ihr Anlagevermögen in mehrere Staaten oder Unternehmen investieren.

Gold und Silber als Geldanlage

Gerade in Krisenzeiten sind Gold und Silber als sicherer Hafen der Geldanlage gefragt. Falls die sogenannten Fiat-Währungen versagen, kann man beide Edelmetalle notfalls als Tauschmittel für Waren einsetzen. Anders als bei Aktien, Festgeld und Co. hat man schließlich einen realen Wert in Form Barren oder Münzen in Händen.

Allerdings schwanken die Gold­ und Silberpreise stark und sind von der aktuellen Nachfrage abhängig. Experten raten, maximal fünf bis zehn Prozent des Vermögens in solche Edelmetalle anzulegen. Denn auf lange Sicht bringt Gold und Silber nicht halb so viel Rendite wie beispielsweise ein Investment in ETFs, Aktien oder Fond. Zudem zahlen Gold wie Silber weder Zinsen noch Dividenden – der Gewinn liegt rein in der Wertsteigerung des Metalls. Ebenfalls sollten Sie mögliche Kosten für Lagerung und Versicherung einkalkulieren, wenn Sie Ihr Kapital bei Gold und Silber in physischer Form anlegen.

Kosten je Unze Gold in Euro
Goldpreis.de - Aktuelle Preise und Kurse

Immobilien als Geldanlage

Vermietete Immobilien gelten ebenfalls als sicheres Investment und zählten in den letzten Jahren zu den profitabelsten Geldanlagen überhaupt. Als Kapitalanleger in Renditeimmobilien profitieren Sie vom Geld Ihrer Mieter oder Investoren. Zudem entsteht durch Aufnahme eines Bankdarlehens ein Fremdkapitalhebel, bei dem die Eigenkapitalrendite deutlich höher ausfällt als bei anderen Investitionsformen.

Als Immobilieninvestor lassen Sie Ihr Geld bei der Bank für sich arbeiten, Ihre Mieter zahlen Zins und Tilgung in Idealfall zurück. Eine sichere Geldanlage, die langfristig zu attraktiver Rendite führt, gerade in Zeiten hoher Inflation.

Wie attraktiv eine Immobilie als Anlagemöglichkeit 2026 ist, sollten Sie allerdings genau prüfen: Zum einen hängt dies bei einer nicht selbstgenutzten Immobilie vom Kaufpreis und dessen Verhältnis zu den Mieteinnahmen ab. Zum anderen sind die Zinsen zur Immobilienfinanzierung in diesem Jahre bereits deutlich gestiegen. Hinzu kommen die in letzter Zeit stark gestiegenen Baukosten sowie Kosten für Sanierungen oder Renovierungen, für die oft Rücklagen nötig sind. Die hohen Renditen vergangener Jahre dürften künftig – trotz der Wertsteigerung einer Immobilie und den steuerlichen Vorteilen – für Investoren geringer ausfallen. Preis und Lage einer Immobilie werden immer entscheidender.

Crowdinvesting als Geldanlage

Mit Crowdinvesting können Sie – zusammen mit anderen Mitstreitern – Geld in Projekte von Unternehmen investieren und Anteile am jeweiligen Unternehmen erwerben. Besonders beliebt ist diese Anlageform im Immobilienbereich. Für ihre Beteiligung erhalten die Crowdinvestoren in der Regel einen festen oder variablen Zinssatz.

Wichtig: Legen Sie Ihr Geld nur in Crowdinvesting an, wenn Sie das jeweilige Projekt verstehen und seriöse, transparente Anbieter dahinterstecken – denn im Pleitefall kann Ihr gesamter Anlagebetrag verloren gehen.

Kryptowährungen als Geldanlage

Für mutige Anleger schließlich bieten die heftigen Kurs­chwankungen von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum die Chance auf hohe Rendite. Entscheidend sind günstige Kaufkurse und kurzfristiges Potenzial der Digitalwährung. Kryptowährungen sind besonders in unsicheren Zeiten hochspekulative Geldanlagen, in das nur Geld, auf das Sie auch verzichten können, investiert werden sollte.

Geld 2026 anlegen: welcher Anlagetyp bin ich?

Was aktuell die beste Geldanlage ist, hängt immer auch davon ab, welches Ziel Sie mit Ihrem Investment verfolgen. Welche Anlagestrategie passt 2026 also zu Ihnen? Vier einfache Fragen helfen hier rasch weiter:

1) Möchte ich kurzfristige Gewinne erzielen?

In Zeiten wie diesen lassen sich kurzfristig nur mit Aktien und anderen risikoreicheren Investitionen wie P2P-Krediten, Crowdinvesting und Kryptowährungen mit Glück hohe Realrenditen erzielen. Für solche Anlagemöglichkeiten gilt aber: Investieren Sie nur Geld, auf das Sie auch verzichten könnten.

Denn im schlechten Fall sind solche Investments plötzlich nur noch halb so viel werten oder Sie können sogar einen Großteil Ihres angelegten Geldes verlieren. Ohne Risiko gibt es aktuell kaum Renditen oberhalb der sehr hohen Inflationsraten.

2) Möchte ich mein Geld langfristig investieren?

Wenn Sie Ihr Geld langfristig – also mindestens zehn bis 15 Jahre – und breit gestreut anlegen wollen, eignen sich dazu am besten Immobilien, ETFs (Exchange Traded Funds), Sparpläne und unter Umständen auch gut verzinste Spareinlagen.

Der wohl berühmteste aller ETF MSCI World enthält Anteile von mehr als 1.500 Unternehmen in 23 Industrieländern aus verschiedensten Bereichen, wie beispielsweise der Informationstechnologie, der Finanz- und Gesundheitsbranche oder aus dem Bereich Konsumgüter. Mit Sparplänen können Sie langfristig Geldanlage bereits zu kleinen monatlichen Raten betreiben.

3) Möchte ich mein Geld ohne Risiko anlegen?

Geld ohne Risiko anzulegen, ist zwar möglich –gewinnbringend ist es aber in den seltensten Fällen. Eine risikolose Anlage sind beispielsweise Tages- und Festgeldkonten. Zwar sind die Zinsen kürzlich gestiegen, jedoch liegen sie immer noch weit unter der aktuellen Inflationsrate. Reale Rendite erwirtschaften Sie damit nicht. Mit Tages- und Festgeld lässt sich bestenfalls ein Teil Ihres Vermögens absichern. Neben dem Sicherheitsanteil lässt sich mit Aktien-ETFs ein Rendite-Baustein einbauen – beispielsweise als renditestarke Investition mit sicher verzinster Geldanlage im Verhältnis 50:50.

4) Muss ich 2026 meine Anlagestrategie anpassen?

Hier könnte die Antwort lauten: in den allermeisten Fällen. Zwar sollten Sie Ihre langfristige Anlagestrategie angesichts von Kriegen, Krisen und weiterhin hoher Inflation nicht per se über Bord werfen. Aktien, Fonds oder ETFs haben bisher über die Jahre noch immer gute Renditen abgeworfen.

Wer allerdings einen Großteil seiner Ersparnisse auf Girokonten, Sparbüchern oder Tagesgeldkonten deponiert hat, sollte dringend einen Teil in risikoreichere und renditestärkere Investments umschichten. Andernfalls droht aufgrund der extremen Inflation – auch in den nächsten Jahren – eine schleichende Entwertung des eigenen Vermögens.

Beste Geldanlage 2026: Vergleich der Anlagearten nach Zeithorizont, Rendite und Sicherheit

5 goldene Regeln für eine erfolgreiche Geldanlage 2026

Zuletzt möchten wir Ihnen noch einige praktische Tipps für Ihre Geldanlageentscheidung mit auf den Weg geben:

1. Geld möglichst zeitnah anlegen

Nur wer aktiv wird, hält die Entwertung des Ersparten auf. Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten, und informieren Sie sich über renditestarke und sichere Geldanlagen. Wichtig: Investitionen immer auf Ihre individuelle Situation abstimmen und erst im nächsten Schritt eine Entscheidung treffen.

2. Investitionen auf Pump vermeiden

In Sachen Geldanlage sollte immer gelten: Erst die Schulden abtragen, dann investieren. Denn in der Regel sind die Zinsen, die Sie für Ihren Kredit zahlen, deutlich höher als mögliche Erträge aus Geldanlagen. Wichtig: Leihen Sie sich nie gezielt Geld, um damit beispielsweise an der Börse oder am Krypto-Markt zu spekulieren. Die allermeisten Anleger treibt dies sehr schnell zu noch mehr Schulden.

3. Risiko möglichst breit streuen

Gerade in unsicheren Zeiten sollten Sie nicht wild spekulieren und alles Geld auf ein Investment setzen. Verteilen Sie Ihr Erspartes auf verschiedene Anlageklassen wie Tagesgeld, Immobilien und Aktien, ETFs und Edelmetalle. Setzen Sie auch innerhalb der einzelnen Geldanlagen auf Diversifikation – beispielsweise nicht nur auf eine Aktie, einen Fonds oder einen ETF. Wer breit aufgestellt ist, erzielt über die Jahre die beste Rendite.

4. Notgroschen immer verfügbar halten

Was immer auch kommt, ein kleines Polster auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto gibt finanzielle Sicherheit. Daher sollten Sie drei bis sechs Monatsgehälter als Notgroschen ständig verfügbar halten. Ein Tagesgeldkonto eignet sich hierfür besonders: Sie können jederzeit über Ihr Geld verfügen, vermeiden unnötige finanzielle Engpässe und bekommen mit etwas Glück sogar wieder Zinsen gutgeschrieben.

5. Nur in Produkte investieren, die Sie verstehen

Gerade in unsicheren Zeiten haben Crash-Propheten und unseriöse Finanzexperten Hochkonjunktur. Sie werben mit hohen Renditen um ihr Erspartes und nutzen die Sorgen der Anleger gezielt aus – ohne das Investment nur annähernd zu erklären. Wer aus Angst vor der Zukunft übereilt sein Geld anlegt, steht nicht selten mit leeren Händen da. Informieren Sie sich also gründlich, bevor Sie Ihr Geld in ein Finanzprodukt investieren.

Fazit: Was ist denn nun die beste Geldanlage?

Für die persönliche Geldanlage stehen Ihnen heute mehr Möglichkeiten zur Verfügung denn je. Letzten Endes ist es eine subjektive Entscheidung, zu der Sie sich selbst zunächst ein paar Fragen beantworten sollten:

  • Möchte ich mein Geld kurz-, mittel- oder langfristig anlegen?
  • Lege ich mehr Wert auf Sicherheit oder auf eine hohe Rendite?
  • Möchte ich auf mein Geld flexibel zugreifen können?

Im weiteren Verlauf ist es zudem notwendig, aktiv an das Thema Geldanlage heranzugehen – beispielsweise in folgenden vier Schritten:

  1. Betrachten Sie ihre persönliche Lebenssituation: Wie viel Geld können Sie sparen? Haben Sie offene Schulden? Welche Sparziele wollen Sie erreichen? Wie lange möchten Sie Geld anlegen?
  2. Kümmern Sie sich um ein passendes Finanzkonzept: Ziehen Sie mittelfristige & langfristige Sparziele in Betracht und kümmern Sie sich um eine Vermögensabsicherung via Versicherungen.
  3. Entscheiden Sie sich für eine Fondspolice (statt Sparplan): Damit bleiben Sie mit Ihrer Geldanlage bis ins hohe Alter flexibel und sparen eine Menge Steuern.
  4. Lassen Sie sich von unabhängigen Finanzberatern helfen: Diese sind nicht an Banken oder Versicherungen gebunden und können mit mehr Transparenz für Sie arbeiten. Erstberatungen sind in der Regel kostenlos und unverbindlich.

Schließlich sollte am Ende jede Geldanlage einen Gewinn abwerfen, um das Vermögen dauerhaft zu vergrößern. Konkret heißt dies: Die Rendite Ihrer Anlage muss die laufende Geldentwertung (Inflation) idealerweise übersteigen. Da dies durch historisch hohe Inflationsraten auf absehbare Zeit kaum möglich ist, kommt einer geschickt gewählten Verteilung Ihres Vermögens auf verschiedene Anlageklassen aktuell eine besondere Bedeutung zu.

FAQ Geldanlage 2026

Was ist die beste Geldanlage 2026?

Langfristig, orientierte Anleger finden die beste Geldanlage aktuell definitiv im Aktienmarkt. Ist der Anlagezeitraum lang genug gewählt (mindestens 12 Jahre) und das Portfolio breit diversifiziert – beispielsweise über aktive und passive Fonds –, liegen realistische Renditen durchschnittlich zwischen sechs und 12 Prozent pro Jahr.

In was kann man investieren?

Es gibt eine große Auswahl an Finanzprodukten auf dem Markt. Zu den wichtigsten Anlageklassen gehören Aktien und Fonds, Anleihen, Rohstoffe, Geldmarktkonten, Immobilien sowie Kryptowährungen. Diese Unterteilung in Assetklassen bietet Anlegern eine erste Orientierung, sich im Dschungel der Investitionsmöglichkeiten zurechtzufinden.

Was ist die beste Anlagestrategie?

Wenn Sie die beste Anlagestrategie für sich finden möchten, sollten Sie einige wichtige Grundlagen des Investierens beachten. Stellen Sie sich hierzu am besten Fragen zu

  • Ihrem Budget (Vermögen)
    Ihren Kenntnissen (Finanzwissen)
    Ihrer Mentalität (Risikoprofil)
    Ihren Sparzielen (Zweck der Geldanlage)

Wie lege ich 15.000 Euro am besten an?

Bei einer Anlagesumme von 15.000 Euro ist es sinnvoll, einen Teil in Fonds und Sparkonten zu investieren. Vergleichsweise sicher sind Indexfonds beziehungsweise ETFs sowie Tagesgeld als Beimischung. Das Geld sollte zudem langfristig angelegt werden, um etwaige Kursschwankungen aussitzen zu können.

Was darf eine gute Geldanlage kosten?

Anleger müssen Kosten schnell und einfach vergleichen können. Fragen Sie daher bei Finanzprodukten nach der Effektivkostenquote. Diese Zahl ist gesetzlich reguliert und gibt an, um wie viel Prozent sich die Rendite Ihrer Geldanlage über die gesamte Laufzeit reduziert. Günstige Anbieter haben, je nach Vertragslaufzeit, eine Effektivkostenquote von 0,2 bis 0,5 Prozent.

Wo ist mein Geld am sichersten investiert?

Jede Form der Geldanlage ist mit einem gewissen Risiko behaftet, weil es sonst nicht möglich ist, eine nennenswerte Rendite zu erwirtschaften. Die Wahl der passenden Anlageklassen sowie der richtigen Anlagestrategie kann Ihnen dabei helfen, das Risiko zu minimieren und die Rendite zu maximieren. Unabhängige Finanzberater helfen bei der Zusammenstellung des persönlichen Portfolios.

Die ersten 1.000 € investieren! So würde ich es machen

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